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#1

Der Fund

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 14.08.2007 09:52
von Joame Plebis | 3.510 Beiträge | 3400 Punkte
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#2

Der Fund

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 14.08.2007 11:47
von bipontina (gelöscht)
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bitte nur noch ein paar Tippfehler ausmerzen!, pittaschehn (wie wir Preßburger sagen).

LG bipontina
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#3

Der Fund

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 15.08.2007 04:24
von Joame Plebis | 3.510 Beiträge | 3400 Punkte
Ja das war sehr bemüht, tagtäglich sah ich mir die Sendungen an, die Du so magst. Als Fachmann auf dem Gebiet wird Deine Meinung schon die richtige sein und es
taugt nicht einmal für eine Farce.

Du scheinst mir ganz schön materiell ausgerichtet zu sein, wenn Du sofort an Geld denkst - aber nein, es war ein Parkschein!

Ich muß Dich bezüglich der Rohrbetten ganz arg enttäuschen,
sie sind vorhanden, genauso wie beschrieben. Es tut mir gar nicht leid, Dir das mitteilen zu müssen.

Selbstverständlich wäre die kurze Geschichte noch auszuschmücken gewesen, das hätte aber vom Wesentlichen abgelenkt, wenn ich zur Unterhaltung in die Zelle einen Käfig mit einem ganz kleinen Papagei dazugedichtet hätte. Abwechslung wäre es für die Insassen aber gewesen.

Vielleicht meldet sich noch jemand mit einem Kommentar;
deshalb Pst, damit wir niemanden verscheuchen!
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#4

Der Fund

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 15.08.2007 09:12
von Brotnic2um • Mitglied | 645 Beiträge | 645 Punkte
In einem hat der DVD rippende, Anus Praeter Beutel und lateinische Sprüchlein wie Monstranzen vor sich hertragende, ehrenamtlich im Altersheim Wischmob schwingende und permanent von schrecklichen Erinnerungen heimgesuchte Vogel recht: die Pointe ist lausig. So wie die grad

Aber ansonsten fand ich die Einleitung - das doppelte heute im ersten Absatz rumpelt -, die Beschreibung des Bremers und den Spannungsbogen – Was machen die da? und was ist das für ein Schatz? – bis zur Auflösung gut be- und geschrieben. Aber der Parkschein versenkt die Spannung dann in ein tiefes Loch. Was ist das für eine Zelle, Knast in der ein Spektakel im Dunkeln veranstaltet werden muss, um einen knittrigen Schein zu lesen? Durch diese Auflösung muss ich mir alles selbst zusammenreimen, weil keine der vorhergehenden Handlungen auch nur ansatzweise durch den Schluss erklärt werden. Aber eigentlich erzählst Du ja die Geschichte.

Auch als Antiwitz, will er mir nicht schmecken, denn dazu ist er nicht dämlich genug. ich plädiere für eine andere Auflösung, einen anderen Schatz, um der guten Vorbereitung – der Bremer gefällt mir - gerecht zu werden. Parkschein reicht nicht.
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#5

Der Fund

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 15.08.2007 13:55
von roux (gelöscht)
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Lieber Joame,

lobend möchte ich erwähnen, dass dein Text einen schönen Spannungsbogen hat, man steht vom ersten Augenblick an mit den beiden in der Zelle. Geschickt spielst du mit den Assoziationen der Leser, führst mehrmals geschickt auf falsche Fährten, lässt den "Zuschauer" im Ungewissen, so dass die Spannung auch weiterhin gehalten wird. Man will mehr von diesem Kopfkinostoff, fragt sich, wann das erste Blut fließt, fiebert mit.
Dann kommt das Ende. Vollkommen überraschend, vollkommen unaufgelöst, einfach ohne sofort erkennbare Pointe. Ein Parkschein. Ah ja.
Automatisch beginnt der Leser sich Gedanken zu machen, sucht eine Interpretation, spinnt den "Beinahe-Action-Film" weiter. Ein Parkschein, der eventuell die Unschuld beweist, weil LI damit nachweisen kann, wo es zur Tatzeit war? Ein winziger Liebesbrief auf einem Papierschnibbel, das beim heimlichen Schreiben gerade zur Hand war und das dieses arme sehnsüchtige LI und mindestens einmal pro Nacht lesen muss, um glücklich zu sein, mit seinem "Schatz", unterstützt von seinem Bremerfreund, den ich übrigens herrlich dargestellt finde.
Ich glaube, da kann man noch mehr alternative Schlussszenen finden, wenn man möchte. Vielleicht wolltest du genau das anregen.
Oder aber du schreibst weiter. Ich finde es spannend.


Liebe Grüße,
roux

(Du solltest vielleicht noch einmal über die Rechtschreibung schauen, da haben sich gleich von Beginn an ein paar kleine Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen.)
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#6

Der Fund

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 20.08.2007 23:31
von Joame Plebis | 3.510 Beiträge | 3400 Punkte
Ich danke den Lesern, kann erst heute antworten.
Wie ich wieder heimischen Boden betrete, werde ich es abändern oder den Schluß etwas würdiger gestalten.
Zweimal wurde heute erwähnt, da gebe ich gerne eines weg. Danke Brotnicum! Auch für für das Positive, das gesehen wird, sowohl Dir als auch roux, sei herzlich gedankt.

(Zum Parkschein:
Ich stellte mir vor, daß in diesem Knast keine Zeitung ist, absolut nichts zu lesen; da hätte so ein Zettel der
gefunden wurde und die Vorfreude, etwas aus der 'normalen Welt' lesen zu können, in diesem Falle schon einen gewissen Wert. Der Leser konnte entnehmen, wann jemand parkte, sogar die Uhrzeit war vermerkt, eventuell der Preis auch ersichtlich. Jetzt hatte die Phantasie Nahrung bekommen und es konnte sogar gerätselt werden, welche Automarke geparkt hatte. Fuhr dieses Fahrzeug ein Mann oder eventuell eine 'kesse Blondine' so wie sie in den Träumen täglich vorherrscht. Vieleicht war sie sogar Besucherin - wen hat sie besucht?
Es wäre so betrachtet durchaus möglich, daß wiederkäme.
So ähnlich können die Gedanken arbeiten, die abseits der Normalität zur sturen Befehlsfolge verurteilt sind - und das schon viele Jahre, Tag für Tag.)

Freundlichen Gruß
Joame
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