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#1

AHNUNG

in Natur 14.11.2006 22:11
von Joame Plebis | 3.383 Beiträge | 3363 Punkte
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#2

AHNUNG

in Natur 15.11.2006 11:57
von Primel | 107 Beiträge | 107 Punkte
@Joame Plebis

Nach dem etwas deprimierenden Geplapper deiner Leiche in Gräslein über mich kommst du hier erneut mit einer pessimistischen, ja sogar bedrohlichen Note, aus der ich nur ungern auf eine etwaige Depression des Poeten rückschließen möchte!

Wieder jedoch nahm ich vorerst Anstoß an deinem Leserhythmus, da ich ja Gedichte immer halblaut vor mich hinspreche und vorerst keinen Akzent auf das „und“ in S1Z3 legte, bis ich mich dann zur skandierenden Lesung entschied und da ging es!

Die Bedenken zur Syntaxmassage werden dir kaum etwas Neues besagen, da du diese Überlegungen bestimmt schon selbst angestellt hast, doch weise ich trotzdem auf jene Stellen hin, die mich ein wenig genieren:

S1Z2 „die Zukunft sehen“ ohne „zu“ ist ein „Zukunftsehen“, doch kann man wohl kaum sagen „“ahnungsvolles Zukunftsehen“?
S1Z3 warum „von“ ? Kann relativ leicht geändert werden. Ich wurde hier an das Nibelungenlied erinnert.

S2 ist die Angstmacherstrophe, und mein sarkastischer Geist ließ mich sofort an Bruce Willis denken, der jedoch die meisten weltraumumfassenden Katastrophen noch abzulenken versteht? Um solche miesen Gedanken nicht auch bei anderen Lesern entstehen zu lassen, wäre ein kleiner Fingerzeig eventuell angemessen.

S3 ist unklar ab Z2, denn das Leben wird mit Todesschwingen versehen und „trifft“ (wenn aktiv, dann eher zeichnet, gräbt, markiert, brennt usf.) eine Spur, oder sind es die Schatten, die das verursachen, diesen Weltuntergang, bzw das Leid?

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#3

AHNUNG

in Natur 15.11.2006 20:54
von Albert Lau | 424 Beiträge | 424 Punkte
- editiert -

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#4

AHNUNG

in Natur 15.11.2006 22:29
von Arno Boldt | 2.759 Beiträge | 2758 Punkte
Wäre schön, wenn du das beim nächsten Mal besser begründen würdest, albert.

Arno Boldt
- Administrator -

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#5

AHNUNG

in Natur 17.11.2006 15:57
von Joame Plebis | 3.383 Beiträge | 3363 Punkte
Man muß nicht immer alles wissen, und wird merken, es geht trotzdem weiter.
Was das Gedicht anbelangt, so wollte ich es zuerst Vision benennen, denn darum handelte es sich. Aber man muß gar kein Visionär sein.
- Andererseits gibt es genügend Menschen, die alles das, was so aktuell im Gange ist, den Menschen und die Natur anbelangt (sei es Genmanipulation, Lagerung von Brennstäben, Abholzen der letzten Wäldchen oder Luftverschmutzung inklusive Klimaveränderung),
einfach mit 'Paperlapapp' oder 'Larifari' abtun.
Sie bagatellisieren, blasen zum Angriff gegen die Mahner und unterstellen ihnen Ängstlichkeit, auch Zimperlichkeit.
Ein mir bekannter und oft gehörter Satz ist auch: 'So lange mir die Schweinsstelze schmeckt, ist alles in Ordnung.'

Es grüßt
Joame

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