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sEweil schrieb am 11.10.2006 10:10 Uhr:
aber, dass du schon Leuten den Verkehrstod gewünscht hast, etc. steht außer Frage.
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Wenn, dann wünschte ich aber sicher einen
angenehmen Verkehrstod und ganz bestimmt nicht als Kommentar zu einem Gedicht. Das wäre ja nun wirklich daneben, jemandem körperlichen Schaden an den Hals zu wünschen, nur weil er oder sie nicht dichten kann. Das ginge selbst mir zu weit. Allerdings sind solche Sprüche wie „Fall tot um“ o.ä. selten bis nie konkret gemeint und wir sollten auch darin nicht zu empfindlich sein. Zensieren, okay, aber nicht überbewerten.
Das mit den persönlichen Unterstellungen geschieht aber laufend und meistens von Modmins unbemerkt. Interessanterweise werden solche Unterstellungen auch niemals problematisiert, wenn sie sich auf landläufig positive Merkmale beziehen oder in rhetorische Fragen gehüllt werden. Machen wir es ganz banal: Wäre es wirklich so ungeheuerlich in Knud Knudsen einen Seemann und/oder in Don Carvalho einen Juristen zu vermuten und sich deren Schaffen damit teilweise erklärlicher zu machen? War es so ungehörig, von Nois wissen zu wollen, ob er nun Ulrich oder Ulrike ist? Man sagte mir unlängst, ich käme wie ein Macho rüber. Ich begehre, keiner zu sein, daher ist eine solche Rückmeldung doch mindestens spannend für mich.
Irgendwann hat hier mal einer ein Kriegsgedicht eingestellt und als Avatar die wehende U.S.-Flagge gewählt. Zusammen mit dem markigen Ton des Gedichtes lobte ich zwar diesen, war hinsichtlich der Aussage aber unsicher. Der Autor war zwar enorm beleidigt und hat in meinem Kommentar das Lob völlig übersehen, änderte später aber doch seinen Avatar. Warum wohl?