*g
der film ist auf jeden fall sein geld wert.. nur man muss ihn mehrmals sehen, um feinheiten zu entdecken. die rodriguez-tarantino-gewaltszenen (ein narr, der glaubte, dass KILL BILL 1&2 ein superlativ sein können

) haben doch vieles überdeckt, aber auch hervorgebracht. die zeichnung der charaktere, so ich es jetzt - nach nur einem tag - sehe, ist fast genauso wie der zeichenstil: schwarz-weiß. allerdings sind die "guten" auch nicht ausnahmslos als gut zu bezeichnen. *gg jeder charakter dort hat einen - mal großen, mal sehr viel größeren - hang zur gewalt - mal (nach unseren allgemeinen moralischen vorstellungen) "gerechtfertigt", oder auch nicht.
einige meiner lieblingscharaktere sind die zwei handlanger, die mit ihrer abgehobenen sprache das publikum kurzzeitig verwirrten, da die anderen dialoge in der comicmanier passieren. für einen moment kommt man sich vor wie in "lost in translation".
der film ist romantik und gewalt gleichermaßen, wobei alles unter dem aspekt der notwendigkeit des weges betrachtet werden muss. superlative bieten sich in den dialogen zuhauf an: die endzeitstimmung sozusagen schiebt sich jedoch immer ein stück weiter, wenn der kantige "held" wieder ein paar schritte gemacht hat. die düsteren wolken mit ihrem dauerregen und schnee, die ewige nacht, die superlative der comicsprache, die gewalt, die schwarze romantik, die bildatmosphäre und die gewissheit des todes am ende des beginns der endzeit tuen ihr übriges, um eine anhaftende spannung, um eine dauerbelastung der nerven hervorzubringen.
soweit.
fazit: schauen!
beste grüße