Slawomir Mrozek Das Leben für Anfänger
Ein nettes kleines Büchlein, das im Diogenes Verlag erschienen ist und für 12,90 zu erstehen ist.
Dieser Band enthält Kurzprosa, satirisch und karrikaristisch, die sich menschliche Eigenarten und Verhalten zum Gegenstand macht und einfach ein dickes Schmunzeln wert.
Ein Buch, dass mir auch in öffentlichen Verkehrsmitteln ein breites Grinsen (Lachen konnte ich unterdrücken

) ins Gesicht gezaubert hat und ein Augenrollen, wenn mal wieder nur Stehplätze da waren und ich nicht lesen konnte.
Ich würde es nur zu gern jedem schenken, von dem ich weiß, dass er/ sie 3 Minuten am Stück lesen kann und war enttäuscht, als ich das letzte Stück genossen hatte.
Ich glaube, ich fange nächste Woche von vorn an.
Und noch ein Filmchen:
Dogville
Ich hab das Mal im Netz kopiert und kürze kräftig:
„Dogville“ ist ein Film, der zur Zeit der Rezession in einem kleinen Nest in den Rocky Mountains spielt. Dogville hat nur eine Zufahrtsstraße. Grace (Nicole Kidman) wird von Gangstern verfolgt und findet dort Zuflucht.
Das Misstrauen der Dorfbewohner kann Grace nach und nach abbauen, allerdings wird sie kurze Zeit später durch die Polizei gesucht. Daher ist es inzwischen gefährlicher, sie zu verstecken und die Bewohner verlangen mehr und mehr Gegenleistung von Grace.
... Es gibt noch eine Liebesgeschichte und ein Geheimnis von Grace, das für die Dorfbewohner gefährlich werden kann...
aber es lohnt sich, das alles selbst anzusehen!
Besonders toll am Film ist die "Mache". Es ist konstruiert, wie ein Theaterstück und teilweise wird die Bühne von oben beleuchtet und man sieht mit weißen Klebestreifen die Straßen und Gebäudegrundrisse aufgebaut tlw. sogar die Möbel... es gibt dann nur diesen Grundriss auf einer leeren Bühne... sehr gut!
Man merkt, dass ich einen Filmfreak angelacht habe

daher noch einer - und bald kenne ich auch viele Filme und dann mache ich mit Regisseuren und Schauspielern weiter ... hehehe...
elephant
Ein Film von Gus van Sant
Ein Spielfilm über das Massaker an einer Schule in Colarado am 20. April 1999, als ein 17-jähriger ein 18-jähriger zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen.
Die Tat war kein Amoklauf sondern ein von langer Hand geplantes Massaker, an dessen Ende die beiden Teenager Selbstmord begingen.
Im Film werden Szenen auf geniale Weise verknüpft, und so parallel stattfindende Dinge dargestellt.
Zitat eines ZUschauers: "geniale Kameraführung, geil, spul mal kurz zurück!"
Wunderbar, wie sich die Sache zuspitzt, aber auch sehr bedrückend und nicht der Film nach dem man noch Bock hat auf Chips und Gespräche...
Vielleicht sagt Euch einer davon zu.
Herzliche Grüße
Missus.