Hallo Johame,
das erste Gedicht, dass ich hier lese und gleich ein Treffer.
Es mag wie du selbst sagst keine tiefschürfenden Ebenen Vorweisen, ist leicht zu verstehen und in der Deutung wenig variabel, aber gerade diese Direcktheit gepaart mit sprachlichem Geschick gefällt mir sehr gut.
"aromenherb" ist mein Favorit deiner Sprachblüten, weil es für sich orgniell ist, die Stimmung des Werkes, eine melankolische Vitalität, die nach dem Leben trachtet, aber wunderbar unterstützt.
Die Stimmung , die erst fällt und dann durch die Negativierung des Todes zum positiven umschwängt, ist es überhaupt, die das Gedicht so interessant macht.
Kritisch wäre diese Zeile anzumerken:
In Antwort auf:
zu Steinen, die in Reihen
Dem Metrum geschuldet fehlt hier das Verb und in Anbetracht der Tatsache, dass der Text gramatikalisch sonst ziemlich korrekt ist stört es um so mehr. Ich würde weiter nach einer Lösung suchen, es ist ein unnötiger Stolperstein.
gerne gelesen
gruß marot