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#1

M 31

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 24.02.2010 20:23
von Joame Plebis | 2.399 Beiträge

M 31

Diesmal war die Wahl auf mich gefallen und ich musste hochkonzentriert sein, um auf Unvorhergesehenes richtig reagieren zu können. Üblicherweise war diese Dreiviertelstunde für mich eintönig, bis wir dem Raum hinter uns hatten, der als M 31 bezeichnet wird; das auch nur von den Kakerlaken des Universums, so nennen wir unter uns gerne die Erdlinge. 'Ziel erreicht' hörte ich neben mir. Jetzt fühlte ich mich erleichtert; Alamak, Mirach und Sirrah konnte ich in der schnellen Sekunde nicht wahrnehmen, schon waren wir an ihnen vorbei. Vor Eindringen in die Atmosphäre, hieß es, sich umzustellen, den Energieabsorber einzuschalten und den Zielkontinent anzuwählen. Das machte keinerlei Probleme, obwohl ich von Gegenteiligen Berichten wusste. Wenn auch äußerst selten, so hatte es in der Vergangenheit sogar Abstürze gegeben.

Einerseits mochte ich diese vielfältigen unberechenbaren und komischen Typen, die sich als Erdbewohner bezeichneten, andererseits hatte ich keine sonderliche Achtung oder gar Respekt vor dem, was sie 'Intelligenz' nannten. Ein saumäßiges Vergnügen für mich, mich unter sie zu gesellen, sie zu beobachten und ihnen zuzuhören.
Wie hieß doch dieser Satz, von dem ich nach meinem ersten Erdbesuch berichtete und der unseren Sprachexperten vor eine schwere Aufgabe zu stellen schien? Ich legte meine Aufzeichnungen dazu vor, jeder der sie sah und hörte, war fasziniert, nur keiner wusste sie anfänglich zu deuten. Es war ein äußerst ungewöhnlicher Satz, der von der Einigkeitsgruppe als geistesschädlich und erweiterungsabträglich eingestuft worden war. Der einzige mir bekannte Fall mit dieser Beurteilung - und das soll schon etwas heißen! Diesen Satz, der vielmehr ein Wortschwall war, den hatte ich mir separat mit Rufzeichen im Unlogikarchiv gespeichert. Ich hatte ihn im Jahr -1 (das entspricht 2010 nach Terra) in einer Vergnügungsstätte aufgeschnappt, die Diskothek genannt wird.

RuRu, der heute als mein zweiter Pilot neben mir saß, wusste zwar von diesem Vorkommnis, hatte aber die Aufzeichnung noch nie gesehen oder gehört. Nicht unerwähnt soll bleiben, jeder, dem ich die Aufzeichnung mit Übersetzung vorgeführt hatte, musste anschließend seine Funktionsmechanismen überprüfen. Eine Vitalexlierphase war ebenfalls erforderlich. Das spricht für sich, also ein fürchterlicher Satz, den ich da aufgeschnappt hatte.

Längst in der Atmosphäre standen wir seit Minuten über einem Kontinent. Das Land direkt unter uns wurde als Deutschland bezeichnet. Wir ließen uns mit der Landung Zeit, unendlich stand uns Zeit zur Verfügung. Ich wandte mich an RuRu, der aufmerksam den Landemonitor betrachtete. Keine Besonderheiten waren zu sehen. Ich fragte "Soll ich?" Er wusste, was ich meinte und antwortete sogleich sensationsfiebernd "Aber ja." Dabei leuchteten seine Augen eine spur rötlicher als sonst. Noch nie hatte ich ihn so wissbegierig gesehen. "Na mach schon! Ich kenne den Satz noch nicht!" "Ist gut, ist gut! Ich werde die Sequenz abrufen. Wir können sie auf dem Display des Anflugmonitors 1:1 anzeigen. Hier ist sie:
"Du Dubbl-Diddi-Doldi-Tepp, wenn du noch amoi fremd gehst, dann reiß i dir’s Nudel aus!"

© Joame Plebis

zuletzt bearbeitet 25.02.2010 20:36 | nach oben scrollen

#2

RE: M 31

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 24.02.2010 22:08
von Ralfchen | 558 Beiträge

bevor ich weiterlese JP:

was iss ne SCHNELLE SEKUNDE?

bewegen sich sekunden im parallell-raum? sind sie überlichtschnell? oder untersekundenschnell?

kann eine sekunde schneller sein als die andere?

warum ist eine sekunde überhaupt schnell oder langsamer als eine schnelle?

denn dann hätten wir das problem von CAUSE and EVENT - hm?

als fragen über fragen.


Ich bin ein verlorener Finder am Ende des Anfangs der Straße der Endenielosigkeit und trete in den erhitzten weichklebenden Ass-Falten. (Ralfs Introspectrum)

zuletzt bearbeitet 24.02.2010 22:14 | nach oben scrollen

#3

RE: M 31

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 25.02.2010 10:26
von Joame Plebis | 2.399 Beiträge

Danke, Ralfchen, Du schreibst einige Fragen, hat Dich die schnelle Sekunde irritiert, die jeder anders wahrnehmen kann? Ein richtiger Kommentar ist es zwar nicht, Du wirst auch nicht dazu angehalten, einen abzugeben oder auch nur ein Wort zur Geschichte zu sagen. Alles freie Entscheidungen. Aber Du stellst hier einige Fragen über Geschwindikeit und Zeit, die ich doch hier bestimmt nicht beantworten kann, überhaupt deshalb schon gar nicht, wo es subjektive Empfindungen sind.
Wenn Du aber nachschlagen wolltest oder auch nachrechnen, so wird die Entfernung des Adromedae und nordöstlich davon die Galaxie M 31 zu finden sein. Es ist ein kleiner Unterschied, ob die Entfernung nur 1000 Lichtjahre bis zu den sichtbaren Planeten oder bis zum Nebel 2,7 Millionen Lichtjahre beträgt.
Rechnerisch könnte es sich ausgehen: 45 Minuten für die 2,7 Mio. Lj. und den Bruchteil einer Sekunde für 1000 Lj., dann sind wir auch schon über dem Ort in Deutschland, wo Du gerade sitzt und Dich inspirieren läßt. Wer kann mit Sicherheit sagen, die Inspirationen wurden Dir nicht ins Gehirn gebeamt? Was übrigens eine gute Ausrede sein könnte, wenn einmal etwas nicht ganz nach Plan läuft.
Der Kernpunkt der Aussage der kleinen Begebenheit bleibt die nicht immer leichte Kommunikation, die durch Dialekt noch erschwert wird.

Danke mit Gruß
Joame

zuletzt bearbeitet 25.02.2010 10:27 | nach oben scrollen

#4

RE: M 31

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 25.02.2010 13:26
von Ralfchen | 558 Beiträge

Zitat von Joame Plebis
... und den Bruchteil einer Sekunde für 1000 Lj....



hm - also 1000 lichtjahre in einer sekunde? nun bei einer geschwindigkeit von etwa 365.000 km/sekunde scheinst du hier einem magnitude-16-Irrtum zu unterliegen.

Zitat von Joame Plebis
Längst in der Atmosphäre standen wir seit Minuten über einem Kontinent.



nun auch hier bedarfs einer zeit-struktur-erklärung. wie lange - im bezug auf LÄNGST - dauerte der eintritt in die atmosphäre? und was heisst stehen in der atmosphäre? ausgehend von einer fortgeschrittenen techno-zivilisation gehe ich von der beherrschung der GRAVI aus. dies würde ein schweben und nicht stehen bedeuten, den stehen bedarf eines untergrundes, auf welchem man eben STEHT.

inkonstistenzen wie diese solltest du bereinigen, weil sie zu schweren verwirrereien beim lesenden führen könnten.


Ich bin ein verlorener Finder am Ende des Anfangs der Straße der Endenielosigkeit und trete in den erhitzten weichklebenden Ass-Falten. (Ralfs Introspectrum)

zuletzt bearbeitet 25.02.2010 13:31 | nach oben scrollen

#5

RE: M 31

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 25.02.2010 15:20
von Joame Plebis | 2.399 Beiträge

Na und ob Du von der Beherrschung der Gravitation ausgehen kannst, das ist doch gar keine Frage. Und ob jemand, der diese Technik beherrscht, es als Stehen oder als Schweben bezeichne, darauf habe ich keinen Einfluß. Interessant wären Deine Berechnungen, da Du schreibst:

Zitat
hm - also 1000 lichtjahre in einer sekunde? nun bei einer geschwindigkeit von etwa 365.000 km/sekunde scheinst du hier einem magnitude-16-Irrtum zu unterliegen.

, weiters

Zitat
nun auch hier bedarfs einer zeit-struktur-erklärung. wie lange - im bezug auf LÄNGST - dauerte der eintritt in die atmosphäre?

und

Zitat
inkonstistenzen wie diese solltest du bereinigen, weil sie zu schweren verwirrereien beim lesenden führen könnten.

auch meinst Du

Zitat
stehen bedarf eines untergrundes, auf welchem man eben STEHT.


Dazu teile ich mit, es kommt wirklich darauf an, wer liest, also ist das könnten berechtigt.
Dich scheinen technische Details mehr zu interessieren als andere. Kannst Du mir erklären, wenn Sterne oder die Sonne steht, es tatsächlich eines Untergrundes bedarf, auf dem diese stehen?
Am literarischen scheint Dir wenig gelegen zu sein. Könnte nicht der Eindruck entstehen, Dir wäre unheimlich langweilig und Du versuchstest nur zu provozieren? Aus literarischen Sicht sehe ich keinen Beitrag. Für Überprüfungen Deinerseits, was Lichtgeschwindigkeit und Kilometer anbelangt, bin ich nicht für anderer Rechenfehler verantwortlich. Wass sollen wir noch mehr quatschen. Damit hat es sich!

Joame

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#6

RE: M 31

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 25.02.2010 17:55
von Ralfchen | 558 Beiträge

ach JP - sterne und sonne (=iss ja auch ein stern der klasse II) sie befinden sich im vakuum des kosmischen raumes. ja du hast recht was sollen wir noch mehr quatschen, wenn du einen text schreibst der technisch selbst nach aktuellen astrono- und physischen erkenntissen unhaltbare segmente aufweist? ich provoziere nicht ich helfe dir nur ein biss was zu lernen.

und im übrigen lautet dieser verwirrende satz so:

Zitat
"Du Dudl-Didl-Dodl-Deppen-Laus, wonst nomoi fremd gehst, reiß i dad Nudel aus!"



....der war schon ISAAC ASIMOV bekannt und er kommt in seinem Band THE MULE auf seite 363, zeile 27 vor.


Ich bin ein verlorener Finder am Ende des Anfangs der Straße der Endenielosigkeit und trete in den erhitzten weichklebenden Ass-Falten. (Ralfs Introspectrum)

zuletzt bearbeitet 25.02.2010 18:01 | nach oben scrollen

#7

RE: M 31

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 25.02.2010 20:07
von Joame Plebis | 2.399 Beiträge

Ich halte fest, daß ich den leichtsinnigen Umgang mit Unterstellungen, falschen Behauptungen, schlichtweg Lügen, nicht mag. Ebensowenig bin ich für Substanzmißbrauchskomplikationen zuständig.

Vielleicht sollte ich einer Ausuferung vorbeugen, was dem Bestreben eines bestimmten 'Kommentators' willkommen zu sein scheint, indem ich meinen Beitrag einfach entferne.
So werde ich in Zukunft mit jedem Beitrag verfahren, wenn unter dem Titel einer virtuellen Anonymität Trollgehabe ausgelebt wird.

Joame

zuletzt bearbeitet 25.02.2010 20:32 | nach oben scrollen

#8

RE: M 31

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 25.02.2010 23:26
von Ralfchen | 558 Beiträge

du bist in ein schlichtweg denk-wirr-warr abgeglitten, weil du psychisch nicht stabil genug für eine auseinandersetzung mit deinen texten bist. du hast schon mehrmals gedroht, dich von hier zu vertschüssen, was ebenfalls auf dieses problem hinweist. wenn du keine konstruktive kritik verträgst, dann solltest du keine texte posten. ich bin noch gar nicht auf die schwächen der story eingegangen. denn: dann hättest du noch wesentlich mehr erklärungsprobleme.


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