ich bin kein kunstkritiker. das bild thematisiert eine metapher, wie sie immer wieder in der malerei behandelt wird. RAINÉR ist ein figurativer graphiker und maler und arbeiten wie diese regen mich nicht auf. das ist mit meinen portraits dasselbe, weil auch diese keinen anspruch auf KÜNSTLERISCHEN WERT haben. es ist reines handwerk.
ich habe in den letzten jahren kaum novelles gesehen und gehe auch schon seit 20 jahren auf keine vernissage mehr. klarer weise ist auch in den kunstplattformen des WWW nichts wirklich dramatisches zu finden, weil es fast unmöglich zu sein scheint, dass da so jemand aus dem nichts auftaucht.
nach vielen jahren entdeckte ich durch zufall eine KÜNSTLERIN, die zwar autodidakt, aber für mich derart sensationell/novell war, dass ich es kaum glauben konnte. ich hatte ihren vater in einem kleinen freundeskreis in einem restaurant am mondsee kennegelernt. und er sagte: "schau dir mal die arbeiten meiner tochter an".
und das tat ich und hüpfte zum ersten mal seit langem aus den socken. trotzdem die famile sehr reich ist und sie mit malerei keinen cent verdienen müsste, ist die frau derart produktiv, dass man es kaum glauben konnte. sie ist eine wunderbarer mensch und wir wurden im laufe der folgenden monate freunde. ich versuchte ihr durch meine beziehungen ein wenig zu helfen, was sehr zäh war. vor etwa einem jahr sah sich dann endlich einer meiner DU-freunde - er zählt zu der wichtigsten galeristen österreichs - ihre arbeiten an, war begeistert und sie bekam erst kürzlich von ihm ihre erste große ausstellung organisiert.