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#1

Schiller veralbert Goethe

in Humor und Fröhliches 26.10.2010 00:44
von Joame Plebis | 2.557 Beiträge

Sagte einstens Schiller zu Goethe,
unumwunden, "Ich wäre verbunden,
wenn er einen Reim mir böte."

Darauf hin Goethe zu Schiller
"Er wiederhole, was will er?
Einen Reim von mir? Ist das Wert er?"

"Keine Bange, ich bin nicht Werther,
so wenig, wie sie der Albert."

"Gehe er, er hat mich veralbert!"

zuletzt bearbeitet 26.10.2010 00:45 | nach oben springen

#2

RE: Schiller veralbert Goethe

in Humor und Fröhliches 26.10.2010 18:39
von Joame Plebis | 2.557 Beiträge

Ich sehe schon, niemand kann schmunzeln. Vielleicht dann, füge ich hinzu, daß der Ehemann von Lotte Albert hieß (in die Leiden des jungen Werther); nur für den Fall, das wurde vergessen.

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#3

RE: Schiller veralbert Goethe

in Humor und Fröhliches 26.10.2010 19:20
von Landloper | 333 Beiträge

-


zuletzt bearbeitet 09.12.2010 07:46 | nach oben springen

#4

RE: Schiller veralbert Goethe

in Humor und Fröhliches 26.10.2010 19:32
von Joame Plebis | 2.557 Beiträge

Danke Landloper für das Lesen und den Kommentar!

Zitat
Doch so wie du eigentlich verlangst, dass der Leser bei Schiller und Goethe zu Hause ist, musst du das freilich auch von dir verlangen.


Siehst Du, so wie es Dir passiert ist (wahrscheinlich die verflixte Tastatur), so gestehe mir zu,
konnte es mir geschehen.

Es ist anzunehmen, daß beide per Sie verkehrten und das unterstellte 'Du' nur der Phantasie entspringt,
so wie die Anekdote.

Freundlichen Gruß
Joame

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#5

RE: Schiller veralbert Goethe

in Humor und Fröhliches 26.10.2010 19:44
von Joame Plebis | 2.557 Beiträge

Danke, lieb von Dir, aber im Moment kann ich gar nicht, bin wirklich voll ausgelastet. Nicht wegen des Wettbewerbes, von dem ich überhaupt nicht weiß, ob Reime verlangt werden oder Prosa, sondern aus anderen Gründen. Goethe könnte ich Dir auch zeigen, so viel Du magst. Nur im Moment geht praktisch gar nichts. Ich habe bis morgen Mittag eine ganz wichtige Sache zu erledigen und kämpfe mich durch die komplizierten Unterlagen.
Nochmals Dank für Deine Freundlichkeit!

Besten Gruß
Joame

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#6

RE: Schiller veralbert Goethe

in Humor und Fröhliches 27.10.2010 11:05
von Joame Plebis | 2.557 Beiträge

Schönen Tag, Landloper!

Du klingst richtig begeistert, freut mich für Dich, wenn Du etwas fandest, das Dir Vergnügen bereitet.
Trittst Du einen Schritt zurück und betrachtest sie, ob nun Nietsche, Goethe, Schiller, wen auch immer, findest Du bald Antwort auf Deine ungestellte Frage, was an diesen Dich fasziniert und warum das so ist. Gewiß tätigten sie Aussagen und schufen Werke, die des Normverbrauchers Vermögen übersteigen. Oft ist an manchen Kleinlichkeiten zu erkennen, wie sie, sich ihres Status bewußt, zwar in gewissem Maße demutsvoll gaben, es ihnen gelegentlich nicht an Überheblichkeit mangelte, zu glauben, die endgültige Wahrheit gefunden zu haben bzw. ihre Worte und Überlegungen seien gültig, womöglich auch fehlerlos.
Wenn sie auch das Glück - ob es Glück ist? - haben, aus einer ungezählten Schar Kreativer herauszuragen und sich einen Platz in der Geschichte sichern konnten, halte ich trotzdem eine Glorifizierung jedweder Person für bedenklich, das dies Schlüsse auf eigene psychische Zustände, Wertvorstellungen und Phantasien zuläßt. Wem es eine Hilfe ist, ein Idol, Favoriten, Vaterfigur, Anbetungswürdigen zu haben, möge sich davon nicht abhalten lassen. Der Großteil der Menschen konkretisiert seine Wünsche in irgend einer Form oder schafft sich einen Ersatz für Unerreichbares, ersehnte Hilfen und absurde Vorstellungen, wenn diese nur intensiv genug sind. Siehe alleine die weltumspannenden Lehren, die gemeinsam haben, nicht fundiert zu sein, schlichtweg als Wüchse und Auswüchse einer sehnenden Phantasie zu bezeichnen sind.
Prinzipiell steht es jedem frei, zu schreiben und zu philosophieren wie Goethe, Schiller oder Nietzsche. Rechtzeitig soll er sich um eine Leseschar kümmen und vor allem den Mut habe, seine Erkenntisse und Werke darzulegen.
- Nur einige Gedanken, die mir bei Stellungnahme zu Deinem Thema in den Sinn kamen. -

Mit Gruß
Joame

zuletzt bearbeitet 27.10.2010 11:10 | nach oben springen

#7

RE: Schiller veralbert Goethe

in Humor und Fröhliches 26.12.2010 13:23
von MarleneM • ( Gast )
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GGGGGGGGGGG gekonnt verwortet- schönes Wortspiel
gerne geschmunzelt von Marlene

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