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#1

Urlaub

in Kunst 18.12.2010 20:09
von Rubberduck | 558 Beiträge

Bilder von Otto:









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#2

RE: Urlaub

in Kunst 18.12.2010 20:16
von mcberry • Administrator | 1.201 Beiträge

Hallo Rubberduck und Otto,

Die Bilder zeigen nicht Otto. Hat er die Aufnahmen gemacht?
Wo war denn das?

Ganz herzliche Grüße von Katze Alba; ihr gefällt besonders das zweite Bild. mcberry


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#3

RE: Urlaub

in Kunst 18.12.2010 20:38
von otto | 411 Beiträge

Das erste Bild, lieber mcberry, ist eine arme Frau mit ihrem Sohn auf Mauritius. Ihr Sonnenschirm ist zerbrochen. Sie gehen ruhig am Strand ihrer Wege. Kind und Mutter.

Das zweite Bild zeigt Jugendliche, junge Erwachsene in einem Gefängnis in Fathi, der vormaligen Hauptstadt von Samos in der Nordägais. Ich erwirkte eine Besuchererlaubnis beim Bürgermeister. Sie wollten rote Gaulouise. Französische junge, gestrandete Touristen. Nun ja. Es war heiß hinter ihren Gittern.

Das dritte Bild auch wieder Samos. Kleiner Weg am Morgen zwischen zwei Häuserwänden an den Kiesstrand. Nacktbad am menschenleeren Starnd um 06.30. Keine schwarze Witwe bewarf mich mit Steinen. Das Meer, vorchristlich, tolerant, frei.

Auch das vierte Bild auf Samos. Irgendwo im Nirgendwo. Jungfräuliche Bank, Baum, Meerwächter, hier war Zeit zum Singen.

Ach ja, die Katze. Machte gerade so als seien meine Hände ein Körbchen. Schlief ein. Ich las an meinem Buch vorbei. Meine Frau wollte die Katze bis Berlin nachhause, auf dem Foto.

Danke fürs Ansehen. Dankenswert ist, dass Bärbel meine Fotos einstellte. Ich bin zu blöd um es selbst zu schaffen.
Bärbel und pistazia hatten sie wirklich bemüht.

Liebe Grüße,

otto.

zuletzt bearbeitet 18.12.2010 20:41 | nach oben springen

#4

Paris im Sommer 2010

in Kunst 24.12.2010 09:18
von Rubberduck | 558 Beiträge

................
Das Wahrzeichen von Paris bei Nacht ......................................bei Tag


Montmartre - Menschengewimmel .............Menschenleere Seitengasse nur wenige Meter entfernt


Ein Greis mit Gitarre und Verstärker, ...........Luxus und Verführungskunst
blickt niemals auf
im gelben Becher blinken Münzen
......................................
.......................................durch das märchenhafte Tor in die Unterwelt

zuletzt bearbeitet 28.12.2010 10:40 | nach oben springen

#5

RE: Paris im Sommer 2010

in Kunst 24.12.2010 12:20
von mcberry • Administrator | 1.201 Beiträge

Feine Fotos, Gummientchen.

Warum machst du keinen eigenen Therad daraus?
Und schreibst einen so lesenswerten Kommentar dazu wie Otto das oben gemacht hat? - mcberry

P.S. es gibt hier auch ein Tagebuch Forum mit sekundärem literarischen Anspruch, wenn wir etwas erzählen und miteinander teilen möchten.


zuletzt bearbeitet 25.12.2010 19:52 | nach oben springen

#6

RE: Paris im Sommer 2010

in Kunst 27.12.2010 10:02
von Rubberduck | 558 Beiträge

Hallo Mac,

danke für deine Anmerkungen. Ich bin ja in Fotografie noch nicht so erfahren und hoffe du siehst mir meinen etwas plumpen Versuch nach. Die Lücke, die pista hinterlassen hat bewog mich wohl dazu.

Diese Fotos waren meine Eindrücke, entstanden in einem Wochenende. Ich würde es mit "Gegensätze" überschreiben. Der Eifellturm bei Nacht und Tag. Der Krasse Gegensatz von Prunk und Armut. Die Lebensart und wie man versucht sie trotz Tourismus zu erhalten. Und schließlich (letztes Foto) der alte Eingang (Jundendstil - den mag ich sehr) führt zum Modernen (Metro). Das waren meine stärksten Eindrücke aus dem Wochenende.

Liebe Grüße,
Bärbel

zuletzt bearbeitet 27.12.2010 10:03 | nach oben springen

#7

RE: Paris im Sommer 2010

in Kunst 27.12.2010 19:59
von mcberry • Administrator | 1.201 Beiträge

Hallo Entchen, die Eifelturmbilder nebeneinander plaziert, könnte man viel besser vergleichen.
Und auf derselben Straße gemachte Bilder könnten ebenfalls nebeneinander stehen.

Wenn ich den Thread dauernd rauf und runterrutschen muß, behindert das eher die Betrachtung.
Ansonsten gefallen sie mir. mcberry


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#8

RE: Paris im Sommer 2010

in Kunst 28.12.2010 10:12
von chip | 174 Beiträge

Schließe mich an,

Ottos Beschreibungen sind so lesenwert wie die Bilder betrachtenswert.
Einen Tagebuchblog habe ich hier noch nicht entdeckt, halte das aber für eine gute Idee. Eine solche Bilderfolge gehört aber vermutlich eher hierher.

Einen langen Faden von Fotos zu vergleichen ist mühsam. Nebeneinander stellen geht bei einigen Bildern, manchmal geht dadurch aber auch Wirkung verloren.
Von vorneherein weniger Fotos mit einem guten Text dazu und mehrere Threads wäre mein Vorschlag. Chip

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#9

RE: Paris im Sommer 2010

in Kunst 28.12.2010 10:18
von Rubberduck | 558 Beiträge

Nagut, ihr Lieben, ich versuche nochmal nachzubessern....

LG,
Bärbel

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#10

RE: Paris im Sommer 2010

in Kunst 28.12.2010 12:09
von chip | 174 Beiträge

Kein Vergleich, Rubberduck, viel viel besser......

obwohl der Aufblick (beim ersten Versuch?) nicht geklappt hat. Chip

zuletzt bearbeitet 28.12.2010 12:11 | nach oben springen

#11

RE: Paris im Sommer 2010

in Kunst 28.12.2010 17:27
von Rubberduck | 558 Beiträge

Danke Chip,

das ist wieder so eine Welle, in die ich mich blindlings stürze, ohne zu wissen wohin sie mich treibt. Schön, wenn ein paar nette Leute mir die Richtung weisen....

LG,
Bärbel

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#12

RE: Urlaub

in Kunst 28.12.2010 18:10
von otto | 411 Beiträge

Zitat

Ich komme noch einmal auf das Foto mit den jungen Franzosen hinter den Gitterstäben zurück:
das spätere Interview, was ich mit ihnen machen durfte, es läßt sich zurückführen auf die erste Begegnung
mit ihnen, und die war so...

Es war heiß, und als er die leicht abschüssige Straße am alten Museum von Fathi ( alte Hauptstadt von Samos) herunterging, sah er das Gefängnis. Fünf junge Gesichter quetschten sich durch die Gitterstäbe und alle grinsten,
so als gäbe es etwas um sich zu amüsieren.

Dann ein Schrei, und während er den Rauch einer "Roten Gaulouise" einsog wurde ihm ein wenig schwindlig. Die Sonne, ich rauche zuviel, der Schrei kam von links schräg oben. Er blieb stehen. Die Zeichen waren unzweideutig. Er winkte, dann ging er in Richtung Hafen, kaufte einige Päckchen seiner Lieblingsmarke, und als er nach 20 Minuten zurückkam waren sie noch immer am vergitterten Fenster, und er fand, dass es noch heißer geworden war, ein kaltes Bier würde er trinken gehen, etwas später.

Sie hatten eine Plastiktüte herausgehängt, und als sie die Tüte herunterließen, war sie etwa einen Meter weg vom Zaun, als eine Polizeistreife im Auto langsam vorbei fuhr, aber sie fuhr weiter, und er brach sich einen kleinen Zweig vom roten Hybiskusbäumchen samt der Blüten, die wie die geschminkten Münder der Nutten aussahen, die er in Bordeaux gesehen hatte.Er langte nach der Plastiktüte, zog sie heran. In dem Zettel der Tüte lag ein Zettel mit der Frage: wie heißt Du? Und er rief nach oben: "Pierre, je suis Pierre"
Sie lachten, hatten ihn verstanden, und er legte die Päckchen in die Tüte, die sie vorsichtig nach oben zogen. Dann, gleich darauf, sah er kleine Rauchwölkchen aufsteigen. Es war sehr heiß an diesem Mittag.

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