Das ist genau. Ich verstehe, dass hier die Rast- und Hastigkeit angeschrieben ist, mit der wir es versuchen andere loszuwerden.
Zitat
Für den Fall,
...
...das impliziert ja, dass jemand keine Zeit hat. Eine Art Bevorratung für das an einander Vorbeikommen. Wer sang mal: keine zeit, keine Zeit...? Andererseits will man ja nicht als gleichgültig eingestuft werden.
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Also diese beliebige Urlaubs-Festtags- Postkartenkultur
.
Ich glaube, dass ich Dir ein Foto schickte, das einen
Postkartenständer mit den Rückseiten der Postkarten zeigt. Als ich das fotografierte, da dachte ich daran, dass es viele Menschen geradezu im Urlaub quält irgendetwas mitzuteilen, das textlich über dem :
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uns geht es gut, die Sonne scheint, was macht ihr so?
... hinausgeht.
Das ist eingetütet. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass einem die Adressaten deshalb gleichgültig , geworden sind. Die sterilisierten Gefühle schaffen vorübergehend Zeit einmal Distanz zwischen der Alltäglichkeit und dem Besonderen ( Beispiel Urlaub, Familie, Feste oder Montag bis Montag) zu schaffen. Ich bemerke übrigens, dass ich vermehrt inmateriell schenke. Schenken finde ich eigentlich gar nicht gut, ich finde eher das " geben" mir mehr gefällt.
Mein bester Freund wird 70 Jahre alt. Als ich seine Frau fragte, was er sich wünsche, da sagte sie:
Zitat
" Peter, er wünscht sich von seinen Freunden d a s Buch, das seinen jeweiligen Freunden das liebste ist.
Darüber, so finde ich, läßt sich nachdenken. Zumal dieser Freund ein mehrfacher Millionär ist, und kaum Bücher liest. Das finde ich befragenswert, jedenfalls keine Tütenkost mit Fertiggefühlen.
Ein provokativer Text von Dir, der mich zum Nachdenken brachte... womit ich noch nicht fertig bin.
Liebe Grüße,
otto.