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#1

gelöscht

in Erratum 06.05.2011 11:05
von MarleneM • ( Gast )
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zuletzt bearbeitet 10.09.2011 17:56 | nach oben springen

#2

RE: Immer Kind(Sonett)

in Erratum 06.05.2011 14:04
von mcberry • Administrator | 1.201 Beiträge

Hallo MarleneM...............................................................................

du machst ja Ernst mit deiner Verheißung von wirklich schönen klassischen Sonetten. Dieses gefällt mir sehr gut.

Du wählst auch ein immergrünes Thema: Das innere Kind und die zunehmend versinkende Welt unserer Kindheit.
Den lyrischen Impuls hast du zart und verständig umgesetzt. Nix zu meckern. Bitte mach`weiter so - mcberry


zuletzt bearbeitet 30.05.2011 08:56 | nach oben springen

#3

RE: Immer Kind(Sonett)

in Erratum 06.05.2011 19:25
von MarleneM • ( Gast )
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es freut mich sehr, lieber Mac, dass dieses Sonett gefällt. habe es gestern erst geschrieben-zwinker.
LG von Marlene

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#4

RE: Immer Kind(Sonett)

in Erratum 06.05.2011 22:56
von Michael Munk | 271 Beiträge

hi marlene [mm;)],
danke für das sonettische heranführen an eine immer-kind-wahrnehmung. erst wenn man etwas wirklich verloren hat, scheinen erinnerungen auch die fähigkeit zu haben, zu binden und verluste sowohl nachspürbar als auch für immer nacherlebbar zu machen, sodass im nachhinein nochmal eine neupositionierung passieren kann, die auch das eine oder andre lyrich so überraschen, dass das innere kind wieder erwacht ...

lg, mm


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#5

RE: Immer Kind(Sonett)

in Erratum 06.05.2011 23:15
von MarleneM • ( Gast )
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so war es gemeint, lieber Michael und ich danke dir für deine ausführlichen gedanken zu meinem Sonett. Es freut mich.
LG von Marlene

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#6

RE: Immer Kind(Sonett)

in Erratum 30.05.2011 08:51
von phil | 149 Beiträge

liebe marlenem,
mich hindert etwas daran, diesem gedicht (das ich insgesamt sehr liebe) zu glauben: am ende verschwindet der ganze hof. ist das realistisch - und notwendig?
mein vorschlag wäre: "bis sie den Schatten ihrer Linde nicht mehr fand."
phil

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#7

RE: Immer Kind(Sonett)

in Erratum 30.05.2011 13:37
von MarleneM • ( Gast )
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danke, lieber Phil, für deine Gedanken.
Der Hof verschwindet tatsächlich, denn alte Höfe werden manchmal abgerissen oder auch verkauft. Was dann für den ehemlaigen Besitzer im kindlichen Fühlen daselbe ist.
Da der Hof ja schon eine Metapher ist oder ein Symbol, der den Verlust des erwachsenen kindlich fühlenden Menschen darstellen soll, tue ich mich schwer mit deinem metaphorischen Vorschlag.
Obwohl er mir vom Wortlaut her gut gefällt.
Im Grunde würde er ja auch dasselbe aussagen, nur indirekter, oder?
LG von Marlene

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#8

RE: Immer Kind(Sonett)

in Erratum 30.05.2011 15:15
von phil | 149 Beiträge

marlene,
die anderen kommentare bestätigen dich. und es ist eine andere sache, hervorzuheben, an welch scheinbar kleinen dingen das herz hängen kann. ich finde das gedicht auch mit dem hof - also am ende ohne ihn - schön!
phil

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#9

RE: Immer Kind(Sonett)

in Erratum 30.05.2011 18:36
von otto | 411 Beiträge

Wir ziehen aus, um schließlich einzuziehen,
ins Anvertraute, das wir- jung- verließen,
und lernten, etwas will sich nicht verschließen:
wir suchten uns, das Werden ist kein Fliehen.

Und doch, das Alte anders, ist gewandelt,
Erinnerung braucht Zeit, will sie das heilen,
was wir erfahren haben, Klippen steilen,
das Leben hat uns häufig hart behandelt.

Doch sind zurück. Und suchen nach den Zeichen,
vertrauten, die uns lieb und teuer waren,
vergessen waren, harten Prüfungsjahren,
der Schmerz, ein Rest, wird niemals wirklich weichen.

Das Leben lehrt, dass Wege stolpern lassen,
zu kurz die Frist, nicht alles ist zu fassen.

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#10

RE: Immer Kind(Sonett)

in Erratum 30.05.2011 21:32
von MarleneM • ( Gast )
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eine wunderbare Antwort, lieber otto in ein perfektes Sonett getaucht.
Dank dafür, es ist sehr sehr schön und trifft genau, was ich im Moment empfinde. Es freut mich, dass du dir die Mühe gemacht hast, meine Gedanken weiter zu spinnen, so wie ich es auch so oft schon bei deinen Werken getan habe.
War immer eine gute Symbiose-lächel.
LG von Marlene

PS Zusatz
Es war klar, dass mich dein Kommentar zu einem Antwort-Gedicht inspirieren würde. Muss es noch abtippen. Ich stlle es dann ein. Lächel

zuletzt bearbeitet 30.05.2011 22:17 | nach oben springen

#11

RE: Immer Kind(Sonett)

in Erratum 30.05.2011 21:34
von MarleneM • ( Gast )
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danke, lieber phil, für dein nochmaliges Schreiben. Ich überlege noch, aber ich denke, es ist gut so, wie es da steht.
Das soll dich aber bitte nicht ! hindern, bei zukünftigen Werken von mir, auch Kritik zu üben.
LG und ein Schmunzen von Marlene

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#12

RE: Immer Kind(Sonett)

in Erratum 04.06.2011 12:31
von perry • Mitglied | 909 Beiträge

Hallo Marlene,
ja erst wenn etwas endgültig verloren ist, bemerkt man wie sehr es einem fehlt.
Konstruktiv ist mir ein kleines "Zeitproblem in der Zeile
"und an die Kleinen, die nicht dran gelangten."
LG
Perry

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#13

RE: Immer Kind(Sonett)

in Erratum 04.06.2011 13:01
von MarleneM • ( Gast )
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danke für dein waches Auge, lieber perry. ja, dem Reim geschuldet, aber ich meine es geht, weil die Kieinen ja immer nicht dran gelangen. Gestern nicht und morgen auch nicht.
Lächeln von Marlene

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#14

RE: Immer Kind(Sonett)

in Erratum 19.06.2011 20:26
von MarleneM • ( Gast )
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die verschienung in ausgezeichnete Werke freut mich, lieber Mcberry.
Danke und lG von Marlene

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