Wir warten, warten auf den allerletzten Krieg:
Heil uns Jehova für den gottgewollten Sieg!
Im Glauben ungebrochen, treu an deiner Seite,
treten wir ein in Gottes Reich, das längst bereite
wo Liebe in Vollkommenheit für alle wartet,
Jehovas Zeugen, gottgezeugt, ihm gleichgeartet,
betreten dieses Reich. Dort ist keine Lügenwelt,
wir haben unsere Uhren nach Gottes Zeit gestellt.
Wir warten auf den allerletzten Krieg:
Heil dir Jehova, für den gottgewollten Sieg!
Wir glaubten, starben im KZ, teilten das Brot,
und gaben selbst den Juden ab in Todesnot.
Fanatiker im Glauben fest, so treu und unerschüttert,
wenn alle wankten liebten wir, warn nie verbittert.
Und starben wir erlöst im Gas, gespießt auf Zäunen,
dann lachten wir in wahren, süßen Glaubensträumen,
entkamen tot den Mördern, dieser Teufelsschande,
es zog uns frei im Sterben fort in Gottesbande.
Wir glaubten, starben im KZ, teilten das Brot,
und gaben selbst dem Juden ab in Todesnot.
Wir zeugen, zeugen, was uns unsrer Glauben lehrt,
und nicht, was diese Zwischenwelt dem Glück versehrt.
Und alle die behaupten, mit den falschen Lehren,
sie wird Jehova eines besseren belehren.
Wir sind so einzig, lehrt der Bibel größter Meister,
und wir begreifen, was im Buch steht, das verheißt der
Allmächtige. Nie wird er Brüder, Schwestern lassen,
er weiß, warum wir diese Welt für ihn verlassen.
Wir zeugen, zeugen, was uns unser Glauben lehrt,
und nicht, was diese Zwischenwelt an Glück versehrt.
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Und diese so glauben übten sich selbst noch im KZ im Antisemitismus,
in dem sie behaupteten, dass die Juden nicht i h r Brot für sie brachen.
Wahrlich brüderlich und schwesterlich, Toleranz von Fanatikern!
Viele dieser waren in den Reihen der Kapo wegen ihrer Sanftheit und Gewissenhaftigeit,
mit der sie die Befehle der KZ- Schergen durchsetzten:
so steht es geschrieben im Buch: Zwischen Widerstand und Martyrium.