hi rubber,
machmal hat die natur großes vollbracht u. einige lyrvertreter/lyrvertreterinnen mit natürlichen gaben ausgerüstet. ich frage mich dann aber immer wieder, warum gerade solche von andren so beschädigt werden können. als ob unsre gattung alles unangepasste, auch das schöne, wahre, gute, liebevolle, so kaputt machen kann, nur weil es nicht wehrhaft ist, eben zu schön u. augenweidig, also zu prominent, zu offen, zu grenzenlos unbekümmert auf die welt zu geht, um am ende nichts mehr oder nur noch wenig von dem zu haben, was sie ursprünglich auszeichnete. hier lese ich in einem sehr sensiblen text, wie alles organisch gewebte, lebensblühende regelrecht - nach dem gut- und schlechtdünken andrer - so einfach und schmerzhaft augenfällig zerstört wurde.
ein lyrkind mit großem gott- und weltvertrauen, einst unverträumt, wird letztendlich als ditte menschenkind zurückgelassen, als es nicht mehr erstaunen, staunen, lebensvölle in und aus sich hatte u. selbst der mondschein, der die einsamen monroespiegelungen und die zerbrechlichkeit u. wirkliche liebes- und lebens sehnsucht kannte, nicht mehr schützen und halt aufbauen konnte, ja dann wurde wieder ein zu großes mißtrauen gesetzt, ja, wenn nicht am ende es nicht doch noch jemandem gab, der anteilnahm, wo andre, die den wahren zustand wissen hätten sollen, sich schon längst davongeschlichen haben. ach, wenigstens ein lyr setzte einen gegenpart, der noch hoffnung macht für alles kommende und vielleicht noch zu reparierende. der leser hofft, dass es nicht schon zu spät ist. darob schleicht euch weg dämonen jeglicher coleur.
sehr gern gelesen
der munkel