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#1

heute

in Düsteres und Trübsinniges 31.08.2011 17:02
von Kara | 162 Beiträge

heute

ungeborgensein

lauert
im unterholz
die steine
schweigen
wie immer
und
erinnyen
schlafen
in der wüste

herbstatem weht
über
vernarbten wunden


Jede Angst, die man denkt, macht unterlegen.
(H. Müller)

zuletzt bearbeitet 31.08.2011 19:33 | nach oben springen

#2

RE: heute

in Düsteres und Trübsinniges 31.08.2011 18:06
von pistacia vera | 448 Beiträge

Hallo Kara
und herzlich willkommen in unserer Mitte.
Dein Gedicht beschreibt Furcht ohne erkennbaren Fluchtweg ( vor der Vergangenheit, der nicht zu entrinnen ist?) und zwar auf eine schlichte, unsentimentale Weise, die mir gut gefällt.
Meiner Meinung nach könntest du sogar noch einen Vers weglassen:

Zitat
heute

ungeborgensein
lauert
im unterholz
die steine
schweigen
wie immer
und
erinnyen
schlafen
in der wüste

herbstatem weht
über
vernarbte wunden



Was meinst du dazu?

Liebe Grüße
pista


zuletzt bearbeitet 31.08.2011 18:10 | nach oben springen

#3

RE: heute

in Düsteres und Trübsinniges 31.08.2011 19:30
von Kara | 162 Beiträge

Hallo Pista,
ich danke dir für deinen Willkommesgruß und für deine Empfehlung. Eine ganze Weile habe ich nun nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, das Gedicht in deinem Sinne zu ändern.
Liebe Grüße
Kara


Jede Angst, die man denkt, macht unterlegen.
(H. Müller)

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