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#61

RE: rabenträume

in Folgegedichte 12.09.2016 22:59
von munk | 752 Beiträge | 824 Punkte

aus uns kamen dieselben rabenträume
und je heftiger sie sich ausbreiteten
um so mehr verschwanden wir

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#62

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in Folgegedichte 13.09.2016 01:33
von Joame Plebis | 3.580 Beiträge | 3569 Punkte

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zuletzt bearbeitet 15.01.2019 23:43 | nach oben

#63

RE: rabenträume

in Folgegedichte 15.09.2016 18:57
von munk | 752 Beiträge | 824 Punkte

mein herz ist noch nicht lose
ein zwilling ein weißer ein schwarzer rabe
der regenbogen einsammelt posaunt
unsre seelen nähern sich
wie liebende

zuletzt bearbeitet 15.09.2016 19:01 | nach oben

#64

RE: rabenträume

in Folgegedichte 19.09.2016 12:47
von Antigone | 85 Beiträge | 85 Punkte

Hallo Munk

Die dritte Zeile ist eigentlich nur Schmückwerk, notwendig ist sie nicht. Mir gefällt auch nicht der Wie-Vergleich.
Was würdest du davon halten: Unsere Seelen Liebende, die sich in den Armen liegen. Lediglich eine Frage: Was bedeutet das "lose" Herz? Hier könnte ich mir ein anderes Attribut vorstellen. Aber neu ist das natürlich nicht mit den zwei Seelen in der Brust, da gibt es schon genug poetische Aussagen, die mehr lyrische Substanz aufweisen.

Gruß, Antigone

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#65

RE: rabenträume

in Folgegedichte 23.09.2016 23:44
von munk | 752 Beiträge | 824 Punkte

hi antigone,
hier soll nur immer etwas neues folgen, aber eigentlich keine analyse, wertung etc., also versuche es ;)

p.s.: trotzdem danke für deins. / *1der regenbogen einsammelt posaunt ist die schlüsselzeile in meiner lesart, "der regenbogen einsammelt", ist ein zweiuferfährmann. er ist geheimnisträger und zugleich gibt er zeugnis über eine annäherung, die dem sich nähern liebender ähnelt: ihre fährnisse sind weder schwarz noch weiß. / *2 ich mag das "wie", es kann ungleiches zum beispiel vereinen oder eben einander annähern / *3 über lyrische substanz lässt sich streiten. diese ad hoc entstandenen zeilen hab ich einfach losgelassen ;). das ist etwas kleines, spontanes, ... / *4 "noch nicht loses herz" ein herz, was noch nicht seinen körper und im übertragenen sinne seinen mikrokosmos verlassen hat. ein herz, was noch nicht ausgewandert ist oder ausgestoßen wurde .... / *5deinen vorschlag habe ich zur kenntnis genommen, doch entspricht er nicht meinem lesen

gruß
munkel

zuletzt bearbeitet 24.09.2016 00:32 | nach oben

#66

RE: rabenträume

in Folgegedichte 21.11.2018 20:49
von otto | 637 Beiträge | 645 Punkte

anima mundi

gewandet meinem traum, fluss blauer stunde
dein lied, so sang mir die gequälte seele
lag ich bei dir anima, deinem munde
so langsam, gleich dem zögern im vermähle

so zart, und ließ mir zeit zum teilen
die ganze welt, das mit dem denkenwolkenwandern,
da war ihr garten, wunder zum verweilen,
ich sah die sterne, monde, alle nahen, andern,

die mich begrüßten ließen zeit zu lernen,
und wob es langsam über meinen rücken,
da wurde augenblick der blicke fernen
unendliches gefühle für entzücken.

Die anima, wer ist sie, die blaue stunde?
mit ihr - vielleicht- weilt sie an deinem munde.

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