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#1

Entzug

in Märchen, Fabeln, Sci-Fi und Fantastisches 05.09.2011 15:02
von Evanesca Feuerblut | 165 Beiträge

Zitat
Erstveröffentlichung in meinem eigenen Board als Lady of the light am 02.04.2011. (C) liegen bei mir.



Um nicht zu spät zur Schule zu kommen, nachdem es in der Nacht sehr heftig geschneit hatte, nahm der Sechzehnjährige einen Bus früher zur Schule. Kaum hatte er sich zwischen die in unförmigen Jacken schwitzenden Rentner und kleinen Grundschüler gequetscht, sah er auch schon… Sie.
Offenbar hatte sie keinen Sitzplatz mehr bekommen, deshalb stand sie ihm direkt gegenüber. Und obwohl es im Vergleich zu den minus zwanzig Grad Celsius der letzten Woche mit Temperaturen auf Gefrierpunkthöhe geradezu sommerlich war, schien sie zu leicht bekleidet. Weder Mantel noch Schal, nur eine schwarze Korsage, ein Seidenjäckchen, schwarze Seidenhosen und Pumps. Die glänzenden schwarzen Haare waren kunstvoll hochgesteckt, die Haut bleich, die Lippen rot und die Augen wie glühende Kohlen.
Der Bus hielt an seiner Haltestelle und der Junge hörte ihre kalte, schneidende Stimme.
„Ich muss hier aussteigen!“
Sofort teilte sich die murrende Menge und ließ sie passieren. Auch er stieg aus und ging ihr hinterher.
Sie drehte ihren Kopf zu ihm, lächelte leicht und hob die Augenbrauen, tat sonst jedoch nichts. Irgendwie traute er sich nicht zu, diesen Eisblock anzusprechen und ging an ihr vorbei. Doch von nun an nahm er immer einen Bus früher zur Schule, um sie zu sehen. So wiederholten sich die Ereignisse Morgen für Morgen, bis er endlich seinen Mut zusammennahm und sie ansprach.
„Hallo.“
Sie lächelte ein wenig breiter.
„Hallo.“
Nervös starrte er seine Schuhspitzen an und kämpfte mit sich selbst.
„Wie geht’s?“
„Gut,“ antwortete sie und brach in schallendes Gelächter aus. „Dummchen“, flüsterte sie mit einer seltsamen, kühlen Sanftheit und streifte mit den eiskalten Fingerspitzen sein heißes Gesicht. Erschauernd zuckte er zusammen – es schien, als hätte ein Geist ihn angerührt, die Haare standen ihm zu Berge.
Erst nach einer Weile fand er die Kraft, weiterzugehen. Dabei merkte er nicht einmal, dass sie fort war. Doch war sie wirklich verschwunden? Wann immer er ein Mädchen oder eine junge Frau sah, erinnerte er sich an ihre einzigartigen, glühenden Blicke. Selbst wenn kein Mädchen in der Nähe war, schwebte ihr Schatten vor seinem Gesicht und hörte er ihre kalte Stimme…
Im Unterricht war er unaufmerksam und wurde permanent von den Lehrern getadelt, merkte es jedoch nicht und hatte das Gefühl, all die Stunden in Watte gepackt zu sein. Auch seinen Heimweg trat er eher unbewusst an, machte sich das warm was in der Mikrowelle stand, aß wie in Trance, ohne zu wissen, was er gegessen hatte. Es dunkelte bereits vor seinem Zimmerfenster und allmählich glaubte er ernsthaft, verrückt zu werden.
Seelenruhig saß sie auf seinem grün gestreiften Sofa, die Beine übereinandergeschlagen und spielte mit seiner Playstation Portable. Geschickt drückten die spitzen, dunkelrot lackierten Nägel auf die kleinen Tasten.
Erstarrt blieb er in der Tür stehen und sah sie stumm und fassungslos an, doch davon verschwand sie nicht.
„So, ich bin fertig.“ Sie legte das Spielzeug weg und stand auf. Ihre Haare fielen in Löckchen über die Schultern, die Hose hatte sie durch einen knielangen Rock ersetzt. Sehr schöne weiße Beine hatte sie.
„Ich hoffe, es hat Spaß gemacht,“ kommentierte er und versuchte, ihre kühle Stimme nachzuahmen.
„Selbstverständlich.“ Sie kam auf ihn zu und es gelang ihm nicht, sich auch nur einen Millimeter zu rühren. Ihre Kälte schien sein Herz an seine Lungen zu frieren und er wagte kaum zu atmen. Immer näher kam ihr blasses Gesicht, ein frostiges Glühen in den Augen… Ehe er begriffen hatte, spürte er ihre Hand, die spitzen Nägel unter seinem Hemdkragen. Die eisigen Lippen versengten seinen Mund mit ihrem Eishöllenfeuer, er spürte ein kurzes Stechen… Die Tür ging auf und schlug zu, während er dumpf auf den Teppich starrte. Die Wunden auf seinen Lippen versiegten, während die Zeit ohne ihn weiterging.
Nach diesem Ereignis wurde er krank, ging nicht mehr zur Schule, ließ sich von Arzt zu Arzt, von Psychologe zu Psychologe schleifen und begriff doch nicht, dass sie real war. Dass sie ihn eingefroren hatte mit ihrem Kuss und er nie mehr so sein würde wie früher. Auch die Tatsache, dass er sie nicht mehr sah, machte es nicht leichter. In seinem verwirrten Geist, reifte das Bild ihrer Schönheit und wetteiferte mit dem Gefühl ihrer Kälte, er liebte und verabscheute sie, versuchte sie zu vergessen und konnte nicht ohne sie sein.
Irgendwann – es war ein Samstag und seine Eltern schliefen noch – klopfte es an seinem Fenster. Verschlafen hob er den Kopf und sah ihr Gesicht. Immer noch überrascht, machte er das Fenster auf und starrte nach unten. Wie war sie dorthin gekommen? Schließlich wohnte er im siebten Stock… Aber das war egal.
Er schloss ihre kalte, zerbrechliche Gestalt in seine Arme und drückte sie an sich. Sie ließ ihren Kopf auf seine Schulter fallen und er spürte ihre kalten Lippen an seinem Hals… Ihm blieb nicht genug Zeit, um den kleinen Stich zu bemerken, sie zog an seinem Leben wie an einer halb aufgerauchten Zigarette… Er wusste nicht, wo er seine Hände verstecken wollte und steckte sie unter ihre altmodisch, fischbeinversteifte Korsage, ihre Hände froren die Härchen in seinem Nacken ein und er küsste wie besessen ihr Gesicht mit den kaum sichtbar geröteten Wangen…
Irgendwann landeten sie zusammen auf seinem Schlafsofa, die Pyjamahose bedeckte seinen Schreibtisch und ihre Korsage hing über dem PC-Monitor. Was ging hier vor? Er begriff nichts…
„Dummchen,“ gurrte sie mit der Zärtlichkeit einer Schneeflocke. „Du denkst zu viel nach! Dabei haben wir ein dringenderes Problem – es dämmert, ich muss hier bleiben.“ Sie zog sich die Decke über den Kopf und war unsichtbar, jedoch nicht weniger vorhanden. Immer noch spürte er ihre Kälte, fühlte, wie sie Wärme aus seinem Körper zog, irgendwann würde er genauso sein wie sie, kalt und weiß…
Die ersten Sonnenstrahlen schienen in sein Zimmer und liebkosten ihn mit warmen, goldenen Fingern, konnten die Kälte in ihm jedoch nicht durchdringen. Zu sehr war er in ihr versunken, abseits von Licht und Finsternis. Was sollte er mit ihr machen? Instinktiv begriff er, dass sie im Dunkeln bleiben musste, doch seine Mutter hatte die Angewohnheit, sein Bett zu machen, wenn er erst aufgestanden war. Dabei würde sie das eiskalte Mädchen finden und was dann? Doch ehe er sich einen Plan zurechtlegen konnte, hatte die Natur ihren Tribut bekommen – er schlief ein und konnte erst vom ausdauernden Klopfen seiner Mutter geweckt werden. Ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, stellte er sich schlafend. Ein leises Klirren verriet ihm, dass seine Mutter das Tablett mit seinem Frühstück auf den Boden gelegt hatte. Er wartete noch eine Minute, stand dann auf, zog sich an und aß mit großem Appetit, um sofort wieder ins Bett zu gehen. Auf diese Weise schlief er den ganzen Tag durch, stand nur zu den Mahlzeiten auf. Gerade vertilgte er sein Abendessen, als die Schöne ihren Kopf von der Decke befreite und um sich blickte. Er drehte ihr den Rücken zu, hörte jedoch am Rascheln hinter sich, dass sie sich ankleidete. Er wendete den Kopf, um sie anzusprechen, doch sie war erneut verschwunden.
Wütend zog er sich eine Jacke über den Pyjama, stieg in den Aufzug und rannte auf die Straße. Mit einem seltsamen Gefühl stieg er in den erstbesten Bus, fuhr zu seiner üblichen Haltestelle, sprang heraus und stürzte auf das Pflaster. Steinchen hatten sich schmerzhaft in seine Hände gedrückt, seine Handflächen bluteten. Wütend sprang er auf und starrte um sich. Schon wollte er seinen Schulweg weiterverfolgen, als er ihr helles, spöttisches Lachen hörte. Wachsam wie ein verletztes Tier drehte er sich um, sprang auf das Lachen zu und drückte das Mädchen gegen die Wand.
„Wirst du immer kommen und gehen? Deinen Spaß haben und ohne ein Wort verschwinden? Du musst doch ahnen, was du mir antust damit!“
Ihre Augen blickten ihn ruhig, kalt an.
„Du hast deine Probleme, ich habe meine.“
„Und die wären?“
„Ich bin ein Vampir.“
Er ließ sie los, ging ein paar Schritte zurück und starrte sie an. Hatte er es nicht die ganze Zeit geahnt?
„Komm mit,“ sagte sie und ging voraus. Ohne sich gegen sie wehren zu können, lief er neben ihr her.
„Meine Eltern werden mich suchen.“
„Das ist mir völlig egal, verstehst du? Ich liebe dich, liebst du mich auch?“ Ihre Augen brannten vor leidenschaftlicher Kühle.
„Ich weiß es nicht.“
Das war die Wahrheit – sie war zu belastend, um geliebt zu werden, zu schön, zu besonders, um sie zu hassen.
„Na gut, du musst es nicht wissen. Es ist mir auch egal, wenn ich ehrlich bin.“ Sie spielte mit dem Kragen seiner Jacke, strich sacht über seinen Hals.
Sie waren weit gegangen und schritten über eine Brücke. Eisschollen leuchteten auf dem reißenden Wasser des kleinen Flusses und das Rauschen des eisschwangeren Gewässers ließ die Verzweiflung in ihm wachsen. Seine vor Kälte tauben Füße ließen ihn keinen Schritt mehr machen – und auch sie blieb stehen. Gier flammte in ihren Augen auf, ehe er sich versah, trank sie bereits sein Blut. Schmerz und Lust mischten sich und er fühlte, dass er sterben musste. Danach würde sie einfach ein neues Opfer suchen und mit diesem spielen, wie sie mit ihm gespielt hatte. Seine Arme umschlangen ihren Leib und er ließ sich in die Fluten fallen.
Sie drehten sich im Fall, sodass ihr Kopf auf einer Eisscholle aufschlug, das Eis durchbrach und sie kämpfen musste, um wieder an die Oberfläche zu gelangen. Er spürte einen kleinen Gegenstand in seiner Tasche – ein handliches Schweizermesser, das er blitzschnell aus der Tasche nahm, aufklappte und immer wieder in ihren Körper jagte. Nicht enden wollende Blutströme färbten die Wogen, die Eisschollen, das erfrorene Gras am Ufer feuerrot. Sie kratzte und trat, doch die Kälte betäubte seinen Schmerz vollständig. Irgendwann wehrte sie sich nicht mehr, wirkte schlaff und leer. Er zog ihren Kopf an den Haaren aus dem Wasser und schnitt eine Locke ab. Sekunden später löste sich ihr Körper in Asche auf, nur ihre Kleidung trieb auf den Fluten und entschwand in die Ewigkeit.
Wie ein sterbender Heros kroch er aus dem Fluss, sein Messer hatte er im Wasser verloren. Nur die schwarzen Haare in seiner Hand erinnerten noch an seinen Alptraum. Er legte sie in die Brusttasche seiner Jacke, an sein Herz.

Als die Polizei ihn fand, war er bereits seit einigen Stunden erfroren. Die Kleidung blutig, das Gesicht und der Hals zerkratzt, aber mit einem Lächeln auf den blauen Lippen.

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#2

RE: Entzug

in Märchen, Fabeln, Sci-Fi und Fantastisches 05.09.2011 23:09
von Ein Gassenbaum | 144 Beiträge

Zitat
Evanesca Feuerblut: Um nicht zu spät zur Schule zu kommen, nachdem es in der Nacht sehr heftig geschneit hatte, nahm der Sechzehnjährige einen Bus früher zur Schule. Kaum hatte er sich zwischen die in unförmigen Jacken schwitzenden Rentner und kleinen Grundschüler gequetscht, sah er auch schon… Sie.



ich beginne beim ersten absatz zudem ich eine vorsichtige kritik anbringen möchte, wozu ich die fragwürdigen teile, die einer straffung oder überdenkung bedürfen, fett markierte.

Nachdem es in der Nacht zu schweren Schneefällen gekommen war, nahm der Sechzehnjährige Rudi sicherheitshalber den um 20 Minuten früheren Bus zur Schule. Mühsam zwängte er sich zwischen die schwitzende Pensionäre in ihren unförmigen Jacken und die dazwischen hervorlugenden miekrigen Grundschüler. Nachdem er eine halbwegs bequeme Position eingenommen hatte, stürmte es auf seine Stirne wie ein glühenderer Wüstenwind. Da stand "sie".....



ps.: ich hab vorerst nur wenige weitere zeilen überflogen (ich weiß, was ich zu erwarten habe) und rate dir, den text komplett zu überarbeiten. an und für sich ein sehr interessantes thema, weil es in der geschichte der literatur kaum vampir-texte - vor allem derartig novelle - gibt. das sollte dich anspornen in richtung werkbarer verfilmungsqualität zu gehen.( ich habe ein winzige HD-kamera in insektengröße und würde meine freundin, eine bezaubernde praying manta dazu einladen).


Jeder Trottel kann einen Käfer zertreten. Doch können alle Ingenieure und Wissenschaftler dieser Welt keinen bauen.

zuletzt bearbeitet 05.09.2011 23:16 | nach oben springen

#3

RE: Entzug

in Märchen, Fabeln, Sci-Fi und Fantastisches 06.09.2011 07:53
von pistacia vera | 448 Beiträge

Liebe Evanesca,
diesen kritischen Anmerkungen schließe ich mich an. Insbesondere im Mittelteil könntest du stark straffen, beispielweise die Sache mit der Mutter ganz rauslassen ...
Aber: Dem Text liegt eine ganz hervorragende (kalte) Idee zugrunde, die ich im Zusammenhang mit vampyresken Texten auch noch nirgends gefunden habe. Und er birgt ganz wunderbare Textstellen. Mein Favorit:

Zitat
Ihm blieb nicht genug Zeit, um den kleinen Stich zu bemerken, sie zog an seinem Leben wie an einer halb aufgerauchten Zigarette …


Ganz toll!
Also: Vielleicht noch einmal über die Prioritäten/Protagonisten nachdenken: den junge Mann, die kalte Schöne, die sich erst ganz am Ende als Vampyr entpuppen sollte. Dann wird das super, hat viel Potential.
Liebe Grüße
pista


zuletzt bearbeitet 06.09.2011 17:28 | nach oben springen

#4

RE: Entzug

in Märchen, Fabeln, Sci-Fi und Fantastisches 06.09.2011 11:28
von Evanesca Feuerblut | 165 Beiträge

Zitat
ich beginne beim ersten absatz zudem ich eine vorsichtige kritik anbringen möchte, wozu ich die fragwürdigen teile, die einer straffung oder überdenkung bedürfen, fett markierte.


Mit anderen Worten: "Schule" weglassen und dass Grundschüler klein sind, versteht sich ebenfalls von selbst und kann weg? :)
Mit der Neuformulierung dagegen kann ich nicht so ganz leben - einfach weil das nicht die Art und Weise ist, auf die ich gerne Geschichten erzähle. Aber sobald ich ans Überarbeiten des Textes gehe, finde ich eine mir angenehme Lösung, dessen in ich mir sicher.

Zitat
Insbesondere im Mittelteil könntest du stark straffen, beispielweise die Sache mit der Mutter ganz rauslassen ...


Also das mit dem Frühstückstablett, richtig? Bin mir gerade nicht ganz sicher, was genau gestrafft gehört, da brauche ich etwas mehr Anleitung, damit ich mir das ansehen kann.

Zitat
Dem Text liegt eine ganz hervorragende (kalte) Idee zugrunde, die ich im Zusammenhang mit vampyresken Texten auch noch nirgends gefunden habe.


Danke!

Ich werde also weiter an dieser Kurzstory werkeln - der Entwurf entstand nämlich schon 2008 oder 2009, wurde 2010 für einen Wettbewerb überarbeitet und jetzt... soll er mal anthologietauglich umgeschrieben werden :).

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#5

RE: Entzug

in Märchen, Fabeln, Sci-Fi und Fantastisches 06.09.2011 17:33
von pistacia vera | 448 Beiträge

Zitat
doch seine Mutter hatte die Angewohnheit, sein Bett zu machen, wenn er erst aufgestanden war. Dabei würde sie das eiskalte Mädchen finden und was dann? Doch ehe er sich einen Plan zurechtlegen konnte, hatte die Natur ihren Tribut bekommen – er schlief ein und konnte erst vom ausdauernden Klopfen seiner Mutter geweckt werden. Ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, stellte er sich schlafend


Das könnte m. E. raus.
Kurzstory heißt nicht umsonst Kurzstory. Ein Handlungsstrang reicht dicke.
Liebe Grüße
pista


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#6

RE: Entzug

in Märchen, Fabeln, Sci-Fi und Fantastisches 06.09.2011 17:54
von Evanesca Feuerblut | 165 Beiträge

Ich hatte den drin, weil ich Angst hatte, dass sich sonst ein Leser wundert, dass der Prota als 16jähriger einfach so allein zu Hause aufhält und nie jemand in sein Zimmer kommt.
Darum auch diese Stellen, an denen ich ewig herumgeschrieben habe und die mir selbst nie wirklich gefielen... da merke ich, dass ich mich in Zukunft besser auf mein Gefühl verlassen und solche Stellen gar nicht erst reinschreiben sollte.
Danke dafür.

(Ich sage bescheid, sobald ich es umgeschrieben habe, das kann noch etwas dauern, aber die Zeit nehme ich mir)

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#7

RE: Entzug

in Märchen, Fabeln, Sci-Fi und Fantastisches 06.09.2011 23:06
von Ein Gassenbaum | 144 Beiträge

du wirst es schaffen und dich ganz an die spitze des schmelzenden eisberges klimmen. wenn er verglimmt ist, wirst du im lauwarmen nass ertrinken.


Jeder Trottel kann einen Käfer zertreten. Doch können alle Ingenieure und Wissenschaftler dieser Welt keinen bauen.

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