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Zitat
Erstveröffentlichung im "L&L's" als "Lady of the light" am 05.03.2011, aus der Sicht einer Protagonistin von mir.
Abrechnung
Völlig verständnislos schaue ich in den Spiegel
Erkenne mich nicht mehr in seinen klaren Fluten
Ohne zuvor zu fühlen brenne vor tausend Gluten
Doch in dir ist nichts als ein großes Siegel.
Kannst ohne Angst in meiner Gegenwart bluten
Und deinen Worten geben vor mir keinen Riegel
So gern wäre ich deiner Sehnsucht Schmelztiegel
Dir meine Gegenwart ewig an deiner Seite zumuten
Aber dein Herz gehört noch einer unbekannten SIE
Die es verwarf, zerbrach und in den Abgrund bannte
Nicht wusste, dass es dich für immer verbrannte
Dabei wäre ich dir treu bis zum Tod wie eine Ungekannte
Und töten würd ich Jene, die vor dir so frech entrannte
Jene dennoch so glückliche, mir unbekannte SIE.
liebe evanesca,
ich möchte nicht gleich mit der tür ins haus fallen, doch denke ich, dass es da noch einiges zu tun gibt
.
auf den ersten blick siehts aus wie ein sonett: reimschema, strophengliederung..., leider werden dann meine erwartungen hinsichtlich metrum und rhythmus, klang und melodie enttäuscht. also für ein sonett (sonare = klingen) als klanggedicht mag es für mich nicht ganz durchgehen, dafür geben die endreime zu wenig her, aber vielleicht ists ja eine moderne schwester?
ich tu mir immer ein bisserl schwer damit, wenn traditionelle formen aufgegriffen, erwartungen provoziert und in den grundfesten (fehlendes metrum) erschüttert werden, obwohl ich andererseits brüche an bestimmten stellen (inhaltlich begründet) sehr spannend und bereichernd finde.
insgesamt meine ich, dass du hier sehr viel, zu viel, auf einmal gewollt und leider nicht überall geschafft hast; dich zu sehr auf makellose endreime konzentriert hast, worunter bildebenen und syntax zu leiden haben. ich zeig dir mal was ich meine ganz konkret an der ersten strophe:
Zitat
Völlig verständnislos schaue ich in den Spiegel
Erkenne mich nicht mehr in seinen klaren Fluten
Ohne zuvor zu fühlen brenne vor tausend Gluten
Doch in dir ist nichts als ein großes Siegel.
V1mit "völlig verständnislos" hast du durch die aliteration auf v einen starken akzent auf das unverständnis des LI gelegt,
V2 es spiegelt sich wohl an der oberfläche eines gewässers (die fluten legen das nahe, fügen sich mir aber nicht wirklich dem bild, da sie dem statisch ruhigen spiegel bewegung verleihen und das bild sofort wieder zerfließen lassen). warum LI völlig verständnislos ist, ob das gewässer von bedeutung... erfahren wir nicht.
im folgenden satz - ein syntaktisch - grammatischer bruch
V3 "ohne zuvor zu fühlen(,) brenne (ich) vor tausend gluten" das subjekt (ich) fehlt; mir ist auch nicht klar, was du inhaltlich ausdrücken möchtest. was sollte da vorher gefühlt werden? meinst du etwas wie "einen brennenden schmerz, der ohne vorwarnung plötzlich überfällt?
V4 "das siegel in dir" wieder schwer vorstellbar, briefe, dokumente wurden mit siegellack verschlossen, um den inhalt für unbefugte nicht so ohne weiteres zugänglich zu machen, wohnungen werden heute versiegelt, um beweismaterial zu sichern... ich würde etwas wie "doch du - verschlossen von einem siegel" passender erscheinen, was meinst du?
leider sieht das für mich in den weiteren strophen nicht viel anders aus, sodass ich nicht alles punkt für punkt durchgehen möchte
.
etwas verwirrend finde ich auch, dass du zu majuskeln am verbeginn greifst, einer tradition folgend, die heute längst überwunden scheint, andererseits aber auf satzzeichen weitgehend verzichtest, dann willkürlich scheinend doch vereinzelt punkte und kommata setzt. das passt für mich nicht zusammen, tut mir leid.
du schreibst als einführung, dass dieses gedicht dem mund oder der feder einer deiner protagonistinnen entstammt (wenn ichs richtig verstanden habe?). lebt diese person in einer zeit, da das sonett hochkonjunktur hatte, oder wie gelangt sie zu dieser lyrischen ausdrucksform? ist es für die geschichte notwendig, von bedeutung...?
wenn ja, dann würde ich nocheinmal gründlich dran arbeiten, wenn nein, ein neue, vielleicht ungereimte freiere form suchen, die dem eigenen ausdruck mehr spielraum läss
t.
liebe und wohlmeinende grüße, salome
RE: Abrechnung
in Liebe und Leidenschaft 07.09.2011 11:44von Evanesca Feuerblut •
| 165 Beiträge
Ach je, mein eigenes Gedicht erklären... *G*
Zitat
aber vielleicht ists ja eine moderne schwester?
Hm... so schreibe ich "Sonette" eigentlich seit ungefähr 2008, also äußerlich zwar mit diesem Reimschema etc., aber ohne mich auf die strengen Regeln von Metrum, Rhytmus etc. zu werfen, weil mir aufgefallen ist, dass jedes Mal wenn ich das versuche, total künstliche Worthülsen entstehen, die sich schwer lesen lassen und die mir einfach nicht gefallen. Darum achte ich eigentlich nur auf eins: Dass sie für mich selbst leicht vorzulesen oder vorzusingen sind. Vielleicht nicht ganz die richtige Herangehensweise, aber so fahre ich (momentan) einfach am Besten :).
Zitat
V1mit "völlig verständnislos" hast du durch die aliteration auf v einen starken akzent auf das unverständnis des LI gelegt,
Völlig gewollt - das LI versteht sich selbst in dieser Situation einfach überhaupt nicht mehr, weiß eigentlich nicht, was das soll oder wie sie damit umgehen soll.
Zitat
V3 "ohne zuvor zu fühlen(,) brenne (ich) vor tausend gluten" das subjekt (ich) fehlt; mir ist auch nicht klar, was du inhaltlich ausdrücken möchtest. was sollte da vorher gefühlt werden? meinst du etwas wie "einen brennenden schmerz, der ohne vorwarnung plötzlich überfällt?
Das ist das Problem mit Gedichten aus Geschichten - bisher hat das LI keine Emotionen wie Liebe, Leidenschaft, Freude zugelassen und das dreihundert Jahre lang. Wie also mit diesem Gefühl der Liebe umgehen, wenn es einen verbrennt? Genau das ist es, was sie so verwirrt.
Zitat
Erkenne mich nicht mehr in seinen klaren Fluten
Dreihundert Jahre alt, hielt das LI jede Veränderung in ihrem Charakter für völlig unmöglich und nun zeigt es Verhaltensweisen, die fremd und bedrohlich scheinen, weil sie unbekannt sind.
Zitat
"das siegel in dir"
Das bezieht sich auf die emotional verschlossene Person, die das LI hier direkt anspricht.
Ich sollte diese Stelle wirklich umformulieren, damit das klarer wird - wie genau, überlege ich mir :).
Falls du dir doch noch die Mühe machen würdest, den Rest durchzugehen, würde ich auch dort die Hintergrundstory hinter jeder Zeile angeben. Wie schon erwähnt, wird mir erst hier da ich es einer Leserschaft zeige, die meine Geschichte nicht kennt klar, dass das Gedicht beim besten Willen nicht aus sich selbst sprechen kann, wenn das Schicksal der zugehörigen Dame nicht bekannt ist.
Was ich schade finde und weshalb ich gerne versuchen werde, Sierras Sonett zu verbessern. (Der vollständige Name ist "Sierra an B. - Abrechnung")
Zitat
lebt diese person in einer zeit, da das sonett hochkonjunktur hatte, oder wie gelangt sie zu dieser lyrischen ausdrucksform? ist es für die geschichte notwendig, von bedeutung...?
Diese Person ist 300 Jahre alt, hat die meiste Zeit ihres Lebens in den USA verbracht, die letzten 50 Jahre in New York, bis ein fataler Fehler ihrerseits sie dazu brachte, nach Europa zu gehen wo sie zum ersten Mal mit dem Sonett in Berührung kam, so Mitte der Neunziger Jahre. Sie ist Ghostwriterin für zahlreiche Drehbuchautoren und komponiert autobiographische Musicals. Als sie sich verliebt, versucht sie, das neue Gefühl irgendwie in Worte zu fassen. Ihr erstes Versuch ist dabei dieses Gedicht, später verlegt sie sich auf Songtexte (die ich anfangs auf Deutsch verfasste, um mich dann aber aufs Englische zu verlegen, einfach weil diese Sprache die Sprache wäre, in der meine Prota auch gedichtet hätte).
Zitat
ist es für die geschichte notwendig, von bedeutung...?
Aber total! Denn sie schreibt ihre Gedichte und Lieder heimlich - aber irgendwann wird der, für den sie sie schreibt, über die Gedichte und Lieder stolpern und darin eine Evolution sehen - von einem "ich begehre dich" zu einem "ich liebe dich" - und es wird ihn nicht weniger verwirren, als es sie verwirrt hat.
Das Problem mit den ungereimten Ausdrucksformen ist... ich kann das einfach nicht. Irgendwie habe ich bei Gedichten fast zwangweise das Gefühl, ich müsste sie reimen, weil sie sonst falsch klingen. In der Hinsicht bin ich möglicherweise etwas altmodisch :).
Einmal habe ich mich an einem 20-silbigen Sonett ebenfalls aus der Sicht Sierras gewagt, das ich zwar nicht sooo berauschend finde (war nur ein Experiment), was ich aber, Neugier vorausgesetzt, auch posten kann.
Hallo Evanesca,
ganz so streng wie Salome sehe ich die Sache nicht.
Selbstverständlich kann man auch "heute" noch ein gutes Sonett schreiben. Ich möchte an Georg Trakl erinnern,
Zitat
Verhallend eines Gongs braungoldne Klänge –
Ein Liebender erwacht in schwarzen Zimmern
Die Wang’ an Flammen, die im Fenster flimmern.
Am Strome blitzen Segel, Masten, Stränge.
Ein Mönch, ein schwangres Weib dort im Gedränge.
Guitarren klimpern, rote Kittel schimmern.
Kastanien schwül in goldnem Glanz verkümmern;
Schwarz ragt der Kirchen trauriges Gepränge.
Aus bleichen Masken schaut der Geist des Bösen.
Ein Platz verdämmert grauenvoll und düster;
Am Abend regt auf Inseln sich Geflüster.
Des Vogelfluges wirre Zeichen lesen
Aussätzige, die zur Nacht vielleicht verwesen.
Im Park erblicken zitternd sich Geschwister.
– Georg Trakl: Traum des Bösen
dem du dich thematisch anlehnst. Charles Baudelaire hat die genialen Les fleurs du Mal zur Hälfte in Sonetten verfasst und nicht zuletzt seien hier Rilkes Sonette an Orpheus genannt, die fraglos zum besten gehören, was die Weltliteratur zu bieten hat. - Eigentlich hat sich fast jeder große Dichter einmal in den alten Formen versucht und sei es auch auf eine boshafte, parodierende Weise wie Robert Gernhardt:
Zitat
Materialien zu einer Kritik
der bekanntesten Gedichtform
italienischen Ursprungs
Sonette find ich sowas von beschissen,
so eng, rigide, irgendwie nicht gut;
es macht mich ehrlich richtig krank zu wissen,
daß wer Sonette schreibt. Daß wer den Mut
hat, heute noch so’n dumpfen Scheiß zu bauen;
allein der Fakt, daß so ein Typ das tut,
kann mir in echt den ganzen Tag versauen.
Ich hab da eine Sperre. Und die Wut
darüber, daß so’n abgefuckter Kacker
mich mittels seiner Wichserein blockiert,
schafft in mir Aggressionen auf den Macker.
Ich tick nicht, was das Arschloch motiviert.
Ich tick es echt nicht. Und wills echt nicht wissen:
Ich find Sonette unheimlich beschissen.
Robert Gernhardt
Warum sollten wir Amateure es also nicht probieren? Jedes gereimte Gedicht schult das Rhythmusgefühl, jede Übung bringt uns weiter. Auch und gerade diejenigen, die aus dem Ungereimten kommen wie ich selber.
- In den genannten Kritikpunkten zu Details deines Gedichts gebe ich Salome Recht. Du solltest noch einmal gründlich überarbeiten. - Um dich mit den Anforderungen vertraut zu machen, ist wikipedia (Sonette) hier hilfreich, was ja durchaus nicht immer der Fall ist. 
Ein Sonett ist zudem eine Form, in der eine junge Autorin zum Nachdenken gebracht wird, denn selbst der Inhalt folgt relativ strengen Vorgaben.
Kurzum, ich finde, du solltest es ruhig öfter versuchen. Ist nicht einfach, aber überaus lehrreich. 
Liebe Grüße
pista
RE: Abrechnung
in Liebe und Leidenschaft 08.09.2011 10:43von Evanesca Feuerblut •
| 165 Beiträge
Zitat
Ein Sonett ist zudem eine Form, in der eine junge Autorin zum Nachdenken gebracht wird, denn selbst der Inhalt folgt relativ strengen Vorgaben.
Ebenso die Motivwahl etc., ich kenne ja die Theorie, die wir zum Glück oder leider in der Schule schon durchgekaut haben (einmal in der zehnten Klasse und dann noch einmal in der zwölften Klasse noch mal genauer), mit den hauptsächlichen Motiven von "carpe diem" und "memento mori" :), den Sinnbildern von Schönheit gegenüber denen von Verfall, üppigem Genuss, der bald ein Ende hat, zumindest wenn man der barocken Tradition folgt, die mir mental näher liegt als die antike Tradition.
Für meine Protagonistin müsste ich das allerdings etwas umkehren in "Carpe noctem" und "memento immortalitas" weil sie ja ein unsterbliches Nachtwesen ist.
Ich schau ganz perplex in den Spiegel
und schmiere die Hautcrem‘ vom Tiegel.
in mir brennen tausende Gluten,
kosmetisch muss ich mich jetzt sputen.
Am Abend treff ich doch Herrn Siegel.
Ein Mönch und ne Schwangere drängen.
und queren die Grenze in Schengen.
Der Kittel in rot grelle schimmert,
der Mönch voller Geilheit nur wimmert.
Am End‘ müsse bei sich hängen.
Jeder Trottel kann einen Käfer zertreten. Doch können alle Ingenieure und Wissenschaftler dieser Welt keinen bauen.
RE: Abrechnung
in Liebe und Leidenschaft 08.09.2011 14:16von Evanesca Feuerblut •
| 165 Beiträge
RE: Abrechnung
in Liebe und Leidenschaft 08.09.2011 18:53von Wilhelm Pfusch • Administrator | 1.925 Beiträge
Guten abend,
ich finde diesen Faden beispielhaft. Wir haben hier eine junge Dichterin, die sich der Kritik stellt und erfahrenere Dichter, die kritisieren und Rat geben. So soll es sein.
Ich habe mir erlaubt, dein Gedicht in ein möglichst korrektes Sonett umzuformen. Ich vertrete die Meinung, dass man mit genügend Mühe jedes Thema in ein Sonett gießen kann, die Sprache bietet mehr als genug Möglichkeiten! Irgendwann, nach einigen Sonetten, hat man ein Gefühl dafür und das Metrum ergibt sich von selbst. Versuche einmal, meinen Vorschlag mit deinem Gedicht klanglich zu vergleichen:
Noch ein Tipp: Ein Sonett ist knapp bemessen. Wenn du nicht weiter kommst, dann versuche deine Formulierungen maximal zu kürzen, bis sie passen. So kann man Sprache verdichten.
Abrechnung (Vorschlag) Abrechnung (Original)
Verständnislos erblick ich mich im Spiegel, Völlig verständnislos schaue ich in den Spiegel
Verkenne mich in seinen klaren Fluten. Erkenne mich nicht mehr in seinen klaren Fluten
Ich fühlte nie, nun brennen tausend Gluten, Ohne zuvor zu fühlen brenne vor tausend Gluten
Nur dich gewahr ich als ein großes Siegel. Doch in dir ist nichts als ein großes Siegel.
In meiner Nähe kannst du furchtlos bluten, Kannst ohne Angst in meiner Gegenwart bluten
Geheime Worte kannst du hier entriegeln. Und deinen Worten geben vor mir keinen Riegel
Gefühle schmilz in meinen Sehnsuchtstiegeln, So gern wäre ich deiner Sehnsucht Schmelztiegel
Uns eisern ewig Liebe zuzumuten. Dir meine Gegenwart ewig an deiner Seite zumuten
Besitzt dein Herz noch die mir Unbekannte? Aber dein Herz gehört noch einer unbekannten SIE
Die es verwarf, und in den Abgrund bannte, Die es verwarf, zerbrach und in den Abgrund bannte
Nicht wissend, wie es ewiglich verbrannte? Nicht wusste, dass es dich für immer verbrannte
Ich wär' dir treuer als die Unbenannte! Dabei wäre ich dir treu bis zum Tod wie eine Ungekannte
und jage für dich jene frech Entrannte, Und töten würd ich Jene, die vor dir so frech entrannte
und doch so glücklich ewig Ungekannte! Jene dennoch so glückliche, mir unbekannte SIE.
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RE: Abrechnung
in Liebe und Leidenschaft 08.09.2011 20:47von Evanesca Feuerblut •
| 165 Beiträge
Zitat
ich finde diesen Faden beispielhaft. Wir haben hier eine junge Dichterin, die sich der Kritik stellt und erfahrenere Dichter, die kritisieren und Rat geben. So soll es sein.
Und ich freue mich, dass ich ehrliche und schonungslose Kritik erhalte :).
Und ich finde es wirklich, wirklich sehr hilfreich - selbst wenn ich mit der Kritik nicht immer einverstanden bin, so reflektiere ich sie immer und überlege, welchen Weg ich bei der Bearbeitung einhalten soll, wenn mir der Vorgeschlagene aus irgendeinem Grunde falsch erscheint.
Zitat
Noch ein Tipp: Ein Sonett ist knapp bemessen. Wenn du nicht weiter kommst, dann versuche deine Formulierungen maximal zu kürzen, bis sie passen. So kann man Sprache verdichten.
Daran werde ich weiterhin fleißig üben :).
An der Umdichtung werde ich mir also entsprechend ein Vorbild nehmen und versuchen, meine künftigen Werke möglichst zu verdichten.
Nochmals vielen Dank an alle Kritiker!
RE: Abrechnung
in Liebe und Leidenschaft 08.09.2011 20:52von Wilhelm Pfusch • Administrator | 1.925 Beiträge
Als Vorbild würde ich das nicht bezeichnen wollen. Ich wollte nur demonstrieren, dass, auch wenn Sonette recht streng reglementiert sind, doch genug Spielraum da ist, um ein Sonett allen Regeln gemäß umzusetzen, ohne den Inhalt zu verfälschen. Ich sehe die strengen Regeln des Sonetts nicht als Beengung, sondern als Herausforderung.

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RE: Abrechnung
in Liebe und Leidenschaft 09.09.2011 14:15von Evanesca Feuerblut •
| 165 Beiträge
RE: Abrechnung
in Liebe und Leidenschaft 10.09.2011 13:28von Wilhelm Pfusch • Administrator | 1.925 Beiträge
RE: Abrechnung
in Liebe und Leidenschaft 10.09.2011 13:44von Evanesca Feuerblut •
| 165 Beiträge
@ Ja, Wilhelm
das ist eine tolle Idee, Hannes machte das mal woanders mit einigen Leuten. - Nach anfänglicher Scheu waren alle mit Feuereifer bei der Sache.
Also ran an die Buletten. Läute du den Kranzfaden ein, und ich schreibe parallel ein bisschen Theoretisches zur Sonettiererei (mit Links). Bein Kranzwinden bin ich in jedem Fall dabei.
Mag es gern ein bisschen schwierig ...
@ Evanesca
Beim Kranz müssen alle Teile thematisch zusammenhängen; das macht ihn schwierig und schön. Aber wie wäre es, wenn du dir selber das Thema ausdenken und Wilhelm mitteilen würdest?
Liebe Grüße
pista
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