Auch ich muss das kommentieren:
Ich finde, ihr habt euch da etwas aufgeschaukelt und längst ging es nicht mehr um sachliche Kritik, sondern personelle.
Ich möchte den Verlust zweier toller Mitglieder nicht einfach hinnehmen und bitte euch, diesen Schritt zu überdenken. Manchmal kann aus hart geführten Diskussionen viel mehr Erkenntnis entspringen, als aus nur zwischen den Zeilen vermittelten Botschaften. Direktheit ist uns als Dichtern nicht so sehr gegeben, wie anderen. Hier wurde es direkt.
Ich bitte daher um nichts mehr, als ein Innehalten und Abkühlen der Gemüter.
Der Ton macht die Musik und hier war es schlichtweg der Ton, der die Diskussion aus dem Ruder laufen ließ. Ohne diesen Ton wäre ein so fatales und übertriebenes Ergebnis nie zustande gekommen.
Ich werde das schlichtweg so nicht hinnehmen, dass wir uns hier gegenseitig wie die Diven aufs Dach steigen, das kann nicht Sinn der Sache sein. Wenn selbst ein so kleiner Kreis wie der unsere nicht miteinander klarkommt, dann können wir das Forum auch gleich dichtmachen. Es kann doch nicht sein, dass Konflikte immer gleich zum ultimativen Ende führen. Man kann doch auch miteinander diskutieren und sich aussprechen und einander sachlich kritisieren, was hier so auch zum größten Teil gemacht wurde. Es ist doch eigentlich völlig normal und gut, dass wir sehr unterschiedliche Menschen mit sehr unterschiedlichen Ansichten sind. Aus diesem Austausch kann viel entstehen, aber nur, wenn man auch eine gewisse Frustrationstoleranz aufweist und bereit ist, sich den Wünschen der anderen ein Stück weit zu unterwerfen, um selbst eigene Positionen durchsetzen zu können.
Ich stelle mir gerade die Frage, ob das nicht alles vergebens ist und ein Künstler am besten für sich sein eigenes Süppchen kochen sollte, bewusst auf eine Gemeinschaft verzichtend, da er zu sensibel ist, um sich dort einzufügen.