einen wehmütigen, erkennenden nachruf les ich hier, auf einen menschen bzw. dessen kindheit und leben, quergelegt, steinwegig und vor allem kraftvoll und quicklebendig.
und von strategien (hintergründig), die aus dem federnden uhrwerk im innern das beste herauszuholen imstande waren.
höhen wurden erklommen. stets aufs neue. vorbei an denen, die sich in steingärten sammelten.
wald durchschritten, bis die stimmen im kopf auf den feldern leiser wurden. die luft klarer, die sicht wieder weit.
wer ein mädchen umringen kann, sich über städten aufbäumen, federnd über wiesen eigene länder entwirft, trägt ein uhrwerk in sich, das von einer nie-versiegenden, kraftvollen quelle gespeist wird, wie nur wenige sie ihr eigen nennen.
und wunderbar poetischer text über das werden und die unbeirrbarkeit von querdenkern, außenseitern, "anders-seienden". über deren stärken und überlebenskampf für die wahrhaft lebendigen momente.
sehr schön und herrlich melodiös mit bildern bis ins herz.
lediglich bei "gab es nur fäuste lieder" bin ich mir nicht sicher, ob es nicht "fäuste leider" heißen soll. mein kopf will es jedenfalls immer so lesen und stellt sich bei "lieder" quer.
echte highlights für mich:
Zitat
auf den ansteigenden feldwegen
verlor der wald seine geschwätzigkeit
....und du konntest ....
ein mädchen umringen
nee. quatsch. eigentlich ist das ganze ein highlight.
ur-gern gelesen. immer wieder. und nicht zum letzten mal. danke.
lieber gruß,
warrior