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#1

wird überarbeitet

in Erratum 17.01.2012 15:38
von Kara | 162 Beiträge

bitte löschen


Jede Angst, die man denkt, macht unterlegen.
(H. Müller)

zuletzt bearbeitet 18.03.2012 19:26 | nach oben springen

#2

RE: Kälte

in Erratum 18.01.2012 20:52
von phlox | 172 Beiträge

Etwas von der gläsernen Härte, der Blindheit und der Notdurft des Winters schwingt hierin für mich, so dass man ihn spürt und er auch zum Sinnbild werden kann.

Gruß phlox

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#3

RE: Kälte

in Erratum 20.01.2012 17:41
von mcberry • Administrator | 1.204 Beiträge

Hallo Kara,

der letzte Satz findet eine poetische Ausdrucksweise für die Hagelschauer, die der Winter bereit hält.
Das Motiv schließt auch auf zu den weißen Schuppen am Himmel der ersten Zeile. Klirrend kalte Verse.

Eine Weiterführung des Fischmotivs hätte sich angeboten. Schließlich drohen die Wasserbewohner unter der Eisdecke zu ersticken, wenn wir ihnen keine Luftlöcher freihalten. Der Frost bedroht sie kaum weniger als uns. Eisfreie Grüße - mcberry


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#4

RE: Kälte

in Erratum 20.01.2012 18:27
von Kara | 162 Beiträge

Hallo Phlox,
ich bin dankbar, dass der Winter hinter meinen Worten spürbar für dich wurde.
Danke für deinen Kommentar und herzliche Grüße.
Kara


Jede Angst, die man denkt, macht unterlegen.
(H. Müller)

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#5

RE: Kälte

in Erratum 20.01.2012 18:32
von Kara | 162 Beiträge

Hallo Mcbarry,
danke für deinen Kommentar und was hältst du von dieser Fortführung des angesprochenen Fischmotivs?

Im Winter
schlafen die Fische
tief unten im See
matt dringt das Licht
bis auf den Grund
leise flüstert
das dürre Schilf und
in silbern bestäubten
Gräsern versinken
unsere Spuren
bis sanfter Schneefall
sie verdeckt
mein Herz
fühlt sich winterlich.

Gruß Kara


Jede Angst, die man denkt, macht unterlegen.
(H. Müller)

zuletzt bearbeitet 20.01.2012 18:44 | nach oben springen

#6

RE: Kälte

in Erratum 21.01.2012 10:18
von yaya | 85 Beiträge

Diese vielen kleinen S Laute lassen Schilf flüstern, liebe Kara,

das säuselt sehr hübsch. Die erste Zeile hätte ich weggelassen: Schlafende Fische... um in der vorletzten Zeile aufzuschließen mit : mein träumendes Herz.....
Zwar weiß ich nicht, ob Fische so schlafen wie Menschen, dichterische Freiheit erlaubt die Annahme. Gefällt mir besser als der erste Text, der aber auch etwas hat. Grüße von yaya

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#7

RE: Kälte

in Erratum 22.01.2012 11:27
von Kara | 162 Beiträge

Liebe Yaya,
es ist Winter - wie die Fische fühlt sich auch das Herz. (oder das lyIch)
herzl. Grüße
Kara


Jede Angst, die man denkt, macht unterlegen.
(H. Müller)

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#8

RE: Kälte

in Erratum 22.01.2012 15:08
von mcberry • Administrator | 1.204 Beiträge

Hi alle miteinander,

das Thema der unter dem Eis schlafenden Fische und des Versuchs einer träumender Annäherung hat mich jetzt auch mitgenommen und ich habe ein paar Zeilen verfaßt. Wer es lesen will:

frost breathing through rimy sedge
nothing stirs
creeks almost frozen
crackling ice-sheets
smoothly close in small fish
beneath
but dreams in sleep or suffocation stay vivid


Von der Muse geküsste sonntägliche Grüße - mcberry


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