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#1

Gedanken über Wert

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 06.01.2016 18:33
von Joame Plebis | 3.476 Beiträge | 3363 Punkte

Wann ist etwas von Wert und was ist es wert - das was Wert hat?
Hat es dann Wert, wenn es der eigenen Erhaltung dient,
die wiederum die Möglichkeit gibt, sich Werte zu beschaffen,
welche dem eigenen Erhalt dienen?
Und darüber hinaus hat alles keinen Wert?
Wer hat Wertloses geschaffen, ersonnen, benützt es?
Warum? Wer hat Verlangen nach Wertlosem und die Zeit dazu?
Kann es sein, dass er die Wertlosigkeit nicht erkannt hat?

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#2

RE: Gedanken über Wert

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 07.01.2016 16:34
von mcberry • Administrator | 2.765 Beiträge | 2470 Punkte

Zitat
Wann ist etwas von Wert und was ist es wert - das was Wert hat?
Hat es dann Wert, wenn es der eigenen Erhaltung dient, die wiederum die Möglichkeit gibt, sich Werte zu beschaffen, welche dem eigenen Erhalt dienen?
Und darüber hinaus hat alles keinen Wert?
Wer hat Wertloses geschaffen, ersonnen, benützt es? Warum? Wer hat Verlangen nach Wertlosem und die Zeit dazu? Kann es sein, dass er die Wertlosigkeit nicht erkannt hat?



Nicht übel, die Gedankenfolge, Joame,

eine vollständige Ausschöpfung des philosophischen Themas wird nicht unternommen, vielmehr die Subjektivität
einer Zuerkennung von Werthaftigkeit in Frage gestellt. Woher Maßstäbe nehmen? Woraus einen Anspruch auf
Werthaltigkeit ableiten? Im Ansatz erscheint mir der Text weniger lyrisch als essayistisch.
Soll aber die Wertlosigkeit gefeiert werden, wäre ein wenig Humor der Sache zuträglich: Ein Ding von Wert /ist schwer
zu finden. /Wer sich drum schert, /mag eins ergründen. Sorry! Sachundienlich vorgezogene Narrengrüße - mcberry

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#3

RE: Gedanken über Wert

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 08.01.2016 14:08
von yaya | 584 Beiträge | 550 Punkte

Hallo Joame,

ist es nicht so, daß ein Wertbegriff aus dem aktuellen Nutzen einer Sache abgeleitet wird und einem
unschuldigen Gegenstand übergestülpt? Papierfetzen wie abgerissene Kalenderseiten oder Geldscheine
generieren ihren "Wert" aus der gesellschaftlichen Beurteilung ihrer Verwendungsmöglichkeiten.

Ein beliebiger farbige Aufdruck, ausgedacht und wechselbar, bestimmt sie zu diesem oder jenem Zweck,
oft nur an einem definierten Ort und zu einer begrenzten Zeit. Wert wird zuerkannt, unterliegt einem
Zeitgeist, Irrtum und Verfall. Und genauso geht es doch der Wertlosigkeit, oder nicht? Grüße von Yaya

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#4

RE: Gedanken über Wert

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 09.01.2016 02:41
von Joame Plebis | 3.476 Beiträge | 3363 Punkte

Danke mcberry, Danke yaya!

Vorrangig war es nicht, Gedanken auszulösen zu wollen, doch das Lesen gepaart mit Überlegungen führen gezwungenermaßen dazu. Jeder wird seine eigene Ansicht dazu haben, wird sie präzisieren können und je mehr wir über Werte sinnen, umso mehr werden sich auch unsere Ansichten nähern, wie ich bereits aus den Kommentaren entnehme.

Die paar Gedanken zum Thema erheben nicht den Anspruch Lyrik zu sein. Es ist nur zu lesende Literatur, eine ganz kurze auch noch dazu. Es liegt an jedem, nach Lust und Belieben, Gedanken flüchtig zu streifen oder in tiefes Grübeln zu verfallen, bis hin zu langatmigen Ausführungen, die ein Buch füllen könnten.

Obiges waren einfach Gedanken, die mich bei mehr Nachdenken aber immer wieder zu der Stelle führen, wo ich für mich die Frage beantworten sollte, 'Was hat Wert?'. Dort angelangt, verbleibt mir als Antwort nicht viel an Möglichkeiten, nur eine - diese lautet: Nichts!

 (Es sei denn, wir sind der Meinung, unser Leben hat Wert.)

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