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Inmitten des Lebens

in Philosophisches und Grübeleien 29.03.2018 01:59
von Joame Plebis | 3.401 Beiträge | 3363 Punkte

Inmitten des Lebens, dem seltsamen Treiben,
verfolgt es mich ein fluchgleich, bedrängt mich zu schreiben,
zu reden, zu denken was uns bald bestimmt:
das nahende Ende, das Alles uns nimmt.

Bewusstsein für ewig und immer genommen,
erloschen das Dasein mit jeglichem Licht,
wird keiner und niemals dem Tode entkommen;
wer je es erzählte, man glaube ihm nicht.

Ob sehnend, ob bangend - wie immer betrachtet,
die Stunde, ab der wir für ewig umnachtet,
heißt Zukunft, wir dachten, sie wäre noch weit,
wird rasend zum Jetzt, zu vergangener Zeit.

Noch nie ist am Abend ein Tag uns verblieben,
verschwunden ist alles, was Zukunft einst war,
es wird in das Nichts ohne Nachsicht getrieben;
das Nichts ist als einziges unwandelbar.


© Joame

zuletzt bearbeitet 01.04.2018 13:46 | nach oben

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