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#1

Beschreibung des Unmöglichen

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 03.03.2019 02:15
von Joame Plebis | 3.574 Beiträge | 3551 Punkte

Wir sind in der Zeit, wo beinahe jeder Film spannungsgeladen von Mord handelt. Kriminalromane haben Hochsaison. Als ob es keine anderen Themen wie Tod und Gewalt gäbe?
Doch da wir in einer profitstrebenden Gesellschaft leben, ist es nicht verwunderlich, das 'Produkt', in diesem Fall den Lesestoff auf den Markt zu bringen, der die Erwartungen erfüllt. Sie kommt den Erwartungen der Leser entgegen, doch sind in erster Linie der Umsatz und der Gewinn ausschlaggebend.

Das ist der Hauptgrund, weshalb ich bisher nie versuchte, mit trister und unspektakulärer Handlung oder der Beschreibung eines Lebensabschnittes an die Öffentlichkeit zu treten. Wer würde Gefallen an einem Thema finden, wo es bestenfalls einen Star in negativer Hinsicht gibt, ohne Spannung. Bestenfalls Unverständnis Traurigkeit oder Unglaube auslösen könnte, das ich kurz negatives Befremden nennen will.

Und dennoch, nach sehr langem Zögern, das Jahre währte, habe ich mich entschlossen, eine derartige Niederschrift doch zu wagen. Die Gründe dafür sind vielfältig und auf Anhieb nicht sofort, für einem ausdauernden Leser vielleicht doch, zu erkennen.

Ob vorkommende Personen frei erfunden sind, genauso wie die Handlung , darüber wird der Leser eine lange Strecke in Unklarheit gelassen.

Nach diesem kurzen Vorwort sollte es beginnen:

doch nicht auf einmal, sondern, Stück um Stück.

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#2

RE: Beschreibung des Unmöglichen

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 03.03.2019 07:28
von gugol | 233 Beiträge | 90 Punkte

Eine Die-Welt-ist-schlecht-Jammer-Vorab-entschuldigungseinleitung... na man darf gespannt sein.
Da dir Perfektion und das "E" von E-Literatum so wichtig sind, ein paar Korrekturhinweise:
"Gewalt gäbe": Weg mit dem "?", das ist kein Fragesatz. Ausserdem: "keine anderen Themen ALS!!! Tod und Gewalt gäbe"
Komma nach "Lesestoff"
"Sie kommt den Erwartungen...." SIE?? Falsches Bezugswort, weit und breit davor kein weibliches Subjekt.
"Thema finden, WO ES...." WO ist falsch, es geht nicht um Orte
"Bestenfalls Unverständnis Traurigkeit oder Unglaube auslösen könnte, das ich kurz negatives Befremden nennen will." Das ist kein vollständiger Satz, ausserdem Komma nach "Unverständnis".
"Für eineN ausdauernden Leser" muss es heissen
LG gugol

zuletzt bearbeitet 03.03.2019 07:33 | nach oben

#3

RE: Beschreibung des Unmöglichen

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 03.03.2019 08:37
von mcberry • Administrator | 2.882 Beiträge | 2726 Punkte

Das ist eine konstruktive Kritik, liebe Gugol,

und ja, wir sind gespannt. Ausserdem haben neben den allgegenwärtigen Sex and Crime Stories auch Pannenserien Hochkonjunktur.
An einem unvollständigen Satz im Telegrammstil nehme ich keinen Anstoss. Für mich gilt immer noch, was Kjub dazu anführte: Wir müssen nicht dudenkonform schreiben. Sonntagsgrüsse - mcberry

zuletzt bearbeitet 03.03.2019 08:38 | nach oben

#4

RE: Beschreibung des Unmöglichen

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 03.03.2019 16:45
von yaya | 616 Beiträge | 616 Punkte

Nur zu, Joame,

mir ist heute schon unmöglich genug mit einem Tablet unterwegs zu sein. In welchem Sinne diese Story sich "unmöglich" aufzustellen beliebt, lesen wir demnächst mit wohlwollendem Interessse, Folge fuer Folge. Gruesse von Yaya

zuletzt bearbeitet 03.03.2019 16:49 | nach oben

#5

RE: Beschreibung des Unmöglichen

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 04.03.2019 01:30
von Joame Plebis | 3.574 Beiträge | 3551 Punkte

Es ist keine
Die-Welt-ist-schlecht-Jammer-Vorab-entschuldigungseinleitung…

Mit diesem ersten Satz und dieser Feststellung scheint beabsichtigt zu sein, das Vorhaben im vorhinein negativ zu behaften.

Als ob es keine anderen Themen wie Tod und Gewalt gäbe?
Bei diesem Satz mache ich gerne ein Fragezeichen, denn manchen Lesern kann es gar nicht genug Tod und Gewalt geben. So ist dieser Satz eine Feststellung, zugleich aber leicht gefragt, da sonst wieder einige damit nicht einverstanden wären.

Zitat
Ausserdem: "keine anderen Themen ALS!!! Tod und Gewalt gäbe" (So Deine Berichtigung)


Der ursprüngliche Satz lautet: Als ob es keine anderen Themen wie Tod und Gewalt gäbe?
Hier werden als Beispiel von Themen Tod und Gewalt angeführt; es hätten auch noch mehr sein können.
(kleines Beispiel: Themen wie Geld, Kleidung, Autos interessieren sehr)
(Wie würde sich der Satz lesen mit: Themen als Geld, Kleidung,.....?)
Es dürfte bekannt sein, dass ein ALS bei einer Ungleichheit Verwendung findet,
bei Gleichstellung/Gleichwertigkeit aber das Wie. So betrachtet scheint das Wie seine Berechtigung zu haben.

Des weiteren, um nicht zu rasch zur Sache zu kommen, schreibst Du:

Zitat
Erwartungen...." SIE?? Falsches Bezugswort, weit und breit davor kein weibliches Subjekt


Na wenn sie, die Erwartung kein fem. Bezugswort ist, was ist es dann?

Nächste Kritik:

Zitat
"Thema finden, WO ES...." WO ist falsch, es geht nicht um Orte


Der ganze Satz lautet:Wer würde Gefallen an einem Thema finden, wo es bestenfalls einen Star in negativer Hinsicht gibt, ohne Spannung. (ich hätte auch schreiben können, in dem...) doch das Thema ist der Ort, in dem alles stattfindet.

Ja, 1 Komma habe ich beim flüchtigen Schreiben vergessen! Hier hast Du Recht.

Insgesamt, wenn ich mir diese freundliche Einstellung ansehe, verzichte ich lieber auf den Beitrag.
Vielleicht kannst Du mir das Forum nennen, wo Du Dich nicht herumtreibst, dann könnte ich es dort abgeben.

Ich unterstelle Dir nicht, dass Du mutwillig in diesem Forum zerstörerisch wirkst, es sollte Dir bei einem Quäntchen Selbstkritik selbst der Verdacht gekommen sein. Ob es Deine Idee ist, nur primitives feindseliges Denken oder ob ein anderes Kalkül dahintersteckt, ist mir ziemlich egal.

Jedenfalls kann ich den angekündigten Artikel streichen. Mir ist die Freude abhanden gekommen.
(Zu berechtigten Fehlern, die ich machte, stehe ich stets gerne und ohne viel Gerede.)

p.s.: ich dachte, Du seiest gesperrt oder Du wolltest hier nach Deinen letzten und milde gesagt 'außergewöhnlichen Auftritten', nicht mehr schreiben?

Joame

zuletzt bearbeitet 04.03.2019 01:34 | nach oben

#6

RE: Beschreibung des Unmöglichen

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 04.03.2019 07:11
von gugol | 233 Beiträge | 90 Punkte

"Es dürfte bekannt sein, dass ein ALS bei einer Ungleichheit Verwendung findet"
ANDERE Themen ALS... "Andere" weist auf Ungleichheit hin. "Themen wie Geld..." ist ein Beispiel für einen Satz, den du nicht verwendest.
Richtig wäre: "Als ob es keine anderen Themen, wie bspw. grüne Wiesen und liebevolle Begegnungen, gäbe." Du nennst aber gerade nicht diese anderen Themen, sondern die von dir kritisierten "Tod und Gewalt", weshalb ein WIE hier definitiv falsch ist.

SIE = Erwartung. Ergo: "Die Erwartung kommt den Erwartungen der Leser entgegen,..." toller Satz echt! Ausserdem "ErwartungEN" (Mehrzahl), also müsste es heissen "sie kommEN".

Wenn du nicht kritikfähig bist, kann ich nichts dafür. Ich war hier sachlich und gar konstruktiv. Du selber hast die Latte des Qualitätsanspruchs bei meinen und insbesondere LAFs Beiträgen elitär hoch gelegt. Sei nicht erstaunt, dass du nun daran gemessen wirst.
Gugol

zuletzt bearbeitet 04.03.2019 07:50 | nach oben

#7

RE: Beschreibung des Unmöglichen

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 04.03.2019 07:39
von mcberry • Administrator | 2.882 Beiträge | 2726 Punkte

Hoppla, was oder wer fällt denn nun schwerer ins Gewicht?
Yaya und meine Wenigkeit zusammen gezählt können eine kritische Stimme nicht aufwiegen?
Gugol Beiträge möchte ich nicht missen, nur weil sie meistens alles anders sieht. Werden mir nur noch die eigenen Ansichten widergespiegelt, dann laufe ich Gefahr einzutrüben. Wir sind doch aufgeschlossen hier. Rosenmontagsgrüsse - mcberry

zuletzt bearbeitet 04.03.2019 07:39 | nach oben

#8

RE: Beschreibung des Unmöglichen

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 05.03.2019 02:54
von Joame Plebis | 3.574 Beiträge | 3551 Punkte

Letzter Versuch:

Zitat
Doch da wir in einer profitstrebenden Gesellschaft leben, ist es nicht verwunderlich, das 'Produkt', in diesem Fall den Lesestoff auf den Markt zu bringen, der die Erwartungen erfüllt. Sie kommt den Erwartungen der Leser entgegen, doch sind in erster Linie der Umsatz und der Gewinn ausschlaggebend.


Aus dem Zusammenhang sollte leicht zu entnehmen sein, dass die profitstrebene Gesellschaft, die den Lesestoff auf den Markt bringt, den Erwartungen der Leser entgegenkommt.

Nicht lachen, auch wenn Fasching ist, aber einen lustigen 'Leckerbissen' hätte ich hier zur Aufheiterung:

Zitat
SIE = Erwartung. Ergo: "Die Erwartung kommt den Erwartungen der Leser entgegen,..." toller Satz echt! Ausserdem "ErwartungEN" (Mehrzahl), also müsste es heissen "sie kommEN".


also müsste es heissen "sie kommEN

Ja, das kommt davon, wenn man unbedingt Kritik förmlich an den Haaren herbeizerren will. Da kann im Eifer der Fehlersuche so etwas passieren.

Amüsant, dass ich noch gar nicht mit dem Beitrag begann - vielleicht auch gar nicht dazu kommen werde.

Dich, gugol, bezeichne ich hiermit bewiesenermaßen als Störenfried; doch Du selbst wirst am besten die Gründe dafür kennen.
Hier will ich keine Vermutungen anstellen. Nur solltest Du Deine Schritte beachten, sie sollten nie zu unbedacht sein.

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#9

RE: Beschreibung des Unmöglichen

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 05.03.2019 09:32
von gugol | 233 Beiträge | 90 Punkte

Und ich dich, Joame, als Sturkopf. Du hast keinerlei Argumente, die meine Kritik entkräften. DU sagtest, SIE = die Erwartungen Zitat: "Na wenn sie, die Erwartung kein fem. Bezugswort ist, was ist es dann?" Du widersprichst dir selber, aber es ist mir jetzt eh egal. Dieses Forum hier wird mir echt zu blöd, denn scheinbar geht es wirklich nur darum, einander "ach wie wunderbar, was du hier von dir gibst! Weiter so!" zuzurufen. gugol

zuletzt bearbeitet 05.03.2019 15:49 | nach oben


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