#1

Vielleicht

in Minimallyrik 29.11.2019 02:41
von Joame Plebis | 3.582 Beiträge | 3575 Punkte

Es stirbt doch alles, ob wir wollen oder nicht,
die Furcht ist da, wann es auch uns ereilt,
wann jeder Kern, jedes Atoms in uns zerbricht,
vielleicht irgendwie – irgendwohin das Ich entflieht.

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#2

RE: Vielleicht

in Minimallyrik 30.11.2019 22:19
von mcberry • Administrator | 2.913 Beiträge | 2801 Punkte

Eine Endzeitthematik, JP,

und die Message bringen deine Zeilen mit Wucht rüber. Furcht entwächst einem
ubiquitären Sterben, welches als ein natürlicher Prozeß dem Willen nicht unterliegt.
Bei näherer Betrachtung von Z3 hakt es gleichzweimal, denn Atome zerbrechen
irgendwie schlecht und dieses hat ein s zuviel.
Z4 eröffnet dem Ich eine neue Möglichkeit des Vergehens, nämlich woanders hin.
Was es wahrscheinlich wird, denn unser Ich war von vorneherein immateriell, nich?
Entfliehen durch Transformation? In reine Energie? Die eine Neuordnung ermöglicht?
Warum nicht. Dergleichen könnte ich gerade gebrauchen. Danke der Zeilen - mcberry

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#3

RE: Vielleicht

in Minimallyrik 01.12.2019 12:55
von ugressmann | 893 Beiträge | 815 Punkte

Ich glaube, es ist eher das wie, als das wann, vor dem wir uns fürchten.

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