#1

Nicht nur sie

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 17.03.2020 01:06
von Joame Plebis | 3.644 Beiträge | 3719 Punkte

(Eine Vorbemerkung sei mir gestattet zu meinem vorigen Thema
'nicht nur sie verschwinden' vom 20.11. 2019)

Einige Szenarien führte ich an, die Bedrohungen für uns alle sind. Die verdreckten Meeren, die doch längst Tatsache sind, die Verschmutzung der Luft und die Überbevölkerung, die auch niemand in Abrede stellen sollte.
Das inklusive der Erderwärmung, die auch mit der Obliquität (der schräge Stand der Erdachse) in Zusammenhang steht [https://www.derstandard.at/story/2000115...t-zu-warmzeiten]


Nicht nur Erderwärmung und leergefischte Meere sind die Bedrohung.
Viele Szenarien können realistisch gesehen einzeln oder zugleich eintreten.

Atomverseuchung führte ich auch an (war ziemlich knapp im letzten Jahr zwischen Indien und Pakistan, die bestimmt keine Rücksicht auf die anderen Erdbewohner genommen hätten).

Nebst längst überfälligen gewaltigen geographischen Ereignisses, droht uns praktisch sekündlichl eine Kollision eines Asteroiden mit der Erde. Die Chancen dafür sollen lt. Mathematischen Berechnungen um vieles besser sein, als im Lotto einen 6er zu tippen.

Flüchtig konnte ich es nicht unterlassen, die unkalkulierbaren Folgen der Brutalität zu erwähnen. Für diese sollte durch die Fülle der Ausführungen, ein eigener Platz zugewiesen werden.
Genauso verhält es sich auch mit dem sich ausbreitenden religiösen Wahn, der kaum erkennbar, beinahe wie ein guter Bekannter unter uns weilt.

Der wesentlichste Punkt,der eine traurige Aktualität erlangt hat, stand im gleichen Satz davor.
Pandemien und die Mutation unbeherrschbarer Erreger.

Das war am 20.11.2019,wenige Tage bevor sich für unsere Welt noch nicht die 'AHNUNG' (16.3) bewahrheitete.
Eine Ahnung, deren Vision ich schon vor Jahren hatte und damals erstmals niederschrieb.

Aus vielleicht verständlichen Gründen bitte ich um Anfragen für die Zukunft abstand zu nehmen,
da sich diese oft nur spontan in einem Gedicht von mir – ganz ohne mein Zutun – ausdrückt.


Es nützt nichts, mir einen Ferrari anzubieten oder eine Villa in den Schweizer Bergen mit vorgelagertem See;
ich musste früher schon bei solchen Anliegen schmunzeln und konnte bei bestem Willen keine Aufträge als
Seher annehmen. Ich bezeichne es auch nicht als Gabe, eher als Fluch, muss es als Ergebnis einer physikalischen Eigenheit hinnehmen, die nicht glücklich macht.

Einstein war verwirrt über die unbekannte Fernwirkung, die sich, wie sich erweist, auch in seltenen Fällen anders als erwartet auftreten kann und sich ausdrückt.

Einen kleinen Gedankenanstoß zur Genügsamkeit und einer neuen Welt gibt es jetzt. Nur ist zu bezweifeln,
ob dieser verstanden wird un sich die Menschen entsprechend verhalten. Nur dann könnte eine neue Ära anbrechen.

JoHaMere

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#2

RE: Nicht nur sie

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 19.03.2020 08:34
von mcberry • Administrator | 3.032 Beiträge | 3057 Punkte

Lieber JoHaMere,

du sagst es wie es ist.
Die Pandemie als Warnung und Anstoss zur Umkehr? Eine fast optimistische Interpretation, die den Opfern Sinn verleiht.
Wer denkt, wir könnten daraus lernen, hat seinen Glauben an die Erdbewohner noch nicht verloren. Können wir einer Klopapier hortenden Nation soviel Weitblick zutrauen? Vor unwahrscheinlichen Auskömmlichkeiten schrecken wir ja auch sonst nicht zurück.
Jedenfalls lesenswerter Text. Donnerstagsgrüsse - mcberry

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#3

RE: Nicht nur sie

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 21.03.2020 12:55
von Joame Plebis | 3.644 Beiträge | 3719 Punkte

Schon ist wieder Samstag!
Mir fiel die verdrehte Satzstellung auf, als ich soeben durchlas:
Flüchtig konnte ich es nicht unterlassen, die unkalkulierbaren Folgen der Brutalität zu erwähnen.
Besser sollte es heissen: Ich konnte es nicht unterlassen, die ..... flüchtig zu erwähnen.

Sonntagsgruß von Joame

p.s.: und nach wie vor weckt das Glockengeläute um 6 Uhr auf. Keinen Sinn erkenne ich daran.

(Gestern innerhalb von 1 Stunde 4x Geläute aller Glocken – das dringt gewaltig durch alle Schädelknochen.)
Einige werden meinen, soviel muss die ewige und paradiesische Glückseligkeit wert sein, die man bald beim Harfenspiel verbringen darf.
Die nähere Beschreibung dieses Themas überlasse ich gerne anderen.)

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#4

RE: Nicht nur sie

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 21.03.2020 13:07
von mcberry • Administrator | 3.032 Beiträge | 3057 Punkte

Krach und Licht begleiten den morgendlichen Kopfschmerz und sollten per Gesetz aufgrund ihrer gesundheitsschädigenden und migräneträchtigen Natur auf 200 m Mindestabstand verklagt werden.

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#5

RE: Nicht nur sie

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 21.03.2020 14:30
von Joame Plebis | 3.644 Beiträge | 3719 Punkte

Dann müsstest Du dieses volle Geläute hören, das klingt kilometerweit und bestätigt die Machtposition der Kirche in diesem Land.
Schon nimmt die Kirche die Pandemie als Anlass, ihre Kassen aufzufüllen und beginnt mit dem Betteln, denkt aber keinesfalls daran, sich von einem geringen Teil ihrer unzähligen Milliarden zu trennen. Das ist mehr als schändlich!

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#6

RE: Nicht nur sie

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 21.03.2020 20:10
von mcberry • Administrator | 3.032 Beiträge | 3057 Punkte

Ob wir mal bei der Mafia anklopfen sollten?
Die haben doch auch viel Geld und Einfluss ...

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#7

RE: Nicht nur sie

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 21.03.2020 22:36
von Joame Plebis | 3.644 Beiträge | 3719 Punkte

An die Filialen der Kirche hatte ich gar nicht gedacht. Du bist doch ein findiger Kopf.

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