|
|
RE: plattenbau (internationaler stil)
Forum: Gesellschaft » plattenbau (internationaler stil)
26.02.2010 23:21
|
Nochmals schönen Abend, Rainek Radar!Auch wenn wir nicht trübsalblasend, sondern unsere Situation erkennend uns wehren, entgegensteuern so gut wir vermögen, wird es nicht zufriedenstellend zielführend sein.Wir merken beide, was De...
Nochmals schönen Abend, Rainek Radar!
Auch wenn wir nicht trübsalblasend, sondern unsere Situation erkennend uns wehren, entgegensteuern so gut wir vermögen, wird es nicht zufriedenstellend zielführend sein. Wir merken beide, was Dein Gedicht ausgelöst hat, eine intensivere produktive Beschäftigung entstand dadurch, was somit Deinen Beitrag zu einem wertvollen Beistrag prägt. Zwar bin ich eher Reimer und wie es oft vorkommt, von lose hingeworfenen Gedanken, weniger fasziniert - manche von denen oft Schreiber nicht wußten, was sie damit ausdrücken wollten - ja das gibt es auch. Durch die Kürze und klare Ausdrucksweise, wie in vorliegendem Fall, bleibt auch für mich der Gesamtüberblick erhalten. Ich bin überzeugt auf unzählige Arten könntest Du das gleiche mitteilen, andere würden das Thema ganz anders angehen; das ist das Interessante am Schreiben, Du hast Dich für diese Variante entschieden und recht gut skizziert. Wie ich es gemacht hätte (in Reimen) darüber habe ich mir gar nicht den Kopf zerbrochen, aber zuerst einmal hätte ich die Empfindung einschalten müssen, die empfindende Phantasie, die es mir gestatten könnte, nachzuempfinden und mich halbwegs verständlich ausdrücken.
Schönen Abend mit Gruß! Jome
|
|
RE: plattenbau (internationaler stil)
Forum: Gesellschaft » plattenbau (internationaler stil)
26.02.2010 20:23
|
Danke, Rainek Radar! Dachte ich mir doch richtig, wie Du das 'verschämt' meinst.Das kann schon sein, dann hat er sich schon etwas diagnostiziert. Beim Hineinversetzen in die Situation kann ich mir auch gut vorstellen, wie er im Selbstbetrug au...
Danke, Rainek Radar! Dachte ich mir doch richtig, wie Du das 'verschämt' meinst.Das kann schon sein, dann hat er sich schon etwas diagnostiziert. Beim Hineinversetzen in die Situation kann ich mir auch gut vorstellen, wie er im Selbstbetrug auch Entschuldigungen für sich findet und jede Anflug von Scham oft abwürgt. Bei der Einsamkeit des Kindes fand ich nicht die richtigen Worte, mich klarer auszudrücken. Bestimmt kann ein Kind einsam sein, sehr sogar. Im Zusammenhang mit Deinen wiedergegebenen Gedanken, sich während spielerischem Kreischen dessen selbst nicht klar bewußt. Soeben kam mirmit Deiner Antwort, bei dem Hinweis zu den Erwachsenen, der Gedanke, so muß es nicht sein, genau das Gegenteil kann auch sein, also nicht gottseidank, sondern leider manche (nicht alle) die viel härter getroffen werden als ein Kind, dem die Gefühlspalette die einem erfahrenen Menschen zur Verfügung steht, nicht gegeben ist. Die Einsamkeit eines älteren Menschen, die mit vielen Gefühlsverknüpfungen einhergehen kann, kann eben aus diesem Grunde ein unerträgliches Ausmaß annehmen, das dem Kind (glücklicherweise) in der Intensität erspart bleibt.
Danke für Deine Antwort und Deine Zeit! Gruß von Joame
|
|
RE: plattenbau (internationaler stil)
Forum: Gesellschaft » plattenbau (internationaler stil)
26.02.2010 16:12
|
Schönen Tag, Rainek Radar!Mir fallen zwei Wörter aufeinsame kinder - nicht sicher, wie Deine Vorstellung aussieht, halte ich sie grundsätzlich schon für einsam, aber nicht in dem Sinne wie uns Einsamkeit vorschwebt.köpft vers...
Schönen Tag, Rainek Radar!
Mir fallen zwei Wörter auf einsame kinder - nicht sicher, wie Deine Vorstellung aussieht, halte ich sie grundsätzlich schon für einsam, aber nicht in dem Sinne wie uns Einsamkeit vorschwebt. köpft verschämt - wie ich mir den Mann vorstelle, weiß ich gar nicht ober er verschämt sein kann, hielte ein anderes Wort für geeigneter, vielleicht selbstgefällig oder zufrieden?
Gruß Joame
|
|
RE: 's ist Musik, die mich umgibt
Forum: Plauderecke » 's ist Musik, die mich umgibt
25.02.2010 23:16
|
Schon gesehen und korrigiert - hatte das N vergessen - Danke! Ich will noch dazu sagen, wie sehr mich in einem Theatersaal sein Vortrag in Jugendjahren stark beeindruckt hat, nicht nur mich. Die Vortragende, ein Mädchen, riß durch ihr K&...
Schon gesehen und korrigiert - hatte das N vergessen - Danke! Ich will noch dazu sagen, wie sehr mich in einem Theatersaal sein Vortrag in Jugendjahren stark beeindruckt hat, nicht nur mich. Die Vortragende, ein Mädchen, riß durch ihr Können die Zuhörer zu Beifallsstürmen hin. Leider wurde sie später beruflich eine Politikerin; auch da konnte sie ihr Vortragstalent gut gebrauchen.
|
|
RE: M 31
Forum: Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. » M 31
25.02.2010 20:07
|
Ich halte fest, daß ich den leichtsinnigen Umgang mit Unterstellungen, falschen Behauptungen, schlichtweg Lügen, nicht mag. Ebensowenig bin ich für Substanzmißbrauchskomplikationen zuständig.Vielleicht sollte ich einer Ausu...
Ich halte fest, daß ich den leichtsinnigen Umgang mit Unterstellungen, falschen Behauptungen, schlichtweg Lügen, nicht mag. Ebensowenig bin ich für Substanzmißbrauchskomplikationen zuständig.
Vielleicht sollte ich einer Ausuferung vorbeugen, was dem Bestreben eines bestimmten 'Kommentators' willkommen zu sein scheint, indem ich meinen Beitrag einfach entferne. So werde ich in Zukunft mit jedem Beitrag verfahren, wenn unter dem Titel einer virtuellen Anonymität Trollgehabe ausgelebt wird.
Joame
|
|
RE: M 31
Forum: Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. » M 31
25.02.2010 15:20
|
Na und ob Du von der Beherrschung der Gravitation ausgehen kannst, das ist doch gar keine Frage. Und ob jemand, der diese Technik beherrscht, es als Stehen oder als Schweben bezeichne, darauf habe ich keinen Einfluß. Interessant wären Dein...
Na und ob Du von der Beherrschung der Gravitation ausgehen kannst, das ist doch gar keine Frage. Und ob jemand, der diese Technik beherrscht, es als Stehen oder als Schweben bezeichne, darauf habe ich keinen Einfluß. Interessant wären Deine Berechnungen, da Du schreibst: Zitat hm - also 1000 lichtjahre in einer sekunde? nun bei einer geschwindigkeit von etwa 365.000 km/sekunde scheinst du hier einem magnitude-16-Irrtum zu unterliegen.
, weiters
Zitat nun auch hier bedarfs einer zeit-struktur-erklärung. wie lange - im bezug auf LÄNGST - dauerte der eintritt in die atmosphäre?
und Zitat inkonstistenzen wie diese solltest du bereinigen, weil sie zu schweren verwirrereien beim lesenden führen könnten.
auch meinst Du Zitat stehen bedarf eines untergrundes, auf welchem man eben STEHT.
Dazu teile ich mit, es kommt wirklich darauf an, wer liest, also ist das könnten berechtigt. Dich scheinen technische Details mehr zu interessieren als andere. Kannst Du mir erklären, wenn Sterne oder die Sonne steht, es tatsächlich eines Untergrundes bedarf, auf dem diese stehen? Am literarischen scheint Dir wenig gelegen zu sein. Könnte nicht der Eindruck entstehen, Dir wäre unheimlich langweilig und Du versuchstest nur zu provozieren? Aus literarischen Sicht sehe ich keinen Beitrag. Für Überprüfungen Deinerseits, was Lichtgeschwindigkeit und Kilometer anbelangt, bin ich nicht für anderer Rechenfehler verantwortlich. Wass sollen wir noch mehr quatschen. Damit hat es sich!
Joame
|
|
RE: M 31
Forum: Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. » M 31
25.02.2010 10:26
|
Danke, Ralfchen, Du schreibst einige Fragen, hat Dich die schnelle Sekunde irritiert, die jeder anders wahrnehmen kann? Ein richtiger Kommentar ist es zwar nicht, Du wirst auch nicht dazu angehalten, einen abzugeben oder auch nur ein Wort zur Geschic...
Danke, Ralfchen, Du schreibst einige Fragen, hat Dich die schnelle Sekunde irritiert, die jeder anders wahrnehmen kann? Ein richtiger Kommentar ist es zwar nicht, Du wirst auch nicht dazu angehalten, einen abzugeben oder auch nur ein Wort zur Geschichte zu sagen. Alles freie Entscheidungen. Aber Du stellst hier einige Fragen über Geschwindikeit und Zeit, die ich doch hier bestimmt nicht beantworten kann, überhaupt deshalb schon gar nicht, wo es subjektive Empfindungen sind. Wenn Du aber nachschlagen wolltest oder auch nachrechnen, so wird die Entfernung des Adromedae und nordöstlich davon die Galaxie M 31 zu finden sein. Es ist ein kleiner Unterschied, ob die Entfernung nur 1000 Lichtjahre bis zu den sichtbaren Planeten oder bis zum Nebel 2,7 Millionen Lichtjahre beträgt. Rechnerisch könnte es sich ausgehen: 45 Minuten für die 2,7 Mio. Lj. und den Bruchteil einer Sekunde für 1000 Lj., dann sind wir auch schon über dem Ort in Deutschland, wo Du gerade sitzt und Dich inspirieren läßt. Wer kann mit Sicherheit sagen, die Inspirationen wurden Dir nicht ins Gehirn gebeamt? Was übrigens eine gute Ausrede sein könnte, wenn einmal etwas nicht ganz nach Plan läuft. Der Kernpunkt der Aussage der kleinen Begebenheit bleibt die nicht immer leichte Kommunikation, die durch Dialekt noch erschwert wird.
Danke mit Gruß Joame
|
|
Welche Freude
Forum: Humor und Fröhliches » Welche Freude
25.02.2010 00:28
|
"Welche Freude, Herr Baron! Meine Zofe hat mir geflüstert, der Gärtner hätte gehört, wie der Zeremonienmeister dem Koch verraten hat, die Tochter des Stallmeisters wäre in anderen Umständen. Das muß ich sofort...
"Welche Freude, Herr Baron! Meine Zofe hat mir geflüstert, der Gärtner hätte gehört, wie der Zeremonienmeister dem Koch verraten hat, die Tochter des Stallmeisters wäre in anderen Umständen. Das muß ich sofort dem Pfarrer sagen, damit er seine Predigt für Sonntag umschreibt. Er wollte ursprünglich über die Unkeuschheit sprechen. Er muß es abändern auf eine Rede zu 'Liebet und vermehret euch'."
|
|
M 31
Forum: Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. » M 31
24.02.2010 20:23
|
M 31Diesmal war die Wahl auf mich gefallen und ich musste hochkonzentriert sein, um auf Unvorhergesehenes richtig reagieren zu können. Üblicherweise war diese Dreiviertelstunde für mich eintönig, bis wir dem Raum hinter uns hatte...
M 31
Diesmal war die Wahl auf mich gefallen und ich musste hochkonzentriert sein, um auf Unvorhergesehenes richtig reagieren zu können. Üblicherweise war diese Dreiviertelstunde für mich eintönig, bis wir dem Raum hinter uns hatten, der als M 31 bezeichnet wird; das auch nur von den Kakerlaken des Universums, so nennen wir unter uns gerne die Erdlinge. 'Ziel erreicht' hörte ich neben mir. Jetzt fühlte ich mich erleichtert; Alamak, Mirach und Sirrah konnte ich in der schnellen Sekunde nicht wahrnehmen, schon waren wir an ihnen vorbei. Vor Eindringen in die Atmosphäre, hieß es, sich umzustellen, den Energieabsorber einzuschalten und den Zielkontinent anzuwählen. Das machte keinerlei Probleme, obwohl ich von Gegenteiligen Berichten wusste. Wenn auch äußerst selten, so hatte es in der Vergangenheit sogar Abstürze gegeben.
Einerseits mochte ich diese vielfältigen unberechenbaren und komischen Typen, die sich als Erdbewohner bezeichneten, andererseits hatte ich keine sonderliche Achtung oder gar Respekt vor dem, was sie 'Intelligenz' nannten. Ein saumäßiges Vergnügen für mich, mich unter sie zu gesellen, sie zu beobachten und ihnen zuzuhören. Wie hieß doch dieser Satz, von dem ich nach meinem ersten Erdbesuch berichtete und der unseren Sprachexperten vor eine schwere Aufgabe zu stellen schien? Ich legte meine Aufzeichnungen dazu vor, jeder der sie sah und hörte, war fasziniert, nur keiner wusste sie anfänglich zu deuten. Es war ein äußerst ungewöhnlicher Satz, der von der Einigkeitsgruppe als geistesschädlich und erweiterungsabträglich eingestuft worden war. Der einzige mir bekannte Fall mit dieser Beurteilung - und das soll schon etwas heißen! Diesen Satz, der vielmehr ein Wortschwall war, den hatte ich mir separat mit Rufzeichen im Unlogikarchiv gespeichert. Ich hatte ihn im Jahr -1 (das entspricht 2010 nach Terra) in einer Vergnügungsstätte aufgeschnappt, die Diskothek genannt wird.
RuRu, der heute als mein zweiter Pilot neben mir saß, wusste zwar von diesem Vorkommnis, hatte aber die Aufzeichnung noch nie gesehen oder gehört. Nicht unerwähnt soll bleiben, jeder, dem ich die Aufzeichnung mit Übersetzung vorgeführt hatte, musste anschließend seine Funktionsmechanismen überprüfen. Eine Vitalexlierphase war ebenfalls erforderlich. Das spricht für sich, also ein fürchterlicher Satz, den ich da aufgeschnappt hatte.
Längst in der Atmosphäre standen wir seit Minuten über einem Kontinent. Das Land direkt unter uns wurde als Deutschland bezeichnet. Wir ließen uns mit der Landung Zeit, unendlich stand uns Zeit zur Verfügung. Ich wandte mich an RuRu, der aufmerksam den Landemonitor betrachtete. Keine Besonderheiten waren zu sehen. Ich fragte "Soll ich?" Er wusste, was ich meinte und antwortete sogleich sensationsfiebernd "Aber ja." Dabei leuchteten seine Augen eine spur rötlicher als sonst. Noch nie hatte ich ihn so wissbegierig gesehen. "Na mach schon! Ich kenne den Satz noch nicht!" "Ist gut, ist gut! Ich werde die Sequenz abrufen. Wir können sie auf dem Display des Anflugmonitors 1:1 anzeigen. Hier ist sie: "Du Dubbl-Diddi-Doldi-Tepp, wenn du noch amoi fremd gehst, dann reiß i dir’s Nudel aus!"
© Joame Plebis
|
|
RE: Der Hinweis
Forum: Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. » Der Hinweis
24.02.2010 14:02
|
Ich danke für das Lesen und den Kommentar; noch besser, wenn es halbwegs lesbar war.Der Protagonist ist nichts weiter als ein kritischer Durchschnittsbürger, eben davon überzeugt, daß sie unter uns sind - ich überlege, ob ic...
Ich danke für das Lesen und den Kommentar; noch besser, wenn es halbwegs lesbar war. Der Protagonist ist nichts weiter als ein kritischer Durchschnittsbürger, eben davon überzeugt, daß sie unter uns sind - ich überlege, ob ich mich seiner Meinung anschließen soll.
Danke und Gruß! Joame
|
|
Der Hinweis
Forum: Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. » Der Hinweis
24.02.2010 12:11
|
Der HinweisBisher hatte ich mich nicht durchgerungen, sie nach irgendeinem Schema einzuteilen, wusste auch nicht, nach welchen Richtlinien ich hätte vorgehen sollen. Das änderte nichts an meiner felsenfesten Überzeugung, dass es sie g...
Der Hinweis
Bisher hatte ich mich nicht durchgerungen, sie nach irgendeinem Schema einzuteilen, wusste auch nicht, nach welchen Richtlinien ich hätte vorgehen sollen. Das änderte nichts an meiner felsenfesten Überzeugung, dass es sie gab! Es musste sie schon länger geben - und wie ich annahm, waren sie alleine die Ursache vieler seltsamer Vorkommnisse, die ich mir anders gar nicht erklären konnte. Tagtäglich, sogar stündlich an jeder Ecke und Geraden und in jeder Situation wurde ich mit der Nase darauf hin gestoßen. Nicht nur ich. Ich aber merkte es besonders stark, vielleicht weil ich schon sensibilisiert war, nur darauf wartete, ihnen ein Ereignis zuzuschreiben, das der Durchschnittsbürger als gegeben hinnahm, ohne es zu hinterfragen. Das Gleichgültige, fast schon Schläfrigkeit grenzende Desinteresse der Mitmenschen, das ärgerte mich. Es war einfach nicht zu fassen! Während ich unter ständiger Spannung stand, jederzeit bereit, sie zu entlarven, schien niemand Notiz davon zu nehmen, wie sie immer mehr in unserem Alltagsleben breit machten. Warum nicht? Gehörten sie auch schon dazu?
Ich nahm mir fest vor, noch vorsichtiger und aufmerksamer zu sein, jedem kleinen Hinweis nachzugehen. Vielleicht konnte es mir doch gelingen, unseren Planeten für die Menschheit zu retten und diese getarnten Außerirdischen, die von der äußeren Erscheinung durch nichts zu unterscheiden waren, aufzudecken. Falls es noch nicht zu spät war und eine zu intensive Vermischung nicht schon stattgefunden hatte. Noch schien es mir nicht zu spät zu sein; vielleicht lag alles nur an mir. Dieses Wissen, diese schwere Verantwortung, war mir jederzeit allgegenwärtig.
Auf der Einkaufsstraße sah mich einer etwas ungewohnt länger an, wandte sogar seinen Kopf zurück, um mir nachzublicken. Ach nein, es war nur ein Tourist, wie ich dann feststellen musste, der einen Passanten suchte, um ihn nach einer Sehenswürdigkeit zu fragen. Ungemein schwer war es, zu differenzieren und nicht in Panik zu verfallen. Nach außenhin wollte ich gelassen und nicht lauernd wirken. Eine verflixt schwere Aufgabe! Eine zeitlang hatte ich vermutet, sie an den Pupillen erkennen zu können. Nein, dem war nicht so. Es waren eher Eigentümlichkeiten in der Sprache, die ihnen noch nicht so geläufig zu sein schienen, so wie uns. Vielleicht die eine Spur langgezogenere Aussprache und ein Herabziehen der Mundwinkel zu nicht ideal passenden Situationen; die könnten schon ein Hinweis sein.
Da wäre ich doch fast mit dir zusammengelaufen. "Entschuldigung!" Einen Kopf kleiner als ich und zierlich, mit erschrockenen Augen sahst du mich an, ehe du weitergingst. - In diesem Augenblick hätte ich nie daran gedacht, dich irgendeinmal wieder zu sehen.
Es gibt viele seltsame Zufälle im Leben. Nun kennen wir uns bereits einige Wochen und verbringen jede freie Stunde miteinander. Wir sind sogar zusammengezogen und leben in einer kleinen Zweizimmerwohnung. Keine Stunde mit dir will ich missen! Du bist mehr als ein Magnet, bist zu meinem Inhalt geworden. Ich gebe zu, ich stehe in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis zu dir, deiner sanften Stimme, deinen weichen zärtlichen Armen - ach!
Ich habe den Hinweis gefunden, an denen sie eindeutig zu erkennen sind! Es ist ein nicht sichtbarer Unterschied und der Hinweis unbeschreiblich. Ich bin davon abgekommen, die Erde retten zu wollen: ich habe mich retten lassen.
|
|
RE: Reizwäsche
Forum: Humor und Fröhliches » Reizwäsche
24.02.2010 00:52
|
Ei, wie humorvol Dein Gedicht, auch ich mag diese Schnüre nicht.Mir liegt sehr viel am Wohlbehagen,kann sie deshalb partout nicht tragen.Versucht habe ich Silberketten(mit kleinem Schloß zum Ehre-Retten),Bei Trippelschritten nervt das Ding...
Ei, wie humorvol Dein Gedicht, auch ich mag diese Schnüre nicht. Mir liegt sehr viel am Wohlbehagen, kann sie deshalb partout nicht tragen.
Versucht habe ich Silberketten (mit kleinem Schloß zum Ehre-Retten), Bei Trippelschritten nervt das Ding mit glockenhellem Klingeling.
So nahm ich eine Flatterhose, blau-gelb getuppft mit roter Rose, und dachte Endlich! Gut gewählt, doch denkste, das war weit gefehlt. Der Nachteil war, nach kaum drei Wochen, hat sie gar fürchterlich gerochen.
Gruß Joame
|
|
RE: 's ist Musik, die mich umgibt
Forum: Plauderecke » 's ist Musik, die mich umgibt
24.02.2010 00:04
|
Eine Katastrophe wie so ein ernstes aufwühlendes Gedicht derart verhunzt werden kann - die Bilder auch nicht passend. Aus besinnlicher tiefer Lyrik wurde ein billigstes Schaubudenprodukt gemacht. Danke für das Beispiel!...
Eine Katastrophe wie so ein ernstes aufwühlendes Gedicht derart verhunzt werden kann - die Bilder auch nicht passend. Aus besinnlicher tiefer Lyrik wurde ein billigstes Schaubudenprodukt gemacht. Danke für das Beispiel!
|
|
Uncool
Forum: Gesellschaft » Uncool
23.02.2010 21:31
|
U n c o o lHat es soeben noch getropft,scheint jetzt die Sonne und es klopftein Buntspecht hoch vom Baumesstamm,weit hörbar bis zum Biberdamm,wo ich mit sonnigem Gemütedie Schafherde um mich behüte.Ein paar Jahrzehnte sind vergangen,ei...
U n c o o l
Hat es soeben noch getropft, scheint jetzt die Sonne und es klopft ein Buntspecht hoch vom Baumesstamm, weit hörbar bis zum Biberdamm, wo ich mit sonnigem Gemüte die Schafherde um mich behüte.
Ein paar Jahrzehnte sind vergangen, ein Buntspecht frönt seinem Verlangen, weil weit und breit kein Stamm, kein Ast, klopft er am Telegrafenmast, von denen es noch ein paar gibt, längst ist der Drahtlosfunk beliebt. Wer braucht noch sonnige Gemüter, Konsummenschen sind abgebrühter, Mac D., Computer, Werbung glotzen, danach die Pille gegen Kotzen. No time for Buntspecht, der nur stört, wie uncool! Buntspecht? Nie gehört!
© Joame Plebis
|
|
RE: Perlen vor die Säue
Forum: Gesellschaft » Perlen vor die Säue
23.02.2010 17:12
|
Schönen Tag, Hans!Wenn es nicht unbedingt auf andere Werke von Dir zutrifft, bei diesem getraue ich mir zu sagen - aber nur weil ich Deine Nehmerqualitäten kenne - das paßt:Zitat behalt mein Stückchen Unvermögen.fress' desha...
Schönen Tag, Hans!
Wenn es nicht unbedingt auf andere Werke von Dir zutrifft, bei diesem getraue ich mir zu sagen - aber nur weil ich Deine Nehmerqualitäten kenne - das paßt:
Zitat behalt mein Stückchen Unvermögen. fress' deshalb gern aus dunklen Trögen.
Und das Nächstemal tanzt Du es mir vor; auf den Rhythmuswechsel wäre ich gespannt. Gruß Joame
|
|
Der Haß
Forum: Gesellschaft » Der Haß
22.02.2010 01:18
|
Der HaßEr braucht nicht Worte, er besteht,zeigt sich in Pausen, die betont.Wenn er auch unbemerkt in vielen wohnt,agierend trübt er subjektives Sehen,und übersieht die ausgestreckte Hand,macht taub für Hilferufe, die erschallen,i...
Der Haß
Er braucht nicht Worte, er besteht, zeigt sich in Pausen, die betont. Wenn er auch unbemerkt in vielen wohnt, agierend trübt er subjektives Sehen,
und übersieht die ausgestreckte Hand, macht taub für Hilferufe, die erschallen, ist Grund, daß Bomben auf die Länder fallen, zerbricht das Schöne, das man wertvoll fand.
Geringer Anlaß bindet Sinne los, von ihm Ergriffene ergrimmen toll. Er ist das Gegenstück von leiser Moll und seine Wirkungen sind furios.
Auch die Vernunft vermag ihn nicht zu zügeln, verschmäht die Einsicht und mißachtet Wissen, der kleinste Zwiespalt wird zur Kluft gerissen. so steigert er sich oftmals bis zum Prügeln.
|
|
RE: Roberto (Ein Drabble)
Forum: Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. » Roberto (Ein Drabble)
21.02.2010 20:28
|
Schönen Tag, Ralfchen!Ob Drabble (die ich an und für sich nicht immens mag) oder nicht, mir gefällt die Erzählung. Sie ist gut gebracht, beschränkt sich auf das Wesentliche und der Überraschungsmoment wurde geschickt am ...
Schönen Tag, Ralfchen!
Ob Drabble (die ich an und für sich nicht immens mag) oder nicht, mir gefällt die Erzählung. Sie ist gut gebracht, beschränkt sich auf das Wesentliche und der Überraschungsmoment wurde geschickt am Schluß ausgespielt. Somit bekunde ich gerne mein Gefallen!!
Gruß Joame
|
|
Soll Circus Lyricus ein reales Schlachtfeld werden?
Forum: Circus Lyricus » Soll Circus Lyricus ein reales Schlachtf...
16.02.2010 11:39
|
Bisher wurde Circus Lyricus nicht mißbraucht und er erfüllte seinen Zweck. Es ergaben sich sogar humorvolle und interessante Werke.Die Benützer hielten sich an die Regeln und den Kodex, es wurde nie jemand persönlich angegriffen ...
Bisher wurde Circus Lyricus nicht mißbraucht und er erfüllte seinen Zweck. Es ergaben sich sogar humorvolle und interessante Werke. Die Benützer hielten sich an die Regeln und den Kodex, es wurde nie jemand persönlich angegriffen oder beschimpft. Umschrieben und verschlüsselt ohne dirkete Namensnennung wurde duelliert, oft in sehr gepflegter und gehobener Sprache, die eine Bereicherung darstellte.
Umso mehr trifft es, wenn sich jemand nicht an die Regeln hält, direkte Schmähungen und Verunstaltungen primitiver Art startet; ein gehobener Stil wird absolut vermißt. Es gleicht schon fast einer realen Konfrontation und kann auf keinen Fall gut geheißen werden.
Hier nur einige Auszüge (von denen ich betroffen bin):
Zitat Ein solcher Wirrkopf ohne Geist, ist jener der Joame heißt. „Joame Plebis du bist Schande!“
Du quakst so schrill, ärmster Joame, und klingst wie ein wirre Dame. Schreibst sinngelöst von Ralfis Willen, und Lüsten welch er frönt im Stillen.
nur PLEBschiß’ Zeilen wirr allein.
Ebenso stellte ich fest, daß Angriffe auch außerhalb dieses vorgesehenen Fadens stattfinden. Somit stellt sich fast schon die Frage, ob dieser Faden noch seine Berechtigung hat. Wenn ja, dann sollte er auch weiterhin, im Sinne wie vordem genützt werden.
|
|
RE: Die Frage
Forum: Circus Lyricus » Die Frage
16.02.2010 11:11
|
Guten Tag, Ivana!Du hast recht, es ist bewundernswert, wenn sich Mitglieder produktive Gedanken machen und diese niederschreiben. Die Worte sind unüblich der Umgangssprache und nicht so leicht zu verstehen. Neid sollte keiner aufkommen.Gruß...
Guten Tag, Ivana!
Du hast recht, es ist bewundernswert, wenn sich Mitglieder produktive Gedanken machen und diese niederschreiben. Die Worte sind unüblich der Umgangssprache und nicht so leicht zu verstehen. Neid sollte keiner aufkommen.
Gruß Joame
|
|