RE: Nicht schweigen
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Nicht schweigen
26.09.2011 16:35
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Danke, Perry! Lebensfreude, was ist das? Du bist Optimist mit der Annahme Stimmen verstummten, die sich an Lautstärke steigern. Dein gutgemeintes Keep Smiling weiß ich zu schätzen. Ich bin der untalentierteste Teilnehmer des Kurses 'H...
Danke, Perry! Lebensfreude, was ist das? Du bist Optimist mit der Annahme Stimmen verstummten, die sich an Lautstärke steigern. Dein gutgemeintes Keep Smiling weiß ich zu schätzen. Ich bin der untalentierteste Teilnehmer des Kurses 'How to learn smiling', den ich gerade wiederhole.
Gruß Joame
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RE: angeschmiert
Forum: Gesellschaft » angeschmiert
25.09.2011 22:57
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Guten Abend, Mcberry!Ein Zugeständnis flüchtig zwar,notwendig etwas zu erreichen,gefolgt von allerlei Vergleichen,den ersten Teil sofort in bar.xXxXxXxXXxxXxXxXx (flüchtige Alternative: ist nötig, etwas zu erreichen)xXxXxXxXxxXxX...
Guten Abend, Mcberry!
Ein Zugeständnis flüchtig zwar, notwendig etwas zu erreichen, gefolgt von allerlei Vergleichen, den ersten Teil sofort in bar. xXxXxXxX XxxXxXxXx (flüchtige Alternative: ist nötig, etwas zu erreichen) xXxXxXxXx xXxXxXxX Gewohnheit fordert nächste Raten. Kaum merklich schwerer wird die Last. Auf engen Pfaden ohne Rast, Durch tief verschlammten Grund zu waten. xXxXxXxXx xXxXxXxX xXxXxXxX xXxXxXxXx Den Buckel schmerzlich aufgeraut, Steigt Feuchtigkeit bis in die Augen. Und zwiebelgleich schält sich die Haut xXxXxXxX xXxXxXxXx xXxXxXxX In gut geschmierten Daumenschrauben, Wo pochend Blut die Adern staut. Selbstachtung schwindet mit dem Glauben. xXxXxXxXx xXxXxXxX XxxXxXxXx (Nicht unbedingt Alternative erforderlich, hebt Satz hervor) wenn, dann: wird Achtung schwinden mit dem Glauben. (auch nur flüchtig gedacht)
Zuerst dachte ich, dieses Gedicht sollte unter 'Religiöses' stehen, da ich angenommen hatte, es wäre wie das Thema von User Otto, sich auf den Besuch beziehend.
Freundlichen Gruß Joame
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RE: komatraum
Forum: Düsteres und Trübsinniges » komatraum
21.09.2011 09:49
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Guten Tag, perry!Noch einer von der 'Reimfraktion' meldet sich hier. Ich sah Dein Gedicht sofort, nicht zu übersehen was beschrieben wird. Die Hinweise sind deutlich: Granaten - Gedärme - nicht starb - steril vegetiere - ob töten woll...
Guten Tag, perry!
Noch einer von der 'Reimfraktion' meldet sich hier. Ich sah Dein Gedicht sofort, nicht zu übersehen was beschrieben wird. Die Hinweise sind deutlich: Granaten - Gedärme - nicht starb - steril vegetiere - ob töten wollte - ob so leben will. Wenn ich auch den Schreiber schätze und respektiere, melde ich mich nicht gerne bei solchen Themen zu Wort. Für mich sind die Grausamkeiten, das Elend und die Unvernunft, das Leid des Individuums, das dahintersteckt, ein Faktum. Wir können nicht mehr aufrütteln, wo Tod keine Schlagzeile mehr ist, soferne es nicht gleich um viele Tausende geht; genauso ist es mit dem menschlichen Leid.
Wen könnten wir noch betroffen machen außer uns selbst, die wir doch die Betroffenen sind. Die vernunftresistenten Verursacher können wir nicht ändern. Mit 'vegetiere, niemand fragte, keinen interessiert' wird die Qual deutlich, zugleich das Desinteresse an ihr, die Oberflächlichkeit und Ignoranz. Das ist leider so, soferne man nicht selbst betroffen ist. Doch auch dann, selbst bei verständnisvollstes Mitfühlen und bestem Verständnis, brächte dieses keine merkbare Linderung. Für Hilfe zu spät, wenn Handlungen geschehen sind, die nicht korrigiert werden können. Einzige Maßnahme kann nur die Verhinderung sein. Nur ein kleiner und sensibler Kreis wird durch mahnende Bilder angesprochen. An jenen, die am Unglück und an den Folgen beteiligt sind, prallt alles ab. Ich schätze kaum, daß diese hier oder in Publikum sind oder ihr Interesse Richtung Literatur geht.
Mit der Erwartung auf ein fröhlicheres Thema grüße ich Dich freundlich! Joame
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RE: Nicht schweigen
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Nicht schweigen
20.09.2011 21:42
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Schönen Abend, Marlene und meinen Dank!Es freut mich nicht nur, dass es Du es gelesen hast und es Dir gefällt. Du hast dazu auch noch gedacht und richtig, wieder einen Flüchtigkeitsfehlervon mir entdeckt. Man sollte seinen Eigenen Auge...
Schönen Abend, Marlene und meinen Dank!
Es freut mich nicht nur, dass es Du es gelesen hast und es Dir gefällt. Du hast dazu auch noch gedacht und richtig, wieder einen Flüchtigkeitsfehler von mir entdeckt. Man sollte seinen Eigenen Augen nicht mehr trauen, liest ein paarmal durch und übersieht dennoch das fehlende N. Vor dem geistigen Auge ist es dagestanden, wirklich nicht. Ich konnt durch Deine Hilfe korrigieren und danke Dir nochmals. 
Lieben Gruß! Joame
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RE: Vor dem Knall
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Vor dem Knall
20.09.2011 01:34
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Der arme Kerl, ist noch in den Garten gekrochen. Das war sicher anstrengend.
Der arme Kerl, ist noch in den Garten gekrochen. Das war sicher anstrengend.
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RE: Vor dem Knall
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Vor dem Knall
20.09.2011 01:07
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Danke, Ein Gassenbaum!Eine lange Leiter kann es gewesen sein, wobei wir nicht wissen, ob er auf Steine oder Beton stürzte und wie er aufschlug. Deine Meinung in Ehren, doch ich kann Dir versichern, ein Sturz ohne Leiter, nur während des Geh...
Danke, Ein Gassenbaum! Eine lange Leiter kann es gewesen sein, wobei wir nicht wissen, ob er auf Steine oder Beton stürzte und wie er aufschlug. Deine Meinung in Ehren, doch ich kann Dir versichern, ein Sturz ohne Leiter, nur während des Gehens, kann derart katastrophale Folgen haben, die man nicht für möglich hielte. Ich habe Fälle gesehen, zerschunden voller Blut und sogar mit mehreren Brüchen. Es ist gut, Optimist zu sein. Du vermutest richtig, es ist unglaublich.
Ich will Dich nicht mit Details verwöhnen, könnte Dir von Verletzungen berichten, die von einem Drehstuhl mit Armlehne herrühren, wobei der Betroffene von diesem gar nicht gefallen ist, sondern nur, sich über die Lehne beugend, einen Zettel aufheben wollte. Allerdings war das 'nur' eine stumpfe Verletzung und nur innere Organe betroffen. Kein schönes Thema, auch nicht die fehlenden Zähne, also Themenwechsel: Gute Nacht!
Joame Nachsatz: Gut gemachter Reim von Dir (obiger) dieses 'Am Tage darauf schien er dennoch in Weile.' gefällt mir nicht ganz.
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RE: Vor dem Knall
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Vor dem Knall
19.09.2011 23:53
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Oh, dankeschön, Ein Gassenbaum!Nur her mit den Anregungen. Vorweg brauche ich gerade Dir nicht zu erklären, was da geschrieben wurde und wie sehr Niederschriften der Vorstellungskraft und Spontanität unterliegen. Einen plötzlichen...
Oh, dankeschön, Ein Gassenbaum! Nur her mit den Anregungen. Vorweg brauche ich gerade Dir nicht zu erklären, was da geschrieben wurde und wie sehr Niederschriften der Vorstellungskraft und Spontanität unterliegen. Einen plötzlichen Einfall exaktest auszufeilen, bekommt einem Gedichtchen nicht immer; es wäre dann ein wohlüberlegtes, logisch bis wissenschaftlich ausgebautes Gebilde. Diese würde durch hemmende Befürchtungen, es könnte nicht vollkommen stimmen, nie fertig werden und nie hier zu lesen sein.
Ich hätte ja noch einen Trick auf Lager, wie ich mich allem entziehen könnte. Nein, nicht so, wie man vermuten könnte, sondern einfach eine Titeländerung, schriebe ich, Wie hänge ich mich nieder ... oder so ähnlich.
Mir war in meiner Vorstellung die Angelegenheit ganz klar. Ich wollte nicht meterlang begründen, was und wie ihm etwas dazwischen gekommen ist. Entweder ist schon beim Schlaufe überziehen ein unachtsamer Schritt erfolgt (schließlich konzentriert man sich in solchen Augenblicken darauf, den Kopf richtig hineinzustecken und kann nicht auf die Sprossen der Leiter achten). Oder noch eine Möglichkeit: die Schlaufe riss, was auf einen Qualitätsmangel des Strickes schließen ließe. Wenn der gute Mann etwas minderbemittelt war, wie ich es stark annehme, war das gar kein neues Seil, nur irgend ein alter sonnengebleichter Strick - oder gar eine untaugliche Schnur, eventuell sogar feucht oder faserig zerschlissen. Wer weiß das schon so genau? Zerstreutheit ist auch oft ein unberücksichtigter Faktor, der zu Unfällen führt.
Dem Leser will ich keine Vorgaben machen, was er sich vorzustellen hat, er soll ruhig auch ein bißchen aktiv werden. Wie ich sah, wurde bisher rege gedacht. Für mich gibt es auch keine sichere Meinung, nur nehme ich an, der dem Vitalismus Entstrebende war hudelig und ein bisserl patschert. 
In allen Fällen könnte auch das Sprichwort 'Der Teufel schläft nicht' Anwendung finden. Wie ärgerlich! Nicht einmal der gewählte Abgang ist vergönnt, wenn sich das Schicksal einmischt. Des weiteren könnte ich eine 'Rutschhals-Theorie' entwerfen, die vorwiegend bei fast halslosen Menschen anzuwenden ist. Du kennst solche Leute sicher, die von ihrem Mascherl ständig am Kinn gekitzelt werden, weil ihr Hals zu kurz geraten ist. Diese Theorie würde allerdings den 'Kragen (Genick) -bruch unwahrscheinlich erscheinen lassen.
Ehe ich so weiter sinniere, täte ich besser daran, einen Kriminalroman zu schreiben. Also lasse ich lieber Dich zu Wort kommen; Du brennst ja schon darauf, Deine Gedanken vom Widerspruch bekanntzugeben. 
Danke vorerst einmal mit Gruß Joame
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RE: Vor dem Knall
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Vor dem Knall
19.09.2011 01:21
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Danke, Wilhelm!Ich habe demnächst vor, auf Deine philosophische Betrachtungsweise näher einzugehen.Danke für Deinen Kommentar und freundlichen Gruß!Joame
Danke, Wilhelm!
Ich habe demnächst vor, auf Deine philosophische Betrachtungsweise näher einzugehen.
Danke für Deinen Kommentar und freundlichen Gruß! Joame
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RE: Nicht schweigen
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Nicht schweigen
18.09.2011 19:14
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Danke, mcberry!Das unterlief mir nicht nur durch die unübersichtlichen Zettel-/Fensterwirtschaft. Ich danke Dir für den Hinweis und bin froh über Deinen frischen Blick, offensichtlich eine positive Nebenwirkung, wenn man geschlafen ha...
Danke, mcberry! Das unterlief mir nicht nur durch die unübersichtlichen Zettel-/Fensterwirtschaft. Ich danke Dir für den Hinweis und bin froh über Deinen frischen Blick, offensichtlich eine positive Nebenwirkung, wenn man geschlafen hat. Ich muß resümieren, zu flüchtig gewesen zu sein, wollte rasch verfertigen und einstellen, so wie in guten alten Tagen. Der Bezug zu Fragen stellen soll es sein. >nichts laut benennen oder es verkünden,< wäre einfach durch z.B. >nicht kritisierend Mißstände verkünden< auszutauschen, aber das wäre wieder eine flüchtige Lösung und für mich nicht befriedigend. Ich werde darüber nachdenken - falls ich nicht auch dieses vergesse.
Freundlichen Dank und Gruß Joame
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RE: Nicht schweigen
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Nicht schweigen
18.09.2011 12:35
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Evanesca, Danke für Deine Zeit. Aus Deinem Kommentar ist deutlich Dein Verstehen zu ersehen. Gezwungenermaßen haben sich die meisten ernstzunehmenden Schriftsteller mit diesem Thema auseinandergesetzt. Falls Dein Roman ein veröffentli...
Evanesca, Danke für Deine Zeit. Aus Deinem Kommentar ist deutlich Dein Verstehen zu ersehen. Gezwungenermaßen haben sich die meisten ernstzunehmenden Schriftsteller mit diesem Thema auseinandergesetzt. Falls Dein Roman ein veröffentlichter ist, so würde mich der Titel interessieren.
Danke! Freundlichen Gruß! Joame
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Nicht schweigen
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Nicht schweigen
18.09.2011 10:35
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Nicht schweigenDen Schreibstift sollte ich längst liegen lassen,die klaren Blicke in die Weite meiden,auf diesem Globus vieler größter Leiden,bei Wogen von zerstörend tiefem Hassen.An Fragen sollte ich mir keine stellen,weil sie ...
Nicht schweigen
Den Schreibstift sollte ich längst liegen lassen, die klaren Blicke in die Weite meiden, auf diesem Globus vieler größter Leiden, bei Wogen von zerstörend tiefem Hassen.
An Fragen sollte ich mir keine stellen, weil sie durch Antwort immer neu gebären, ein Rinnsal in der Flut der Fragen wären, die dunklen Seiten schwärzen, statt erhellen.
Nie wieder Feuer mit dem Wort entzünden, nichts laut benennen oder es verkünden, für alle Zukunft, für den Rest an Jahren.
Es schiene Flucht, Verrat an allem Wahren und ein Verschwender sein mit kleinen Gaben. Es hieße lebend tot sein, wie begraben.
@ Joame Plebis
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RE: Vor dem Knall
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Vor dem Knall
16.09.2011 00:11
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Ein leises Hallo zur nächtlichen Stunde, Mcberry!Ich könnte es fürchterlich kompliziert machen, das wäre nicht schön von mir, so wähle ich eine ganzeinfache Variante:sehen wir es einfach als die Freiheit, das auf weggel...
Ein leises Hallo zur nächtlichen Stunde, Mcberry!
Ich könnte es fürchterlich kompliziert machen, das wäre nicht schön von mir, so wähle ich eine ganz einfache Variante: sehen wir es einfach als die Freiheit, das auf weggelassen zu haben, diese Möglichkeit ist erlaubt. Das Verständnis wird dadurch nicht getrübt (außer jenes der ganz akribischen Tüftler, die nie zufriedenzustellen sind.) Ich kenne auch genügend ähnliche Beispiele, allerdings hatten die Schreiber größere Namen.
Den Henkell-Sekt lasse ich aus dem Spiel. Es reicht schon, den Hang zu haben, mich ins Bett zu hängen und Deinetwegen hängende Henkeln zu sehen. Nun ohne Spaß, es sollte diese Form beitragen, einen leicht humoristischen Anstrich zu geben (sozusagen als Gegengewicht für die Brüche und Blut), so wie ich auch mit Absicht die schlürfenden Insekten, den Finger, das Wort 'defekt' und die Aufforderung, die Leiter zu halten, bewußt hineinnahm. Man hätte es auch tierisch ernst als totale Tragödie aufziehen können. Aber Fingerübungen mache ich lieber humorvolle oder makabere. 
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RE: Vor dem Knall
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Vor dem Knall
15.09.2011 17:40
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Schönen Tag!Keine Bange, Begeisterung verlangt niemand. Jeder hat seine eigene Betrachtungsweise.Dein Aufwand war groß.Ich muß mehr darauf achten, diesmal war ich bei ein paar Beistrichen flüchtig. In diesem Punkt hast Du recht....
Schönen Tag!
Keine Bange, Begeisterung verlangt niemand. Jeder hat seine eigene Betrachtungsweise. Dein Aufwand war groß. Ich muß mehr darauf achten, diesmal war ich bei ein paar Beistrichen flüchtig. In diesem Punkt hast Du recht.
Das Semikolon durch einen Punkt ersetzen zu wollen, wäre nicht richtig. Wer will dieses Tabu erfunden haben : die erneute Aufnahme eines Satzgliedes durch ein Pronom ? Im Klartext könntest Du auch gleich schreiben, es ist schlechte Lyrik, auf was Deine Aussage hinauszulaufen scheint. - Das störte mich absolut nicht, da ich klarophil bin.
Die Reihenfolge ist hier meines Erachtens nach logischer: Er fällt, flucht und bricht sich den Kragen. Selbstverständlich könnte ich ihn vorher fluchen lassen, ehe er fällt. In beiden Fällen hat das keinen Einfluss auf das Metrum, das Dich etwas zu nerven scheint. Siehe hier: Die Zähne sie fehlten, er brüllte vor Wut, hielt sich die gebrochenen Rippen. xXxxXxxXxxX xXxxXxxXx Du siehst es mit der Betonung: hielt sich die gebrochenen Rippen: XxxxXxxXx So etwas kann passieren, sieht man auch oft bei Anfängern, dass sie hinter hellen Vokalen eine Hebung vermuten. Wenn in 8 Zeilen das Wort 'hat' zweimal vorkommt und Dir das zu viel ist, dann hast Du ein Problem.
Soll ich der selbsterklärenden Behauptung widersprechen, 'Eine Dummheit kann nicht in Horden regieren.' ? Na und ob sie das kann, sehen wir doch in der Praxis. Die kann sogar in ganzen Völkerscharen regieren!
Ich danke Dir für Deinen Kommentar und den Einblick in Deine Sichtweise. Du hattest aber sooo viel Arbeit damit.
Mit Gruß Joame 
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RE: Vor dem Knall
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Vor dem Knall
15.09.2011 14:43
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Danke mcberry, meine Überlegungen, ob unter Humor oder unter Düsteres zu geben, ließ ich fallen.Schließlich ist eine Portion nachdenkenswerter Ernst auch im Inhalt, der von den meisten überlesen wird. Das ist womöglich...
Danke mcberry, meine Überlegungen, ob unter Humor oder unter Düsteres zu geben, ließ ich fallen. Schließlich ist eine Portion nachdenkenswerter Ernst auch im Inhalt, der von den meisten überlesen wird. Das ist womöglich gut, denn der Mann ist durch und durch Realist bei der Betrachtung dieser Welt. Er hat doch recht! (Übrigens: Aldi hat derzeit günstige Leitern im Angebot.)
Gruß Joame
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RE: Vor dem Knall
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Vor dem Knall
15.09.2011 14:16
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Danke für das Lesen, Rubberduck!Betrachte die erste Zeile als Schlagzeile/Aufmacher, wie sie in Zeitungen üblich ist, um Interesse zu erwecken. In der Folge klärt sich der Vorgang auf. Den Kopf konnte er noch in die Schlaufe zwäng...
Danke für das Lesen, Rubberduck!
Betrachte die erste Zeile als Schlagzeile/Aufmacher, wie sie in Zeitungen üblich ist, um Interesse zu erwecken. In der Folge klärt sich der Vorgang auf. Den Kopf konnte er noch in die Schlaufe zwängen, dann aber muß etwas geschehen sein. Frag mich nicht, bitte, ich war nicht dabei, bin nur für die Schlagzeile verantwortlich.
Für Deine gute Beurteilung danke ich Dir. Du ahnst vielleicht die Umstände, sich schnell von der Zeit etwas abzuzwacken, damit ich nach langer Zeit endlich auch wieder einen Beitrag leiste.
Freundlichen Gruß! Joame
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Vor dem Knall
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Vor dem Knall
15.09.2011 10:16
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Es hat sich einer bei Nacht gehängt,ist auf die Leiter gestiegen,hat seinen Kopf durch die Schlaufe gezwängt,am Dienstag sah man ihn liegen.Der Knöchel zersplittert, Gesicht voller Blut,die Leiter war schnellstens beim KippenDie Zä...
Es hat sich einer bei Nacht gehängt, ist auf die Leiter gestiegen, hat seinen Kopf durch die Schlaufe gezwängt, am Dienstag sah man ihn liegen.
Der Knöchel zersplittert, Gesicht voller Blut, die Leiter war schnellstens beim Kippen Die Zähne sie fehlten, er brüllte vor Wut, hielt sich die gebrochenen Rippen.
So lag er im Garten mit Erde verdreckt, als wir ihn zu Mittag gefunden. Er krümmte sich ächzend und war sehr defekt; Insekten, sie schlürften aus Wunden.
Wir riefen ihm zu, steh doch auf, sei ein Mann! Er hob einen Finger und glotzte; beim Hochstemmen keuchte er, fiel aber dann zurück in die Pfütze und kotzte.
"Das Leben" rief er "ist nicht Rauch oder Schall, ein Horror und nicht zu ertragen. Die Welt ist am Ende und kurz vor dem Knall, fast sinnlos, das auch noch zu sagen."
"Verknüpft ist das Denken an Glaube und Zeit ein sinnloses leeres Begehren. Das Streben nach Macht und Profit macht sich breit, und ständige Lust zum Vermehren.
Intrigen sind üblich; für Brutalität sind Schwache zu Zielen geworden. Dem Einhalt gebieten, ist längst viel zu spät, die Dummheit regiert schon in Horden."
"Kommt, haltet die Leiter, ich habe genug." Er klettert, es nochmals zu wagen. Von hoch oben fällt er - es gleicht einem Flug; er fällt, flucht - und bricht sich den Kragen.
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RE: Julanda und Romett
Forum: Erratum » .
15.09.2011 00:47
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Dazu kann ich nur sagen, vielleicht sind meine Ansichten und Regeln überholt und veraltert, ohne dass ich es merkte. Meine Ansicht soll nie eine starre sein; ich lerne stets gerne dazu. Den Verlag weiß ich nicht mehr, doch eine meiner Lern...
Dazu kann ich nur sagen, vielleicht sind meine Ansichten und Regeln überholt und veraltert, ohne dass ich es merkte. Meine Ansicht soll nie eine starre sein; ich lerne stets gerne dazu. Den Verlag weiß ich nicht mehr, doch eine meiner Lernunterlagen hieß 'Am Bauplatz der Sprache'. Ich werde bei Gelegenheit noch weiter überprüfen. Auch Dozenten und Professoren sind nicht mehr wie einst, habe ihnen gegenüber auch eine gesunde Portion Mißtrauen. Auch Medizinern gegenüber. Ehe ich mir den gefundenen Bandwurm herausschneiden lasse, lege ich lieber den geflochtenen Hosenträger ab, womit auch die Diagnose fällt.
Gute Nacht mit freundlichem Gruß! Joame
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RE: Julanda und Romett
Forum: Erratum » .
15.09.2011 00:07
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Schönen Abend, Gassenbaum!Tatsächlich gut gereimt. Ich konnte leider erst wenig von Dir lesen.Eine vielleicht überstrenge Anmerkung will ich mir erlauben,Zeile 9: Nun gilt uns nur mehr noch das töten, ... (Töten sowieso gro&s...
Schönen Abend, Gassenbaum!
Tatsächlich gut gereimt. Ich konnte leider erst wenig von Dir lesen.
Eine vielleicht überstrenge Anmerkung will ich mir erlauben, Zeile 9: Nun gilt uns nur mehr noch das töten, ... (Töten sowieso groß zu schreiben, aber ich weiß, wer schnell schreibt achtet wenig darauf. Es hat sich zwar in Zeitungen, TV und vielerorts durchgesetzt, es nicht genau zu nehmen mit dem nur noch, das einschränkenden Charakter hat, im Gegensatz zu dem Wort mehr, das Gegenteiliges, eine Erweiterung ausdrückt.
Es wird einfach ignoriert. So kann ich schwer einen Vorwurf machen, was ich auch ungern täte. Tatsache ist aber: die richtige Verwendung ist nur noch und ein nur mehr ist nicht richtig.
In Deiner Zeile hast Du, das wirkt ja fast als wärest Du Diplomat, ein 'nur mehr noch' verwendet, das leider nicht elegant wirkt. Hier solltest Du Dich entscheiden, mit einer minimalen Umstellung. Da Dein Gedicht davon, wenn auch geringfügig, betroffen wird.
Ich frage mich nur, warum ich mir Romeo und Julia mehrfach stundenlang angesehen habe, wenn Du es in drei Versen schaffst, das Wesentliche unterzubringen.
Fändest Du in Z6 'ein Spüren, das das Ende ruft' die Möglichkeit für 'ein Spüren, das nach Ende ruft'? Das interessierte mich.
Hat mir gefallen als kompaktes aussagekräftiges Werk.
Gruß Joame
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RE: Jägergericht
Forum: Humor und Fröhliches » Jägergericht
14.09.2011 22:46
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Schönen Abend!Streng genommen ginge es nicht, wäre eine Spur unsauber. Wer aber einige Werke großer Literaten ansieht, wird merken, die verfuhren nicht immer sehr streng mit sich.Sehr aufmerksam Marlene, aber alles kann man in diesem ...
Schönen Abend!
Streng genommen ginge es nicht, wäre eine Spur unsauber. Wer aber einige Werke großer Literaten ansieht, wird merken, die verfuhren nicht immer sehr streng mit sich.
Sehr aufmerksam Marlene, aber alles kann man in diesem Gedicht nicht haben. Wenn auch ich zum Perfektionismus neige, stört es mich in diesem Fall bei dieser Leistung wenig. Beide Vokale werden lange gesprochen; Du meinst wahrscheinlich die Aussprache von s und ß ? Ein Vorschlag: willst Du nicht versuchen, eine bessere Lösung zu finden. Gelänge es, würde ich Dich nur noch als Königin ansprechen. 
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RE: Vertraute Fremde
Forum: Natur » Vertraute Fremde
14.09.2011 18:09
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Guten Tag, Rubberduck!Eine gekonnte Hymne, mit der Du mich überrascht hast. Ich gratuliere und denke mir: preisverdächtig!Freundlichen GrußJoame
Guten Tag, Rubberduck!
Eine gekonnte Hymne, mit der Du mich überrascht hast. Ich gratuliere und denke mir: preisverdächtig!
Freundlichen Gruß Joame
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