RE: Esres Bitte
Forum: Diverse » Esres Bitte
01.12.2011 21:26
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Ach ja, Evanesca, ich habe glatt vergessen, Du schreibst doch über die Engel oder zumindest so ähnlich.Zitat'Der ich Asyl gewährte' (was sich auf das Kraut der Missgunst zu beziehen scheint)Nein, es bezieht sich auf eine konkrete, weib...
Ach ja, Evanesca, ich habe glatt vergessen, Du schreibst doch über die Engel oder zumindest so ähnlich.
Zitat 'Der ich Asyl gewährte' (was sich auf das Kraut der Missgunst zu beziehen scheint) Nein, es bezieht sich auf eine konkrete, weibliche Person, nämlich auf die, der das Asyl gewährt wurde.
Nur wurde diese weibliche Person vorher leider nirgend erwähnt. Du läßt mich ganz schwer raten.
Ich habe nur einige Fragen: Gefällt es Dir? Wenn ja, dann lass es so stehen. Bist Du überzeugt, dann lass es ebenfalls stehen. Macht Dir das Schreiben Freude? Dann lass Dir von niemandem die Freude nehmen.
Das sind wichtige Punkte. Besser ist, du hast Freude und gefällst niemanden, als umgekehrt.
Lieben Gruß! Joame
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RE: abstrakte sicht
Forum: Philosophisches und Grübeleien » abstrakte sicht
01.12.2011 21:17
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Hinter den sechs Wänden befindet sich Außenwelt. Das hat mir aber niemand verraten.GrußJoame
Hinter den sechs Wänden befindet sich Außenwelt. Das hat mir aber niemand verraten. Gruß Joame
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RE: "Die Frau in Rot"
Forum: Publikationen, Projekte und Veranstaltungen » "Die Frau in Rot"
01.12.2011 20:58
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Das will ich doch gerne haben, es versteht sich, wie die Widmung ausfallen sollte .Doch wie es von Dir erhalten werden kann mit Deiner Widmung. Eine Kontonummer, wo eingezahlt werden kann, darf auch von Dir angegeben werden (Abhebung kann ich von dor...
Das will ich doch gerne haben, es versteht sich, wie die Widmung ausfallen sollte . Doch wie es von Dir erhalten werden kann mit Deiner Widmung. Eine Kontonummer, wo eingezahlt werden kann, darf auch von Dir angegeben werden (Abhebung kann ich von dort sicher keine vornehmen - will ich auch nicht.) Per Bankauftrag wird überwiesen, dann warte ich, ob eine Dame in Rot zu mir kommt. Wäre einmal etwas anderes als nur die Merkel im Fernsehen zu sehen.
Die Bestellung gilt!
Gruß Joame Plebis
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RE: Glasklare Worte
Forum: Gesellschaft » Glasklare Worte
01.12.2011 20:48
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Natürlich, schon wieder hat Mcberry ein N aus dem Ärmel gezaubert. Diesmal habe ich es mit Absicht weggelassen, das ist meine Art von Weihnachtsfreude, die ich zu bereiten imstande bin.Nach mehrmaligem Überlegen blieb ich doch bei der ...
Natürlich, schon wieder hat Mcberry ein N aus dem Ärmel gezaubert. Diesmal habe ich es mit Absicht weggelassen, das ist meine Art von Weihnachtsfreude, die ich zu bereiten imstande bin. Nach mehrmaligem Überlegen blieb ich doch bei der Inzucht. Stimmt ja, es läuft darauf hinaus. Sollen alle froh sein, die nicht wissen, daß sie durch Inzucht die Schatten der Welt erblickten.
Danke für Deinen Kommentar. Mehr hätte ich mir schon erhofft, doch bin ich schon zufrieden, noch einen geduldeten Platz unter Lebenden zu haben. Ich hoffe wir schreiben uns noch, ehe der Winter total einbricht. Ich verrate Dir, daß ich mir vorgenommen habe, jedes Schreiben an Dich lieber zu gestalten mit fortwährender Steigerung.
Gruß von Joame
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RE: Esres Bitte
Forum: Diverse » Esres Bitte
01.12.2011 10:06
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Guten Tag, Evanesca!Auch wenn es ein Silbenexperiment zu sein glaubt, wäre es gut, ergäbe sich Sinn.Der Vermerk eines Experimentes war notwendig, würde ohne diesem die Zeilen stehen,käme man zu folgendem Schluß:Auffallend si...
Guten Tag, Evanesca!
Auch wenn es ein Silbenexperiment zu sein glaubt, wäre es gut, ergäbe sich Sinn. Der Vermerk eines Experimentes war notwendig, würde ohne diesem die Zeilen stehen, käme man zu folgendem Schluß:
Auffallend sind Wortstellungen, wie
'Mit dem Alter dieses wich' anstatt wie zu erwarten war 'dieses wich mit dem Alter' oder Passiv Tanz ich nun erleid anstatt 'ich erleid nun Passiv Tanz'; separat bleibt zu überlegen, was Passiv Tanz ist.
Eigentümliche Ausdrücke gibt es einige : Wer mich verficht,..../ Sterne schimmern unverrucht / Riss ins Wesen mich / Alles zuerbricht
Abgesehen von der Sinnhaftigkeit, vermute ich Artikelfehler bei 'Der ich Asyl gewährte' (was sich auf das Kraut der Missgunst zu beziehen scheint)
Nicht klar erkennbar ist, wird hingeschrieben 'Sie sparte nicht an Rüge'.
Unter Gefühle aus der Dose stelle ich mir Gefühle vor, die mir nicht als spontane Stimmungsempfindung erscheinen, sondern eher einen kommerziellen Charakter haben, vorgegeben, leicht vorzuzeigen sind, wie üblich, die als bekannte Reaktion häufig gezeigt werden, ohne dabei eine individuelle Qualität zu haben.
Entweder soll damit jemand veräppelt werden oder wurden Worte reimgeschuldet hingeschrieben?
Am Schluß steht
Zitat 'Es bleibt nichts mehr zu sagen Die Bitte will ich wagen Verrat mich nicht'
Nein, das wird nicht verraten!
Der Gesamteindruck wird nur für mich gelten, wirkt auf mich wie eine katastrophale Zeilenfüllung. Über Sinn, Schönheit lasse ich mich gerne aufklären.
Mit freundlichem Gruß Joame
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RE: Isch hätte da ma eine Fräge: Haben Tiere eine Seele?
Forum: Plauderecke » Isch hätte da ma eine Fräge: Haben Tiere...
01.12.2011 02:30
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Liebe Marlene!Wir sind verschieden. Für jeden wäre eine Stütze, ein sicherer Halt und Zufluchtsort gut. Es wird auch einiges angeboten, nicht wirklich, doch auf geistiger Ebene.Wenn sich jemand wohl fühlt, es ihm Hilfe gibt, dann ...
Liebe Marlene!
Wir sind verschieden. Für jeden wäre eine Stütze, ein sicherer Halt und Zufluchtsort gut. Es wird auch einiges angeboten, nicht wirklich, doch auf geistiger Ebene. Wenn sich jemand wohl fühlt, es ihm Hilfe gibt, dann ist nicht einzuwenden, bei irgend einer Sekte oder Gemeinschaft mitzumachen, die ihm das Gefühl vermittel. Besonders in dieser Welt, die uns oft mehr als das Letzte abverlangt, würde ein Großteil der Menschen zerbrechen, hätten sie nicht eine Vorstellung. Genau das ist die Marktlücke, die früher noch nicht so offenkundig war wie jetzt. Einige wenige aber widerstrebt es, ihr Wissen mit Humbug zu infiltrieren, sie nehmen den Nachteil in kauf, keiner Gemeinschaft anzugehören, haben aber auch viele Vorteile; als sozusagen Einzelgänger schwerer zu tragen. Es ist nicht leicht, zu wissen, da ist absolut nichts, das helfen kann, egal in welcher Situation man sich befindet. Das ist auch der Grund, die Phantasie in Spiel zu bringen. Das fällt sehr leicht, wurden wir doch tausende Jahre auf diese Weise manipuliert; es scheint sich irgendwie doch sehr stark festgesetzt zu haben. Ein weiterer Punkt ist, bei Betrachtung seiner Umwelt, wie viele diesen einfachen Weg einschlagen, eine Bevormundung, sogar Gehirnwäsche hinnehmen und auch dafür Steuer zahlen. Ganz wesentlich ist die bewußte oder unbewußte Angst des Menschen vor dem Tod. Mit Angst wird operiert. Das machen sich Religionen zunutze, oft kommen noch Geschichten und Versprechungen von Belohnungen hinzu. Wie wunderbar alles sein wird, wenn man brav ist.
So fest ist das mit der Menschheitsgeschichte verbunden, dass sogar die Staaten mit Religionen zusammenarbeiten - aus welchem Grund immer - meistens wegen erhoffter Vorteile materieller Art (Steuer, Erhalt von Einrichtungen und Bauten, Sondergenehmigungen), aber auch wegen zu erwartender Wählerstimmen.
Du weißt vielleicht, wie schwer es sein kann, in einer Runde von angenommen zwanzig Leuten, als Einziger ein Antialkoholiker zu sein oder ein Nichtraucher. Es ist nicht immer das Richtige, was die Mehrheit macht und nicht immer gut, sich der anzuschliessen. Oft ist einer oder sind nur wenige im Recht. (Auch wenn die ganze Welt wie verrückt Atommeiler baut, ist das nicht gut und richtig) (auch wenn alle nichts gegen Handymasten haben und die Strahlungen bagatellisiert werden, stimmt das nicht - die Gutachten werden meistens über die mächtigen Telefongesellschaften veranlasst.)
Jeder kann von seiner Kritikfähigkeit Gebrauch machen, sich selbst entscheiden. Natürlich will ich mich nicht falsch entscheiden - worum es auch immer geht - und werde gründlich und nach besten Möglichkeiten denken und mich so gut wie möglich informieren. Kinder, speziell Kleinkinder und einfachste Menschen haben diese Möglichkeit nicht. Auch besitzen nicht viele Menschen die Stärke um in einer Menge, die anderer Ansicht ist, alles sich zu behaupten; das Leben kann dadurch schwerer bis oft unerträglich werden.
Du hast Recht, schon vor Jahrtausenden gab es Religionen, die andere Formen hatten, die direkter diktatorisch waren, wo Priester götterähnlich waren. Lies nur nach, was sich alles abgespielt hat bei den Pharaonen und davor. Je weiter wir zurückgehen wollen, umso schwieriger wird es, zuverlässige Aufzeichnungen zu finden.
Aber die beste Geschäftsidee auf Erden war es doch, nur die Präsentation ist sehr wichtig. Für die war in tausenden von Jahren Zeit genug, um bis auf die derzeitigen großen Religionen zu kommen, die anscheinend, aber wirklich nur anscheinend auf alles antworten können. Ein gutes Geschäft mit dem Nichts. Es soll keine Feindschaft ausbrechen, wenn wir widersprüchlicher Ansichten sind. Mein Grundsatz, den ich wahrscheinlich soeben gebrochen habe, lautet eigentlich, niemanden seinen Glauben zu nehmen, wenn er dem Betroffenen eine Hilfe zu sein scheint. Egal welchen Glauben! Ich glaube, Hannover wird beim nächsten Match gewinnen, ich kann alles glauben. Vor dem Schlafengehen kann ich sogar beten, wie ihr Erdlinge das nennt. Ich spreize meine Finger zum Adromedarnebel und weiss, der Kontakt ist hergestellt. Dann schütte ich meine Sorgen aus und bin sicher mir wird die alte rositge Flugschraube im Universum helfen. Wenn ich schon beim Bitten und Betteln bin, wünsche ich mir gleich Erleuchtung, keine Verdunkelung, für mein nächstes Gedicht.
Lieben Gruß! Joame
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Glasklare Worte
Forum: Gesellschaft » Glasklare Worte
01.12.2011 01:27
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Verstehen zerkrümelt bei ernsthaftem Lesender Bastelzwang-Werke, wie Abfall beim Fräsen.Lacksplitter-Lyrik bietet man dar,verheddert in Netzen und phantasieschmächtigso quält sie als Unfug, seit Tag und seit Jahr, treibt ...
Verstehen zerkrümelt bei ernsthaftem Lesen der Bastelzwang-Werke, wie Abfall beim Fräsen. Lacksplitter-Lyrik bietet man dar, verheddert in Netzen und phantasieschmächtig so quält sie als Unfug, seit Tag und seit Jahr, treibt faulend morastgleich als unmusenträchtig, - einfach dahin.
Produkte, die wertlos als gar nichts rangieren, sie wurden verkündet zum Zweckimponieren. Wortkleister wird verdichtet genannt, gelungen, getroffen und einmalig prächtig, wie Inzucht, als wäre die Spreu nicht bekannt, der glasklaren Worte und Fühlens nicht mächtig. - Wo bleibt der Sinn?
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RE: Isch hätte da ma eine Fräge: Haben Tiere eine Seele?
Forum: Plauderecke » Isch hätte da ma eine Fräge: Haben Tiere...
30.11.2011 23:58
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Viele sind zu sehr von Religionen beeinflusst. Noch gar nicht so lange ist es her, dass den Tieren sogar keine Gefühle zugestanden wurden. Eindeutig ein falsche Ansicht! Solche falschen Ansichten und Lehren gibt es im Zusammenhang mit Religionen...
Viele sind zu sehr von Religionen beeinflusst. Noch gar nicht so lange ist es her, dass den Tieren sogar keine Gefühle zugestanden wurden. Eindeutig ein falsche Ansicht! Solche falschen Ansichten und Lehren gibt es im Zusammenhang mit Religionen viele. Denken wir nur an das Verbot der Tomate für lange Zeit, die als Teufelsfrucht bezeichnet wurde, wegen ihrer vitalisierenden gesundheitsfördernden Stoffe. Die vehement vertretene Ansicht, die Erde sei eine Scheibe, was viele Menschenleben kostete, ist sicher allseits bekannt. So kann getrost auf solche inkompetente Ansichten von Weihrauchfressern verzichtet werden, die sogar jetzt 800 Posten für Teufelsaustreibung besetzt haben. Ulkiger Weise ist der Chef der Horde ein Deutscher.
Schmerz spüren die Tiere, ebenso Freude, das ist gewiss. Oft betrachte ich Pflanzen wie Tiere, die zwar keine Verständigungsmöglichkeiten im üblichen Sinn haben und deren Fortbewegungmöglichkeiten eingeschränkt sind. Was soll das Kriterium sein, um zu behaupten, eine Pflanze fühle keinen Schmerz. Nur ihre Reaktion? Da will ich vorsichtig sein. Es ist viel zu berücksichtigen bei Überlegungen, die trotzdem zu keinem Befriedigenden Schluss kommen.
Wir denken zu sehr von unserem Standpunkt aus, vergleichen mit uns, zu viel basiert auf Vorstellungen statt auf Fakten. Eines ist fix: die Natur hat nicht alleine, die von uns als wunderbar empfundenen Seiten. Sie ist grausam und mordend, richtig brutal. In der Natur gilt das Gesetz des Stärkeren, genauso wie auch beim Menschen - noch immer - leider. Über unseren Planeten hinausgehend, wiederholt sich diese Macht und Grausamkeit. Es gibt kein Pardon und keine Rücksicht. Es wird vernichtet, geschrumpft, explodiert, aufgesogen in gewaltigen und unvorstellbaren Dimensionen. Die uns gelieferten Fotos, die wir in Bild-Zeitschriften bewundern, trumpfen mit herrlichen Farben auf. Im Geschehen selbst ist nichts Herrliches, es ist für uns wenig verständlich, hoch interessant und weit unseren Horizont übersteigend.
Bei dieser Menge an Fragen, die interessierte Menschen bewegen, wäre es unmöglich, alle Antworten zu erhalten, auch wenn es sie gäbe: unsere Lebenszeit wäre für die Antworten zu kurz. Es bleibt uns nichts anders übrig, als uns zu begnügen, mit dem, was wir erfassen können. Da wir aber nicht bewusst Falsches annehmen wollen, wäre es hoch an der Zeit, in allem was wir tun und denken, endlich Religionen auszuklammern. Diese tief verankerten Verankerten Vorstellungen waren und sind ein gewaltiger Bremsklotz für die gesamte Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Möglicherweise sind sie Schuld, dass wir noch keine Kolonien auf dem Jupiter haben.
( ein weiteres Fragment zu diesem Thema, steht eigenständig unter Kommentare, Essays, Glossen )
Joame
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Dort ist die Seele
Forum: Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten » Dort ist die Seele
30.11.2011 23:18
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Gerade las ich die Meinungen zum Thema Seele. Ein Thema, das mich bisher schon viele Gedanken kostete.Ich neige nicht dazu, Philosophen zu zitieren; woher sollten die das Wissen, bin selbst genauso Philosoph wie sie.Ich frage auch keine Vereinigungen...
Gerade las ich die Meinungen zum Thema Seele. Ein Thema, das mich bisher schon viele Gedanken kostete.
Ich neige nicht dazu, Philosophen zu zitieren; woher sollten die das Wissen, bin selbst genauso Philosoph wie sie. Ich frage auch keine Vereinigungen, die an ein höheres Lebewesen glauben, das uns schuf; bisher konnte noch keine Gemeinschaft, man kann sie auch Religionen nennen, eine Verbindung zu einem allwissenden Wesen hergestellt. Das vielleicht nur in Vorstellungen. Somit kann uns auch kein Allwissendes die Antwort geben. Es gibt keinen Lehrstuhl und hochgelehrte Köpfe über die Seele; was wäre die Basis ihres Wissens?
Bleibt nur der Verstand, der individuell ist. Vorstellungen lassen wir beiseite, das wären wieder nur Spekulationen, die wenig hilfreich sein beim Bemühen, eine Frage zu beantworten.
Ausspruche und Witze kenne ich, die von Chirurgen handeln, von denen keiner bisher noch einer Seele sichtig wurde. Wo sollte sie liegen? Zwischen den Schulterblättern, beim Appendix? Hinter der Gallenblase oder im Stammhirn?
Zwar gibt es eine Parapsychologie, deren Verfechter sie als Wissenschaft unumstösslich anerkennen. Solche wollen schon Seelen gesehen haben, wie sie den Körper verließen. Beschrieben wird die Seele als leichtes und nebelartiges flüchtiges Gebilde. Ich selbst sah Derartiges nie und kann weder bestätigen oder bestreiten, ob es sich um den letzten Atemzug eines Rauchers gehandelt hat. So wie mir geht und ging es vielen - und in einem großen Zeitraum der Menschheitsgeschichte.
Dieser Geschichte wurde viel Platz für Phantastereien gegeben, die wiedergegeben wurden, ausgeschmückt, angereichert, bis endlich etwas entstand, das so ausgefeilt und hingebogen war, um irgendwie verstandesmässig erfasst werden zu können. Nur auf Fakten oder logische Erklärungen kann sich nichts stützen, das ist der wunde Punkt. Es erfordert vernunftverzichtendes Wahrhaben wollen, das sogar zur Bedingung gemacht wird, um die Geistesgrösse des Erkennens zu erlangen. Nötigenfalls wird mit sanften Drohungen oder Verlockungen nachgeholfen. - Also auch von dieser Seite her, von dieser schon gar nicht, ist eine konkrete Antwort zu erhalten.
Hören wir das Wort Seele, springt uns sofort die Phantasie helfend zur Seite, sonst niemand, und läßt uns vermuten, so ein Mischmasch aus Bewusstsein, freundlichem Urinstinkt anderen Menschen gegenüber, könnte die Seele sein, die ein toter Körper nicht mehr braucht, den sie vermutlich auch dann verlässt.
Seien wir doch froh, wenn es keine Seele gibt. Bald läge es im Trend, Seelentransplantationen durchzuführen. Diese könnten im Anschluss von Brustvergrößerungen angeboten werden. Bald wären die ersten Normen und Vorschriften hiefür entworfen und europaweit zum Gesetz erhoben. Asiatische Seelen von Aldi - und tiefgekühlt im Weihnachts-Sonderangebot. Bei Abnahme von mindestens 3 Stück als Gratiszugabe eine Seele aus dem Kongo. Ob uns das erfreuen oder bereichern würde? Wer weiss, wenn die Werbung fix im Chip eines jeden Handy programmiert wäre.
Ich sehe schon, wie sich eine IGSH formiert, die Initiativen gegen Seelenhandel. Sie könnte mit den Tierschützern ein Partnerschaftsabkommen beschliessen. Wahrlich, die Auswahl ist jetzt schon reichlich. Wir können uns entscheiden, ob wir gegen Atomstrom sind oder gegen Rodung der Naturwälder oder für oder gegen beides. Wir dürfen Waisen beiseite stehen und die Rechte der Homosexuellen einfordern, uns für Katastrophenopfer jeglicher Art einsetzen, gegen Kinderarbeit, gegen Korruption, Feinstaub, Ozon, Dioxin, Robbentötung, Walfischfang, Diskriminierung der Frauen, Unterdrückung der Männer, gegen zu viel Videoüberwachung bis hin zur Euro-Rettung.
Wir treten für vieles ein und gegen vieles auf. Der Themen sind zu viele; fast auf jedem Gebiet haben wir Anliegen und sind gegen Missstände. Ob es die Klimakatastrophe ist, das Aussterben von Orang Utans, Sender-Strahlungen, Atomversuche, ..... da kommt es uns auf die Seele nicht mehr an. Nur müssten wir vorher genau wissen, gibt es sie, wo ist sie? Diese vielen Anliegen brennen uns so richtig auf der Seele; wir müssen nur noch darauf achten, wo es uns brennt.
Joame
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RE: Ordnung muß sein - Das Euro
Forum: Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten » Ordnung muß sein - Das Euro
30.11.2011 18:13
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Schönen Tag, Mcberry!Eine wahre Freude, es gibt noch gewissenhafte Menschen, die sogar meine Texte durchlesen. Dahinter steckt eine gewisse Berechnung. Erstens könnte es ja ein guter Text sein, wenn dem nicht so ist, könnten einige Ste...
Schönen Tag, Mcberry!
Eine wahre Freude, es gibt noch gewissenhafte Menschen, die sogar meine Texte durchlesen. Dahinter steckt eine gewisse Berechnung. Erstens könnte es ja ein guter Text sein, wenn dem nicht so ist, könnten einige Stellen annehmbar sein; auf diesen Genuß zu verzichten, läßt schon die Neugierde nicht zu. Zweitens wird der Schreiber bei Laune gehalten, hat nicht das Gefühl, mit seinem Beitrag gänzlich uninteressant zu sein. Sein Selbstwertgefühl hebt sich etwas, was eine Qualitätssteigerung bewirken könnte. Jetzt heisst es nur noch abzuwarten, bis sich diese zeigt.
Danke und Gruß! Joame
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RE: Countdown 2011
Forum: Feedback & Moderation » Countdown 2011
29.11.2011 14:41
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Danke für das Gedicht (die leise brennenden Socken) und auch für Deinen Gruß.Normale Menschen können es mit Recht als ein schönes Gedicht betrachten.GrußJoame
Danke für das Gedicht (die leise brennenden Socken) und auch für Deinen Gruß. Normale Menschen können es mit Recht als ein schönes Gedicht betrachten.
Gruß Joame
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RE: ALARM
Forum: Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. » ALARM
29.11.2011 02:03
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Lieber Mcberry!Es ist zwar in der kurzen Zeit ein Luxus, trotzdem sah ich noch einmal herein. Natürlich wimmelt es hier so von Ausdrücken und Wuchstabenverbechslungen. Wer will das übel nehmen? Ich war zu aufgeregt. Du nicht? Dann hast...
Lieber Mcberry!
Es ist zwar in der kurzen Zeit ein Luxus, trotzdem sah ich noch einmal herein. Natürlich wimmelt es hier so von Ausdrücken und Wuchstabenverbechslungen. Wer will das übel nehmen? Ich war zu aufgeregt. Du nicht? Dann hast Du aber ein dickes Fell. Danke für Deinen Kommentar; nütze die Zeit!
Gruß Joame
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ALARM
Forum: Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. » ALARM
28.11.2011 10:32
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Der Chefphysiker war sprachlos. Dann begann die Reaktion. Mit leicht bebenden Fingen griff er zum Mikrophon und bog es näher zu sich. Dabei machte er gewohnheitsmäßig einen Blick in die Runde, wo die Wissenschaftler aller Abteilungen ...
Der Chefphysiker war sprachlos. Dann begann die Reaktion. Mit leicht bebenden Fingen griff er zum Mikrophon und bog es näher zu sich. Dabei machte er gewohnheitsmäßig einen Blick in die Runde, wo die Wissenschaftler aller Abteilungen wie gebannt vor ihren Bildschirmen saßen. Einige nickten ihm heftig zu. Er drückte die Sprechtaste und rief: "Das muß sofort die gesamte Welt erfahren, die Menschen haben ein Recht darauf! Das dürfen wir nicht verschweigen!
Aus allen Lautsprechern war in sämtlichen Räumen des großen Gebäuden seine Worte zu vernehmen. Nachdem er geendet hatte, war für eine Sekunde eisiges Schweigen. Dann brach emsige Geschäftigkeit aus; Einige wenige blieben erstarrt, wie eingefroren aufrecht an ihren Plätzen und schienen unfähig, zu reagieren.
Schnell wurden die notwendigen Verbindungen geschaltet. Wie eine bleiche Statue stand er vor dem Pult, hinter den Glaswänden, die den Raum teilten.Der Wissenschaftler bellte immer wieder wieder die gleich lautende Meldungen mit scharfer und markanter Stimme in das Mikrophon. Schon nach wenigen Minuten waren der Staatspräsident, die Polizei, die Zeitungen, die Feuerwehr und alle Katastrophenstellen informiert. Die Fernsehsender unterbrachen übergangslos ihre laufenden Sendungen, Bilder wurden angehalten, dann erschienen die jeweiligen Sprecher und wiederholten mit ernster Miene die erhaltene Meldung.
Die bekanntesten und auflagenstärksten Zeitungen unterbrachen den Druck und jene, die soeben damit beginnen wollten, stoppten ihn. Eine unsagbare Hektik war die Folge. Die gesamten Titelseiten und auch die folgenden Seiten waren dem Thema gewidmet; eigentlich die komplette Zeitungen. Zuerst der Wortlaut der Meldung. Darunter die Stellungnahmen einiger Staatsmänner, denen seitenweise Zusätze, Spekulationen und Warnungen folgten.
Es gab plötzlich kein Konkurrenzdenken mehr. Die Schlagzeilen lauteten alle gleich und schienen aus einem einzigen Rufzeichen zu bestehen. In riesengroßen Lettern in rotem und schwarzem Druck lautete am nächsten Tag die Schlagzeile:
Nach genauesten mehrfachen Überprüfungen haben sämtliche Institute der Erde übereinstimmend festgestellt, daß ein riesiger Planet auf direktem Kurs auf unser Sonnensystem zurast. Ein Fehler in den Berechnungen ist auszuschließen. Die Geschwindigkeit betrug anfangs 18 km/sec, steigert sich unaufhörlich und beträgt jetzt 60 km/sec. Als Masse ist eine unvorstellbare Dimension bekannt. Sie dürfte die unserer Sonne um das Millionenfache übertreffen.
Die späte Entdeckung des Planeten, der unserem Sonnensystem unbemerkt so nahe kam, erfolgte erst durch bereits erfolgte Veränderung der Magnetfelder, die unsere Apparaturen aufzeichnen. Erste Auswirkungen der Gravitation sind schon bemerkbar. Wir müssen uns in den nächsten Tagen auf extrem starke Erderschütterungen einstellen.
Wie die letzten Messungen ergaben, haben Neptun und Uranus bereits ihre Umlaufbahn um die Sonne verlassen und ziehen eigenartigerweise Richtung Milchstrasse-Zentrum. Der Abstand Saturn zu Jupiter vergrößert sich, da Saturn dem Planeten entgegenstrebt. Ebenso hat sich die Rotation der Sonne beschleunigt, es stehen heftige Eruptionen von Plasma bevor, die Gammastrahlung wird ein nie dagewesenes Höchstmaß erreichen und alle meßbaren Grenzen überschreiten.
Die für uns Erdbewohner bevorstehenden Folgen sind unausweichlich und müssen nicht beschrieben werden; vor allem aber sind sie nicht umkehrbar.
Es wird an die Bevölkerung und an alle Menschen appeliert, Ruhe zu bewahren, soweit das möglich ist. Es gibt keine Flucht - niemand hat Grund seinen Wohnort zu verlassen - es wäre auch zwecklos.
Die seit gestern auftretenden geomagnetischen Stürme werden sich bis morgen ungefähr verzehnfachen. Genießen Sie das Schauspiel. Da körperliche Beschwerden, durch die sich in den nächsten 40 Stunden verändernde Gravitation unausbleiblich sind, raten wir Ihnen ab, einen Arzt zu konsultieren. Es wäre verlorene Zeit, von der uns nach groben Schätzungen noch rund eine Woche verbleibt. Verwenden Sie die Zeit zur inneren Besinnung und für einen allumfassenden Rückblick.
Zentrum f. Astronomie und Geophysik mit angeschlossenen Obersvatorien Chile, Neufundland, Mauna Kea gezeichnet: Prof. DrDr. Markus Licktblich
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RE: Erkannte Feinde
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Erkannte Feinde
27.11.2011 00:09
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Danke für die Kommentare. Nicht zur Nachahmung empfohlen!Ich kann mir gut vorstellen, daß man sich vor lauter Wut selbst vernichtet.(Da kämen wir fast ungewollt auf ein politisches Thema - und ich schweige lieber.)GrußJoame...
Danke für die Kommentare. Nicht zur Nachahmung empfohlen! Ich kann mir gut vorstellen, daß man sich vor lauter Wut selbst vernichtet. (Da kämen wir fast ungewollt auf ein politisches Thema - und ich schweige lieber.) Gruß Joame
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Erkannte Feinde
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Erkannte Feinde
26.11.2011 13:00
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Ihr dachtet, ich hätte euch nicht erkannt, Gedanken!Mir vorzugaukeln, ihr wäret ein Produkt von mir,ist ein billiger Versuch, mich friedfertig zu halten,euch ohne Widerspruch gewähren zu lassen.So einfach sollt ihr es mit mir nicht hab...
Ihr dachtet, ich hätte euch nicht erkannt, Gedanken! Mir vorzugaukeln, ihr wäret ein Produkt von mir, ist ein billiger Versuch, mich friedfertig zu halten, euch ohne Widerspruch gewähren zu lassen.
So einfach sollt ihr es mit mir nicht haben, da beisst ihr auf Granit, auf so einen Koloss, wie er zehn Stockwerke unter mir liegt. An ihm will ich jetzt testen, was ihr ohne mich anfangen werdet, ihr Gedanken, ihr! Hahahaaaa!
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Des Daseins Konsequenz
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Des Daseins Konsequenz
26.11.2011 12:54
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Gering sind wir, wie hingespuckt, verurteilt zu Ängsten und Qual; die Zukunft wird dann infernal,wenn eine Gammastrahlung zuckt.Wir preisen Schrift, Kultur und Wort,sind nichts als ein Zufallsprodukt...
Gering sind wir, wie hingespuckt, verurteilt zu Ängsten und Qual; die Zukunft wird dann infernal, wenn eine Gammastrahlung zuckt.
Wir preisen Schrift, Kultur und Wort, sind nichts als ein Zufallsprodukt; noch ehe wir richtig geguckt, nahm die Vergangenheit uns fort.
In dieser knappen Kurzsequenz vermehrungshinstrebendem Sein, sind wir nicht Geringstes von Schein, ist Nichts allein die Konsequenz.
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Ordnung muß sein - Das Euro
Forum: Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten » Ordnung muß sein - Das Euro
25.11.2011 17:19
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Unlängst las ich einen Kommentar zu einem Thema, wo es um Frauen ging.Ein Schreiber drückte dort seine Unzufriedenheit mit der Unterscheidung nach Mann und Frau aus.Da will ich mich gleich mit meiner Meinung einhaken, auch mir sagt das zu w...
Unlängst las ich einen Kommentar zu einem Thema, wo es um Frauen ging. Ein Schreiber drückte dort seine Unzufriedenheit mit der Unterscheidung nach Mann und Frau aus.
Da will ich mich gleich mit meiner Meinung einhaken, auch mir sagt das zu wenig aus. Ich zitiere kurz:
Zitat das Wissen um den anatomischen Unterschied ist jedem gegeben, damit ist aber keine Eigenart, keine Eigenschaft oder Verhalten näher bestimmt.
In Formularen bei Ämtern (nicht bei allen) wird in letzten Jahren oft auf den Punkt nach Angabe des Glaubensbekenntnisses verzichtet. Das ist so richtig, denn die Sichtweise, Ziele von Hoffnung, ob er schwärmerisch oder sentimental, ob sich jemand Chancen ausrechnet, im Jenseits Harfenspieler zu werden, sind nicht nur vielfältig, auch sehr privat. Deshalb gehören sie auf keinen Fragebogen oder irgendwo gespeichert.
Jetzt kam mir die Idee, wäre nicht ein weiterer Schritt zu erwägen? Was wäre, ließen wir die Bezeichnung Frau und Mann weg und stellten nicht die Frage nach dem Geschlecht?
Wer bisher zum Beispiel in einem Verzeichnis eingetragen war als Wähler 1224, Frau Mausbär, könnte dann registriert sein als Staatsbürger 1224, Mausbär. Für den Wahlvorgang ist ohne Belang, ob Mann, Frau, Zwitter, Frau mit Vorliebe für Frau oder Mann mit Vorliebe für alles. Das könnte eventuell bei medizinischen Angelegenheiten von Belang sein. Doch für eine Partei sollte es nicht von Interesse sein. Genausowenig dem Stromlieferanten oder der Fernsehgesellschaft, die ihr Verblödungsprogramm ausstrahlt.
Mit diesem Argument plädiere ich dafür, die Bezeichnung Mann/Frau abzuschaffen! Nennen wir den anderen nicht Fräulein, Frau oder Herr, nennen wir sie schlicht Bürger, Miteinwohner oder Europaregistrierter.
Schon höre ich die Emanzenvereinigung keifen, die sich über die jeweiligen Endungen -er empört. Denen kann geholfen werden. Die Endung -er (in Bürger,-registrierter, -bewohner), die doch wahrlich einen maskulinen Beigeschmack hat, muß eliminiert werden. Somit ist die Vereinfachung noch umfangreicher als ursprünglich angenommen: wir müssen diese ER-Worte neutralisieren.
Das soll gleich der nächste Schritt sein. Die weibliche Endung -IN soll auch nicht Männer empören, somit ergibt sich statt Bürger oder Bürgerin ein viel unverfänglicheres Wort, das mit ei enden könnte. Es heisst somit Bürgei, Bewohnei, Registriertei. Das sieht schon viel besser aus und hat die zu erwartende Zustimmung dafür mehr als verdient.
Wir sind nicht nur von einfachen Zeitgenossen umgeben, mit denen wir das Auskommen finden müssen; es sind schon welche dabei, die uns gelegentlich den letzten Nerv kosten können. Mit denen können wir nur unter Aufbietung all unserer Zurückhaltung und Beherrschung kommunizieren. Laut einer im Moment verlegten Statistik, befinden sich in deren Reihen viele Lehrer. Welcher Art von Lehrer, das sei einfachheitshalber dahingestellt. Die Eigenart dieses Berufsstandes, den wir auf keinen Fall diskriminieren wollen, sondern im Gegenteil, wie gleich bewiesen wird, liegt darin, dass er spitzfindig ist. Genau, so könnte man auch dazu sagen; das mag ein Ausdruck der Gewissenhaftigkeit sein, der mit dem Auftrag des Unterrichtens einhergeht, dem man eine gewisse Präzision nicht absprechen darf.
Aus diesen Reihen könnte der Vorschlag (oder Einwand) kommen, warum nur Namen betroffen sein sollen. Im täglichen Leben sind wir andauernd einer er/ie - Bezeichnung ausgeliefert. Substantiva, ob Straßenzüge oder Gebrauchsgegenstände werden durch die Sprache ungefragt so dargestellt, als hätten sie einen Bezug zum Makulinen oder Femininen. Greifen wir also diesen Vorschlag des 'aufmerksamen Berufsstandes' auf, der sich ja bereits in Österreich durchsetzen konnte, die Hymne abzuändern (anstatt Heimat bist du großer Söhne, jetzt auf Heimat bist du Töchter und Söhne). Mit Berücksichtigung dieses wesentlichen Anliegens der Pädagogen, falls welche darunter sind, könnte dann das Wort Käfer, das gedankenlos verwendet wurde anders lauten.
Stimmt, es grenzt doch fast schon an Überheblichkeit des Menschen, einen Käfer, an dem keine geschlechtsspezifierende Untersuchung stattgefunden hat, Käfer zu bezeichnen, einfach so leichthin.
Ein neuer Artikel der Verfassung, die allerdings geändert gehört, wobei der Änderungsvorschlag momentan zu Begutachtung den Landeshauptleuten vorliegt, muß gezwungenerweise lauten: Zusatz§ 1 zur Entgeschlechtlichung von Wörtern.
a) Solange einem Indivudiuum, einer Sache oder einem Abstraktum nicht geschlechtsspezifische Merkmale durch eine gründliche eingehende Untersuchung zugeordnet worden sind oder werden, können diese auf eigenes Verlangen oder Beantragung durch eine sie und ihre Interessen vertretende Person oder Personenkreis (private oder juristische Personen), darauf bestehen, unspezifische Endungen in ihrer Benennung und Schreibweise zu erhalten.
Also ganz einfach - und die Angelegenheit ist schon gelöst. Solange der Käfer nicht seziert wurde, nicht festgestellt wurde, daß er eigentlich ein weiblicher Käfer ist, eine Käferin, solange muß ihm das -er entzogen werden und wir werden fairerweise von einem Käfei sprechen, ihn ebenso beschreiben. Sollte sich herausstellen, daß er doch dem angeblich 'starken Geschlecht' zugeordnet werden kann, dann hat er mit vollem Recht die Bezeichnung Käfer verdient. Er wäre günstig, den Beweis dafür (Urkund, Untersuchungsergebnis in schriftlich Form) immer dabei zu haben.
Wenn die Regierungsklausur zum zustimmenden Ergebnis kommt, im Europaparlament ebenfalls zugestimmt wird, werden die dafür erforderlichen Schriften in den jeweiligen Sprachen sämtlicher Staaten der Europäischen Union vorhanden sein und können angefordert werden. Es wird vermutet, dass das Gesetz einstimmig verabschiedet werden kann. Lediglich Frankreich hat seine Bedenken geäußert, Italien ließ durchblicken, es wird sich der Stimme enthalten. In der deutschen Bevölkerung wird der Vorschlag mit Skepsis aufgenommen. Enthusiastische Kommentare wurden vereinzelt laut, die der Ansicht sind, bei dieser Gelegenheit könnte eine weitere Abänderung stattfinden, nämlich es soll nicht mehr der Euro heissen, sondern das Euro.
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RE: rabenträume
Forum: Folgegedichte » rabenträume
25.11.2011 11:47
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Der Zwanzigtonner kommt gefahren,der Rabe sitzt auf auf dem Asphalt,auch heute, wie vor zwanzig Jahren,war Nebelwetter, feucht und kalt.Wird es dem Raben noch gelingen,sich flügelbreitend hochzuschwingen?Das Monster naht mit hundert Sachen,beim ...
Der Zwanzigtonner kommt gefahren, der Rabe sitzt auf auf dem Asphalt, auch heute, wie vor zwanzig Jahren, war Nebelwetter, feucht und kalt.
Wird es dem Raben noch gelingen, sich flügelbreitend hochzuschwingen? Das Monster naht mit hundert Sachen, beim Steigflug will der Rabe lachen,
was diesmal nicht gelingen will, er landete im Kühlergrill.
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RE: so lieb sister
Forum: Philosophisches und Grübeleien » so lieb sister
25.11.2011 11:25
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Guten Tag, der.hannes!Zitatnur gut dass die welt sowieso im eigenen kopf geschaffen wird sonst müßte man sich nur noch auf ihren untergang freuenaber wenn sie nur in mir ist wieso quält mich manches muss sich wohl um eine form von sel...
Guten Tag, der.hannes!
Zitat nur gut dass die welt sowieso im eigenen kopf geschaffen wird sonst müßte man sich nur noch auf ihren untergang freuen
aber wenn sie nur in mir ist wieso quält mich manches muss sich wohl um eine form von selbstgeisselung handeln
Der Schreiber hat den bitteren Schritt zur Erkenntnis gemacht?  Es wird kaum Argumente geben, um daran zu rütteln. Gruß von Joame
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