RE: erster frost
Forum: Natur » erster frost
25.11.2011 11:13
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Guten Tag, Kara!Zitatwispern vom vergangenen verstummengefällt mir!Das Schöne ist die Schlichtheit Deiner Beschreibung, die ich nachvollziehen kann.Lieben Gruß!Joame
Guten Tag, Kara!
Zitat wispern vom vergangenen verstummen
gefällt mir!
Das Schöne ist die Schlichtheit Deiner Beschreibung, die ich nachvollziehen kann.
Lieben Gruß! Joame
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RE: Vom Wert der Frauen
Forum: Erratum » ...
24.11.2011 20:32
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Liebe Marlene!Einigermaßen geht es mit Deutsch.In der Zwischenzeit habe ich nochmals den Faden durchgelesen, der mit außergewöhnlich langen Kommentaren eine seltene Ausnahme bildet. Otto hat sich bemüht und gedichtbandage war eb...
Liebe Marlene! Einigermaßen geht es mit Deutsch. In der Zwischenzeit habe ich nochmals den Faden durchgelesen, der mit außergewöhnlich langen Kommentaren eine seltene Ausnahme bildet. Otto hat sich bemüht und gedichtbandage war ebenso sehr fleissig. Dann merkte ich, dass ich vom eigentlichen Thema abbrachte, das mehr in Richtung Religon ging. Ich war in in gewissem Sinn ein Störenfried. (Wer weiß wozu das gut war.) Das Thema des Christentums, des Glaubens insgesamt läßt sich nicht schnell abhandeln. Aus Erfahrung weiß ich, das in Glaubensfragen einmal eingenommene Standpunkte nicht dazu neigen, durch Verstehen oder Einsicht abgeändert zu werden, ganz im Gegenteil. Es werden Argumente und immer wieder bessere Argumente gesucht, um seine Ansicht zu untermauern und zu verteidigen.
Wir können gar nicht abschätzen, wieviel Platz (damit meine ich nicht nur Zeitaufwand für geistige Arbeit, auch materieller Aufwand) in der menschlichen Geschichte durch die Religionen verloren ging. Jawohl, wirklich veroren ging. Auch in meinem Leben gab es viel Zeitverlust und Verschleiß, was besser erspart geblieben wäre.
Es führt überhaupt nicht weiter. So gesehen ist es viel besser,zum Wert der Frau zurückzukehren. Wenn sie auch in der Mehrheit sind die Frauen, so sind sie in der 'Positions-Minderheit'. Sie haben den gleichen Wert wie Männer. Ob Mann oder Frau, es gibt solche, die durch ihr Verhalten und ihre Einstellung oder geistige Desinteressiertheit keinen Wert erkennen lassen, sogar gegen alle Werte der Gesellschaft arbeiten und verstossen.
Obwohl es eine von Natur gegebene Unterteilung ist, denke ich mir manchmal - weil eben die geistige Einstellung noch wesentlicher ist - kann die Aufteilung in Frau : Mann eine wirklich aussagekräftige sein? Ich könnte mir vorstellen, dass für mich die Unterteilung der Menschen statt in Mann:Frau, viel besser wäre nach ander Eigenschaften zu unterscheiden. Zum Beispiel friedfertig:aggressiv oder in wissensbegierung:faul-passiv oder sonst irgendwelche markante Kriterien. Das würde meines Erachtens nach viel mehr aussagen. Doch Frau oder Mann, das sagt mir zu wenig aus; das Wissen um den anatomischen Unterschied ist jedem gegeben, damit ist aber keine Eigenart, keine Eigenschaft oder Verhalten näher bestimmt. Es ist mir fast so, als sollte eine Wertigkeit von hellhaarig zu dunkelhaarig verglichen werden.
Lieben Gruß Joame
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RE: Vom Wert der Frauen
Forum: Erratum » ...
24.11.2011 12:49
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Liebe Marlene!Zu sehr soll von Deinem Text nicht abgelenkt werden, was womöglich durch meine langen Kommentare bereits geschehen ist. Das Rheinland ist europaweit bekannt für seine Schönheit. Auswandern muß wohl überlegt sei...
Liebe Marlene!
Zu sehr soll von Deinem Text nicht abgelenkt werden, was womöglich durch meine langen Kommentare bereits geschehen ist. Das Rheinland ist europaweit bekannt für seine Schönheit. Auswandern muß wohl überlegt sein, um nicht von Gruppierungen und Banden als Ausländer gemieden, zerprügelt oder gekillt zu werden. Ganz wichtig sind die Wohnpreise, die hier in schwindelerregenden Höhen sind. Wie würdest Du einschätzen, wird in Deutschland ein Österreicher als Ausländer betrachtet? In den sechziger Jahren war es noch so, da wurde ich in Bayern auf offener Straße zusammengeschlagen mit dem Argument, aus Hitlers Land zu kommen.
Joame
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RE: Vom Wert der Frauen
Forum: Erratum » ...
24.11.2011 02:25
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Danke, Marlene! Dein Angebot würde ich gerne näher besprechen. Ich habe mich tatsächlich schon mit den Gedanken getragen, nach Deutschland oder in die Schweiz zu gehen. Die Schweiz fällt weg, da müßte ich eine bestimmte...
Danke, Marlene! Dein Angebot würde ich gerne näher besprechen. Ich habe mich tatsächlich schon mit den Gedanken getragen, nach Deutschland oder in die Schweiz zu gehen. Die Schweiz fällt weg, da müßte ich eine bestimmte Summe monatlich nachweisen können, die ist zu hoch, das kann ich nicht. Wir sprechen/schreiben noch, wenn Du magst.
Gruß und gute Nacht. Jetzt 2:30 zu Bett, Einschlafen ca. 3:30, aufgeweckt werden von den Kirchenglocken um 6, dann nochmals Vollgeläute um 6:45, so geht das dahin. An Sonntagen ist es ärger. Gute Nacht! Die drei bis vier Stunden brauche ich jetzt.
Joame
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RE: Vom Wert der Frauen
Forum: Erratum » ...
23.11.2011 22:30
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Kann man auch nicht wissen, dass es in Österreich so ist, es werden hundert Millionen für Kampagnen ausgegeben, die uns gut darstellen. Es wird gelogen, dass sogar Eisenbalken rotieren. Aus Presse.com:Das Wort ,Scheiße‘ darf nur an So...
Kann man auch nicht wissen, dass es in Österreich so ist, es werden hundert Millionen für Kampagnen ausgegeben, die uns gut darstellen. Es wird gelogen, dass sogar Eisenbalken rotieren. Aus Presse.com: Das Wort ,Scheiße‘ darf nur an Sonn- und Feiertagen und zu besonderen Anlässen in den Mund genommen werden.“ Hat der Schauspieler Alfons Haider am letzten Donnerstag, als er im österreichischen Fernsehen Österreich als „verschissenes und verlogenes Land“ bezeichnete, dieses Gebot befolgt? Es stammt aus dem „Manifest“ von Peter Turrini, eines der 75 Gebote lautet: „Alle Österreicher sind professionelle Mörder, ausgenommen jene, die eine amtliche Bescheinigung vorweisen können.“ Ich höre lieber auf, es hätte nie ein Ende.
Lieben Gruß von Joame
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RE: 25 Watt
Forum: Liebe und Leidenschaft » 25 Watt
23.11.2011 20:23
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Guten Abend Kara und Danke für das Lesen!Kurz wurde das Umfeld beschrieben, das Hauptgewicht lag daran, die Pointe, das sich gebotene Remis, halbwegs verständlich zu erreichen.Die schwachen Lichtverhältnisse (25 Watt), die armselig sin...
Guten Abend Kara und Danke für das Lesen!
Kurz wurde das Umfeld beschrieben, das Hauptgewicht lag daran, die Pointe, das sich gebotene Remis, halbwegs verständlich zu erreichen.Die schwachen Lichtverhältnisse (25 Watt), die armselig sind, haben bestimmt ihren Grund. Von einem Computer, geschweige Fritz-Programm, das ich kenne, könnte der Protagonist nur träumen. Vielleicht ist er seinen rituellen Alltagsablauf dermaßen gewohnt, daß er einen Computer ablehnen würde.
Lieben Gruß! Joame
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RE: 25 Watt
Forum: Liebe und Leidenschaft » 25 Watt
23.11.2011 18:48
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Danke, der.hannes; nein, das E hat sich hineingeschwindelt, nervöser Finger, nur 'Gegner' soll es heissen.Schön, daß Du Zeit gefunden hast, hierher zu blicken. Vielleicht bist Du auch ein Schachspieler, wer weiß.Alles ist nicht ...
Danke, der.hannes; nein, das E hat sich hineingeschwindelt, nervöser Finger, nur 'Gegner' soll es heissen. Schön, daß Du Zeit gefunden hast, hierher zu blicken. Vielleicht bist Du auch ein Schachspieler, wer weiß. Alles ist nicht möglich in so einem kurzzeiligen Gedicht unterzubringen: Schachspieler, der gegen sich spielt, dann womöglich seine Verhältnisse, wie er wohnt und seinen geistigen Zustand - es geht oft nicht alles nach Wunsch. Es soll nicht mehr sein, als ein kleiner Einblick in eine ander Welt und dem einen oder anderen eine winzige Freude machen.
Danke mit freundlichem Gruß! Joame
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RE: Vom Wert der Frauen
Forum: Erratum » ...
23.11.2011 13:12
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Liebe Marlene!Vollkommen richtig siehst Du die Unterbezahlung, die ich schon sehr lange beobachte. Glaube mir, die Politik will es gar nicht ändern, ansonsten wäre schon ein Ansatz zu finden. Die Ausreden für die katastrophale Unterbez...
Liebe Marlene!
Vollkommen richtig siehst Du die Unterbezahlung, die ich schon sehr lange beobachte. Glaube mir, die Politik will es gar nicht ändern, ansonsten wäre schon ein Ansatz zu finden. Die Ausreden für die katastrophale Unterbezahlung kann nicht mit dem Unsicherheitsfaktor, eine Frau könne wegen Kinder plötzlich zu Hause bleiben oder mit der Ausrede, sie wären für körperliche Arbeiten nicht so gut gebrauchbar. Das stimmt nicht, Frauen werden vollstens belastet, arbeiten meistens mehr als Männer.
Ich denke jetzt nicht an Frauen, die in Büros sitzen und sich schminkend ihre Privattelefonate führen (solche habe ich zur Genüge kennengelernt - sie bekamen ungerechterweise oft das dreifache Gehalt einer Handelsangestellten!!), ich denke an jene Frauen, die voll in ihrem Beruf aufgehen, die auch anstrengende Arbeiten verrichten (Kisten schleppen, schwere Waren heben und sortieren, sich viel bücken müssen, aufwaschen, Schaufenster putzen bei Minusgraden - die nur eine halbe Stunde Mittagspause haben, die nicht ausreicht - die nicht um 18 Uhr Schluß machen können, denen noch eine einstündige Fahrt nach Hause bevorsteht, wenn sie um 19:30 zur Busstelle gehen. Sie sind Witterungen, Gefahren ausgesetzt, kommen zu Hause müde an, müssen die Kraft aufbringen, etwas für die Familie dazusein, sie müssen die Kinder versorgen und auch, wenn es geht Kontakt mit dem Partner haben.
Wer wäscht die Wäsche, wer bügelt, wer putzt zu Hause??? und viele andere Dinge. - Wann hat so eine Frau Zeit für sich, Privatzeit, wann kann sie sich ausruhen. --- Da schreien Stimmen, auch am Sonntag sollen Geschäfte geöffnet werden. Wer verlangt das? Das können doch nur Menschen sein, die gut verdienen, die nur shoppen gehen wollen, denen langweilig ist, die sich ausleben wollen. Denen sind andere Menschen egal, wie die dahinvegetieren.
Es ist tatsächlich ein Dahinvegetieren, wenn man um den Arbeitsplatz fürchtend mit Fieber und krank, mit Schmerzen zur Arbeit muß und nicht weiß, wie man den Tag durchstehen soll. Dann wird man unter Umständen noch von Videokameras überwacht oder es gibt beschwerden, weil man eine Kundschaft nicht freundlich genug angegrinst hat. Am Monatsende, wenn das wenig Geld pünktlich kommen sollte, ist das so wenig, dass genau geplant werden muß, um über die Runden zu kommen. Die Politiker mit über 10.000 Euro, die sich 3,5 % einer Erhöhung gewähren, den Index haben sie auf jeden Fall abgegolten erhalten, denken nicht darüber nach, daß das bei einer berufstätigen Frau monatlich Brutto nur 35 wären (falls es 3,5% gäbe), netto ca. um die 60 Cent pro Tag.
Ich kenne Fälle, nicht weit von mir, 42 Jahre voll durchgearbeitet, in 42 Jahren nie krank gewesen außer insgesamt 16 Tage!!, dann €800,-- Pension. Eine entwürdigende Situation, eine katastrophale. Auch bei Männern, die zwar besser bezahlt werden, kann es so ähnlich sein. Das immer wieder angestachelte Thema von Pensionen, die zu teuer sind, das soll in Wirklichkeit heissen, es wurde alles verschleudert und verprasst. Denn von Männern (forsche nach, ob es stimmt), erleben nur rund 11 % das Pensionsalter von 69. Was geschah mit dem Geld, das sie lebenslang einbezahlt haben?
Schuld ist die Politik. Warum? Keine Auslese bei den Politikern, nicht wir bestimmen sie, sondern ihre Kaste. Die Dümmsten mit der größten Schnauze werden in das Rennen geschickt. Es kann ein Fleischhauer, nichts gegen diese, über Nacht zum Verteidigungsminister werden, eine Legislaturpreriode später erhält er das Ressort für Wissenschaft. Hirnverbrannte Politik, der die Menschen zum Opfer fallen. Das System ist falsch, schlecht, kaputt, krank!
Niemand sollte mehr zu einer Wahl gehen! Das kann nicht geschehen, denn es fehlt die Organisation. Der größte Blödsinn hat Chancen sich durchzusetzen, wenn er gut organisiert wird.
Wegen der Unterbezahlung der Frauen und der Schlechterbehandlungs insgesamt, müßte sich jemand finden, der organisiert, der eine starke Einheit gegen die Mißstände ausspielen kann. Das aber scheitert wieder, da die armen Arbeitnehmer um ihre Arbeit fürchten. Es wird direkt und ohne Beschönigung gedroht; wer aufbegehrt oder aufmuckst, dem wird gesagt, er kann gehen, es wird eine willigere Arbeitskraft genommen. Auch über die Karrieren, die es für einige wenige gibt, wäre viel zu sagen, das aber will ich mir hier ersparen.
Ich habe die Mißstände viele, viele Jahre genau angesehen, durchdacht und Kontakte zu Betroffenen gehabt, deshalb fühle ich mich auch betroffen.
Der Unmut und die Wut kommen dann, wenn jemand die Staatsbürgerschaft erhält, noch nie gearbeitet hat, dem aber von allen Seiten geholfen wird, alle Möglichkeiten bestens auszunützen, damit von allen Seiten Zuschüsse kommen. Solche Frauen kenne ich auch. Manche haben sogar Häuser, fahren einen Mercedes oder BMW, gehen ganzen Tag promenieren, da sie monatlich einige Tausend in der Tasche haben.
Das kann auch für Deutschland gelten und nicht nur für das Land Österreich. Da soll Haß nicht aufsteigen? Wenn ein Österreicher nach über 30 Jahren ehrlich gearbeitet, seine Wohnung verlassen soll, förmlich dazu gezwungen wird, weil eine Einwanderungsfamilie diese begehert. Mit allen Mitteln und vollster Unterstützung von Behörden und miesesten Tricks wird gegen ihn vorgegangen. Er müßte wegziehen, zig Kilometer weit weg, seine Heimatstadt verlassen. Die Kirche und ihre Institutionen haben ihre dreckigen Pranken auch im Spiel. .... Versuche hier zu einem Arzt zu gehen, Du wirst kaum angenommen, bestenfalls für 5 Minuten - und ohne Reaktion, das Wartezimmer ist voll mit betuchten Fremdsprachigen, die aufwendigste Untersuchungen erhalten und erstaunt sind, Vitamine nicht auf Rezept zu erhalten.
Was soll da eine Frau, eine kleine Angestellte, die keine Zeit hat, den Arbeitsplatz zu verlassen - selbst wenn sie sich noch so schlecht fühlt. Der im Staatsbetrieb, in ihrem Bürozimmer geht es besser, sie gibt bekannt, daß heute geschlossen ist. Auf dem Rückweg von der Massage, die ihr natürlich bewiligt wurde, weil sie soo verspannt ist, macht sie gleich einen kleinen Einkaufbummel und geht bei der Bank vorbei, wo sie ihr gutes Gehalt kontrolliert, ob noch genügend da ist, falls nicht, hat sie ja noch ein Konto.
Der Durchschnittsmensch, der kleine Arbeitnehmer - und insbesondere die Frauen - sind arme Schweine, sie sind die modernen Leibeigenen, die ein aussichtsloses Dasein führen. Einziger Lichtblick wäre die Pension, die jetzt noch um einige Jahre hinausgeschoben werden soll. Also praktisch lebenslang dienen. Aber das Wort Pension hört sich gut an, nur auf Grund der geringen Bezahlung während der lebenslangen Schufterei, erhält sie die Mindestpension - das ist bekannt. Das Gleiche und sogar mehr erhält jeder mit Zuschüssen sogar, der nie gearbeitet hat und den Boden Österreich betritt. Man muß also gar nicht vierzig oder fünfundvierzig Jahre lang sich verausgaben und seinen Schweiß vergießen. Paß und Papiere wegwerfen, frisch einwandern, dann geht es gleich etwas besser.
An einigen Stellen habe ich knapp am Thema vorbeigeschrieben, doch das gehört faktisch dazu. Ich lese mir das ungeordnete Kunterbunte jetzt nicht mehr auf Fehler durch, das ich voller Emotionen geschrieben habe, sondern speicher einmal die Datei.
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25 Watt
Forum: Liebe und Leidenschaft » 25 Watt
23.11.2011 10:01
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25 Watt Bei fünfundzwanzig schwachen Watt, sitzt er am Brett und spielt. Erst gestern setzte er sich matt - ob er da nicht gemogelt hat, verlor bewußt gezielt? Die Farben sind ihm heute trüb; der Stuhl, er knackst, - ein Wurm? Jetzt v...
25 Watt
Bei fünfundzwanzig schwachen Watt, sitzt er am Brett und spielt. Erst gestern setzte er sich matt - ob er da nicht gemogelt hat, verlor bewußt gezielt?
Die Farben sind ihm heute trüb; der Stuhl, er knackst, - ein Wurm? Jetzt vis a vis - stereotyp - schlägt lachend er den Turm.
Die Zimmerdecke hat ein Loch, daneben steckt ein Dübel; der Draht, er hält die Lampe doch? Bis jetzt, tat er es immer noch, falls nicht, dann auch kein Übel.
Er streckt die Hand aus und zieht schnell, dann wechselt er den Platz, von wo er hin zur Türe sieht. Die Samtpfote mit weißem Fell, miaut - und dann ein Satz; er will sie kraulen, doch sie flieht.
Zwei vor, eins links, mit Springerzug, vornüber konzentriert starrt grübelnd er und macht sich klug, ahnt einenTrick und wittert Trug, wird langsam konsterniert.
Wenn er den Bauern nicht gleich nimmt, der auf G 7 steht, wird er zur Dame ganz bestimmt - und alles ist zu spät.
Er summt 'Auf, auf,...' (was keiner hört), schlägt dann als Vis a Vis den Läufer, der gewaltig stört, schaut als sein Gegner recht empört und bietet sich Remis.
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RE: Vom Wert der Frauen
Forum: Erratum » ...
23.11.2011 01:42
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Liebe Freunde!Ich kann Euch versichern, daß mir die Gleichwertigkeit von Frau und Mann, seit ich denken kann, ein Anliegen ist. Die unterschiedlichen Wertansichten konnte und kann ich nicht begreifen. Den Ursprung als Sklavin, als niedrig geseh...
Liebe Freunde!
Ich kann Euch versichern, daß mir die Gleichwertigkeit von Frau und Mann, seit ich denken kann, ein Anliegen ist. Die unterschiedlichen Wertansichten konnte und kann ich nicht begreifen. Den Ursprung als Sklavin, als niedrig gesehenes Objekt, der wurde einwandfrei durch die Religionen gerne gefördert. Es ist nicht die Katholische Religion allein, obwohl diese mordend und verbrennend mit Folterungen wütete. Schon viele Nachweise sind tausende Jahre vor der Zeitrechnung zu finden; auch bei den Ägyptern, was wenig verwundert. Unter den Pharaonen hatte die Frau auch keine glückliche Stellung.
Wie Otto bereits geschrieben hat: es sprengt den Rahmen. Zu viel wäre zu sagen. Wer sich wahrhaftig interessiert, der findet die Möglichkeiten dazu, sich zu informieren.
Liebe Marlene, ich glaube, den Film habe ich sogar, ihn erst kürzlich, vor einigen Wochen, gesehen. Erschütternd - sehr gut gemacht. Die Wirklichkeit kann nur viel fürchterlicher gewesen sein. Außerdem ist das nur ein relativ 'harmloser' Einzelfall.
Die vorhandenen Mißstände auf dieser Erde haben ein unerträgliches Ausmaß erreicht. Freiwillig werden sich die Menschen nicht ändern. Ich nehme an, das gelänge wirklich nur durch ganz radikale Gewalt. Diese kann uns allerdings sehr bevorstehen, doch in welche Richtung sie wirken wird? Bestimmt nicht in die von uns gewünschte - und bestimmt nicht ausgleichend oder gerecht. Die unglaublichsten und schrecklichsten Utopien werden sich als weit übertroffene Realität erweisen.
Gruß Joame
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RE: Oh Holy Weihnachtszeit ( Denglisch)
Forum: Erratum » ,,,
23.11.2011 01:22
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Dear Marlene,Du bist ein Phantasiepaket. Ich wollte nicht englisch antworten oder auf Deine Art fortsetzen. Du kannst es besser, hast auch schon viel Übung. Es wirkt recht lustig.Lieben Gruß!Joame...
Dear Marlene,
Du bist ein Phantasiepaket. Ich wollte nicht englisch antworten oder auf Deine Art fortsetzen. Du kannst es besser, hast auch schon viel Übung. Es wirkt recht lustig.
Lieben Gruß! Joame
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RE: Das JAHR
Forum: Gesellschaft » Das JAHR
20.11.2011 22:21
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Lieber Michael!Freut mich, wenn es gefällt, Danke für Deinen Kommentar, der mir Ansporn sein soll.GrußJoame
Lieber Michael!
Freut mich, wenn es gefällt, Danke für Deinen Kommentar, der mir Ansporn sein soll.
Gruß Joame
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RE: Das JAHR
Forum: Gesellschaft » Das JAHR
20.11.2011 16:54
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Danke, Marlene!Gerade sah ich einen Beistrichfehler, der gleich korrigiert wird. Ich wollte nur aufzeigen, mit welchen ernsten Themen sich die EU beschäftigt und wie unbürokratisch flott und sparsam gearbeitet wird.Gruß!Joame...
Danke, Marlene!
Gerade sah ich einen Beistrichfehler, der gleich korrigiert wird. Ich wollte nur aufzeigen, mit welchen ernsten Themen sich die EU beschäftigt und wie unbürokratisch flott und sparsam gearbeitet wird.
Gruß! Joame
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Das JAHR
Forum: Gesellschaft » Das JAHR
20.11.2011 10:11
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Die Wissenschaft fand jetzt heraus,daß es ein Jahr nicht gibt.Erfunden hat es irgendwer,der die Bezeichnung liebt.Ein neuer Name, aber wie?Jetzt sorgt sich die EU,unbürokratisch sichert sie -uns Unterstützung zu.Erst Vorschläge, ...
Die Wissenschaft fand jetzt heraus, daß es ein Jahr nicht gibt. Erfunden hat es irgendwer, der die Bezeichnung liebt.
Ein neuer Name, aber wie? Jetzt sorgt sich die EU, unbürokratisch sichert sie - uns Unterstützung zu.
Erst Vorschläge, dann der Effekt, von allen, die hier wohnen; die Abstimmung, ein Großprojekt, verschlingt Zig Millionen.
Ein Gremium wird installiert, den Zeitpunkt zu beschließen, genauestens wird kalkuliert, um Mittel beizuschießen.
Wird in der Sitzung nicht geklärt, wer welchen Vorschlag nennt, bleibt Name 'Jahr' uns unversehrt, wir weiter dekadent.
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RE: Jetzt reicht es!
Forum: Mythologisches und Religiöses » Jetzt reicht es!
20.11.2011 00:29
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Guten Abend, Mcberry!Viel Aufwand für meinen Beitrag. Deinem Kommentar kann ich entnehmen, wie Du Dich bemüht hast, nicht leichtfertig einfach einige Floskeln hingekritzelt hast. Du hast gelesen, was ich Dir hoch anrechne. Dein Kommentar is...
Guten Abend, Mcberry!
Viel Aufwand für meinen Beitrag. Deinem Kommentar kann ich entnehmen, wie Du Dich bemüht hast, nicht leichtfertig einfach einige Floskeln hingekritzelt hast. Du hast gelesen, was ich Dir hoch anrechne. Dein Kommentar ist auch gut.
Zitat "Wozu erst sterben?" möchte man ihm zurufen. "Kriegen wir doch alles schon in diesem Leben rein!"
Auf diesen Satz kann ich gar nicht näher eingehen, das würde eine philosophische Lawine auslösen. Dafür aber kann ich Dir zustimmen, Du stellst es richtig fest; der Protagonist teilte mir mit, er habe es in einer Selbstanalyse festgestellt: Ein-Mann-Schläfer-Zelle. Das Ziel soll aber nicht der Papierkorb sein, der kam nur im Text als Beispiel vor. Ich kann nicht abschätzen, wann die Wanne voll ist und die Aktion startet; bin nur ein unbeteiligter geringer Schreiber. Das sollte auch noch erwähnt werden: der Protagonist hadert nicht mit Pharaonen, griechischen Göttern oder Phantasiegestalten. Als Gruß paßt alles, von Amen bis Servus! Bye Joame
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RE: EWIGKEIT
Forum: Düsteres und Trübsinniges » EWIGKEIT
15.11.2011 15:09
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Guten Tag, Marlene!Im speziellen meinte ich das Gedicht, das kalt, gefühllos und staubtrocken ist. Es ist kein Thema, wo Gefühle Platz haben.Über individuelle Gefühle und jene der Menschen will ich mir keine Gedanken machen; wozu ...
Guten Tag, Marlene!
Im speziellen meinte ich das Gedicht, das kalt, gefühllos und staubtrocken ist. Es ist kein Thema, wo Gefühle Platz haben. Über individuelle Gefühle und jene der Menschen will ich mir keine Gedanken machen; wozu auch, es wäre ein sinnloses Unterfangen.
Gruß Joame
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RE: EWIGKEIT
Forum: Düsteres und Trübsinniges » EWIGKEIT
13.11.2011 17:05
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Danke, Marlene! Ich bin nicht ganz zufrieden damit. Hier gelang es mir nicht, deutlicher zum Ausdruck zu bringen, wie kurz das Sein ist, gemessen an der Ewigkeit. Einen Faktor mit einer Konstanten zu vergleichen ist unmöglich, da er in keinen Be...
Danke, Marlene! Ich bin nicht ganz zufrieden damit. Hier gelang es mir nicht, deutlicher zum Ausdruck zu bringen, wie kurz das Sein ist, gemessen an der Ewigkeit. Einen Faktor mit einer Konstanten zu vergleichen ist unmöglich, da er in keinen Bezug gebracht werden kann. Selbst wenn er es könnte, würde er sich sofort die Basis für jede Berechnungsgrundlage nehmen.
Ewigkeit ist eben kein mathematischer, eher ein philosophischer Begriff. Den unvorstellbaren kurzen Augenblick, den dieses Dasein währt, kann man nicht kontrasthaft darstellen, so verschwindend gering ist er. Das Dasein wird umso verschwindend geringer, je größer die Ewigkeit ist, die unendlich ist. Also ist unsere Spanne auch unendlich gering. Faktisch und zeitmäßig gesehen, das Gegenteil von Ewigkeit. Somit und kurzum gesagt, ist das Leben und seine Dauer vernachlässigbar.
Es sind Zeilen, wenn auch wahr, keinesfalls schön. Hier ist kein Platz für Gefühl.
Danke für das Lesen und Deine Gedanken darüber!
Lieben Gruß! Joame
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EWIGKEIT
Forum: Düsteres und Trübsinniges » EWIGKEIT
12.11.2011 18:06
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EWIGKEITE in Funke dieser Ewigkeit,W ie aus dem schwarzen Blitz gespienI st es kein Sein, - nur ein Vergehn,G ewährt uns,Teil der Welt und Zeit,K urze Momente, die geliehn, E rleben wir Gefühl, Geschehn.I rren im Glauben, Menschsein zu erke...
EWIGKEIT
E in Funke dieser Ewigkeit, W ie aus dem schwarzen Blitz gespien I st es kein Sein, - nur ein Vergehn, G ewährt uns,Teil der Welt und Zeit, K urze Momente, die geliehn, E rleben wir Gefühl, Geschehn. I rren im Glauben, Menschsein zu erkennen, T rug bleibt, bis wir uns von den Körpern trennen.
©Joame
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Was ist los? 3
Forum: Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. » Was ist los? 3
11.11.2011 23:34
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Von Willi hatte ich mir meine Schlüssel geholt, insgesamt 4 Stück bekam ich. Den fünften Schlüssle nahm er mit meiner Zustimmung in seine Verwahrung, mit dem Hinweis, man weiß nie, wozu es gut ist.Keine größere Se...
Von Willi hatte ich mir meine Schlüssel geholt, insgesamt 4 Stück bekam ich. Den fünften Schlüssle nahm er mit meiner Zustimmung in seine Verwahrung, mit dem Hinweis, man weiß nie, wozu es gut ist.
Keine größere Sehnsucht hatte ich, als abzuschalten und mich zu entspannen. Diesmal nahm ich den Lift, denn das gesamte Stiegenhaus stank noch nach Nitrolack oder was immer unser Nachbar für seine Arbeit im Keller verwendet haben mochte. Sogar in meiner Wohnung roch ich noch das 'Gas', das mich so in Alarmstimmung versetzt hatte.
Viel Grübeln brachte mir nichts ein; ich hatte ein neues Schloss, von dem niemand ausser mir und Willi einen Schlüssel besaß. Das Mikrophon und die Kamera waren entfernt worden. Was wollte ich mehr; es stand nichts mehr im Weg, es mir gemütlicher zu machen. Vielleicht brachte es mich auf andere Gedanken, ein Gedicht zu schreiben; es würde sich ergeben. Eines wußte ich, es würde ein Haß-Gedicht sein,mich erfüllte unbändiger Haß. Wem hatte ich all diese Ereignisse zu verdanken? Natürlich, wenn es nach Willi ging, dann mir, da ich irgendwelchen Simalisten auf die Zehen getreten war. Ich würde es weiter tun. Mir behagen Menschen nicht, die mit Methoden wie Zwang und Drohung und sogar mit Mord operierten.
Welche Möglichkeiten hat ein Einzelner, sich auszudrücken. Schreiben ist eine geringe, doch sie steht zur Verfügung. Die Schrift kann ein Ventil sein, genauso ein Strohalm. Ich loggte mich in mein Forum ein, dessen Namen ich sogar verrate. Er klingt verheißungsvoll: EL RIMUETTA
Als ertstes kam die Meldung: Ihr letzter Beitrag war vor 7 Tagen. Das wußte ich. Es war ein Herbstgedicht gewesen. Ist doch alljährlich immer das gleiche. Kaum kommt Herbst, schreibt alle Welt Herbstgedichte. Warum sollte ich da nicht mitspielen. Vor Weihnachten kommt eine Flut von Weihnachtsgedichten mit Sternchen und über das Kuchenbacken. Geschickte Schriftsteller schaffen mit Worten eine heimelige Atmosphäre, dazu etwas Schnee (auch wenn es tatsächlich keinen gibt), eine Stube, wo es nach Gebäck dampft und dann dürfen die leuchtenden Kinderaugen nicht fehlen. - Ist doch immer wieder der selbse Käse.
Im Frühling schreiben die gleichen Autoren, daß es grünt, bis man die Farbe Grün nicht mehr lesen kann. Neuankömmlinge im Forum, die ein Liebesschmerz getroffen hat, lassen die Herzen auf dem Mond schauckeln und tanzen in die Sternennacht. Die Gedichte wären noch einigermaßen erträglich. Was sie so fürchterlich macht, das sind die darauffolgenden Kommentare, mit denen andere Schreiber sich beliebt machen wollen. Entweder aus Erbarmen wegen des kläglichen Werkes oder aus Freundschaft - oder weil ihnen langweilig ist, schreiben sie Kommentare, die so ähnlich lauten, wie : Du hast den wunden Punkt meiner Seele getroffen... Ich fühle mit Dir, Du sprichst mir aus dem Herzen.... Wunderschön Dein Gedicht, mir steigt die Gänsehaut auf ..... und so geht das Kommentar für Kommentar dahin. Ist einmal jemand dabei, der schonungslos seine Meinung schreibt, ist der User, an den der schonungslose Kommentar gerichtet ist, etwas gekränkt, fühlt sein Genie verkannt und reagiert nicht vorausrechenbar. Ach, genau heute war ich nicht in Stimmung, etwas zu schreiben, zu viele aufreibende Ereignisse lagen hinter mir. So begnügte ich mich mit einem kurzen Gedicht, das ich hinterließ:
Was ist es, was für Frohsinn bürgt, wenn mich abrupt ein Würger würgt, was ist das, wovor mir so graut, liegt flach auf Almen, wenn es taut.
Für heute sollte es genug sein, auch wenn ich die gestellten Fragen unbeantwortet ließ. Ich würde bald merken, welche Reaktionen kämen. Ich gebe zu, ich hatte nicht meinen besten Tag. Aber immerhin, eine Viertelstunde später kamen fünf Kommentare, die einhellig eine Frühlingssehnsucht beim Lyrischen Ich feststellten. Nur ein Kommentar war mit der Metrik nicht ganz einverstanden und bot sich an, mir bei der weiteren Ausarbeitung behilflich zu sein.
So abgelenkt hatte ich nicht auf die Uhr geblickt, die schon ein Viertel vor Mitternacht anzeigte. Ich goß mir noch einen Kaffee ein, da ich mein Gähnen kaum unterdrücken konnte. Trotzdem wußte ich, morgen mußte ich früh aufstehen. Wenn ich so auf meinen Tagesplan, ein etwas zerknüllter Zettel, blickte, standen einige Vorhaben notiert. Irgend jemand hatte sich in den Kopf gesetzt, sein Bad neu zu verfliesen. Seit einer halben Stunde klopfte er die alten Fliesen und den Kleber von der Wand. 6 Uhr 5, das konnte ich durch meine Sehschlitze sehen, ehe ich sie ganz aufbrachte. Keinen Tag kann man sich ausschlafen, immer kommt etwas Unvorhergesehenes dazwischen. Ich war zu kraftlos, um mich richtig ärgern zu können und wankte in die Küche. Zuerst einmal setzte ich mich hin. Da es aber bekanntlich keine Heinzelmännchen gibt, mußte ich wieder auf die Beine und verrichtete wie ein dressierter Automat gedankenlos die wenigen Handgriffe, bis mit einem Pfauchen Das Wasser in den Filter rann. Ich saß, das Kinn aufgestützt und wartete. Langsam gewöhnten sich meine Augen an die Helligkeit, die ich heute überhaupt nicht mochte. Rasieren konnte ich mich später. Jetzt einmal etwas ausruhen.
Ein 'DingDong' and der Tür ließ mich ahnen, daß aus dem Vorhaben, auszuruhen, nichts werden sollte. Ich späte durch das kleine Sichtglas, das mir nahe und verzerrt ein Männergesicht zeigte. Eine Kopfbedeckung konnte ich auch diffus wahrnehmen. "Polizei, bitte öffnen!" vernahm ich durch die Tür. Das konnte stimmen - oder auch nicht. Etwas zögernd öffnete ich die Tür. Es stand nicht Willi oder einer seiner Kollegen davor, wie ich angenommen hatte. Ein mir fremder Beamter in Uniform stand mir gegenüber. Mein Blick dürfte einen verdutzten Ausdruck gehabt haben, denn ohne Umschweife erklärte er mir den Grund seiner Anwesenheit.
Seinem kurzen Bericht zufolge, hatten sich innerhalb der letzten halbe Stunde in die Wohnung unter mir, Einbrecher Zugang verschafft; die Wohnug war durchwühlt und etliche Gegenstände gestohlen worden. "Nein, gar nichts habe ich gehört. Ganzen Tag klopft im Haus ein Arbeiter, ich vermute ein Fliesenleger. Bei dem Spektakel konnte ich nichts hören. Das Klopfen schon." Der Beamte machte sich im Verlauf des nachfolgenden Gespräches, das hauptsächlich aus von ihm gestellten Fragen bestand, Notizen. "Sie waren laut ihren Angaben bis jetzt zu Hause und haben keine Wahrnehmung gemacht?" "Stimmt" antwortete ich. "Ich gebe Ihnen eine Nummer, unter der ich erreichbar bin, sollte Ihnen noch irgend ein Detail einfallen." "Mache ich. Nur wird mir dazu bestimmt nichts Wichtiges einfallen." "Schönen Tag!" "Ihnen auch!"
Zu besserer Laune hatte der ungebetene Besuch nicht beigetragen. Schon gar nicht das Wissen von Verbrechern in meiner nächsten Nähe. Nur ein Zufall war es, daß nicht bei mir eingebrochen worden war. Ich wüßte nicht, wie ich reagiert hätte, wäre mir ein 'Besuch' abgestattet worden, während ich ahnungslos in meinem Arbeitszimmer saß.
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RE: Whatever
Forum: Humor und Fröhliches » Whatever
11.11.2011 10:48
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Danke, Evanesca!Dem kann ich nur zustimmen. Weisheit, die wirklich äußerst selten vorzufinden ist, hat nicht unbedingt mit Alter zu tun, wenn sie auch in diesen Kreisen eher anzutreffen sein wird. Denn ohne Lebenserfahrung ist sie schwer z...
Danke, Evanesca!
Dem kann ich nur zustimmen. Weisheit, die wirklich äußerst selten vorzufinden ist, hat nicht unbedingt mit Alter zu tun, wenn sie auch in diesen Kreisen eher anzutreffen sein wird. Denn ohne Lebenserfahrung ist sie schwer zu erringen. Pauschalierungen und Vereinheitlichungen, egal auf welchen Gebiet, sind ein Übel, aber nicht in jedem Fall klar erkennbar, wenn nicht offensichtlich gezeigt oder ausgesprochen. Festgefahrenes Denken wird nicht zugegeben und ist oftmals verborgen. Als ein anderes Beispiel nehme ich die oft zitierte Frauenquote, die eine gute Sache wäre. Sie aber mit aller Gewalt durchzusetzen, auch wenn die zu treffende Auswahl nicht die erforderlichen Anforderungen erfüllt, ist keine gute Lösung.
Ich konnte nicht ahnen, in Deinen Ansichten und Gedanken so viele Übereinstimmungen zu finden.
Gruß Joame
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