RE: Der Schöpfer lacht
Forum: Gesellschaft » Der Schöpfer lacht
21.10.2011 09:10
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Guten Morgen!Ich habe Deine Ansicht längst verstanden. Du hast es allerdings jetzt sehr gut mit Begründung beschrieben und Deine Ansicht mitgeteilt.So muß es jeder akzeptieren und hinnehmen. Abgesehen davon hat das letzte und seinem W...
Guten Morgen!
Ich habe Deine Ansicht längst verstanden. Du hast es allerdings jetzt sehr gut mit Begründung beschrieben und Deine Ansicht mitgeteilt. So muß es jeder akzeptieren und hinnehmen. Abgesehen davon hat das letzte und seinem Werk bestimmende Wort immer der Autor.
Gruß Joame
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RE: Ach,...
Forum: Liebe und Leidenschaft » Ach,...
21.10.2011 00:09
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Danke, mcberry, Danke, der.hannes, für die Kommentare!Wo das ist? Der Weg führt nur über das E-Literatum hin.Betreffend Torten: Hajaha, die Torten; ich kann es mir oft, sogar bei todernsten Gedichten nicht verkneifen,so eine Einlage ei...
Danke, mcberry, Danke, der.hannes, für die Kommentare!
Wo das ist? Der Weg führt nur über das E-Literatum hin.
Betreffend Torten: Hajaha, die Torten; ich kann es mir oft, sogar bei todernsten Gedichten nicht verkneifen, so eine Einlage einzuschieben. Macht Spaß (wahrscheinlich nur mir) und kostet nichts (außer den seriösen Ruf).
Die Reimung mit Sonnenbrand - Rang sah ich erst jetzt, ging mir durch Tempo (das nie Ausrede sein soll) verloren. Da sehe ich die schnelle Möglichkeit (wenn ich einen reinen Reim will, was meistens der Fall ist) 1. Zeile 2 zu ändern auf die Sonne macht vor Brand nicht bang oder Zeile 4 (hier gibt es unzählige Möglichkeiten) zu ändern auf 2. a) ist jeder wertvoll bis zum Rand oder 2. b) und jeder Knall ein schöner Klang 2. c) und ganzen Tag ist nur Gesang 2. d) ......................................................... zu viele Möglichkeiten Ich werde mir das noch überlegen.
Für den Hinweis bin ich auf jeden Fall dankbar!
Zur Versform: kam mir einfach ohne viel Denken in den Sinn; die Form wird es wahrscheinlich geben, auch Bezeichnungen gibt es für jeden Blödsinn. Die Hochgelehrten, sollen sich darüber den Kopf zerbrechen, deshalb haben sie auch jahrelang ihre wertvolle Zeit vergeudet, anstatt einen ordentlichen Beruf zu ergreifen, der ernähren könnte.
Die Form ist dreimal die nachstehende:
xXxXxXxXx....A 9 xXxXxXxX......B 8
xXxXxXxXx....A 9 xXxXxXxX......B 8
xXxXxXxXx....C 9 xXxXxXxXx....D 9
(untenstehend habe ich noch zwei soeben dazu geschrieben, weiß aber nicht, ob ich die anhängen soll)
Diese kleine Phantasie kann man fast endlos weiterführen, es macht Spass. Mcberry würde nicht lange durchhalten, es war jetzt schon eine Zumutung für ihn/sie. Verständlicherweise geht es mit ...ügen und ...ungen nicht lange weiter, dann wird eben zu anderen Endungen gewechselt. Ich würde dazu neigen, auch Nachteile zu erwähnen, zum Beispiel:
Mit Wodka schon zur Morgensonne, das Doppelbett war voll belegt, verschafft das Frühstück satte Wonne. Jener, der Wodka nicht verträgt, kann seinen Magen nicht belügen, der rebelliert ihm, notgedrungen.
Ob Liebesdiener oder Nonne, voll Übelkeiten unentwegt, steht einsam er in der Kolonne, zum Ort, wo knapp man sich bewegt, kann über sich nicht mehr verfügen bei ständigen Erleichterungen.
Danke mit freundlichem Gruß! Joame
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RE: Der Schöpfer lacht
Forum: Gesellschaft » Der Schöpfer lacht
20.10.2011 22:19
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Guten Abend!Marlene, zu Deiner Aussage betreffend 'frägst'.Ich kenne es auch, nur ist die Verwendung selten; sie ist so wie statt fragtest 'frugst', in einigen Gebieten gut bekannt, in anderen weniger, ebenso wie die Möglichkeitsform 'frag...
Guten Abend!
Marlene, zu Deiner Aussage betreffend 'frägst'. Ich kenne es auch, nur ist die Verwendung selten; sie ist so wie statt fragtest 'frugst', in einigen Gebieten gut bekannt, in anderen weniger, ebenso wie die Möglichkeitsform 'fragtest' als 'frügest', das in unserer Zeit seinen Bekanntheitsgrad sehr eingebüßt hat.
Mir sind die Umstände unter denen der Beitrag von WastelandWarrior erschien, bekannt. Ich nehme ihn gerne, so wie er ist. Meine spontane Meinung dazu habe ich abgegeben. Irgendwo muß ich auch einen Fehler haben, damit ich nicht heilig gesprochen werde. (Wie war das mit der Jungfrau von Orléans?)
Mein Schreiben dazu machte mir nichts aus; ich hatte gerade Zeit, weil ich wegen Stromausfall im Dunkeln saß. (Jetzt hatten wir die zweite UFO-Sichtung innerhalb einer Stunde - aus Sicherheitsgründen wurde unsere Stadt vom Stromnetz genommen.)
Danke, liebe Marlene.
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RE: Der Schöpfer lacht
Forum: Gesellschaft » Der Schöpfer lacht
20.10.2011 20:10
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Schönen Abend, WarlandWarrior!Zitatweil ich einfach das thema "wir hier auf e-literatum blablaba..." für völlig überzogen halteSchon möglich, daß es überzogen ist. Aber wir sind nun einmal die Besten! Wo ...
Schönen Abend, WarlandWarrior!
Zitat weil ich einfach das thema "wir hier auf e-literatum blablaba..." für völlig überzogen halte
Schon möglich, daß es überzogen ist. Aber wir sind nun einmal die Besten! Wo ich auch nicht hinschaue, nirgendwo etwas besseres. Samthandschuhe? Nein, lieber dornenfeste lederne Handschuhe, wäre mir lieber.
Du hast etwas ganz Wichtiges gesagt: Ich hatte Freude an etwas. Das ist ein ganz wesentlicher Punkt. Viele sind aus dem gleichen Grund hier. Freude soll nicht genommen werden, sie soll bereitet werden. Ich bitte Dich, laß Dir von niemandem Freude nehmen, die zu selten und in zu geringen Mengen vorkommt! Viele Gründe sind es, hier zu sein. Einige sind hier wegen erster literatischer Erfahrungen, andere aus purem Zufall. Sie wurden süchtig und kommen von hier nicht mehr los. Andere wiederum wollen sich im E-Literatum einen guten Namen schaffen, den sie als Sprungbrett für einen Bestseller gebrauchen können.
Welcher Art die Gründe auch sind, gemeinsam haben sie zumindest ein bißchen Freude; manche mehr, manche weniger. Sogar solche soll es geben, für die Streß anstelle der Freude gerückt ist, die gerne die Mühe und Plage ablegen würden und gerne wieder frei wären. Doch Pech gehabt, weil sie oft einen Zehnjahresvertrag unterschrieben, der sie verpflichtet, dafür auch etwas zu leisten. (Nebenbei gefragt, für wie viele Jahre hast Du unterschrieben?) Ich gebe offen zu, in meinem Fall war es die Gier. Kaum konnte ich glauben, was mir geboten wurde, hatte den Vorschlag nicht einmal zu Ende fertig gehört und schon laut ein mehrfaches JAJA geschrien.
Weil öffentlich einige Fragen aufgetaucht sind, habe ich sie auch öffentlich beantwortet, da üblicherweise kein Faden zugeschrieben werden sollte.
Als Letztes zum Gewicht meines Kommentars: er hat so viel Gewicht, wie Du ihm gibst. Bevor ich mich meinem vollen PN-Briefkasten zuwende, einen herzlichen Gruß! Joame
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RE: Der Schöpfer lacht
Forum: Gesellschaft » Der Schöpfer lacht
20.10.2011 17:47
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Lieber WastelandWarrior!Erwähnte ich nicht, ein Schwachlächler zu sein? Offensichtlich genügten mehrere meiner im Text lesbaren Hinweise nicht, um Deine humorvolle Seite anzusprechen, was ich gerne getan hätte. Wie es mir in Zukun...
Lieber WastelandWarrior!
Erwähnte ich nicht, ein Schwachlächler zu sein? Offensichtlich genügten mehrere meiner im Text lesbaren Hinweise nicht, um Deine humorvolle Seite anzusprechen, was ich gerne getan hätte.
Wie es mir in Zukunft gelingen wird, etwas zu schreiben, ohne dabei meine Goldwaage zu benützen, weiß ich nicht. Ich vermute nichts, keine Person, kein Geschlecht oder sonst etwas hinter einem Autor.
Nur meine Meinung, die doch nicht einmal eine Kritik war, wagte ich zu schreiben. Ich weiß doch, oft will niemand als Geschickter Leser gelobt werden, der es versteht, ein 'Kreuzstich-Muster' das Holperstellen hat, einwandfrei zu lesen. Wenn es sein muß lese auch ich Dir 'Die drei Indianer' so betont wie 'Der Zauberlehrling' vor.
Bauen wir doch unterschiedliche Ansichten nicht zu weit aus. Ich sehe weit und breit keine Schwierigkeiten. Böse Zungen würden wahrscheinlich in einer ähnlichen Situation argumentieren, der Autor vertrüge keine Kritik. Nein, das mache ich nicht; Du wirst doch Kritik vertragen können, sollte einmal eine erfolgen. Das nehme ich an. Wenn wir nicht von verschiedenen Dingen sprechen, so liegt es wahrscheinlich an der Art der Definition, Nuancen der Wortwahl etc.
Das erste Zitat, das Du hereinstellst, kann verschieden ausgelegt werden: als versuchter Spaß oder ganz streng und ernst, ... Und ich dachte, Du würdest mir zustimmen, wo ich von meiner allgemein bekannten Liebenswürdigkeit schrieb. Pech gehabt, Du hast es anders gelesen. Nicht einmal geschmunzelt hast Du. Muß ich noch mehr Beispiele anführen, um zu verdeutlichen, wie unterschiedlich gelesen werden kann und Meinungen eines Schreibers formuliert werden können?
Keine Schwierigkeit einen knappen Kommentar abzugeben, staubtrocken und ohne irgendwelche Zusätze. Der hätte gelautet: Rhythmisch nicht ganz einwandfrei, Thema nicht aufwühlend, nicht literaturpreisverdächtig! Wäre es so besser gewesen?
Gruß Joame
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RE: Der Schöpfer lacht
Forum: Gesellschaft » Der Schöpfer lacht
20.10.2011 16:43
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Guten Tag, WastelandWarrior!Komm nur her, ins Wechselbad der Gefühle und Kommentare!Schön, daß Du geschrieben hast. Jeder Beitrag ist ein erfreuliches Ereignis.Das Unerfreuliche kommt jetzt gleich, aber nur von mir. Interessanterweise...
Guten Tag, WastelandWarrior!
Komm nur her, ins Wechselbad der Gefühle und Kommentare! Schön, daß Du geschrieben hast. Jeder Beitrag ist ein erfreuliches Ereignis. Das Unerfreuliche kommt jetzt gleich, aber nur von mir.
Interessanterweise beeinhaltet meine unerfreuliche Meldung zugleich wieder Erfreuliches, indem sie die Möglichkeit bietet, meine persönliche Meinung besser kennenzulernen, was aber schon wieder sehr unerfreulich sein kann.
Mein Maßstab mag Dich befremden, aber an irgend einer Stelle sollte der Hinweis erfolgen, daß wir im E-Literatum sind. Das kann eine strengere Bemessung von Qualität durchaus rechtfertigen. Wenn das fachliche Wissen und geprüfte Können des Schreibers mit berücksichtigt werden, sehe ich mich schon mit einem Problem konfrontiert. Das kann ich trotz meiner allgemein bekannten Liebenswürdigkeit keine allzu nette Kritik abgeben, wo alles als bestens und gut qualifiziert wird.
Also gebe ich unbefangen und frei zu, nicht so begeistert zu sein, schon gar nicht außerordentlich wie der vorherige Leser und Beurteiler. Ein weiterer Grund mag sein, wie schon vielerorts gelegentlich betonte, daß ich zur Sorte der Schwachlächler gehöre (jene Sorte, die nur im Keller unter Ausschluß der Öffentlichkeit lacht).
In medias res:
Die Strophen ergeben ein uneinheitliches Gesamtbild, insbesondere siehe Strophe 2: Verszeile 2 (XxxXxXxXxXxX) Verszeile 4 (xXxXXxxXxXx)
Vom Anspruch her, überlasse ich die Beurteilung Dir selbst. Einige Aussagen wurden vom 'Hörensagen' übernommen oder sind vorurteilsbehaftete Aussagen. Es gibt Männer, die wie ein Wasserfall Dummschwätzer sind. Auf die Stärke der Frau, die physiologisch in der Ausdauer liegt, konnte logischerweise nicht eingegangen werden.
Tatsächlich können viele Frauen dem leisen Wuchs des Grases lauschen; das ist aber auch nur eine Unterstellung, nicht für alle anzunehmen, da es Frauen gibt, die ärgste Brutalos weit übertreffen.
Unter Gesellschaft wird es schon richtig stehen, da es mir für die Rubrik Humor doch zu wenig lustig erscheint. Es ist auf jeden Fall eine nette Plauderei, die keinesfalls irgend einem wissenschaftlichen Anspruch gerecht wird, ihn ja auch nicht erhebt.
Wie bereits Anfangs erwähnt: jeder Beitrag ist ein willkommener Beitrag (Du kennst die Ausnahmen). Mich hat es gefreut, von Dir zu lesen; aber mit der außerordentlichen Verzückung warte ich noch. So kann eben ein gewisser Grad von Bekanntheit Erwartungen sehr hoch stecken, die nicht immer leicht leicht erfüllt werden können.
Ist Dir irgendwann einmal nicht an zuckersüßer Kritik gelegen, sondern an einer schonungslosen Meinung, dann wende Dich getrost an mich; ich bin gut in vernichtenden Schreiben.
Lieben und wohlwollenden Gruß Joame
Zitat Es schuf einst Gott - so sagt man sich - die zwei Geschlechter: eins männlich, stark, das andre weiblich, schwach. Seit jenem Tage denkt die Menschheit drüber nach, ob eine andere Verteilung wär gerechter.
So liegt des Weibes Stärke nicht im Stricken, sondern im Reden, wortgewandt ohn' Unterlass. Auch lauscht die Frau selbst leisem Wuchs von Gras, derweil der Mann eifrig versucht zu flicken,
zu reparieren, retten, kämpfen und errichten. Was er erschafft, das soll bestehen ewiglich! "Welch Spuren hinterlass ich?", frägt er sich und sucht sein Leben derart zu gewichten.
xXxXxXxXxXxXx xXxXxXxXxX xXxXxXxXxXxX xXxXxXxXxXxXx
xXxXxXxXxXx XxxXxXxXxXxX xXxXxXxXxX xXxXXxxXxXx
xXxXxXxXxXxXx xXxXxXxXxXxX xXxXxXxXxX xXxXxXxXxXx
Zitat zu reparieren, retten, kämpfen und errichten. Was er erschafft, das soll bestehen ewiglich! "Welch Spuren hinterlass ich?", frägt er sich und sucht sein Leben derart zu gewichten.
So schleppt er - schwerbeladen - sich samt Säcken. Die Frau an seiner Seite kommentiert. (auch dann, wenn nichts Bedeutendes passiert). Ihr Wort ist 's, das ihn macht zum Recken!
Vielleicht war Gott ja doch viel weiser, (wenn er es war, der Mann und Frau gemacht) als man auf Anhieb erst einmal gedacht. Ich glaub, er lacht. Nie laut, doch oft (und leiser).
xXxXxXxXxXxXx xXxXxXxXxXxX xXxXxXxXxX xXxXxXxXxXx
xXxXxXxXxXx xXxXxXxXxX xXxXxXxXxX xXxXxXxXx
xXxXxXxXx xXxXxXxXxX xXxXxXxXxX xXxXxXxXxXx
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RE: Dummheit zweier Geschlechter
Forum: Gesellschaft » Dummheit zweier Geschlechter
20.10.2011 10:04
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Geehrter McBerry!Zuerst einmal meinen Respekt! Ich sah es bereits gestern.Die Leichtigkeit mit der Du es ,trotz des mir bekannten Zeitmangels, so einfach zwischendurchgebacken hast hat mich gar nicht verwundert. So etwas war von Dir zu erwarten.Ein k...
Geehrter McBerry!
Zuerst einmal meinen Respekt! Ich sah es bereits gestern. Die Leichtigkeit mit der Du es ,trotz des mir bekannten Zeitmangels, so einfach zwischendurch gebacken hast hat mich gar nicht verwundert. So etwas war von Dir zu erwarten. Ein kompaktes Gedicht! Um eventuell andere Leser in ihrer Unvoreingenommenheit nicht zu sehr zu beeinflussen, halte ich mich zuerst einmal zurück.
Gruß Joame p.s.: Ich ahne, ich muß am Orden basteln
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Ach,...
Forum: Liebe und Leidenschaft » Ach,...
19.10.2011 18:57
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Ach,...Wo Nektar fließt bei grünen Hängen,die Sonne macht nicht Sonnenbrand,wo Kleidungen uns nicht beengen,ist jeder wertvoll ohne Rang.Dort wirft man Torten aus den Zügen,und Engel schmeicheln weich mit Zungen.An Wegen dornenlo...
Ach,...
Wo Nektar fließt bei grünen Hängen, die Sonne macht nicht Sonnenbrand, wo Kleidungen uns nicht beengen, ist jeder wertvoll ohne Rang. Dort wirft man Torten aus den Zügen, und Engel schmeicheln weich mit Zungen.
An Wegen dornenlose Rosen und Musiker umtanzen dich, ein jeder lächelt, will liebkosen und alle sind geschwisterlich. Es gibt kein Geld und kein Betrügen, nur Frohsinn, Spass und Huldigungen.
Die Betten flauschig und bombastisch, kein kleinstes Fältchen, das dich drückt. Der Teich daneben ist phantastisch, von klarer Luft bist du verzückt. Du wirst nicht müde vom Vergnügen, bleibst mit der Jugend fest verschlungen.
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Kniet nieder!
Forum: Mythologisches und Religiöses » Kniet nieder!
19.10.2011 18:35
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Kniet nieder!Wie minder seid ihr, Kreaturen!Nach meiner Peitsche wird getanzt;nicht hierorts nur, auf allen Fluren,ist meine Meinung eingestanzt.Mir schrieb man Bibel und die Suren, was euch erfüllt, das ist mein Geist.Ihr sucht den Weg und tret...
Kniet nieder!
Wie minder seid ihr, Kreaturen! Nach meiner Peitsche wird getanzt; nicht hierorts nur, auf allen Fluren, ist meine Meinung eingestanzt.
Mir schrieb man Bibel und die Suren, was euch erfüllt, das ist mein Geist. Ihr sucht den Weg und tretet Spuren, dorthin, wo mein Gebot euch weist.
Nach meinen Plänen ist die Hölle, gebaut von euch mit Phantasie, als ewig glühendes Gerölle; Entkommen gibt es von dort nie.
Verehrt mich, schmeichelt opferbringend! Mir ist an Eitelkeit nichts gleich; frenetisch sollt ihr mich besingen, dann dürft ihr in mein Himmelreich.
© Joame
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RE: Der heimliche Brief
Forum: Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. » Der heimliche Brief
18.10.2011 00:07
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Werter Michael Munk!Sei Er gegrüßt und meines Dankes sicher. Nicht einzig ob der unverhohlenen Freundlichkeit, die ich dargeboten sehe, auch der Last wegen, die es Ihm war, indem er sich der Behäbigkeit des Alltages entwand und sich b...
Werter Michael Munk!
Sei Er gegrüßt und meines Dankes sicher. Nicht einzig ob der unverhohlenen Freundlichkeit, die ich dargeboten sehe, auch der Last wegen, die es Ihm war, indem er sich der Behäbigkeit des Alltages entwand und sich bebürdete, sein minder Wohlgefallen mir kund zu tun. Dies in einer Form, die er für mich als erträglich erachtete und mir zumutete.
Nichtsdestoweniger kann ich versichern, bedacht gewesen zu sein, die Strapazen möglichst gering zu halten, indem ich das näher erläuternde Schreiben zur stattgefundenen Korrespondenz anschließend recht frühzeitig schrieb. Tatsächlich brachte diese Art meiner indirekten Ermunterung Erfolg. Mit Bedauern sah ich doch, wie Er bereits sieben Mal um die Geschichte geschlichen war. Dabei frug ich mich, ob es Zufall war oder bewußt, da Sieben doch eine mystische Zahl sein soll, mit der es ein Bewandtnis haben könne, die mir nicht bekannt ist.
Zu Pudels Kern zurückkommend, kann ich die hemmschuhartige Wirkung der ungelenken Erzählung, welche mir Ärgernis bedeutete, vollauf bestätigen. Noch immer will mir die Zornesröte aufsteigen, denke ich an diesen unglückseligen Schreiber, dessen Name mir als Christian Gehweg leidlich in Erinnerung blieb.
Da mir dieser werte Herr bis heute Gedichte zu den von mir geforderten Themen schuldet, betrachte ich den einseitigen Kontakt, der zwar nur in schriftlicher Form stattgefunden hatte, als abgebrochen. Es hat sich weit und breit auch noch kein anderer Dichter gefunden, der die Themen aufgegriffen hätte. Vielleicht war mein Ansinnen zu hoch gestellt.
Ich danke freundlich für den Kommentar und grüße freundlich Joame Plebis
p.s.: Doch noch will ich meine Hoffnung aufrecht halten, eine Mutige Dichterseele wagt es, Gedichte zu den zwei kleinen Aufgaben zu schreiben: 1. drücken Sie bitte Ihren Hass auf die Zivilisation aus 2. warum es von der Natur eine Dummheit war, zwei Geschlechter zu schaffen.
Sollte sich trotz meines Hinweises niemand dazu finden, könnte auch in Erwägung gezogen werden, diese Aufgabe einmal als Wettbewerb auszuschreiben (das sei aber nur am äußersten Rand vermerkt).
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RE: 's ist Musik, die mich umgibt
Forum: Plauderecke » 's ist Musik, die mich umgibt
17.10.2011 20:54
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Mist, seit gestern habe ich Avira Antivirus 2012, dem ist der Adobe Flash Player zu bedenklich. Jetzt geht gar nichts mehr.
Mist, seit gestern habe ich Avira Antivirus 2012, dem ist der Adobe Flash Player zu bedenklich. Jetzt geht gar nichts mehr.
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RE: 's ist Musik, die mich umgibt
Forum: Plauderecke » 's ist Musik, die mich umgibt
17.10.2011 19:57
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Danke für den Hinweis. Dafür gebe ich nicht meine Adresse her.
Danke für den Hinweis. Dafür gebe ich nicht meine Adresse her.
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RE: Der heimliche Brief
Forum: Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. » Der heimliche Brief
17.10.2011 19:53
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Schönen Abend wünsche ich, Dir Marlene und Dir McBerry!Es ist für mich unvorstellbar, wie ein Klartext irgendwelche Schwierigkeiten bereiten könnte. Der Hinweis auf den holprigen Stil, ist mir willkommen. Dabei habe ich die vorher...
Schönen Abend wünsche ich, Dir Marlene und Dir McBerry!
Es ist für mich unvorstellbar, wie ein Klartext irgendwelche Schwierigkeiten bereiten könnte. Der Hinweis auf den holprigen Stil, ist mir willkommen. Dabei habe ich die vorher beinhalteten Übertreibungen am Stil sogar noch gestrichen und auf ein Maß reduziert, wie es tatsächlich vorkommen könnte.
Muß separat betont werden, daß ein Schreiber, dessen Herzenzwunsch es wäre, ein guter Schriftsteller zu werden, sich mit seinem Ansinnen an einen berühmten Dichter wendet?
In seinem Schreiben, seiner Kurzgeschichte, die gezeigt wird und den Großteil des Textes ausmacht, wird seine Art zu Schreiben samt seinen Fehlern und Eigentümlichkeiten wiedergegeben. Der Meister hat hatte viele Möglichkeiten. Er wählte nicht das Ignorieren, er antwortete sogar persönlich und mit Handschrift, was eine große Auszeichnung bedeutet.
In seiner Antwort, bezieht er auch psychische Aspekte ein, muntert den Schreiberling sogar auf, keine Angst zu haben, er sei kein Menschenfresser. Er vernichtet nicht mit seiner Kritik, läßt aber erkennen, indem er die Geschichte für einen Serie im Fernsehen (sagt ja schon viel aus) geeignet erachtet, nicht viel davon hält. Zusätzlich gibt er zu bedenken, daß doch durch eine Kurzgeschichte alleine keine Bemessung von Qualität sein kann.
Er, der Dichtkunst besonders zugetan, fordert Gedichte als entscheidendes Kriterium. Nach diesen will er den angehenden Schriftsteller beurteilen. Das ist seine Bedingung durch die er deutlich zu verstehen gibt, nicht x-beliebiges vorgesetzt bekommen zu wollen, sondern, wer etwas von ihm will, muß sich seinen Bedingungen unterwerfen. Durch diese wenigen Sätze wird das Wesen des Dichters etwas beleuchtet. Er, als bekannte Größe, kann es sich leisten, diesen Ton anzuschlagen, der gar nicht unhöflich ist; zu bedenken ist, es wurde an ihn herangetreten, was offensichtlich bisher kaum jemandem gelang. Zugleich sichert er unaufgefordert Diskretion zu, stellt im günstigen Falle - falls lobenswert - die Ungeheuerlichkeit in Aussicht, 'Sorge zu tragen und ins rechte Licht zu rücken', was für den Schreiber ein Glücksfall wäre, von dem er nur träumen könnte. Hier können wieder Schlüsse auf die Persönlichkeit des Dichterfürsten gezogen werden, der als Philantrop gilt; was als bestätigt erscheint. Ebenso ist der letzte Satz kein einfacher Vorwurf, sondern freundlich gehalten, gekleidet ihn in eine kleine humorvolle Bemerkung.
Natürlich können alle jene, die bis zum Schluß durchgelesen haben, sogar noch erfahren, wer dieser freundliche Philantrop ist, der sich trotz seiner Größe die Mühe machte, persönlich mit Handschrift einem gewöhnlichen Schreiber zu antworten, in freundlicher und höflicher Form. Er unterzeichnete den Brief doch, mit Joame Plebis
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Der heimliche Brief
Forum: Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. » Der heimliche Brief
15.10.2011 23:59
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Ein weißes Kuvert wurde mir durch den Türspalt geschoben. Als ich zur Tür eilte und hinaussah, vernahm ich nur noch eilende Schritte und hörte das Zuschlagen des massiven Eichentores. Ich kehrte ins Z...
Ein weißes Kuvert wurde mir durch den Türspalt geschoben. Als ich zur Tür eilte und hinaussah, vernahm ich nur noch eilende Schritte und hörte das Zuschlagen des massiven Eichentores. Ich kehrte ins Zimmer zurück und nahm an meinem Schreibtisch Platz.
Mißtrauisch lugte ich vorsichtig in das Kuvert, schnupperte kurz daran und zog ein mit säuberlich geschriebener Handschrift beschriebenes Blatt heraus. Die Anrede verwundert mich etwas. Euer Gnaden! Durch eine wundersame Fügung konnte ich die Adresse Eurer Residenz in Erfahrung bringen. Seit meiner Kindheit ist es einer meiner größten Wünsche, deren ich nicht allzuviele habe, Schriftsteller zu werden. Als Vorbild schwebt mir Euer Wirken vor, Euer Ansehen und Bedeutung für den gesamten deutschsprachigen Raum. Soferne es mir vergönnt wäre, bäte ich untertänigst um eine Beurteilung meines Könnens und um Unterricht. Dafür würde ich gerne alle meine bescheidenen Mittel zur Verfügung stellen, obwohl es weithin bekannt ist, dass Eure Freundlichkeit kein Geld von Armen nimmt und gerne unentgeltlicher Helfer ist.
Zur ersten Beurteilung meines Schaffens, lege ich eine Geschichte bei, um deren schonungslose Beurteilung ich inständig bitte. Hofrat Schnabel (Kurzgeschichte von Christian Gehweg) Ein schönes herrschaftliches Haus mit einem großen Garten ist am Rande unserer Ortschaft gelegen. Häufig dehne ich meine Spaziergänge bis dorthin aus und bestaune die alten Bäume und die auf dem leicht einsehbaren Grund, prächtig angelegten Blumenbeete, die von Zierhölzern und Rosenstöcken umgeben sind. Dort wohnt Familie Schnabel. Das Familienoberhaupt, soferne Herr Schnabel so bezeichnet werden kann, ist Hofrat, ein wirklicher Hofrat. Es soll auch unwirkliche geben. Auf welchen Hof sich dieser Titel bezieht, ist mir nicht bekannt. Hofrat Erwin Schnabel bedient sich seit über drei Jahren einer Putzfrau. Da er Bürokratie nicht mag, meldete er sie nirgendwo als Arbeitskraft an. Somit ist sie eine Schwarzarbeiterin. Das ist komisch, auch ich arbeite mich schwarz. Ärgere ich mich sehr, dann verwende ich dazu andere Farben: Blau und Grün. Allem Anschein nach hat Herr Hofrat Erwin mit dieser Putzfrau nicht nur ein Arbeitsverhältnis. Das besteht aber schon längere Zeit, fast fünf Jahre. Ihr Name ist Irma. Bei der Auswahl der Haushaltshilfe hat ihm seine Frau, Klara, völlig freie Hand gelassen. Die laute Stimme von 'Klärchen' ist jedem der näheren Umgebung bekannt. Wenn sie diese rufend oder scheltend ertönen läßt, kommt meistens aus der neben der Auffahrt befindlichen Hütte der Hund gelaufen und stimmt mit lautem Jaulen mit ein. Klara Schnabel hat wenig Zeit, da sie sich um ihre Mietshäuser kümmert, ebenso um den großen Garten. Der Garten bedarf intensiver Pflege. Als dafür ein Gärtner angestellt wurde, zeigte sich Herr Schnabel großzügig und überließ die Auswahl des Gärtners seiner Frau. Der Gärtner, jung und stark, nahezu athletisch gebaut, heisst Otto. Das weiss ich nur, weil es mir die Putzfrau erzählte. Sie verbringt viele ihrer freien Stunden im Garten, ansonsten in ihrer nett eingerichteten Wohnung auf dem Anwesen von Familie Schnabel. Mehr als oft bekommt Frau Klara Besuch vom Gärtner, der ebenfalls im großen, als feudal zu bezeichnendem Haus der Familie wohnt. Immer wenn Herr Hofrat fortfährt, was hörbar und durch die Fenster sichtbar ist, verläßt der Hausgärtner Otto Irma, die gerne hätte, wenn er noch bliebe. Er begründet die Beendigung seines Besuches meistens energisch mit dem Hinweis auf einem Auftrag von Frau Schnabel, der erledigt werden müsse. Kinder hat das Ehepaar Schnabel keine. Deshalb ist es im Haus und im Garten recht ruhig. Knabbernde Eichhörnchen sind gelegentlich zu sehen oder dabei zu beobachten, wie sie von Zweig zu Zweig schnellen. Die sind ungemein flink. Auch der Gärtner ist flink, ebenso Irma. Manchmal ist auch Herr Schnabel flink wieder zürück von einer Ausfahrt. Dann öffnet Frau Schnabel das Fenster und ruft ganz laut hinaus " Wie erfreulich, dass Du wieder da bist, Erwin. Ich dachte Du würdest länger zu tun haben!" Das hört sogar Irma in ihrem Zimmer. Wie zufällig überquert Otto, der Gärtner, meistens kurz darauf den Hof. Immer wenn Frau Klara Schnabel weggefahren ist, gerät Irma in Arbeitswut und eilt zur Arbeit ins Büro des Herrn Hofrat. Dort herrscht eine gewaltige Unordnung. Nichts als Papiere und Bücher. Otto weiß das von Irma und hat es mir erzählt. Irma, die äußerst häufig dort viel zu tun hat, ist in ihrer Gewissenhaftikeit bestrebt, dort Ordnung zu halten. Sie wischt und poliert, damit alles wie spiegelblank ist. Unter der Aufsicht und fürsorglichen Hand von Otto, ist der Garten verständlicherweise sehr gepflegt; alle Besucher, die bisher kamen, hatten bei seinem Anblick das Gefühl, eine andere Welt zu betreten. Mit sichtlichem Wohlwollen beobachtete der Hausherr den Eindruck, den der wohlgefällige Anblick seiner blumenreichen Grünanlage bewirkte. Bewundernde Ausrufe waren meistens die Folge. Für heute hatte eine auserlesene kleine Gesellschaft einer Einladung zugestimmt. Niemand konnte wissen, dass sich heute zu den erstaunten und begeisterten Ausrufen Laute gesellen würden, die hier noch niemand vernommen hatte. Keiner dachte an Ereignissen, die sich bereits anbahnten, als der erste Besucher den Fuß auf den Kies des Weges setzte. Unmöglich, das Grauen zu erahnen, das in dem Moment begonnen hatte, als der Hund zu jaulen begann. ----- Diese Zeilen mögen eine kleine Probe meiner Schreibart sein. In Erwartung einer gütigen Entscheidung zeichnet mit Bewunderung und Respekt Ihr ergebener Christian Gehweg Nachdenklich blickte ich auf das Blatt, legte es dann auf den Stapel zum Posteingang.
Seit ich Strom im Haus hatte, hatte ich auch einen PC - und Strom hatte ich immer, abgesehen bei ganz heftigem Gewitter. Doch heute, ich weiß nicht warum, griff ich zu Papier und Feder. Zu keiner Fasan- oder Gänsefeder, auch zu keiner Füllfeder, sondern einer gewöhnlichen Kugelspitzfeder aus Stahl. Auf ein Löschblatt hatte ich ein Tintenfass positioniert, in das ich eintunkte, etwas abstreifte und schrieb mit königsblauer Tinte: Sehr geehrter Herr Christian Gehweg!Ihr Schreiben ehrt mich genauso wie Ihr Ansinnen. Es wäre nicht notwendig gewesen, den Brief heimlich durch die Tür zu stecken und zu flüchten. Wenn Sie so viel Positives über meine Person zu wissen glauben, sollten Sie auch davon Kenntnis haben, dass ich kein Menschenfresser bin; also war Ihre Flucht unberechtigt und nicht angemessen. Hier setzt meine Überlegung an, indem ich mich frage, wer sich so verhält. Haben Sie kein Vertrauen zu sich selbst, sind Sie komplexbeladen oder so fürchterlich entstellt, um mir Ihren Anblick ersparen zu wollen? Meine Überlegungen habe ich für mich nicht beantwortet, sondern abgebrochen, da es doch in erster Linie um die Schreibkunst geht, zu der Sie mir eine Probe Ihres Könnens gesandt haben. Durchaus ein ungewöhnlicher Stil, der Sie berechtigen könnte, an einem Fortsetzungsroman für eine Serie eines Fernsehsenders zu schreiben. Die alleinige Beurteilung Ihres Genius aufgrund eines beschriebenen Blattes Papier alleine, entzieht sich meinem Können. Wäre es Ihnen möglich, mir eine weitere Kostprobe zu senden, zu der allerdings ich die Bedingungen stellen will, dann ließe sich Ihre Schreibkunst besser beurteilen. Aus diesem Grunde schlage ich vor, Sie verfertigen mir zwei Gedichte. In einem drücken Sie bitte Ihren Hass auf die Zivilisation aus, im zweiten behandeln Sie das Thema, warum es von der Natur eine Dummheit war, zwei Geschlechter zu schaffen. Stecken sie die Gedichte, wie bereits beim ersten Schreiben, durch den Türspalt. Sollten sich Ihre Gedichte als nichtswertiger Unfug erweisen, bräuchten Sie sich nicht zu schämen; die Korrespondenz bliebe ein geheimes Vorkommnis. Im Falle, dass sich Ihre Werke als gut erweisen und von mir als lobenswert befunden werden, will ich dafür Sorge tragen, sie ins rechte Licht zu rücken und Sie öffentlich aufsuchen; nicht geheim und nicht durch einen Türspalt. Joame Plebis
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RE: Lindy 3
Forum: Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. » Lindy 3
15.10.2011 22:20
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Fehler sah ich keine Gemini; ich war nicht auf Fehlersuche. Ich wollte mich nur in die Situation des Autors versetzen, um die Aussage besser verstehen zu können, was mir beim ersten Anlauf nicht gut gelungen ist.FreundlichstJoame...
Fehler sah ich keine Gemini; ich war nicht auf Fehlersuche. Ich wollte mich nur in die Situation des Autors versetzen, um die Aussage besser verstehen zu können, was mir beim ersten Anlauf nicht gut gelungen ist.
Freundlichst Joame
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RE: Lindy 3
Forum: Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. » Lindy 3
15.10.2011 20:19
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Schönen Abend, Christian!Schön dadaistisch, deutsch habe ich auch gerne. (Weil ich gerade den Blemblemsender ORF2 sehe, da wird 'Slou Fuud' gepriesen und ein satter Typ behauptet soeben "Jedes Buch, das gute Adressen fitschert, ist gut...
Schönen Abend, Christian!
Schön dadaistisch, deutsch habe ich auch gerne. (Weil ich gerade den Blemblemsender ORF2 sehe, da wird 'Slou Fuud' gepriesen und ein satter Typ behauptet soeben "Jedes Buch, das gute Adressen fitschert, ist gut und richtig".) Bevor ich den Bildungssender weitersehe, lese ich mir lieber Deine Geschichte nochmals durch. Ja, dadaistisch, aber deutsch. Paßt schon!
Joame
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RE: tauchgang
Forum: Liebe und Leidenschaft » tauchgang
15.10.2011 12:11
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Eine phantastische Vorstellung, WastelandWarrior, die mir gelingt.Vielleicht sogar zu gut, wenn ich mir das Verirren vorstelle und mit letztem Atem auftauchen.Als Metapher für mich akzeptabel, real wäre ich dafür nicht zu haben. Was ma...
Eine phantastische Vorstellung, WastelandWarrior, die mir gelingt. Vielleicht sogar zu gut, wenn ich mir das Verirren vorstelle und mit letztem Atem auftauchen. Als Metapher für mich akzeptabel, real wäre ich dafür nicht zu haben. Was machte ich im schönsten Kepwald ohne Atem?
Gruß Joame
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RE: Wenn du kniest
Forum: Mythologisches und Religiöses » Wenn du kniest
14.10.2011 20:49
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Ja, Gemini, die Rufzeichen sind nicht so gut. Aber bei einem Vortrag, beginne stockend und relativ leise. Dann werde zunehmend lauter, knie dabei nieder und hebe die Fäuste hoch. Am Schluß sehe ich, wie Du Dich mit dem Gesicht vorüber...
Ja, Gemini, die Rufzeichen sind nicht so gut. Aber bei einem Vortrag, beginne stockend und relativ leise. Dann werde zunehmend lauter, knie dabei nieder und hebe die Fäuste hoch. Am Schluß sehe ich, wie Du Dich mit dem Gesicht vorüber auf die Erde(Bühnenboden) wirfst. Präpariere die Stelle vorher mit einem Daunenkissen, damit die Nase nicht bricht. Gruß Joame
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RE: Wenn du kniest
Forum: Mythologisches und Religiöses » Wenn du kniest
14.10.2011 20:21
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Das ist ja noch nicht alles, Gemini.Wenn ich nochmals hinschaue, lese ich:Wer da immer knien mag, er kniet nicht immer,aber wenn er schon dabei ist, dann soll er voll aus sich herausgehen, es muß echt geschehen, dieses Aus Sich Herausgehen,inde...
Das ist ja noch nicht alles, Gemini.
Wenn ich nochmals hinschaue, lese ich:
Wer da immer knien mag, er kniet nicht immer, aber wenn er schon dabei ist, dann soll er voll aus sich herausgehen, es muß echt geschehen, dieses Aus Sich Herausgehen, indem man sich selbst einbringt, die Emotionen nicht zurückhält. Mit all seinen Gefühlen bei der Sache sein, nicht einfach knien, bloß als Alibifunktion, wie ein schüchterner Firmling.
Der Aufruf ist, die aufgestaute Wut herauszulassen, ein Mann zu sein, dazu zu stehen, ohne kalkulierende Gedanken. Nur so ist er echt und glaubwürdig, spürt, was er ist, ein Teil verbunden mit der Erde; genau sogar, die Erde selbst. Nichts soll beschönigt sein.
Wenn du kniest, dann lass es laufen - deine Tränen und dein Blut! Wenn du kniest, dann spür dein Herz - deine Wut! Wenn du kniest, - dann bist du die Erde! Wenn du kniest, Dann tu es wie ein Mann!
Lese ich richtig?
Gruß Joame
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