RE: Blickwinkel
Forum: Plauderecke » Blickwinkel
12.10.2011 21:39
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Das kann ich nur zu gut verstehen, Salome. Ich hoffe, du kommst wieder, wenn es wieder um die Sache geht.
Das kann ich nur zu gut verstehen, Salome. Ich hoffe, du kommst wieder, wenn es wieder um die Sache geht.
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RE: Kunst- und Literaturredaktion
Forum: Plauderecke » Kunst- und Literaturredaktion
12.10.2011 20:26
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Ich finde deinen Rücktritt sehr schade und enttäuschend, pistacia. Diesen kleinen Anlass so aufzubauschen und als Anlass für den Kompletthinschmiss zu nehmen, anstatt sachlich zu diskutieren, zeugt nicht von Objektivität. Wenn die...
Ich finde deinen Rücktritt sehr schade und enttäuschend, pistacia. Diesen kleinen Anlass so aufzubauschen und als Anlass für den Kompletthinschmiss zu nehmen, anstatt sachlich zu diskutieren, zeugt nicht von Objektivität. Wenn dieses schon reichte, hättest du früher oder später auch aus einem anderen Anlass hingeschmissen. Der wahre Grund, so vermute ich, war diese "Zensur" jedenfalls nicht, sondern andere Unzufriedenheiten (Grund und Anlass sind zweierlei Dinge)
Ich hätte mir da ehrlich gesagt ein dickeres Fell erwartet und bin wie gesagt enttäuscht. Immerhin hatten wir intern ausführlich diskutiert, ob wir miteinander auskommen oder nicht. Alles umsonst, schade.
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RE: Blickwinkel
Forum: Plauderecke » Blickwinkel
12.10.2011 20:18
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Eine Endzeitstimmung gestehe ich euch nicht zu ;) Dieses Forum hat schon viele Trolle überstanden, keine Sorge. Vielleicht ist es ja sogar diese Trollbeständigkeit, die es auszeichnet. Kaputtgekriegt hat es bisher noch keiner, was sicherlic...
Eine Endzeitstimmung gestehe ich euch nicht zu ;) Dieses Forum hat schon viele Trolle überstanden, keine Sorge. Vielleicht ist es ja sogar diese Trollbeständigkeit, die es auszeichnet. Kaputtgekriegt hat es bisher noch keiner, was sicherlich die ambitionierteren Trolle anlockt...
Achja, hier zu den Trollen: http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29
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RE: Löschen von Texten
Forum: Feedback & Moderation » Löschen von Texten
12.10.2011 19:21
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Hallo liebe Leute,ich war die letzten Tage sehr krank und entschuldige mich deshalb, nicht früher Stellung genommen zu haben. Die Löschungsdiskussion erfolgte bereits des öfteren und grundsätzlich gibt es mehrere Wege.Bisher haben...
Hallo liebe Leute,
ich war die letzten Tage sehr krank und entschuldige mich deshalb, nicht früher Stellung genommen zu haben. Die Löschungsdiskussion erfolgte bereits des öfteren und grundsätzlich gibt es mehrere Wege. Bisher haben wir es so gehandhabt, dass der Autor seine eigenen Beiträge jederzeit und unbegrenzt editieren kann. Dieses räumt bereits ein großes Maß an Freiheit ein. So kann der User selbst z.B. eigene Beiträge durch Leerzeichen ersetzen und ein Gedicht oder einen Text jederzeit herausnehmen. Gleichzeitig bleiben so aber die Kommentare noch erhalten, die m.E. der Initiator nicht einfach löschen können sollte, denn ihr müsst bedenken, auch Kommentare haben ihre Berechtigung und die Urheber der Kommentare ihre Rechte an ihrem Text! Insofern DARF man dem Initiator nicht einräumen, dass er selbst seine Fäden komplett löschen kann. Das ist der Hintergrund der derzeitigen Regelung. Natürlich ist ein kommentierter Faden ohne Text wertlos, solche Fäden werden dann verschoben und archiviert.
In Anbetracht dieser Zwänge sehe ich die derzeitige Regelung immer noch als die Beste an. Oder wollt ihr, dass ein User, den ihr oft kommentiert habt, aus persönlichen oder sonstigen Gründen sich selbst tilgen und dabei auch all eure Beiträge vernichten kann?
PS. Ein juristisches Nachwort: Wenn ich euch die Möglichkeit einräumen würde, dass ihr eure kompletten Fäden jederzeit mit allen Kommentaren löschen könnt, so würdet ihr, wenn ihr dieses tätet, die Rechte der Kommentatoren verletzen. Die Frage ist dann: Wer ist haftbar, der, der die Texte anderer löscht, oder der, der die universelle Löschungsfunktion einräumt? M.E. wäre die Frage gar nicht so leicht zu beantworten. Theoretisch könnte ein User, der sich während er nicht zurechnungsfähig ist selbst mit allen Fäden und Kommentaren löscht, die Haftung auf mich übergehen lassen ;) Deshalb möchte ich um Nachsicht bitten, dass ich dieses eventuelle Haftungsrisiko nicht eingehen möchte.
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RE: Blickwinkel
Forum: Plauderecke » Blickwinkel
12.10.2011 18:48
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Ein sehr interessanter Faden, vielen dank Salome.Ich frage mich (mal wieder) ob es vielleicht sogar schon ein Naturgesetz ist, dass es ab einer gewissen Dichte unter Künstlern und solchen die es werden wollen kracht.Ich möchte es mir leicht...
Ein sehr interessanter Faden, vielen dank Salome.
Ich frage mich (mal wieder) ob es vielleicht sogar schon ein Naturgesetz ist, dass es ab einer gewissen Dichte unter Künstlern und solchen die es werden wollen kracht. Ich möchte es mir leicht machen und da die Grenze ziehen, wo es persönlich wird. Wie schön könnte es hier sein, wenn wir uns nur auf die Kunst konzentrieren würden. Aber immer wieder wird es persönlich, Meinungsverschiedenheiten brechen durch, eine angesammelte Antagonie gegenüber X bahnt sich ihren Weg und es gibt zuerst feine Spitzen und dann offene Feindschaft. Man muss dazu ganz klar sagen: Es gehört Größe dazu, über solche Spitzen und Anfeindungen hinwegzugehen, da man gelernt hat, dass sie zu nichts führen als reiner Zeitverschwendung. Denn ist eine Meinung erst zementiert, dann ist es fast unmachbar, diese neu zu formen.
Ralfchen hat seine Talente, doch seine Aktivitätsspitzen arten immer wieder aus. Es ist nicht das erste mal, dass es zu Provokationen, Beleidigungen, Forentrollerei und persönlichen Anfeindungen kam. Und damit meine ich nicht z.B. die Karikatur von mcberry, sowas finde ich als Form der Meinungsäußerung durchaus in Ordnung. (Und wem wird schon eine Karikatur gewidmet, das ist eine Ehre.) Wo die Grenze zu ziehen ist, das ist dort, wo mit Vergleichen zur Nazi-Zeit und Bedrohungen losgelegt wird. Das ist dann einfach nicht mehr witzig oder künstlerisch, sondern hat nur noch den Zweck des Störens.
Wenn Ralfchen es bei Karikaturen und künstlerischen Beiträgen beließe, wäre ich der erste, der ihn hier willkommen hieße. Aber diese regelmäßigen manischen Entartungen verleiden es mir einfach. Und das hat nichts mit Zensur zu tun, sondern ist eine Frage auf menschlicher, subjektiver Ebene. Dabei können wir nicht verhindern, dass Ralfchen immer wieder kommen wird. Das letzte Mittel, welches ich habe, ist eine Sperre der IP. Bei einem Anbieter mit statischer IP (Kabel-Internet) kommt diese Sperre einem entgültigen Ausschluss gleich.
Deswegen an dieser Stelle eine simple Frage: Sollen wir Ralfchen eine Bewährung einräumen, sodass er frisch kommen kann, und es vielleicht einmal ohne persönliche Angriffe versucht? Oder ist es besser ihn zu tilgen, seine Beiträge und Accounts zu löschen, und seine IP zu sperren, um dieses Kapitel zu beenden? Ich war immer der Meinung, wir sollten einander atmen lassen. Aber wenn wegen eines besonderen Users der Betrieb regelmäßig unterbrochen wird und alle ihre wertvolle Zeit einem Streit widmen müssen, dann ist das für mich ein Grund für einen kompletten Ausschluss. Deshalb möchte ich da offen und direkt fragen, was ihr dazu meint. Auch Ralfchen direkt (diesmal nicht per Mail, sondern offen, lieber Ralf.)
PS: Ein kleiner Nachsatz: Die schlimmste Strafe ist es, ignoriert zu werden.
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RE: Antrag Geminigedichte
Forum: Plauderecke » Antrag Geminigedichte
12.10.2011 17:44
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Ein interessanter Vorstoß, was stellst du uns den aktuell zur Wahl? Eine kleine Übersicht würde mir die Auswahl erleichtern :)
Ein interessanter Vorstoß, was stellst du uns den aktuell zur Wahl? Eine kleine Übersicht würde mir die Auswahl erleichtern :)
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RE: kurzanleitung zur selbstentfaltung
Forum: Gesellschaft » kurzanleitung zur selbstentfaltung
19.09.2011 01:04
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Man merkt deinem Gedicht die spontane Entstehung an, und sie steht ihm.Schön auch dieser Hinweis auf ein konklusives Zugehörigkeits- und Verbundenheitsgefühl mit der Welt am Ende des Gedichts, welches man selten genug erfahren darf.Das...
Man merkt deinem Gedicht die spontane Entstehung an, und sie steht ihm.
Schön auch dieser Hinweis auf ein konklusives Zugehörigkeits- und Verbundenheitsgefühl mit der Welt am Ende des Gedichts, welches man selten genug erfahren darf.
Das Gedicht übermittelt das Gefühl bei seiner Entstehung und seine Spontanität, deshalb: Gerne gelesen und auch irgendetwas Einsickerndes mitgenommen.
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RE: Vor dem Knall
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Vor dem Knall
19.09.2011 00:55
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Mit diesem Gedicht hast du genau meinen Nerv getroffen, Joame. Deshalb muss ich zum einen zwar die hervorragende und anregsame Besprechung des Gedichtes loben, es zum anderen aber auch frugal darüber hinaus loben.Die formale Kritik an dem Gedich...
Mit diesem Gedicht hast du genau meinen Nerv getroffen, Joame. Deshalb muss ich zum einen zwar die hervorragende und anregsame Besprechung des Gedichtes loben, es zum anderen aber auch frugal darüber hinaus loben. Die formale Kritik an dem Gedicht möchte ich zum Teil unterstützen, inhaltlich kann ich keine Fehler sehen. Es ist duchaus der dichterischen Freiheit zuzurechnen, dass der Tote noch einmal aufersteht, um auf unsere Welt verdientermaßen noch einmal zu kotzen.
Die Vorstellung des Menschen, der die Welt erkennt, daran zerbricht und sich ihr folgerichtig entzieht, ist eine konsequente Verkörperung des Zwiespaltes zwischen Erkenntnis und Ablenkung. Wären wir nicht fähig, uns in dieser Informationsgesellschaft von den wahnwitzigen Nachrichtenmeldungen abzulenken, wäre der im Gedicht aufgezeigte Ausweg sehr viel verführerischer. Wer die systematisch-immanenten Schwächen unserer Gesellschaft und auch des Menschen an sich sieht und halbwegs durchmisst, dem fällt die traurige Rolle einer Pandora zu, die das Verhängnis erkennt und daran verzweifelt und zerbricht.
Ich glaube fast, im Grunde ist die spannende Frage nicht einmal, was uns bei Nutzung unserer geistigen Kraft und Erkenntnis des vielgestaltigen Bösen zur Verzweiflung treibt, sondern was uns dabei vom sofortigen Suizid abhält. Wenn man es darauf reduzieren könnte, dass die einzige Bastion gegen den Suizid das einfache Universalmodell der Religion und der hedonistische Egoismus sind, dann sind wir schlichtweg widerlich, und gehören von der Erde getilgt. Natürlich kann man das nicht! Trotzdem ist der Gedanke daran verheerend.
Gerne gelesen (auch die vielschichtige Besprechung),
Willi
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RE: Großes Software-Update
Forum: Feedback & Moderation » Großes Software-Update
15.09.2011 18:06
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das sehe ich auch so. Sobald die Funktionen implementierbar sind, werde ich es sofort ausprobieren und euch benachrichtigen.
das sehe ich auch so. Sobald die Funktionen implementierbar sind, werde ich es sofort ausprobieren und euch benachrichtigen.
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RE: Rabengarn
Forum: Düsteres und Trübsinniges » Rabengarn
14.09.2011 18:49
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Hallo ihr beiden, danke für eure Antworten in diesem uralten Faden.Ich werde auf die Rabenträume antworten, Kara, und ja ich liebe Poe's Raben, kein Gedicht hat so einen wunderbaren Klang. Die Bilder kann man nicht mehr einsehen, da die Ver...
Hallo ihr beiden, danke für eure Antworten in diesem uralten Faden.
Ich werde auf die Rabenträume antworten, Kara, und ja ich liebe Poe's Raben, kein Gedicht hat so einen wunderbaren Klang. Die Bilder kann man nicht mehr einsehen, da die Verlinkung längst tot ist.
Grüße zurück
Willi
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RE: Kettensonett
Forum: Folgegedichte » Kettensonett
14.09.2011 18:28
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Wenn Winde flüsternd über Gräber wehen,Sei alles nichtig, was uns wichtig war;Denn nur die Stummen stimmen wirklich klarUnd wispern still von ewigem Vergehen.Wir hören sie, doch wollen nicht verstehenUnd legen uns die laute Lü...
Wenn Winde flüsternd über Gräber wehen, Sei alles nichtig, was uns wichtig war; Denn nur die Stummen stimmen wirklich klar Und wispern still von ewigem Vergehen.
Wir hören sie, doch wollen nicht verstehen Und legen uns die laute Lüge dar. Woher wir stammen, stammeln wir nicht wahr, Dagegen stemmen wir uns auf den Zehen.
Wir sind die leisen Meister des Verdrängens: Die lebenslang verirrten Eskapisten. Die Zeit sei eine Frage des Verbringens
Und keine deren Antwort wir befristen. Es sei allein die Gabe des Verlangens Die uns errette, oder die Chronisten.
PS: Doppelt gemoppelt! :) Darf ich's stehen lassen? PPS: Ich kann es auch auskoppeln, da eine doppelte Folge die Kette stört. PPPS: Oder der nächste muss beide letzten Verse einbauen, was eine besondere Herausforderung darstellt.
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Großes Software-Update
Forum: Feedback & Moderation » Großes Software-Update
14.09.2011 16:50
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Hier könnt ihr nachschauen, was sich verändert hat und noch verändern wird: Externe Übersichtsseite.Das Wichtigste:- anscheinend kommen ein eingebauter Chat und ein eingebautes Wiki. Dann kann ich den externen Chat vielleicht bald...
Hier könnt ihr nachschauen, was sich verändert hat und noch verändern wird: Externe Übersichtsseite.
Das Wichtigste:
- anscheinend kommen ein eingebauter Chat und ein eingebautes Wiki. Dann kann ich den externen Chat vielleicht bald ersetzen und das Wiki könnten wir tatsächlich sinnvoll nutzen. - Umfragen wurden verbessert - Fehler beim Kopieren von Links behoben - Facebook-Fehler behoben
Was später kommen wird:
- Bessere Suche (Darauf freue ich mich sehr, die jetzige ist ....) - Punktesystem und die Möglichkeit, sich zu bedanken (auch gut)
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RE: Verschiebung der Beiträge aus dem Texthandbuch
Forum: Plauderecke » Verschiebung der Beiträge aus dem Textha...
14.09.2011 02:52
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- hier ein kleines Danke für deinen Hinweis dazu und die Benachrichtigung der Urheber! Oft genug vergisst man die Erläuterung der Taten und löst Konfusion aus.
- hier ein kleines Danke für deinen Hinweis dazu und die Benachrichtigung der Urheber! Oft genug vergisst man die Erläuterung der Taten und löst Konfusion aus.
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RE: Eindrücke : Ausdrücke
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Eindrücke : Ausdrücke
14.09.2011 02:44
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@MarleneM: Ich habe einmal nachgelesen, was eine Terzanelle ist. Beschreibung hier - das möchte ich auch versuchen. Sie klingt durch die Wiederholungen, die sich einpassen müssen, herausfordernd. Danke für den Hinweis!@otto:Du wirfst e...
@MarleneM: Ich habe einmal nachgelesen, was eine Terzanelle ist. Beschreibung hier - das möchte ich auch versuchen. Sie klingt durch die Wiederholungen, die sich einpassen müssen, herausfordernd. Danke für den Hinweis!
@otto: Du wirfst eine grundsätzliche Frage auf: Kann man einen Gedanken durch ein Gedicht befrieden? Kann man ihn so loswerden, ausspeien, begraben? Ja, man kann, denn der Mensch, der man zu diesem Zeitpunkt ist, der macht sich seinen Frieden und formuliert seine diffusen Gedanken aus - so meint er zumindest, doch solange es ihm hilft und er vermeintliche Ordnung schaffen kann, ist das gut so. Nein, man kann nicht, denn man lebt fort, neue Einflüsse prägen, der Blickwinkel und die Meinung wanken, und eine alte Conclusio ist nicht mehr richtig. So kann man denselben Gedanken und dasselbe Thema immer wieder neu in Worte fassen und doch nie alle Aspekte erkennen und ausloten, so wie man sich selbst nicht ausloten und erkennen kann. So ist das Gedicht längst fertig, bevor es geschrieben wurde, und nie fertig, bis man stirbt. Dazwischen gibt es nichts, denn unendlich sind die gedanklichen Möglichkeiten.
Zufrieden war ich nie und bin ich nicht, denn jeder, der nach etwas strebt, ist nicht zufrieden mit dem Hier und Jetzt, sonst hätte er keinen Grund zu streben. Andererseits nützt es doch nichts und man könnte gleich zufrieden sein. Dazwischen gibt es eine wunderbar tröstende Grauzone.
Der Berichterstatter im Gedicht ist sich einig, denn er hat seine Persönlichkeitsteile erkannt und umfasst. Er ist sich einig, dass er uneinig sei - "so sehr kann er es nicht sein", was nicht heisst, dass er es wolle. Er vermeint nur, erkannt zu haben, wie zu viele Faktoren wirken, sodass er nicht einig sein könne.
Du umschreibst das Gedicht als Feststellungsverfahren im besten Beamtendeutsch. Und du hast recht, genau das ist es: Eine Bestandsaufnahme, ein Formulierungsversuch des Unformulierbaren.
Ich bin noch nicht damit fertig, du hast recht. Es ist ein Fluch, nicht loslassen zu können. Wer seine Gedanken nicht loslassen kann und sich eines guten Gedächtnisses bedienen muss, der wird überlagert und überlagert, der verirrt sich in seiner eigenen Bibliothek. Selig ist das Vergessen und erst aus einem alles weichmachenden, versöhnlichen Abstand kann man sagen - ja, es ist fertig, oder es war fertig. Will man das Thema neu aufrollen, wagt man nicht mehr, aus dem Abstand die alte Bearbeitung noch einmal anzutasten, weil man dann diesen gebliebenen Teil eines Menschen, der man war, verändert. Die alte Arbeit wirkt in sich geschlossen und darf nicht mehr angetastet werden, weil man seinen lebenden Ahnen damit schändet.
Und das ist der Schlüssel: Wenn das Gedicht oder der Text in sich geschlossen wirkt, wenn er abgerundet ist und gekürzt und ein Gefühl der Erlösung hinterlässt, dann ist er fertig. Dann ist der Text heilig und darf nicht mehr geändert werden, er ist doch mehr als nur ein Gedanke, auch eine Momentaufnahme. Ihn zu ändern, das wäre, als ob man einem alten Photo von sich das aktuelle Gesicht verpasst. Das ist eine Schändung und ein Sakrileg und darf nicht getan werden.
Grüße zurück und vielen Dank für deinen anregenden Kommentar!
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RE: Werkeverzeichnis
Forum: Feedback & Moderation » Werkeverzeichnis
14.09.2011 02:03
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- du hast Recht. Da der Link zu den Werkeverzeichnissen in der Navigation veraltet ist, lösche ich ihn lieber. Dann muss der Bereich Werkeverzeichnisse alleine herhalten, da er auch tatsächlich gepflegt werden kann. Im Zweifelsfall lieber a...
- du hast Recht. Da der Link zu den Werkeverzeichnissen in der Navigation veraltet ist, lösche ich ihn lieber. Dann muss der Bereich Werkeverzeichnisse alleine herhalten, da er auch tatsächlich gepflegt werden kann. Im Zweifelsfall lieber aktuell und richtig aber nicht ganz so hübsch, als hübsch aber uralt.
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RE: Kettensonett
Forum: Folgegedichte » Kettensonett
14.09.2011 00:38
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Es sei denn, du lässt's endlich richtig krachen!So riet ich dir, doch du bliebst unbewegt.Es sind die Bürden, die dir auferlegt,Die deine Hemmung gitterhaft bewachen.Was in dir schlummert, möchte ich entfachenUnd aus dir locken, was si...
Es sei denn, du lässt's endlich richtig krachen! So riet ich dir, doch du bliebst unbewegt. Es sind die Bürden, die dir auferlegt, Die deine Hemmung gitterhaft bewachen.
Was in dir schlummert, möchte ich entfachen Und aus dir locken, was sich in dir regt. Ich wünsche deine Täuschung überprägt Und heiße deinen grenzenlosen Drachen.
Beschwörend ruf' ich. Siehst du mich ermatten? Will dich mit dir und mich mit mir befrieden. So steig doch aus den unerfüllten Schatten,
Die Zeit ist Feind! - Siehst du mich nicht ermüden? Verzehren wir die Träume, die wir hatten Und jene, die uns leider nicht beschieden!
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RE: Abendfeuer
Forum: Philosophisches und Grübeleien » ,,,
11.09.2011 17:16
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Auch ich muss das kommentieren:Ich finde, ihr habt euch da etwas aufgeschaukelt und längst ging es nicht mehr um sachliche Kritik, sondern personelle.Ich möchte den Verlust zweier toller Mitglieder nicht einfach hinnehmen und bitte euch, di...
Auch ich muss das kommentieren:
Ich finde, ihr habt euch da etwas aufgeschaukelt und längst ging es nicht mehr um sachliche Kritik, sondern personelle. Ich möchte den Verlust zweier toller Mitglieder nicht einfach hinnehmen und bitte euch, diesen Schritt zu überdenken. Manchmal kann aus hart geführten Diskussionen viel mehr Erkenntnis entspringen, als aus nur zwischen den Zeilen vermittelten Botschaften. Direktheit ist uns als Dichtern nicht so sehr gegeben, wie anderen. Hier wurde es direkt.
Ich bitte daher um nichts mehr, als ein Innehalten und Abkühlen der Gemüter. Der Ton macht die Musik und hier war es schlichtweg der Ton, der die Diskussion aus dem Ruder laufen ließ. Ohne diesen Ton wäre ein so fatales und übertriebenes Ergebnis nie zustande gekommen.
Ich werde das schlichtweg so nicht hinnehmen, dass wir uns hier gegenseitig wie die Diven aufs Dach steigen, das kann nicht Sinn der Sache sein. Wenn selbst ein so kleiner Kreis wie der unsere nicht miteinander klarkommt, dann können wir das Forum auch gleich dichtmachen. Es kann doch nicht sein, dass Konflikte immer gleich zum ultimativen Ende führen. Man kann doch auch miteinander diskutieren und sich aussprechen und einander sachlich kritisieren, was hier so auch zum größten Teil gemacht wurde. Es ist doch eigentlich völlig normal und gut, dass wir sehr unterschiedliche Menschen mit sehr unterschiedlichen Ansichten sind. Aus diesem Austausch kann viel entstehen, aber nur, wenn man auch eine gewisse Frustrationstoleranz aufweist und bereit ist, sich den Wünschen der anderen ein Stück weit zu unterwerfen, um selbst eigene Positionen durchsetzen zu können.
Ich stelle mir gerade die Frage, ob das nicht alles vergebens ist und ein Künstler am besten für sich sein eigenes Süppchen kochen sollte, bewusst auf eine Gemeinschaft verzichtend, da er zu sensibel ist, um sich dort einzufügen.
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RE: Eindrücke : Ausdrücke
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Eindrücke : Ausdrücke
10.09.2011 14:11
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Habe vielen Dank für das Lob, das ich gerne hinnehme.Ich habe über 2 Jahre immer wieder an diesem Gedicht gebastelt und war nie zufrieden. Ich war froh, es dann endlich los zu sein.Ich weiss nicht, ob das bei dir auch so ist, aber ich habe ...
Habe vielen Dank für das Lob, das ich gerne hinnehme.
Ich habe über 2 Jahre immer wieder an diesem Gedicht gebastelt und war nie zufrieden. Ich war froh, es dann endlich los zu sein.
Ich weiss nicht, ob das bei dir auch so ist, aber ich habe immer wieder Phasen, in denen ich das ganze Dichten sein lassen will, weil es ja doch keinen juckt. Aber auf der anderen Seite müssen wir auch keinen Erfolg erwarten, sondern sollten schon zufrieden sein, dass wir mit Gedichten unsere Gedanken ordnen dürfen. Es kann nunmal nicht jeder ein berühmter und reicher Künstler werden, so wie viele vielleicht insgeheim träumen, denn wer macht dann noch die normale Arbeit? Trotzdem sind Träume nicht verboten und Gedichte sind auch ein Weg, seinem Leben einen Nebensinn zu geben, der über das Funktionieren in der kapitalistischen Maschinerie hinausgeht. Aber was fasel ich wieder, ich freue mich, dass hier wieder ein frischerer Wind weht und die Muffigkeit, die auch ich zu verantworten habe, sich etwas verflüchtigt hat. Wenn wir uns weiter alle so motivieren, können wir uns doch an die Tastatur ketten und richtig loslegen! 
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