und - ist das an s'ich wirklich nicht >normal<? - das bewußtsein - die grundlage deines schreibwerks ist bekannt, in anderen worten, wobei ich leise anmerke so gelungen empfinde ich das dieses mal nicht, die komposition... die originalität fehlt mir in diesem kontext, vielleicht eben durch bereits bekanntes, ob schriftlich oder what ever...
mcberry, "ich bin ich, egal wie viele", prechtsprechung sozusagen. (sein buch ist übrigens als "gebrauchs"-philosophie ganz passabel geschrieben, massenkompatibel.) wer du warst, wer ist, wirst du nie mehr sein
gruß gb (hannes, sag bitte, wenn ich besser die klappe halten soll)
chip, danke der betrachtung! aber: wie lang soll das ding denn werden? -würden all die irren(den) gedankengänge hübsch aufgereiht hier erscheinen... ob gentechnik, palmöl, prävention, waffenindustrie, glaubensfragen, dritte, vierte, fünfte welt, usw., der kontext der sich daraus ergäbe, die kette würde sich in unkenntlichkeit fortsetzen. wir leben hier, jetzt, in einer sogenannten wohlstandsgesellschaft, hungrig nach neuem, die anderen erstrebenswert erscheint, beispielhaft, beneidet um der freiheit die sich angeblich in dieser verbirgt... real betrachtet, im zusammenhang von vergangenheit, möglicher zukunft, malt sich wohl kaum einer, der hier lebt, noch die welt in rosa blümiert... es ist dieses ausgeliefert sein, die ohnmacht, das verwirrspiel einiger weniger... was kann ich tun? auf die straße gehen? ja, vielleicht, bringt das etwas... aber auch dieses "vielleicht" steht dem gehörlos blinden gegenüber, dem auch der tastsinn fehlt.
weltuntergangsszenario? - nein, das war nicht intention, es ist eher eine mögliche kette der logik, wobei ich hoffe, dass dies nie eintreffen wird, denn nach uns die sintflut - kakalaken und ratten...
mcberry, danke, so in etwa.
ich glaube immer noch, trotz des gerüsts aus angst um uns - und wenn es nur die kleine eigene sein sollte -
gruß gb.
nachtrag: das goldene ferkel ist unnatürlich die galionsfigur des abgeschmierten rettungsschrimchens - uns gehört die ganze welt, kauft staatsanleihen im schlussverkauf!
spiel mal ein bisschen mehr mit dem grauen, das 2. empfinde ich als voll vergeigt - lapidare momentaufnahme, inhaltsleer - das 1. könnte eine 2. auslegungsebene gut beinhalten...
...dies ist mir zu lang für das resumeeeeee, zu viele unds, in diesem sinne plakativ, eher würde mich hier die gegenüberstellung, kurz und knackig des kontrasts reizen...
neulich hatte ich es satt, immer der meckerkopp zu sein. neulich las ich wieder vom bunten herbst in traurigen bildern. neulich wollte ich wieder meinen mann stehen, obwohl ich keiner war, die welt verbessern trotz der ohnmacht. neulich jammerte ein fiktives ich über befindlichkeiten. manchmal war es meins. neulich berührte mich mal wieder etwas, das in alten kintertagen der vergessenheit schlummerte, um gleich darauf komatös nebenher zu laufen und nur noch leise zu pieksen. neulich war ich wer anders. heute bin ich männlich, gestern weiblich, morgen distanciert, übermorgen echauffiert und vorgestern war ich kind, vollfühlend, was ich auch wieder sein werde. jetzt bin ich blind...
dit kannste besser, den faden samt der distance spinnen trotz der melancholie. glaubt ich. klischee ist lange her, impliziert, es ist zeit was eigenes zu denken-fühlen, gerade über 30.
dem rezipienten entlockt die neue fassung einige fragen, beispielsweise, warum sich der abend nun übergibt, ihm nun so schlecht ist? desweiteren, was das neue stück noch mit 'nem >klavier oder kiffen< zu tun haben könnte... "kleine schritte" oder "moonwalk" wären wohl angebrachter, obwohl selbst dieser bezug nun leer gestrichen erscheint. der uneindeutige fall des erdschattens, wer weiß schon, was sonst noch alles verdunkelt werden kann...
joame, es ist runder, ja, aber ein gänzlich anderes als zuvor, ein neuer faden. (ps.: ein bisschen drängt sich beim lesen eine abhängigkeitsbeziehung auf) das "abzustatten" am ende, ist nach meinem empfinden auch ein bisschen vorbei an der intention. pflichtbesuche statte ich ab, irgendetwas, das mit gesellschaftlichem zwang zu tun hat oder privatem... ;-)
mir gefiel dein "du spielst die Violine, ich Klavier." das "wäre zwar reizvoll, so als ob man kifft." hinterließ von hause aus befremdnis. reizvoll???
mit windvioline und luftklavier wünsche ich einen guten flug, fetten beat, leisen blues, rumsrumsrums, vor allem auch der muse, dideldum, gruß gb
naja, du, der.hannes, ich las bereits ähnliches, aber es entlockt mir immernoch ein lächeln (das ist streckenweise viel wert) - um der leichtigkeit! jedoch philosophisch betrachtet macht MIR das einen nicht ganz so konformen eindruck, es gibt ja schließlich auch ein paar "allgemeingültigkeiten", naturgesetzt sozusagen - obwohl, als kind betrachtet sich manches ding aus dem auge mutmaßlicher nichtexistenz als unding, so nach dem motto "was wäre, wenn ich nichts wäre als der gedanke eines fremden..." hmmm... ein bisschen hegel lesen hülfe die tage vielleicht... ;-)
es gibt so themen, die ein wenig abgeschmackt wirken. dieses zählt dazu, vor allem mit dem schlusssatz. hättest du auf die verlebte frau angespielt, auf jugendlich gezimmert von tacker und botox geklammert, die töchterchen sportlich gesucht den liebhaber auszuspannen, wäre das so wohl gangbar... jedoch, das fehlt schlicht. das ginge dann unter satire.
ABER: eher finde ich es erschreckend, wie wenig das recht in würde zu altern heute existiert, wer nicht mehr funktioniert hat eine binde am arm und wird abgeschoben.
Ein Traumwerk. Ein Schattenbild des Könntesein. Die Sehnsucht nach dem Absoluten, dem perfekten Ist-Soll-Zustand, der Erfüllung, des Ankommens, des Aufgehens, des Hafens..., des Fallenlassenkönnens in das Fehlende.
Schöne Bilder, feine Worte. Kleine Anmerkung: warum "malte", "die ich liebte", "strich" - warum nur die damit aufgegebene Chimäre?
Wäre als Titel nicht "Invariante" dehnbarer? Was ist schon Abstraktion? Was hat die mögliche Veränderung gemein mit den 6 Wänden der Außenwelt? (Müsste nicht in jeder dieser mindestens ein Loch sein?) Derzeit = Unquadratischer Eierkopp glotzt durch den löchrigen Verstand seiner Bilder aus/in Unermesslichkeit der Einseitigkeit. ;-)
Für die meisten Leser ist das hier nicht nachvollziehbar... glaube ich... zu kompliziert, wie so manches - was in seinen wunderbaren Gebilden - die Norm zum platzen bringt.
Zitat von der.hannesTopologisch ist das das gleiche wie eine "Kugel mit einem Henkel". Wenn man sich jetzt überlegt, wieviele Löcher der Kopf hat - ...
detaillierte sicht: gefüllte? leere? - ist der kopf das eigentliche loch, das schwarze? -oder gar ein weißes? was hat das mit dem halbvollen glas zu tun oder dem nihilismus, mit quanten, kätzchen oder dir und mir? oder ist ein loch im kopf unbedingt mathematisch die wahrscheinlichkeit des russischen rouletts? rien ne va plus... deine aufklärungsversuche bezüglich der topologie der formen humpeln ein bisschen, nimm doch mal ein brennglas ;-)))
und noch einmal, zumindest bis zum nächsten: rien ne va plus... wat is'n abstrakt??? - und, wat hat dit mit weihnacht am hütchen???
(wenn das keine steilvorlage ist, mein lieber, weiß ich auch nicht!)
vielleicht ist es mal wieder einer dieser momente, die am besten dafür geeignet sind, die klappe zu halten.
kara, ich kann - natürlich subjektiv - mit deinen gedichten kaum etwas anfangen. sie scheinen für mich genau das zu sein, was mcberry sanft durchs blümchen haucht, was joame ansatzweise beschreibt - natürlich um des verständnisses - und was perry doch ganz bei dir erfühlt. ich nicht.
viel kann man in naturgegebenes interpretieren, meist ist solches überzogen vom fast schon kitschig, von bildern deren konstrukt eigentlich nach eigenen worten sucht... mir sagt das nichts, denn was vielleicht belangvoll angedacht, schwebt unfassbar am rezipienten vorbei im ungewichtig des einerlei, verklebt im zuckerguß. wo ist das, was gefühl sein könnte? wo der sog? wo die verknüpfung? wo der spiegel? wo die fläche sich zu finden?
all die worte kenne ich bereits, doch was soll mich mitnehmen?
schlafloses herbstflattern. im fenster gegenüber hängt der mann ohne körper, baumelt über der heizung und erinnert sich - ein bisschen, ein klitzekleines funkeln vom gestern in das was kommt nach der traumlosigkeit, nach dem regen. so war es immer schon.
das leben als ein schleifchen bindend stolpert der, der es kann, nur ab und an über eingebundene knoten. passt zur jahreszeit. irgendwie.
-grammatikalisch: "verstummten" oder deine zeitform ist asynchron -phrasenschweinchen: "weil die worte sich verbraucht haben" (dit kannste besser!) und auch hier "hatten"
mögliche interpretation: ein ehedem für das beschreibende lyr.ich bedeutendes "lyr.du" (großmutter/-vater) vegetiert im pflegeheim dahin -reuse-... ohne aufgaben - langsam schleichende monotonie macht den verstand flach - cholerische anfälle, aufbegehren, gefolgt vom mundtot ergeben, der resignation. das endlose warten auf ein ende, egal, wie lange es dauert...
das leben als allgemeines krankheitsbild... mir fehlt hier ein bisschen gefühl - ich habe das gefühl, du hättest ursprünglich ein längeres dingens geschrieben, welches du auf dein dir wesentlich erscheinendes reduziertest. für mich funktioniert dieses nicht... das thema ist mir wohl bekannt.