Liebe Maya, sei froh, wenn so ein Literaturbanause wie ich sich nicht über deine Texte her macht. Meine Mission im Netz ist nun auch(am 7.7.07)erfüllt. Wünsche dir in Zukunft User, die dir gefallen.
„Rasant“ habe ich wiederholt, weil das LyrIch zum einen bei der „rasanten“ Mutter keinen Ruhepol findet, zum anderen auf dem weiteren Lebensweg auch nicht bei der „rasanten“ Mutter Erde. Letztendlich befindet es sich im übertragenen Sinne im freien Fall. Und Flugangst steht natürlich auch neben Lebensangst für Sinnzweifel und das damit verbundene Unwohlsein usw. Ist die ganze Abnabelungsszenerie nun nötig? Ich habe in meinem Leben eigentlich nur Pflichtlektüre gelesen, und so auch Kafkas „Verwandlung“. Da wurde dies Insekt auch zuweilen so akribisch beschrieben, dass ich Schwierigkeiten hatte, diese Details zu transformieren zur inneren Befindlichkeit Samsas. Nun handelt es sich hier ja um ein Prosagedicht. Und ich meine, es lässt sich logisch zuordnen, wenn die Nabelschnur widerwillig reißt. Aber wenn es dir nicht gefällt, werde ich es nicht ändern.
Es gibt ja Ansichten darüber bei Wikipedia und anderswo. Ich bezeichne meine Gedichte gerne als Prosagedichte, weil sie mir im direkten Vergleich mit diversen Gedichten anderer User sehr prosaisch vorkommen. Naja.
Ja, liebe Simone, Habibi, ist denn die Oma überhaupt tot, oder muss sie nicht doch noch in die Schweiz? Klar habe ich hier eine Witztechnik angewandt, bei dem dies irrsinnige Hin- und Herspringen eines paradoxen Verlaufs den eigentlichen Reiz bewirkt. Und eben dies ist eine spezielle Stilart in Gedichten vom Epiklord mit Erkennungswert hoffentlich, die man mögen darf und nicht muss. Aber dass der Enkel nicht am Freitodversuch unmittelbar beteiligt war sollte schon klar sein, ansonsten müsste ich es evtl. in Zeile 8 noch nachbessern und präzisieren.
Und Simone, die Schweiz zur 3. Welt zu zählen, was soll das?
Lieber K., danke für deine Verbesserungsvorschläge. Einzig (Hatte ihn sein Vater) GELEHRT, scheint mir zuviel des Guten für diese einfache Sache, die Armbanduhr als Kompass zu benutzen, unter Berücksichtigung der heuer leider üblichen Rede.
Die Sache ist einfach aufgeklärt: Es handelt sich hier eigentlich um einen Kommentar, den ich zu einer Illustration einer herbstlichen Fee einer mir gegenüber gereizten reizenden Künstlerin schrieb.
Hier habe ich mich mal im Witzemachen versucht. Witze werden ja meistens nicht gemacht - sie entstehen, z. B., wenn in geselliger Runde zwei gegenläufige Gedanken gleichzeitig (entspräche nicht der Denkweise eines Einzelgehirns) geäußert werden und dann plötzlich als Witz erkannt werden. Anders als Gags, Geflügelte Worte, Limericks, lustige Aphorismen etc. weisen Witze keine Autoren aus. Der bekannte Satiriker Gabriel Laub klagte einmal, dass ihm noch kein Witz eingefallen sei und es ihm ärgere, aber er kannte auch keinen, der einen produziert hatte.
Nun, den ich hier konstruiert habe, ist denn sicherlich auch keiner, auf den die Welt gewartet hätte und weit ins Land die Runde macht. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein selbst gebastelter ein solcher Knaller wird, ist wohl wie ein Sechser im Lotto. Aber vielleicht irre ich mich da.
Hätte mich gefreut, wenn du, Simone, hier einen eigenen dazu gestellt hättest. Lerne auch gerne hinzu - bin aber diesbezüglich bisher auf allen "Forenkanälen" enttäuscht worden.
Eigens ein Thread für eigene Witze? Konnte ich mir bis jetzt gar nicht vorstellen. Aber gut, toll. Dann leg doch probehalber aus deinem üppigen Angebot mal einen „Pracht-Pimmel“ auf den Philosophenstammtisch und rede nicht soviel herum. Und wehe es ist so einer von den frisierten aus dem Karneval. Bin echt gespannt auf eure Werke.
Ho, ho, ho, Ralfchen, lehne dich nicht zu weit aus deiner Hülle. Für mich hier draußen rieselt der Schnee. Vor einem Jahr hätte ich dir noch geraten, nehme schön deine Medikamente ein, damit du nicht narrisch wirst; jetzt empfehle ich es nicht mehr – bist schon narrisch. Und was du Autist für Schnee hältst ist Kalk.
in diesem Kontext gewinnt es doch eine ganz andere Bedeutung. Schau dir mal die Blechtrommel von Grass an und was das Oskarchen da so treibt. Das macht Literatur aus. Aber in so einem Ottonormalo wie dich kriegt man es nicht rein. Es scheint, als fehle dir die nötige Verdrahtung.