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Kurz nach Sonnenaufgang
Forum: Natur » Kurz nach Sonnenaufgang
12.10.2008 12:02
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Hallo Habibi
deinen Einwand mit dem "als" kann ich nicht nachvollziehen. wenn man stattdessen ein "wenn" einsetzten würde, wäre die Szene allgemein gehalten, würde sich also nur grundsätzlich auf Herbststürme beziehen. hier meinte ich aber ganz be...
Hallo Habibi
deinen Einwand mit dem "als" kann ich nicht nachvollziehen. wenn man stattdessen ein "wenn" einsetzten würde, wäre die Szene allgemein gehalten, würde sich also nur grundsätzlich auf Herbststürme beziehen. hier meinte ich aber ganz bestimmte Stürme, die die gerade in diesem Augenblick aufziehen. warum muss ein "als" auf die Vergangenheit verweisen?
Als Stürme sich – in diesem Augenblick – von Osten her
den Weg durch Buchenwälder dehnen …
also, für mich passt das … ? muß ich noch mal drüber nachdenken.
bei den Zweigen gefällt mir dein "wenn" besser. hab ich übernommen.
bei "verwirbeln Zeit und Raum" ist für mich schon ein Zusammenhang erkennbar. die Stürme ziehen auf, drücken die Bäume beiseite und verwirbeln Blätter oder was weiß ich und dem LyrIch verwirbelt beim Betrachten, im übertragenen Sinn, auch der Blickwinkel und es schweift ab, erinnert sich, denkt nach … so unverständlich?
thx und Gruß
Simone
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Kurz nach Sonnenaufgang
Forum: Natur » Kurz nach Sonnenaufgang
12.10.2008 09:56
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Buchen(en)wälder sind jetzt raus. siehe entcodieren
ich hab jetzt doch dein "streift" übernommen.
thx und Gruß
Simone
Buchen(en)wälder sind jetzt raus. siehe entcodieren 
ich hab jetzt doch dein "streift" übernommen.
thx und Gruß
Simone
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Kurz nach Sonnenaufgang
Forum: Natur » Kurz nach Sonnenaufgang
11.10.2008 22:01
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wenn du so viele herbstfarbene Hecken geschnitten hättest wie ich heute, würdest du auch darben und wimmern.
der Blick des LyrIch schwelgt nicht in den Farben, das würde bedeuten, es genießt was es sieht, es labt sich an der vermeintlichen Schönhe...
wenn du so viele herbstfarbene Hecken geschnitten hättest wie ich heute, würdest du auch darben und wimmern.
der Blick des LyrIch schwelgt nicht in den Farben, das würde bedeuten, es genießt was es sieht, es labt sich an der vermeintlichen Schönheit. doch die Blicke des Ich schweifen einfach, es nimmt die Farben, die Veränderung ganz einfach nur wahr. passt mir also sinngemäß nicht rein … die Tasse Tee darft du aber trotzdem trinken.
und dürfte ich dich bitten, deine Kommentare ein klitzekleines Bisschen verständlicher zu verfassen, das ist echt anstrengend, die erst zu entcodieren. 
thx und Gruß
Simone
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Kurz nach Sonnenaufgang
Forum: Natur » Kurz nach Sonnenaufgang
11.10.2008 20:00
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Kurz nach Sonnenaufgang
Mein Blick schweift durch Oktoberfarben,
streift Nebelwiesen, totes Laub:
Dort wo die Gräser fügsam darben
starb schon so mancher Traum -
und taub und reglos ruht ein Sehnen.
Als Stürme sich von Osten her
den We...
Kurz nach Sonnenaufgang
Mein Blick schweift durch Oktoberfarben,
streift Nebelwiesen, totes Laub:
Dort wo die Gräser fügsam darben
starb schon so mancher Traum -
und taub und reglos ruht ein Sehnen.
Als Stürme sich von Osten her
den Weg durch Buchenwälder dehnen
verwirbeln Zeit und Raum.
Ein Meer aus Rot zerfließt im Schimmern
der greifbar nahen Endlichkeit,
doch wenn die Zweige brüchig wimmern
zerfällt der Glanz zu eitlem Schaum.
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Worttuempel.de – Berlin Bern Bremen Dresden Hamburg Oberaula
Forum: Publikationen, Projekte und Veranstaltungen » Worttuempel.de – Berlin Bern Bremen Dres...
11.10.2008 11:00
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Lesung voller Erfolg!
- von Arno Boldt -
Die Lesung in Berlin haben wir also jetzt hinter uns gebracht. Und vorneweg soll gesagt sein: Alles hat gepasst! Die Lokalität( Café Provinz ) war perfekt auf uns und unser Vorhaben abgestimmt. Sc...
Lesung voller Erfolg!
- von Arno Boldt -

Die Lesung in Berlin haben wir also jetzt hinter uns gebracht. Und vorneweg soll gesagt sein: Alles hat gepasst! Die Lokalität( Café Provinz ) war perfekt auf uns und unser Vorhaben abgestimmt. Schon eine Stunde vorher konnte man hin und wieder Soundchecks aus dem kleinen Café vernehmen. Die Aufregung war spürbar. Diese steigerte sich erst einmal jedoch nicht, da bis fünf Minuten vor 20 Uhr kaum Gäste gekommen waren. Im Grunde, so dachten wir, lesen wir also für uns. Auch nicht schlecht! Aber nein, es wäre alles andere als optimal gewesen. Denn so etwas machen wir natürlich nicht für uns, sondern für diejenigen, die einen Narren an der Lyrik gefressen haben.
Insofern steigerten die dann doch massenhaft einströmenden Gäste zwar unsere Aufregung - auf der anderen Seite brachten sie aber erst den Sinn in diese Veranstaltung. Kurz nach 8 gings dann los. Svetlana brachte eine äußerst passende Einleitung und kündigte zwischendurch alle Leser extra noch einmal an. Die jeweiligen Dreizeiler sind der vorherigen Mitteilung zu entnehmen. Dass ich als erster in den Ring musste, störte mich nicht. Einerseits springt man immer in eine bestimmte Erwartungshaltung hinein, die man nicht kennt und man muss für den Nächsten die Leute einigermaßen bei Laune halten - aber was positiv war: Ich musste mich an keinem messen lassen. Ich durfte die Messlatte so tief hängen, wie es mein Gewissen (dem Nachfolgenden gegenüber) verkraften konnte. Trotz aller vorherigen Überlegungen, mich als Arschloch-Dichter zu etablieren, verweigerte ich meinem inneren Schweinehund diesen unsäglichen Wunsch und versuchte mein Bestes.
Fünf Texte sollten es sein. Bis zwei Stunden vor dem Event wusste ich aber noch nicht einmal, welche Texte hier angemessen wären. Ich musste mir verschiedene Parameter setzen, um eine abwechslungsreiche Darbietung zu erreichen. Lustig mussten ein paar sein, dann auch ein schwerer, der eine Herausforderung bzgl. des Lesens und aber auch des Hörens war; dann sollten es noch zwei Gedichte sein, die mir sehr nahe sind. Außerdem wollte ich nicht nur gebundene Lyrik vorbringen, sondern auch etwas dem entgegen stehenden - lyrische Prosa sollte also ergänzend hinzu kommen. Im Grunde beschränkte ich die Auswahl schließlich auf folgende Werke:
1. Der Herbst, der Dichter und dessen Traudel
2. medienhain
3. Die Trümmer und Dr. Tatu
4. Die Kehre
5. Liebes Liebchen
.
Die Idee war, am Anfang und Ende einen leichten Einstieg und einen lustigen Abgang herzustellen. Mit “medienhain” sollte eines meiner Eisbrecher einsetzen, um die Leute auf “Die Trümmer und Dr. Tatu” vorzubereiten. Dieser war auf jeden Fall der schwerste Text in meinem Repertoire. Nicht nur des Lesens wegen, sondern auch aufgrund der Länge. Ich kündigte zwar an, dass es eine etwas längere lyrische Prosa ist, aber auch die Schwere des Stoffes verlangte höchste Aufmerksamkeit. Alles in allem aber schien auch dieser schwer rüber zu bringende Text dem Publikum etwas gebracht zu haben.
“Die Kehre” ist einer der Texte, die mir sehr nahe sind. Und mein Versuch, gen Ende etwas in den Singsang zu verfallen, wurde goutiert. Ich war erleichtert, da ich auch hierbei im Vorfeld mit mir rang, ob es denn gut ankäme. Der letzte Text, “Liebes Liebchen” ist vielleicht etwas zu kurz; aber aufgrund seines Witzes und der dennoch immanenten inhaltlichen Tiefen wollte ich auf keinen Fall auf ihn verzichten.
Die 10 Minuten, die mir zur Verfügung standen, weiteten sich auf 11,5 aus - ich war zufrieden, da ich doch von 13 Minuten ausgegangen war. Zumal die brachiale Kaffeemaschine inmitten des Trümmer-Textes ihren Schnabel noch so sehr aufreißen wollte. Kurzzeitig war ich irritiert, versuchte aber, das zu kaschieren - riss ein bis zwei Scherze, trank mein Wasser und wartete auf die einsetzende Ruhe, um mit dem zweiten Teil dieses Che-Textes fortzufahren.
Simone war Nr. 2 und zog das Publikum auch in den Bann, so dass Mattes im Grunde schon zu Anfang auf den Wogen des Wohlwollens die Bühne betreten durfte. Er steigerte sich und seinen Sprach- und Gestenduktus ins Unermessliche. Hier wurde deutlich: Die Texte gehören einfach zu ihm, wie seine Mimiken und seine Gesten - eine 100%ige Ergänzung. Bereits während seines Vortrags und v.a. nach ihm überschwemmten sich diese mit Sympathiebekundungen. Das erste Teilstück war geschafft! Die Pause brachte die Kaffee-Junkies zur jetzt wieder frei gegebenen Kaffeemaschine; die Raucher durften ihre Lungen mit Rauch füllen.
Nach der Pause glänzten Margot und Olli mit Souveränität. Die Intensität ihrer Vorträge; die Nähe zu ihren Texten, spürten die Gäste wie Freunde gleichermaßen. Professionell in allen Belangen, keine Frage! Die anschließende Pause war unglücklich gewählt. Wir wollten den Gästen ihren Weg zum Kaffeeautomaten bzw. an die frische Luft - des Rauchens wegen - gönnen, bevor eine weitere halbe Stunde geballter Lyrik auf sie einprasselte. Zu kurz schien uns die Zeit in diesem Moment, die Margot und Olli zum Lesen benötigten - zu lang schien uns aber auch die Zeit, die die Gäste ohne Pause noch verbracht hätten, hätten wir dann bis zum Ende durchgezogen.
Und es sollten nicht nur noch zwei Lyriker kommen.. Inka, ganz in Schwarz - einem Künstler gar nicht so unähnlich, bewegte sich mit ihren Gedichten nicht nur im Raum, sondern auch noch eine ganze Zeit lang nach der Lesung in den Köpfen der Zuhörer. Einfühlsam, behutsam brachte sie die Zeilen auf den Weg, dass sich noch nicht einmal die Kaffeemaschine traute, dagegen zu revoltieren! Gunter, unser letzter Worttümpler, überzeugte ebenfalls. Seine Vortragsweise war witzig, amüsant - sie passte ganz einfach hinzu und brachte mir seine Texte sehr viel näher, als sie es bis dato waren. Ganz großes Kino!
Und dann, dann war noch nicht Schluss: Unser showdown, den wir am Abend zuvor schon einmal geprobt hatten, sollte der glorreiche Abschluss sein. Schade nur, dass Maya dann bei der Premiere fehlte. Mit Fieber ist eben nicht zu spaßen. (Dass du ja wieder hübsch gesund wirst, hörste?!) Aufhänger für diesen finalen Akt war das letzte Gedicht von Gunter, dem Mattes dann lyrisch antwortete - wobei er die Bühne mit einem hämischen Händeklatschen betrat. Ihm folgte danach Margot, die ihm wiederum in lyrischer Art und Weise die Leviten las. Was und wann ist ein Dichter auch ein Dichter, wann ist er Poet? Ein Schlagabtausch, dem sich dann Gunter anschloss und Margot erwiderte. Jetzt musste der Boldt ran.
Mit “Was für ein Blödsinn!” schickte ich mich auch an, die Bühne zu erklimmen. Ein kleiner Texthänger in der Mitte wurde lässig von Mattes aufgenommen und er soufflierte mir laut mein Stichwort: Die Ente, das Federvieh, das nie fliegt, sondern flattert, blieb mir im Halse stecken. Ich bedankte mich bei ihm, dem Mattes, und fuhr leidgeplagt fort. Aber das Publikum war begeistert und nahm, ja im Grunde den dargebotenen Gedanken als dankenswert an, dass der, der über Enten spricht, auch über diese zu sprechen wissen muss, um selbst keine zu sein. Ich schloss aber meinen Text, und flog - halb flatternd - wieder zurück in die Reihen der Adler. Margot vollendete schließlich das Meisterwerk souverän und machte die ungewollte Improvisation wieder wett.
Applause prallte gegen unsere Ohren und wir wurden hektisch darin, die übrigen drei - Inka, Simone und Olli - auf die Bühne zu holen, da uns sieben dies alles galt. Wir bedankten uns ebenfalls: eine Verbeugung, ein Knicks und fast verlegene Gesichter. Saustarke Gäste, traumhafte Qualität der Vorleser und zu den Texten muss ich ja nicht mehr viel sagen, oder? Ein durch und durch gelungener Abend - der auf jeden Fall wiederholt wird. Darauf könnt ihr euch schon einmal einstellen.
Die Texte im Überblick:
1) Arno Boldt (s.o.)
2) Simone Keil
- Verspielt
- Loslassen
- Abschied
- Résumé
- wieder zurück
3) Matthias Borchelt
- Ruchlose Schmähung
- Schweinerei
- Neuropsychiatrie
- Pinocchio
- Rote Liebe
- Fleisch
- Extensions
4) Margot S. Baumann
- Wir brauchen nicht zu flüstern
- Im Schatten neben dir
- Thanksgiving
- Zweiter Aufzug, letzte Szene
- Zwischenzeilen
5) Oliver de Carvalho Gomes
- Zuviel für mich
- U9, 3 Uhr
- Ursachenforschung
- Mein Schatz
- Willkommen 3. Welt
- Meine Meinung
6) Inka Ricarda Jung
- Wurzeln
- Der Philosophen Fluch
- Zweifel
- Ostern
- Deiner Augen Blicke
- Lebewohl
7) Gunter Scholtz
- Von Herzen
- Vergleichsweise
- Liebesdienste
- Weich
- Nirwana
.
Soweit von mir jetzt hier aus Dresden.
Bis bald.
AB.
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Forum: Feedback & Moderation » banner
10.10.2008 04:51
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ich wäre auch für: DAS Literaturforum
da Lyrik und Prosa beim googeln wohl eh nichts bringt, finde ich es unnötig das reinzuschreiben.
ich wäre auch für: DAS Literaturforum
da Lyrik und Prosa beim googeln wohl eh nichts bringt, finde ich es unnötig das reinzuschreiben.
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höhenzug
Forum: Diverse » höhenzug
09.10.2008 19:21
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höhenzug
kälte fällt in mein schweigen
zerrt an der schwere
legt sich ungefragt auf die haut
flüstert
erinnern
in die falten meiner augen
dämmert
über nebelleichen
die sich böentrotzig zum gipfel recken -
schwanken
und die angs...
höhenzug
kälte fällt in mein schweigen
zerrt an der schwere
legt sich ungefragt auf die haut
flüstert
erinnern
in die falten meiner augen
dämmert
über nebelleichen
die sich böentrotzig zum gipfel recken -
schwanken
und die angst vor dem fall
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schwer
Forum: Liebe und Leidenschaft » schwer
09.10.2008 15:29
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schwer
mit bleiernen lidern
neonfunken auf die laken
geblinzelt
verwirrte kühle auf matter haut
atmen und schweigen
flüchtige klänge
unter gähnenden scheiben
dunkel und hell
und dunkel
...
schwer
mit bleiernen lidern
neonfunken auf die laken
geblinzelt
verwirrte kühle auf matter haut
atmen und schweigen
flüchtige klänge
unter gähnenden scheiben
dunkel und hell
und dunkel
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Zeit
Forum: Circus Lyricus » Zeit
09.10.2008 14:10
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Zeit
Zeit ist der Wind der die Baumkronen teilt,
ist wie ein Kind das vorm Waldrand verweilt,
wartet und schweigt, bis die Wunde verheilt
und sich der Schorf in der Rinde verkeilt.
Zeit ist die Tür die sich vor dir verschließt,
oder ein...
Zeit
Zeit ist der Wind der die Baumkronen teilt,
ist wie ein Kind das vorm Waldrand verweilt,
wartet und schweigt, bis die Wunde verheilt
und sich der Schorf in der Rinde verkeilt.
Zeit ist die Tür die sich vor dir verschließt,
oder ein Fluss der ins Nebental schießt,
tief in den Furchen der Felsen zerfließt
und sich allwissend mit Salz übergießt.
Zeit ist ein Tunnel, stockdunkel und still,
tut auch niemals was sie soll - was sie will
ist nur zu langsam vergehen und schrill
raffen und gieren und werden und sein.
Spritzt man zu viele Hormone ins Schwein
lässt sie uns plötzlich, frühzeitig, allein.
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Die nicht ganz so lange Ballade vom Häslein, vom Hecht
Forum: Circus Lyricus » Die nicht ganz so lange Ballade vom Häsl...
08.10.2008 21:39
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[b]
Die nicht ganz so lange Ballade vom Häslein, vom Hecht und von einem ganz kleinen Häuflein Scheiße[/b]
"Ach du Scheiße", sprach ein Hase
und schiss dringlich auf die Straße.
Sein Mittagessen war wohl schlecht
dacht sich darauf ein alter Hecht,
...
[b]
Die nicht ganz so lange Ballade vom Häslein, vom Hecht und von einem ganz kleinen Häuflein Scheiße[/b]
"Ach du Scheiße", sprach ein Hase
und schiss dringlich auf die Straße.
Sein Mittagessen war wohl schlecht
dacht sich darauf ein alter Hecht,
der nebenan im Weiher wohnte
und dort unter Wasser thronte.
Er kniff die Kiemen trotzig zu,
doch gab er trotzdem keine Ruh.
"Ich mag den Duft der Scheiße nicht!"
sprach er dem Hasen ins Gesicht.
"Kannst du den Haufen nicht entfernen!?"
hört man ihn aus dem Wasser lärmen.
Das Häslein konnte nicht gut hören
und dacht, der Hecht wollt es betören.
So ging es schnell zum Weiher hin
und sagte: "Hecht, ach bitte sing
mir doch ne schöne Liebesweise
nicht zu laut und nicht zu leise,
das macht uns Hasen ziemlich wuschig
(sein Pürzel war auch schon ganz puschig)
und bringt uns schnell in Hasextase.
Doch plötzlich drückte es die Blase.
Es musste in den Weiher pissen,
da hatte es sich's ganz verschissen.
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Was mich am Tümpel total nervt, ist ...
Forum: Plauderecke » Was mich am Tümpel total nervt, ist ...
08.10.2008 21:05
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Danke Joame, mir gehts ganz gut ... na ja, das Kreuz schmerzt ein wenig, aber ich will nicht klagen, du weißt ja wie das so ist mit den, eigentlich nicht erwähnenwerten, Zipperlein, die einen ab einem gewissen Alter so befallen und mein seit eini...
Danke Joame, mir gehts ganz gut ... na ja, das Kreuz schmerzt ein wenig, aber ich will nicht klagen, du weißt ja wie das so ist mit den, eigentlich nicht erwähnenwerten, Zipperlein, die einen ab einem gewissen Alter so befallen und mein seit einiger Zeit ziemlich festsitzender Husten löst sich auch langsam und im Großen und Ganzen erfreue ich mich bester Gesundheit.
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Was mich am Tümpel total nervt, ist ...
Forum: Plauderecke » Was mich am Tümpel total nervt, ist ...
08.10.2008 20:36
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... dass das im Moment Kreise zieht
gefällts dir jetzt besser, Joame?
... dass das im Moment Kreise zieht
gefällts dir jetzt besser, Joame?
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grenzwertig
Forum: Diverse » grenzwertig
08.10.2008 17:58
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grenzwertig
ich strich die Nacht
in ätherischen Farben
45. Ecke Broadway
unter kichernden Chinesen
du standest verloren
so fern / so nah
fünfzehn Sekunden
gedankenlang Stille
die Stadt schwieg mit dir
bis mein Blick zerbrach
und ...
grenzwertig
ich strich die Nacht
in ätherischen Farben
45. Ecke Broadway
unter kichernden Chinesen
du standest verloren
so fern / so nah
fünfzehn Sekunden
gedankenlang Stille
die Stadt schwieg mit dir
bis mein Blick zerbrach
und der Tag vergaß
was der Morgen versprach
du warst / du bist
niemals gewesen
und ich strich die Nacht
mit smogschwerem Atem
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Rätsel2:
Forum: Zwischenwelten » Rätsel2:
07.10.2008 19:07
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ne, das geht nicht, das würde das Pokémon heißen
ne, das geht nicht, das würde das Pokémon heißen
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