Verlockend
Forum: Diverse » Verlockend
04.08.2008 19:36
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mal ein beispiel mit GW's teekanne (der inhalt ist mal bitte ausser acht zu lassen *g)
der peter ist noch ziemlich jung
die teekanne hat einen sprung
xXxxXxxX
xXxxXxxX
oder
peter ist noch ziemlich jung
die teekanne hat nen sprung
...
mal ein beispiel mit GW's teekanne (der inhalt ist mal bitte ausser acht zu lassen *g)
der peter ist noch ziemlich jung
die teekanne hat einen sprung
xXxxXxxX
xXxxXxxX
oder
peter ist noch ziemlich jung
die teekanne hat nen sprung
XxXxXxX
XxXxXxX
hier sieht man, dass in so einem metrischen text, die worte sich automatisch einfügen, je nach vorgegebenem schema. wenn der text länger ist, wird’s natürlich noch deutlicher.
mit einsilbigen wörtern geht das auch. die passen sich betont oder unbetont ein
peters ball ist rund
das ist nicht gesund
XxXxX
XxXxX
peters ball ist kugel rund
das ist nicht wirklich gesund
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November
Forum: Natur » November
04.08.2008 17:32
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Hi Alcedo
S1 gefällt mir nicht ganz so gut, ist doch sprachlich etwas verdreht.
und V3+4 müsstest du mir mal erklären, was soll das bedeuten? kapier ich nicht, was für ein Ursprung ist gemeint und wie soll der das Ich begleiten auf seinen Wegen?
...
Hi Alcedo
S1 gefällt mir nicht ganz so gut, ist doch sprachlich etwas verdreht.
und V3+4 müsstest du mir mal erklären, was soll das bedeuten? kapier ich nicht, was für ein Ursprung ist gemeint und wie soll der das Ich begleiten auf seinen Wegen?
Der Ursprung auf allen Wegen
nie wieder von mir wich.
Die Alliterationen in S4V2 sind mir zu viel des guten, bzw hebt sich der Vers dadurch unheimlich von den anderen ab und ich sehe inhaltlich keinen Grund dazu. "mir meinen Gaumen gerben" würde mir hier besser gefallen.
in der letzten Strophe würde es mich eher ansprechen wenn "den letzten" auch als letztes/als Abschluß stehen würde
und einmal, bevor ich geh,
auch - wunderbar - den Letzten.
das würde das ganze natürlich etwas durcheinander bringen, fände ich aber ein schöner Abschluß.
inhaltlich gefällt es mir sehr gut. die Jahreszeit in Verbindung mit dem Tod. das Ich scheint alt zu sein, ist bereit zu gehen und freut sich sogar darauf. es weiß, dass der Tod zum Leben gehört, wie der Wechsel der Jahreszeiten.
Rauhreif -> Raureif
Gruß
Simone
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Verlockend
Forum: Diverse » Verlockend
04.08.2008 17:02
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Hi GW
ich hab mich da zu unpräziese ausgedrückt. in Prosatexten gibt es das schon, aber nicht in metrischen Texten (um die es hier ja ging), da fügt sich die Betonung, wie gesagt, ein. ich kann das nicht so gut erklären, aber du kannst das hier ...
Hi GW
ich hab mich da zu unpräziese ausgedrückt. in Prosatexten gibt es das schon, aber nicht in metrischen Texten (um die es hier ja ging), da fügt sich die Betonung, wie gesagt, ein. ich kann das nicht so gut erklären, aber du kannst das hier mal nachlesen, wenn du magst.
Gruß Simone
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Verlockend
Forum: Diverse » Verlockend
04.08.2008 16:27
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@Joame
schaffst du doch immer
@Habibi
ich dachte eigentlich spätestens im ersten Terzett wäre es klar, dass der Wald gemeint ist, deshalb auch die Zweige.
mit den Ichfragmenten meinte ich, dass das LI Teile seiner selbst verstreut wie...
@Joame
schaffst du doch immer
@Habibi
ich dachte eigentlich spätestens im ersten Terzett wäre es klar, dass der Wald gemeint ist, deshalb auch die Zweige.
mit den Ichfragmenten meinte ich, dass das LI Teile seiner selbst verstreut wie Brotkrumen, um mal bei Hänsel und Gretel zu bleiben und die gehen ja nicht verloren, sondern irgendwann ist einfach nichts mehr übrig bzw hat das LI sich selber komplett aufgegeben/weggegeben/verstreut ... die Bänder hab ich rausgenommen, weil ich die inhaltlich in dem ganzen Wald und Sich-Selbst-Verlieren Geschehen nicht wirklich stimmig fand ... wenn dir ein besseres Wort einfällt, immer her damit
du verunsicherst mich nicht, ich freu mich wenn du dich damit beschäftigst und mir deine Gedanken dazu hierläßt
Besten Dank und Gruß
Simone
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Weiße Zwerge
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Weiße Zwerge
04.08.2008 14:59
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Hi Primel
nein, es geht nicht um Zwerge. Gimli wäre zum tragen doch auch etwas schwer, besonders wenn er die große Axt dabei hat ...
ich meinte schon ein Kind. ich weiß ja nicht, ob du Kinder hast, aber diese Dinge können dir ja Sechsjährige sc...
Hi Primel
nein, es geht nicht um Zwerge. Gimli wäre zum tragen doch auch etwas schwer, besonders wenn er die große Axt dabei hat ...
ich meinte schon ein Kind. ich weiß ja nicht, ob du Kinder hast, aber diese Dinge können dir ja Sechsjährige schon recht gut erklären und die werden auch noch gern getragen.
interessant wie du die ersten Strophen liest. wenn man es so liest, könnte man den "ich trag dich" Teil auch im übertragenen Sinn deuten und dann find ich es gar nicht so unpassend und auch nicht negativ, ganz im Gegenteil.
Danke und Gruß
Simone
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Verlockend
Forum: Diverse » Verlockend
03.08.2008 20:29
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Hallo GW
mit deinen X-en gehe ich nicht ganz konform, es gibt in der deutschen Sprache keine zwei aufeinander folgende betonte Silben, und auch keine drei unbetonte in Folge, von daher passt sich das beim Lesen schon automatisch an.
S2V4 hab ic...
Hallo GW
mit deinen X-en gehe ich nicht ganz konform, es gibt in der deutschen Sprache keine zwei aufeinander folgende betonte Silben, und auch keine drei unbetonte in Folge, von daher passt sich das beim Lesen schon automatisch an.
S2V4 hab ich absichtlich verlängert, um die Weite zu verdeutlichen, die das Ich sucht.
ich hab den Text aber noch mal umgebaut, ich war mit den Terzetten auch nicht zufrieden. und du hast recht es war nicht wirklich rund. ich hoffe, es ist jetzt gefälliger.
aber schön, dass das Hänsel und Gretel Thema bei dir angekommen ist, das hatte ich mir auch so gedacht. ja, so eine Beziehung ist sicher ungesund, genau wie zuviel Lebkuchen *g.
Besten Dank und Gruß
Simone
Hi Joame
so ab und zu mag ich es ganz gern mal geschwollen … allerdings bin ich grad zu faul polyäthylenartig nachzugoogeln … also Danke
Gruß
Simone
alt
Du locktest mich dem Frohsinn von der Seite,
mit sanftem Flüstern, hin zu deinen Senken.
Es schien als könntest du, sogar von Ferne,
den allerkleinsten meiner Schritte lenken.
Und ich verwarf die Fragen und Bedenken,
als wollte ich dir mich, nur allzu gerne,
und auch mein makelloses Lächeln schenken.
Beharrlich suchte ich in deiner Enge Weite.
Die Pfade wurden mir bekannt und auch das madige Getier
das sich manchmal, mit mir, so unachtsam in dir verlief
und in dein Dunkel rannte, viel zu tief.
Es blieb die Furcht (ein kleiner Rest), dass ich mich selbst in dir verlier,
so band ich Bänder fest an deine hartnäckigen Zweige.
Doch jeder Vorrat geht einmal zur Neige.
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Heimweg
Forum: Diverse » Heimweg
03.08.2008 18:43
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Heimweg
Du rieselst über meine Haut,
vertraute Sehnsucht, brennst dich ein
am Siedepunkt der Nacht.
Südostwind treibt sein Schauerspiel,
weht sanfte Klänge übers Land
und mich auf unbekannte Wege,
entgegen meinem Ziel:
Verlacht vom ...
Heimweg
Du rieselst über meine Haut,
vertraute Sehnsucht, brennst dich ein
am Siedepunkt der Nacht.
Südostwind treibt sein Schauerspiel,
weht sanfte Klänge übers Land
und mich auf unbekannte Wege,
entgegen meinem Ziel:
Verlacht vom Mond und seinem Licht,
in dessen fahlem Widerschein
sich dein Gesicht in Fensterscheiben
der Fachwerkhäuser bricht.
Und menschenleer geh ich zurück,
um, Stück für Stück, dein Feuermal
in meiner Haut zu schützen.
Audioversion
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's ist Musik, die mich umgibt
Forum: Plauderecke » 's ist Musik, die mich umgibt
27.07.2008 23:27
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die muppets haben (neben ihrem, nicht für jeden verständlichen, tiefsinnigen, ja philosophischen Humor, der Geschichte schrieb) auch die Musik und Texte revolutioniert! hier mal ein gutes Beispiel , das auch heute noch in einem Atemzug mit Beethov...
die muppets haben (neben ihrem, nicht für jeden verständlichen, tiefsinnigen, ja philosophischen Humor, der Geschichte schrieb) auch die Musik und Texte revolutioniert! hier mal ein gutes Beispiel , das auch heute noch in einem Atemzug mit Beethoven, Brahms und Grete Weiser genannt wird.
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's ist Musik, die mich umgibt
Forum: Plauderecke » 's ist Musik, die mich umgibt
27.07.2008 22:55
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ach so, PS
Zitat:
Der Text von "Wo bist du" ist noch unterirdischer als mein neues Gedicht
... scheiß egal, hauptsache die Metrik paßt
ach so, PS
| Zitat: |
Der Text von "Wo bist du" ist noch unterirdischer als mein neues Gedicht
|
... scheiß egal, hauptsache die Metrik paßt
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's ist Musik, die mich umgibt
Forum: Plauderecke » 's ist Musik, die mich umgibt
27.07.2008 22:53
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Zitat:
die Muppets fand ich immer doof
wahrscheinlich verstehst du diese tiefgründige, subtile Art von Humor einfach nicht!
| Zitat: |
die Muppets fand ich immer doof
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wahrscheinlich verstehst du diese tiefgründige, subtile Art von Humor einfach nicht!
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Was ich dir bin
Forum: 2008 Lyrik » Was ich dir bin
27.07.2008 22:47
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Zitat:
"Gesichtet" fand ich recht passend, da kommt ein ungehorsames Kind in Sichtweite und bietet sich geradezu an, um seinen Frust daran auszulassen.
dazu wollte ich noch was sagen. das "gesichtet" wäre passend, wenn es fremde Kinder wären. man ...
| Zitat: |
"Gesichtet" fand ich recht passend, da kommt ein ungehorsames Kind in Sichtweite und bietet sich geradezu an, um seinen Frust daran auszulassen.
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dazu wollte ich noch was sagen. das "gesichtet" wäre passend, wenn es fremde Kinder wären. man pickt sich eins raus und schiebt ihm den schwarzen Peter zu. aber hier ist das doch eher eine schleichende Entwicklung, ein Rollenverhalten bzw eine Rollenzuweisung die sich im Lauf der Jahre so entwickelt hat und da finde ich "gesichtet" passt nicht ganz.
ist natürlich auch ein Reimproblem, aber ich denke, S2V2+4 müssen sich ja nicht unbedingt mit S1V1+3 reimen, von daher wär das doch lösbar.
| Zitat: |
das, ob der bösen Taten, Prügel einkassierte.
Den "Ungehorsam" hat sie dennoch nicht vernichtet -
"Sie" bezieht sich auf die Prügel. Die Prügel hat den Ungehorsam nicht vernichtet. Fändest du "hat dies dennoch..." verständlicher?
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die Prügel ist Mehrzahl, also müsste es "haben sie dennoch nicht vernichtet" heißen, daher kommt das unverständlich rüber, das sprengt natürlich das Metrum. also ich fände "dies" besser, das könnte man auf dies alles was passiert ist beziehen.
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Was ich dir bin
Forum: 2008 Lyrik » Was ich dir bin
26.07.2008 10:00
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Zitat:
teilweise recht unklar um den heißen Brei herum formuliert
da hab ich etwas unklar um den heißen Brei herum formuliert. ich meinte nicht die Aussage, die ist klar, sondern die Formulierung. zB hier:
sie zeigt dich selbst, nebst deinem...
| Zitat: |
teilweise recht unklar um den heißen Brei herum formuliert
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da hab ich etwas unklar um den heißen Brei herum formuliert. ich meinte nicht die Aussage, die ist klar, sondern die Formulierung. zB hier:
sie zeigt dich selbst, nebst deinem Mann und meiner Schwester,
auch deren Kinder, meinen Schwager schön belichtet!
verwiesest du mit deinem Blick, ein Foto zu beachten:
das wirkt es für mich ins Metrum bzw in den Reim gezwungen. kann natürlich sein, dass du das genauso haben willst, aber auf mich wirkt es doch recht schwafelig und bemüht, da fehlt mir die sprachliche Leichtigkeit, die du sonst so drauf hast.
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Was ich dir bin
Forum: 2008 Lyrik » Was ich dir bin
26.07.2008 02:07
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Nun hast du eine neue Fotowand errichtet,
sie zeigt dich selbst, nebst deinem Mann und meiner Schwester,
auch deren Kinder, meinen Schwager schön belichtet!
Nur ich, ich fehle wieder mal, der Luftverpester,
mit der Aufzählung hab ich ein Pr...
Nun hast du eine neue Fotowand errichtet,
sie zeigt dich selbst, nebst deinem Mann und meiner Schwester,
auch deren Kinder, meinen Schwager schön belichtet!
Nur ich, ich fehle wieder mal, der Luftverpester,
mit der Aufzählung hab ich ein Problem, so wie es da steht, wären das die Kinder vom Mann der Mutter und der Schwester des LI, denn der Schwager wird erst hinterher erwähnt. und warum ist besonders der Schwager schön belichtet? gut man könnte das erklären. das LI ist auch weiblich und unverheiratet, aber das steht ja nirgends.
der, wenn ihm was nicht passte, stärker revoltierte
und schon als kleines Kind als schwarzes Schaf gesichtet,
das, ob der bösen Taten, Prügel einkassierte.
Den "Ungehorsam" hat es dennoch nicht vernichtet –
warum stärker revoltierte? stärker als wer? wahrscheinlich als die Schwester, aber eigentlich ist das Adjektiv überflüssig und ohne wäre es für mich, als Aussage, sogar eindringlicher.
dann erscheint mir das "gesichtet" im Kontext irgendwie nicht ganz passend.
auf was bezieht sich das "es" im vierten Vers? wenn die Prügel gemeint sind, müsste es doch weiblich sein.
nur mich und mein Vertrauen in das Gute dieser Welt,
nur mich und meine Fähigkeit, an Fremde mich zu binden,
weil, so geprägt, noch der Erwachs'ne durch das Raster fällt,
das dringend nötig ist, um Wert und Halt, sein Glück zu finden.
warum sollte man sich an Fremde binden wollen? schon klar, was gemeint ist aber einfach "mich zu binden" würde genau das aussagen.
die beiden ersten Zeilen sind mir persönlich zu Dick und zu rührselig. Zeile 3+4 fuchteln mir zu offensichtlich mit dem Zeigefinger vor der Nase rum. ich halte die ganze Strophe für nicht besonders gut und für überflüssig, das sollte sich aus dem Text rauslesen lassen ohne den Leser mit der Nase reinzudrücken.
Und als ich dagestanden, um die Fotos zu betrachten,
da schienst auch du zu registrieren, dass ich fehle,
mit leichter Schamesröte, einer trocknen Kehle,
verwiesest du mit deinem Blick, ein Foto zu beachten:
Gleich hinter einer Kerze stand ein Bildchen, 3x4
mit mir. Ich heulte innerlich. Das war und bin ich dir.
müsste das nicht "stand ein Bild von mir" heißen?
also ganz ehrlich, hier fehlt mir insgesamt das, was ich sonst an deinen Texten so gut finde. es ist doch teilweise recht unklar um den heißen Brei herum formuliert und sprachlich hauts mich auch nicht vom Hocker. die Idee find ich gut, aber an der Umsetzung fehlt mir noch der Schliff und die Treffsicherheit, mich da zu packen wo es wehtut.
Gruß Simone
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Weiße Zwerge
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Weiße Zwerge
26.07.2008 00:27
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Danke euch beiden für die Verbesserungen.
ja S1V4 paßt nicht wirklich gut, muß ich noch mal umbauen, fällt mir aber auf die Schnelle nix ein.
so *hüstel ... also doch etwas wirr *g ... eigentlich ist das LD das Kind und LI ein Elternteil. mein...
Danke euch beiden für die Verbesserungen.
ja S1V4 paßt nicht wirklich gut, muß ich noch mal umbauen, fällt mir aber auf die Schnelle nix ein.
so *hüstel ... also doch etwas wirr *g ... eigentlich ist das LD das Kind und LI ein Elternteil. mein Grundgedanke war, die Auseinandersetzung mit dem Tod, eben aus den verschidenen Blickwinkeln. die beiden sind mit dem Tod konfrontiert worden und gehen jeder auf seine Art damit um, aber trotz der verschidenen Sichtweisen, bleibt ihnen am Ende die Gemeinsamkeit, das Leben. der Blick auf das Positive. und das sie einander haben ... und jetzt könnt ihr mich steinigen ... gute N8
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Weiße Zwerge
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Weiße Zwerge
25.07.2008 20:34
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Hallo Habibi
Zitat:
als erstes haben mich beim Lesen die fehlenden Kommas gestört
präzisier das doch mal, welche denn und wo gehören die hin? … *g
ja, die erste Zeile fällt etwas aus dem Rahmen, aber sonst ist das ein Daktylus und die Zeilen...
Hallo Habibi
| Zitat: |
als erstes haben mich beim Lesen die fehlenden Kommas gestört
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präzisier das doch mal, welche denn und wo gehören die hin? … *g
ja, die erste Zeile fällt etwas aus dem Rahmen, aber sonst ist das ein Daktylus und die Zeilen sind alle vierhebig. für mich liest sich's schon rund, aber ich hab's ja auch geschrieben. *g
das "ganz klar" hatte ich bewusst da so platziert, (ja, ja, das kann jetzt jeder sagen *g) aber ich fand die Ausdrucksweise passt zum LD.
ein weißer Zwerg ist, in der Kurzform, ein kleiner Stern, der langsam stirbt. die ausführlichere und genauere Beschreibung kannst du hier nachlesen, wenn's dich interessiert.
ich bin etwas erstaunt, dass du fragst wer das "Du" ist, denn ich fand eigentlich, das liegt auf der Hand. deshalb möchte ich zum Inhalt jetzt nicht unbedingt was sagen, weil mich nun doch mal interessieren würde, ob das andere auch so wirr finden. obwohl es recht unwahrscheinlich ist *g, aber vielleicht guckt ja doch noch jemand anderes vorbei.
Besten Dank und Gruß
Simone
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Weiße Zwerge
Forum: Philosophisches und Grübeleien » Weiße Zwerge
25.07.2008 12:12
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Weiße Zwerge
Du erzählst mir, warum Kontinente versinken,
dass mancher der Sterne vor langem erstarb,
warum die Delfine im Meer nicht ertrinken;
und Tote, die legt man nun mal in den Sarg.
Ich frage mich, ob es wohl heute noch regne...
Weiße Zwerge
Du erzählst mir, warum Kontinente versinken,
dass mancher der Sterne vor langem erstarb,
warum die Delfine im Meer nicht ertrinken;
und Tote, die legt man nun mal in den Sarg.
Ich frage mich, ob es wohl heute noch regnet,
warum mich der Himmel so zynisch verlacht,
und ob man sich tatsächlich zweimal begegnet.
Hab ich heute Mittag den Herd ausgemacht?
Ich halte dich fest und ich trag dich ein Stück.
Du sagst mir, dass, auch wenn es manchmal so scheint,
ein Flusskrokodil doch in Wahrheit nicht weint,
und lächelst mich an. Und ich lächle zurück.
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