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gefickt, genickt und ab
Forum: Circus Lyricus » gefickt, genickt und ab
23.07.2008 19:32
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Analverkehr?
"Was ist das für ein Schweinekram?!"
So sprach ein Blümchensexgendarm
und steckte sich ein Blümelein
(er holte es aus seinem Schuh),
ganz tief in den Zwölffingerdarm.
Dann kniff er seine Backen zu
und lenkte weiter den Ve...
Analverkehr?
"Was ist das für ein Schweinekram?!"
So sprach ein Blümchensexgendarm
und steckte sich ein Blümelein
(er holte es aus seinem Schuh),
ganz tief in den Zwölffingerdarm.
Dann kniff er seine Backen zu
und lenkte weiter den Verkehr,
von Nord nach Süd, und hin und her.
Am Abend als die Sonne sank,
gleich hinterm Industriegelände,
ging er (es stank sein Arm) was trinken,
und wusch sich nicht einmal Hände,
weil er nicht - nein! - nur andre stinken.
Es traf ihn wie ein Hammerschlag:
"Oh Schreck! Die Frau! Der Hochzeitstag!"
Und ihm fiel dieses Blümlein ein,
er griff ganz tief in sich hinein,
doch konnte es nicht wieder finden
(er suchte vorne und nicht hinten).
Er weinte bitter, fluchte barsch,
sein Blümelein das war im Arsch.
"Die Anneliese schlägt mich tot!"
Es war zu spät, die Zeit zu kurz,
so schenkte er ihr in der Not,
nen frischen Gladiolenfurz.
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gefickt, genickt und ab
Forum: Circus Lyricus » gefickt, genickt und ab
23.07.2008 08:01
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gefickt, genickt und ab
Du kommst vorbei, sporadisch nur, doch immer wieder
und vögelst sie mal schnell, gehst dann zufrieden heim.
Legst ihr die Dollarnoten wortlos auf den Nachttisch nieder,
zu fragen, wie es ihr wohl geht, fällt dir im...
gefickt, genickt und ab
Du kommst vorbei, sporadisch nur, doch immer wieder
und vögelst sie mal schnell, gehst dann zufrieden heim.
Legst ihr die Dollarnoten wortlos auf den Nachttisch nieder,
zu fragen, wie es ihr wohl geht, fällt dir im Traum nicht ein.
Bei ihr musst du dich nicht verstellen, sie muss nicken,
denn du bezahlst dafür, ein ganzes Schwein zu sein.
Kannst sie (die Olle tut das nicht) auch mal von hinten ficken.
Fühlst du dich groß dabei, oder am Ende nur zu klein?
Vielleicht weißt du es selber nicht, das scheint mir logisch,
so nachvollziehbar auch, doch ist es deshalb fair?
Eventuell ist dieser Zeitvertreib sogar methodisch:
Zu Hause bist du makellos, bei ihr nur irgendwer.
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Vorschläge um Wind in den Schornstein zu bringen
Forum: Feedback & Moderation » Vorschläge um Wind in den Schornstein zu...
22.07.2008 20:14
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@GW
... ich ging davon aus, dass es demnächst hier nur so wimmelt und dann braucht ihr schließlich Hilfe ...
@GW
... ich ging davon aus, dass es demnächst hier nur so wimmelt und dann braucht ihr schließlich Hilfe ...
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November I
Forum: Natur » November I
22.07.2008 20:08
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Das sind alles nur Vorschläge und das meiste ist rein subjektiv, lass dir Sachen, die dir wichtig sind nicht madig machen.
Den wie Vergleich hat Margot angesprochen (mir fällt so was meist nicht auf, besonders bei meinen eigenen Texten *g) aber der...
Das sind alles nur Vorschläge und das meiste ist rein subjektiv, lass dir Sachen, die dir wichtig sind nicht madig machen.
Den wie Vergleich hat Margot angesprochen (mir fällt so was meist nicht auf, besonders bei meinen eigenen Texten *g) aber der wird in der neuen Version noch deutlicher und den würde ich unbedingt rausnehmen.
Die neue Version find ich etwas besser, ist mir aber zu abgehackt. Ich würde die Zeilen mehr ineinander greifen lassen, damit es schöner fließt. Ich hab mal kurz was gebastelt, nur als Beispiel wie ich das meine. Die Zeilenenden passen nicht ganz, aber wenn es einheitlicher ist kann der Text besser fließen und dann finde ich so einen Text schöner zu lesen. … wieder rein subjektiv, gelle
Der Herbstzeitlosen Tage sind gezählt
und trostlos schimmern vormals grüne Wiesen,
schon längst bereit den ersten Reif zu tragen,
der sich geschmeidegleich als Glitzerkleid
auf sommermüde Gräser legt.
Der Bäume großes Glühen dauert noch
und ihre Tränen fallen sanft zur erde.
Die letzten Rosen duften Abschied in
das Requiem des abgelegten Sommers,
im viel zu schnellen Takt des Spechts.
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Verbrannte Erde
Forum: Liebe und Leidenschaft » Verbrannte Erde
21.07.2008 23:18
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Hi GW
Da tut sich ja interpretationstechnisch so einiges auf *g …
also in S1 war ich noch bei Sex. Das du will noch mal und hat sich extra aufgemotzt, während das Ich doch eher seine Ruhe haben will, sich umdrehen und heia. Also wäre das Du ei...
Hi GW
Da tut sich ja interpretationstechnisch so einiges auf *g …
also in S1 war ich noch bei Sex. Das du will noch mal und hat sich extra aufgemotzt, während das Ich doch eher seine Ruhe haben will, sich umdrehen und heia. Also wäre das Du eine Frau und das Ich eindeutig ein Mann *g.
in S2 war ich dann bei Sex. Man hat sich heftig gestritten und fällt nun trotzdem (oder gerade deshalb) versöhnlich, wild übereinander her.
In S3 war ich dann doch wieder bei Sex, zumindest am Anfang. Allerdings schmeißen mich die roten Körbe dann etwas aus der Bahn. Mir würde dazu so einiges einfallen, allerdings, warum die verbrannte Erde tragen ist mir schleierhaft. Die letzten beiden Zeilen find ich auch super.
Gefällt mir insgesamt gut, auch sprachlich, explizit die Binnenreime, auch die Doppeldeutigkeiten, die sich durch die Zeilenumbrüche ergeben.
Gruß Simone
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Vorschläge um Wind in den Schornstein zu bringen
Forum: Feedback & Moderation » Vorschläge um Wind in den Schornstein zu...
21.07.2008 22:46
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nur mal kurz zur Klarstellung. ich habe nicht GW's aktivität bemängelt, sondern nur gesagt, dass er zeitweise eben außer Dienst ist und damit wollte ich auf keinen Fall sagen, man solle ihn absetzen, sondern meinte nur, dass noch eine zusätzliche Mod...
nur mal kurz zur Klarstellung. ich habe nicht GW's aktivität bemängelt, sondern nur gesagt, dass er zeitweise eben außer Dienst ist und damit wollte ich auf keinen Fall sagen, man solle ihn absetzen, sondern meinte nur, dass noch eine zusätzliche Mod-Unterstützung nicht schaden könnte.
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November I
Forum: Natur » November I
21.07.2008 21:38
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Hi habibi
das „Geschmeide“ in S1V5 gefällt mir nicht. Das ist zu ausgelutscht, da fände ich irgendwas neues, vielleicht ungewöhnliches besser, fällt mir grad aber auch nichts ein.
S2V1. warum „großes Glühen“? wolltest du damit was bestimmtes zum ...
Hi habibi
das „Geschmeide“ in S1V5 gefällt mir nicht. Das ist zu ausgelutscht, da fände ich irgendwas neues, vielleicht ungewöhnliches besser, fällt mir grad aber auch nichts ein.
S2V1. warum „großes Glühen“? wolltest du damit was bestimmtes zum Ausdruck bringen? „dauert noch“ find ich gut wegen der Zweideutigkeit.
Das „nun“ in S2V2 hat eigentlich keinen tieferen Sinn, außer die X-e aufzufüllen. Die Zeile würde ich evtl umstellen. Auch V3 wirkt irgendwie dazwischen geklatscht. Vielleicht kann man V2 u V3 verbinden, dass es sprachlich nicht so abgehackt wirkt. Das „Requiem“ ist mir zu dick.
Mit den letzten beiden Zeilen hab ich ein Inhaltliches Prob. Die ganze Zeit wird beschrieben, dass es Herbst ist und hier sprichst du von „Ahnung“ das passt für mich nicht. Es ist doch klar, dass der Abschied da ist. Logischer wäre der Duft der Rosen erinnert an den vergangenen Sommer.
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die Zeilen sind ungleichmäßig, was beim lesen nicht so sehr stört, es holpert nur etwas am Zeilenanfang von V5. aber mir würde es besser im Ohr liegen, wenn es etwas gleichmäßiger wäre, würde meiner Meinung nach auch besser zum Inhalt passen, zumal der Text im ganzen (bis auf den Specht) doch eher gemächlich rüber kommt. Evtl mehr weibliche Kadenzen einsetzen, das würde den Text schöner fließen lassen. Oder die Zeilenenden zumindest einheitlich gestalten.
Klanglich finde ich es gut, wie du die O, A und Ei Laute einsetzt, wobei S1 noch besser wirkt als S2, die durch die abgehackten Sätze verliert.
Gruß Simone
edit
Margot hat die Träne angesprochen, dazu wollte ich noch kurz was sagen. wenn man das "dauert noch" doppeldeutig liest (und ich denke so wars auch gedacht), einerseits im Sinne von andauern, andererseits im Sinn von traurig sein, dann paßt die Träne da meiner Ansicht nach gut rein und erklärt sich auch.
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Wohlauf! noch getrunken // Den funkelnden Wein!
Forum: Plauderecke » Wohlauf! noch getrunken // Den funkelnde...
21.07.2008 20:55
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ich dachte ja, Alcedo läßt zu seinem Einstand mal ein Fläschen Schampus knallen ... aber na ja, dann stoße ich halt mit meinem eigenen an! denn man hoch die Tassen. auf Alcedo!
ich dachte ja, Alcedo läßt zu seinem Einstand mal ein Fläschen Schampus knallen ... aber na ja, dann stoße ich halt mit meinem eigenen an! denn man hoch die Tassen. auf Alcedo!
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Vorschläge um Wind in den Schornstein zu bringen
Forum: Feedback & Moderation » Vorschläge um Wind in den Schornstein zu...
21.07.2008 20:52
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Habibi hat das Prob mit den Neuzugängen angesprochen und das ist ja so ein Kreislauf. es ist nichts los, also macht es keinen Spaß und man verliert auch die Lust am kommentieren ... also ist noch weniger los usw ... da wäre es wohl als erstes mal ang...
Habibi hat das Prob mit den Neuzugängen angesprochen und das ist ja so ein Kreislauf. es ist nichts los, also macht es keinen Spaß und man verliert auch die Lust am kommentieren ... also ist noch weniger los usw ... da wäre es wohl als erstes mal angebracht, dass sich jeder an die eigene Nase faßt (und da nehme ich mich nicht aus) und versucht ein bißchen aktiver zu werden, gerade was das kommentieren betrifft.
und was die Modministration betrifft, da bin ich recht zuversichtlich, dass Alcedo, frisch und fröhlich, in die angestrebte Richtung lenkt. allerdings wird er das alleine auch nicht auf die Reihe bekommen, von daher wäre es vielleicht angebracht, wenn er sich noch ne Hilfe sucht. Don ist ja nie da und GW ja doch auch eher nur zeitweise (und das ist nur eine Feststellung, kein Vorwurf)
das anwerben von usern aus anderen Foren, wird wohl auch nicht so einfach sein, es ist doch kaum einer noch in anderen Foren aktiv. ich persönlich nur sporadisch und da wo ich ab und zu was reinwerfe, findet man eher nicht das, was hier gesucht wird *g ... außerdem kann mich in anderen Foren niemand leiden, deswegen bin ich ja hier
die Idee mit den Kindergedichten fand ich auch eine schöne Sache, war mal ne Abwechslung, aber genauso schade fand ich auch, dass überhaupt keine Rückmeldung kam.
aber prinzipiell finde ich sowas eine gute Idee und man hat ja auch an der Beteiligung gesehen, dass es angenommen wurde.
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Verlockend
Forum: Diverse » Verlockend
21.07.2008 19:05
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Verlockend
Du locktest mich dem Frohsinn von der Seite,
mit sanftem Flüstern, hin zu deinen Senken.
Es schien als könntest du, sogar von Ferne,
den allerkleinsten meiner Schritte lenken.
Und ich verwarf die Fragen und Bedenken,
als woll...
Verlockend
Du locktest mich dem Frohsinn von der Seite,
mit sanftem Flüstern, hin zu deinen Senken.
Es schien als könntest du, sogar von Ferne,
den allerkleinsten meiner Schritte lenken.
Und ich verwarf die Fragen und Bedenken,
als wollte ich dir mich, nur allzu gerne,
und auch mein makelloses Lächeln schenken.
Beharrlich suchte ich in deiner Enge Weite.
Die Pfade wurden mir bekannt, auch das Getier
das sich, mit mir, gedankenlos in dir verlief
und in dein Dunkel rannte - viel zu tief.
Es blieb die Furcht, dass ich mich selbst in dir verlier
und streute Ichfragmente unter deine Zweige.
Doch jeder Vorrat geht einmal zur Neige.
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Vorschläge um Wind in den Schornstein zu bringen
Forum: Feedback & Moderation » Vorschläge um Wind in den Schornstein zu...
21.07.2008 12:39
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das Problem ist doch, nach Worttümpel googelt niemand, sondern nach Gedichte, Lyrik oder Forum oder ähnliches. also müßte das meiner Meinung nach auch im Namen stehen. also eine HP die zB "www.Worttümpel.Lyrik.Literatur" oder was in die Richtung heiß...
das Problem ist doch, nach Worttümpel googelt niemand, sondern nach Gedichte, Lyrik oder Forum oder ähnliches. also müßte das meiner Meinung nach auch im Namen stehen. also eine HP die zB "www.Worttümpel.Lyrik.Literatur" oder was in die Richtung heißen würde, wäre doch dann eher zu finden, oder nicht?
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Vorschläge um Wind in den Schornstein zu bringen
Forum: Feedback & Moderation » Vorschläge um Wind in den Schornstein zu...
21.07.2008 01:57
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man kann eine HP so mit dem Tümpel verknüpfen, dass man automatisch da landet. Beispiel:
http://lyrikforum.oyla10.de/cgi-bin/hpm_homepage.cgi
das Problem ist, eine normale (kostenlose) HP kann man auch schlecht googeln, dann bräuchte man eine dom...
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infekt
Forum: Liebe und Leidenschaft » infekt
21.07.2008 00:00
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@GW
so schnell kannst du mich nun auch nicht entmutigen. Danke für deinen Vorschlag. Aber ganz ehrlich, ich finde nicht, dass es so sprachlich viel gewinnt. Aber ich denk mal drüber nach, vielleicht kann ich ja unsere beiden Versionen zusammenschm...
@GW
so schnell kannst du mich nun auch nicht entmutigen. Danke für deinen Vorschlag. Aber ganz ehrlich, ich finde nicht, dass es so sprachlich viel gewinnt. Aber ich denk mal drüber nach, vielleicht kann ich ja unsere beiden Versionen zusammenschmeißen und was draus machen.
@Feo
danke auch für deinen Vorschlag, aber da hast du zu Senf gemacht, was vorher mal Ketchup war. ne, also das wirft ja nun alles über den Haufen, was ich damit rüberbringen wollte. das macht aus einem heißen ONS doch irgendwie lauwarmen Rentnersex ...
Gruß @all
Simone
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Vorschläge um Wind in den Schornstein zu bringen
Forum: Feedback & Moderation » Vorschläge um Wind in den Schornstein zu...
20.07.2008 23:15
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@Alcedo
mir geht es gar nicht so sehr um den Namen "Worttümpel" der stört mich eigentlich gar nicht bzw habe ich mich dran gewöhnt *g. es geht mir in erster Linie darum, dass man das Forum nicht findet und wenn eine Namensänderung dazu beitragen w...
@Alcedo
mir geht es gar nicht so sehr um den Namen "Worttümpel" der stört mich eigentlich gar nicht bzw habe ich mich dran gewöhnt *g. es geht mir in erster Linie darum, dass man das Forum nicht findet und wenn eine Namensänderung dazu beitragen würde, dass man den Teich besser googeln kann, dann wäre ich dafür ihn zu ändern... dann müßten aber erstmal Vorschläge her. ich wär da der einfachheit halber, und auch weil einige ja doch sehr an dem Namen hängen, dafür es mit einem Zusatz wie Lyrikforum zu versuchen.
ich kenn mich da nicht so aus, aber das ist wohl ein Problem dieser Rapidforen, dass man eben den Forennamen nicht im Link-Text-Dingens (oder wie heißt das?) stehen hat und man die dadurch schon schlecht findet.
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Vorschläge um Wind in den Schornstein zu bringen
Forum: Feedback & Moderation » Vorschläge um Wind in den Schornstein zu...
20.07.2008 19:55
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Zitat:
Arno schrieb am 18.07.2008 14:00
zum namen haben wir an andererstelle schon mehrmals stellung bezogen; genauso, wie zu allen anderen vorschlägen.
Ich hab den Faden mal durch gelesen. Das einzige worauf du geantwortet hast, mal abgesehen ...
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Arno schrieb am 18.07.2008 14:00
zum namen haben wir an andererstelle schon mehrmals stellung bezogen; genauso, wie zu allen anderen vorschlägen.
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Ich hab den Faden mal durch gelesen. Das einzige worauf du geantwortet hast, mal abgesehen von der Namensänderung, die einfach abgeblockt wurde, war das:
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Margot schrieb am 12.04.2007 17:20
Newsletter
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Arno antwortete am 12.04.2007 23:34
an Margot: Newsletter, ja.. wäre eine gute Alternative für meine Ankündigungen in der Modecke. Ich hab das GEfühl, dass das eh keiner liest, weil das keiner findet. Muss ich mir mal die Email-Adressen zusammensuchen und dann natürlich ständig aktualisieren. Die Software ist da leider nicht großzügig bei solchen Aktionen. Wird aber ins Auge gefasst.
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Und was ist passiert? …
auf alle anderen Vorschläge, wurde überhaupt nicht reagiert.
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Fabian schrieb am 18.07.2008 14:39
ehrlich gesagt, verstehe ich auch nicht, warum so plötzlich alles auf Arno einhaut. Mag sein, dass ich etwas verpast habe, aber das kommt mir doch etwas seltsam vor.
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Niemand haut auf Arno ein, aber das sind aber nun mal alles Kritikpunkte die die Modministration, und somit eben Arno, betreffen. Und mir hat es im Tümpel u.a. eben auch deshalb gefallen, weil man seine Meinung nicht in rosa Wattebäuschchen verpacken muss … aber anscheinend wohl doch …
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Arno schrieb am 18.07.2008 15:56
(1.) … du und simone und sicher auch noch andere user wollen hier mehr user haben, ohne vielleicht den blick darauf zu haben, ob qualität beibehalten wird.
(2.) … zum namen: ich bin gegen eine umbenennung des tümpels. das hat verschiedene gründe. ihr wäret aber jederzeit in der lage gewesen - jetzt übrigens auch noch - einen faden mit vorschlägen zu eröffnen. falls sich ein guter vorschlag ergibt und sich die mehrzahl der user dafür entscheidet, so kann man sicher mit der modministration reden.
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1. niemand will auf Qualität verzichten, bzw diese durch Quantität ersetzen und das wird sicher auch nie der Fall sein, dass aus dem Tümpel ein Großforum wird. Allerdings wäre ein klein wenig höhreres User- und Postaufkommen doch wohl im Sinne von jedem hier, deswegen finde ich es recht merkwürdig, dass sich niemand sonst äußert. Also scheint es den anderen paar Restnasen wohl wurscht zu sein, wenn der Tümpel austrocknet. Oder nicht? Dann wäre es doch schön, wenn der eine oder andere (mehr sind es ja eh nicht mehr) mal seine Meinung dazu sagen würde.
2. wenn der Vorschlag zur Namensänderung seiner Zeit schon im Keim erstickt wurde, warum sollte man dann noch eine Umfrage starten, wenn du (Arno) eh dagegen warst? Es geht ja auch nicht darum, einfach nur den Namen zu ändern, sondern den Trockenteich mit etwas mehr Leben zu füllen und das setzt meiner Meinung nach u.a. auch voraus, dass man ihn überhaupt erstmal findet. Wenn das machbar ist, ohne den Namen zu ändern, auch schön. Und was nützt einem toten Teich alle Qualität, wenn kS mehr da ist?
Schlechter als es im Moment ist, kann es wohl kaum noch werden, von daher, wäre doch jeder Vorschlag es wert, zumindest mal überdacht zu werden. Aber dazu müssten auch mal die anderen restlichen noch nicht ganz verwesten Tümpler ihre Meinung dazu abgeben. Oder haben die gar keine?
Gruß Simone
edit
die einfachste und sicherste Methode, dass Gockel eine Seite auch findet ist, die wichtigsten Suchworte mit in den Namen einzubeziehen ... also wenn man es zum Beispiel: "Worttümpel - das Lyrik Forum" nennen würde, würde es zumindest bei "Lyrik" und "Forum" schon mal angezeigt und hieße trotzdem noch Worttümpel... so habe ich das jedenfalls verstanden, technisch versiertere Leuts mögen mich verbessern, wenn ich falsch liege.
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Vorschläge um Wind in den Schornstein zu bringen
Forum: Feedback & Moderation » Vorschläge um Wind in den Schornstein zu...
18.07.2008 12:36
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Hi Arno und alle
Ich hab den Faden gefunden und mal kurz überflogen und hier sind genau die Probleme schon mal angesprochen worden. Es sind gute Vorschläge gemacht worden, die aber dann im Treibsand versickert sind … und da wären wir wieder beim P...
Hi Arno und alle
Ich hab den Faden gefunden und mal kurz überflogen und hier sind genau die Probleme schon mal angesprochen worden. Es sind gute Vorschläge gemacht worden, die aber dann im Treibsand versickert sind … und da wären wir wieder beim Problem. So ein Forum braucht eine aktive und engagierte Leitung, die sich kümmert!
Das Problem mit dem Namen ist mir schon klar, aber was bringt ein Forum ohne user? Kann man das nicht irgendwie hinbekommen, dass die Suchmaschinen das Dingens hier auch finden?
Ich hab das WE keine Zeit, bin aber So oder Mo wieder da. Ich weiß ja nicht was die anderen denken (sagt ja keiner was) aber ich fände es auf jedenfall schade, wenn der Tümpel einfach so untergeht …
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Franz Kafka (1883 - 1924)
Forum: Rumpelkammer » Franz Kafka (1883 - 1924)
17.07.2008 22:23
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Unglücklichsein
Als es schon unerträglich geworden war - einmal gegen Abend im November - und ich über den schmalen Teppich meines Zimmers wie in einer Rennbahn einherlief, durch den Anblick der beleuchteten Gasse erschreckt, wieder wendete, u...
Unglücklichsein
Als es schon unerträglich geworden war - einmal gegen Abend im November - und ich über den schmalen Teppich meines Zimmers wie in einer Rennbahn einherlief, durch den Anblick der beleuchteten Gasse erschreckt, wieder wendete, und in der Tiefe des Zimmers, im Grund des Spiegels doch wieder ein neues Ziel bekam, und aufschrie, um nur den Schrei zu hören dem nichts antwortet und dem auch nichts die Kraft des Schreiens nimmt, der also aufsteigt, ohne Gegengewicht, und nicht aufhören kann, selbst wenn er verstummt, da öffnete sich aus der Wand heraus die Tür, so eilig, weil doch Eile nötig war und selbst die Wagenpferde unten auf dem Pflaster wie wildgewordene Pferde in der Schlacht, die Gurgeln preisgegeben, sich erhoben.
Als kleines Gespenst fuhr ein Kind aus dem ganz dunklen Korridor, in dem die Lampe noch nicht brannte, und blieb auf den Fußspitzen stehn, auf einem unmerklich schaukelnden Fußbodenbalken. Von der Dämmerung des Zimmers gleich geblendet, wollte es mit dem Gesicht rasch in seine Hände, beruhigte sich aber unversehens mit dem Blick zum Fenster, vor dessen Kreuz der hochgetriebene Dunst der Straßenbeleuchtung endlich unter dem Dunkel liegen blieb. Mit dem rechten Ellbogen hielt es sich vor der offenen Tür aufrecht an der Zimmerwand und ließ den Luftzug von draußen um die Gelenke der Füße streichen, auch den Hals, auch die Schläfen entlang.
Ich sah ein wenig hin, dann sagte ich "Guten Tag" und nahm meinen Rock vom Ofenschirm, weil ich nicht so halb nackt dastehen wollte. Ein Weilchen lang hielt ich den Mund offen, damit mich die Aufregung durch den Mund verlasse. Ich hatte schlechten Speichel in mir, im Gesicht zitterten mir die Augenwimpern, kurz, es fehlte mir nichts, als gerade dieser allerdings erwartete Besuch.
Das Kind stand noch an der Wand auf dem gleichen Platz, es hatte die rechte Hand an die Mauer gepreßt und konnte, ganz rotwangig, dessen nicht satt werden, daß die weißgetünchte Wand grobkörnig war und die Fingerspitzen rieb. Ich sagte:
"Wollen Sie tatsächlich zu mir? Ist es kein Irrtum? Nichts leichter als ein Irrtum in diesem großen Hause. Ich heiße Soundso, wohne im dritten Stock. Bin ich also der, den Sie besuchen wollen?"
"Ruhe, Ruhe!" sagte das Kind über die Schulter weg, "alles ist schon richtig."
"Dann kommen Sie weiter ins Zimmer herein, ich möchte die Tür schließen."
"Die Tür habe ich jetzt gerade geschlossen. Machen Sie sich keine Mühe. Beruhigen Sie sich überhaupt."
"Reden Sie nicht von Mühe. Aber auf diesem Gange wohnt eine Menge Leute, alle sind natürlich meine Bekannten; die meisten kommen jetzt aus den Geschäften; wenn sie in einem Zimmer reden hören, glauben sie einfach das Recht zu haben, aufzumachen und nachzuschaun, was los ist. Es ist einmal schon so. Diese Leute haben die tägliche Arbeit hinter sich; wem würden sie sich in der provisorischen Abendfreiheit unterwerfen! Übrigens wissen Sie es ja auch. Lassen Sie mich die Türe schließen."
"Ja was ist denn? Was haben Sie? Meinetwegen kann das ganze Haus hereinkommen. Und dann noch einmal: Ich habe die Türe schon geschlossen, glauben Sie denn, nur Sie können die Türe schließen? Ich habe sogar mit dem Schlüssel zugesperrt."
"Dann ist gut. Mehr will ich ja nicht. Mit dem Schlüssel hätten Sie gar nicht zusperren müssen. Und jetzt machen Sie es sich nur behaglich, wenn Sie schon einmal da sind. Sie sind mein Gast. Vertrauen Sie mir völlig. Machen Sie sich nur breit ohne Angst. Ich werde Sie weder zum Hierbleiben zwingen, noch zum Weggehn. Muß ich das erst sagen? Kennen Sie mich so schlecht? "
"Nein. Sie hätten das wirklich nicht sagen müssen. Noch mehr, Sie hätten es gar nicht sagen sollen. Ich bin ein Kind; warum soviel Umstände mit mir machen?"
"So schlimm ist es nicht. Natürlich, ein Kind. Aber gar so klein sind Sie nicht. Sie sind schon ganz erwachsen. Wenn Sie ein Mädchen wären, dürften Sie sich nicht so einfach mit mir in einem Zimmer einsperren."
"Darüber müssen wir uns keine Sorge machen. Ich wollte nur sagen: Daß ich Sie so gut kenne, schützt mich wenig, es enthebt Sie nur der Anstrengung, mir etwas vorzulügen. Trotzdem aber machen Sie mir Komplimente. Lassen Sie das, ich fordere Sie auf, lassen Sie das. Dazu kommt, daß ich Sie nicht überall und immerfort kenne, gar bei dieser Finsternis. Es wäre viel besser, wenn Sie Licht machen ließen. Nein, lieber nicht. Immerhin werde ich mir merken, daß Sie mir schon gedroht haben."
"Wie? Ich hätte Ihnen gedroht? Aber ich bitte Sie. Ich bin ja so froh, daß Sie endlich hier sind. Ich sage `endlich', weil es schon so spät ist. Es ist mir unbegreiflich, warum Sie so spät gekommen sind. Da ist es möglich, daß ich in der Freude so durcheinander gesprochen habe und daß Sie es gerade so verstanden haben. Daß ich so gesprochen habe, gebe ich zehnmal zu, ja ich habe Ihnen mit Allem gedroht, was Sie wollen.-Nur keinen Streit, um Himmelswillen!-Aber wie konnten Sie es glauben? Wie konnten Sie mich so kränken? Warum wollen Sie mir mit aller Gewalt dieses kleine Weilchen Ihres Hierseins verderben? Ein fremder Mensch wäre entgegenkommender als Sie."
"Das glaube ich; das war keine Weisheit. So nah, als Ihnen ein fremder Mensch entgegenkommen kann, bin ich Ihnen schon von Natur aus. Das wissen Sie auch, wozu also die Wehmut? Sagen Sie, daß Sie Komödie spielen wollen, und ich gehe augenblicklich."
"So? Auch das wagen Sie mir zu sagen? Sie sind ein wenig zu kühn. Am Ende sind Sie doch in meinem Zimmer. Sie reiben Ihre Finger wie verrückt an meiner Wand. Mein Zimmer, meine Wand! Und außerdem ist das, was Sie sagen, lächerlich, nicht nur frech. Sie sagen, ihre Natur zwinge Sie, mit mir in dieser Weise zu reden. Wirklich? Ihre Natur zwingt Sie? Das ist nett von Ihrer Natur. Ihre Natur ist meine, und wenn ich mich von Natur aus freundlich zu Ihnen verhalte, so dürfen auch Sie nicht anders."
"Ist das freundlich?"
"Ich rede von früher."
"Wissen Sie, wie ich später sein werde?"
"Nichts weiß ich."
Und ich ging zum Nachttisch hin, auf dem ich die Kerze anzündete. Ich hatte in jener Zeit weder Gas noch elektrisches Licht m meinem Zimmer. Ich saß dann noch eine Weile beim Tisch bis ich auch dessen müde wurde, den Überzieher anzog, den Hut vom Kanapee nahm und die Kerze ausblies. Beim Hinausgehen verfing ich mich in ein Sesselbein.
Auf der Treppe traf ich einen Mieter aus dem gleichen Stockwerk.
"Sie gehen schon wieder weg, Sie Lump?" fragte er, auf seinen über zwei Stufen ausgebreiteten Beinen ausruhend.
"Was soll ich machen?" sagte ich, "jetzt habe ich ein Gespenst im Zimmer gehabt."
"Sie sagen das mit der gleichen Unzufriedenheit, wie wenn Sie ein Haar in der Suppe gefunden hätten."
"Sie spaßen. Aber merken Sie sich, ein Gespenst ist ein Gespenst."
"Sehr wahr. Aber wie, wenn man überhaupt nicht an Gespenster glaubt?"
"Ja meinen Sie denn, ich glaube an Gespenster? Was hilft mir aber dieses Nichtglauben?"
"Sehr einfach. Sie müssen eben keine Angst mehr haben, wenn ein Gespenst wirklich zu Ihnen kommt."
"Ja, aber das ist doch die nebensächliche Angst. Die eigentliche Angst ist die Angst vor der Ursache der Erscheinung. Und diese Angst bleibt. Die habe ich geradezu großartig in mir." Ich fing vor Nervosität an, alle meine Taschen zu durchsuchen.
"Da Sie aber vor der Erscheinung selbst keine Angst hatten, hätten Sie sie doch ruhig nach ihrer Ursache fragen können!"
"Sie haben offenbar noch nie mit Gespenstern gesprochen. Aus denen kann man ja niemals eine klare Auskunft bekommen. Das ist ein Hinundher. Diese Gespenster scheinen über ihre Existenz mehr im Zweifel zu sein, als wir, was übrigens bei ihrer Hinfälligkeit kein Wunder ist."
"Ich habe aber gehört, daß man sie auffüttern kann."
"Da sind Sie gut berichtet. Das kann man. Aber wer wird das machen?"
"Warum nicht? Wenn es ein weibliches Gespenst ist z. B." sagte er und schwang sich auf die obere Stufe.
"Ach so", sagte ich, "aber selbst dann steht es nicht dafür."
Ich besann mich. Mein Bekannter war schon so hoch, daß er sich, um mich zu sehen, unter einer Wölbung des Treppenhauses vorbeugen mußte.
"Aber trotzdem", rief ich, "wenn Sie mir dort oben mein Gespenst wegnehmen, dann ist es zwischen uns aus, für immer."
"Aber das war ja nur Spaß", sagte er und zog den Kopf zu.
"Dann ist es gut", sagte ich und hätte jetzt eigentlich ruhig spazieren gehen können. Aber weil ich mich gar so verlassen fühlte, ging ich lieber hinauf und legte mich schlafen.
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Franz Kafka (1883 - 1924)
Forum: Rumpelkammer » Franz Kafka (1883 - 1924)
17.07.2008 21:34
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Nachts
Versunken in die Nacht. So wie man manchmal den Kopf senkt, um nachzudenken, so ganz versunken sein in die Nacht. Ringsum schlafen die Menschen. Eine kleine Schauspielerei, eine unschuldige Selbsttäuschung, daß sie in Häusern schlafen, i...
Nachts
Versunken in die Nacht. So wie man manchmal den Kopf senkt, um nachzudenken, so ganz versunken sein in die Nacht. Ringsum schlafen die Menschen. Eine kleine Schauspielerei, eine unschuldige Selbsttäuschung, daß sie in Häusern schlafen, in festen Betten, unter festem Dach, ausgestreckt oder geduckt auf Matratzen, in Tüchern, unter Decken, in Wirklichkeit haben sie sich zusammengefunden wie damals einmal und wie später in wüster Gegend, ein Lager im Freien, eine unübersehbare Zahl Menschen, ein Heer, ein Volk, unter kaltem Himmel auf kalter Erde, hingeworfen wo man früher stand, die Stirn auf den Arm gedrückt, das Gesicht gegen den Boden hin, ruhig atmend. Und du wachst, bist einer der Wächter, findest den nächsten durch Schwenken des brennenden Holzes aus dem Reisighaufen neben dir. Warum wachst du? Einer muß wachen, heißt es. Einer muß da sein.
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