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Aufbruch.
Forum: Diverse » Aufbruch.
13.06.2008 22:05
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Ich hab das irgendwie gar nicht so kompliziert gelesen…
Das LI wird wegen seines Glaubens verachtet, ist unerwünscht. Kann sich aber nicht entscheiden zu gehen weil es an der Heimat hängt. Am Ende geht es, und ist sich seines Glaubens sicher und is...
Ich hab das irgendwie gar nicht so kompliziert gelesen…
Das LI wird wegen seines Glaubens verachtet, ist unerwünscht. Kann sich aber nicht entscheiden zu gehen weil es an der Heimat hängt. Am Ende geht es, und ist sich seines Glaubens sicher und ist sicher zu Gott zu gehen, weiß aber auch, dass es trotzdem gegangen wäre auch wenn Gott nicht „auf ihn warten“ würde, weil es einfach richtig ist …
Die ersten beiden Zeilen in S1 gefallen mir absolut gut, danach hab ich ein Problem. Der Morgen sieht mich am Feld stehen und sieht wie ich etwas sehe … das ist jetzt nur rein subjektiv, aber mir ist das zu umständlich formuliert.
In S2 finde ich das „doch“ V3 nicht so dolle wegen dem „jedoch“ in V1
Und dann stört mich noch das „grinsend“ in S3 weil es einfach so drangeklatscht ist.
… Was kauerte
dort grinsend in den Gassen, lauerte
würde sich für mich besser anhören.
Ansonsten gefällt es mir gut.
Gruß Simone
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Résumé
Forum: Ausgezeichnete Lyrik » Résumé
13.06.2008 16:55
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hm ... wo würdest du denn lieber landen?
hm ... wo würdest du denn lieber landen? 
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Résumé
Forum: Ausgezeichnete Lyrik » Résumé
12.06.2008 14:59
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Da taucht es aus den tiefsten Tiefen des Weltraums auf, macht eine kurze Zwischenlandung und lässt mir ein „geil“ da … kann ich mit leben *g
Zu der sprachregulatorischen Erlaubnisfähigkeit schweige ich mal lieber …
Besten Dank und Gruß
Simone
...
Da taucht es aus den tiefsten Tiefen des Weltraums auf, macht eine kurze Zwischenlandung und lässt mir ein „geil“ da … kann ich mit leben *g
Zu der sprachregulatorischen Erlaubnisfähigkeit schweige ich mal lieber …
Besten Dank und Gruß
Simone
PS. Du könntest ruhig öfter mal landen, es ist stinklangweilig hier.
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Deine Blicke
Forum: Liebe und Leidenschaft » Deine Blicke
10.06.2008 23:45
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@Alcedo
jajajajaja ich werd mich demnächt vorher mit den Naturgesetzen des männlichen Blickwinkels genauer auseinanderstzen ...
aber im Ernst, würde man alle Gedichte nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten beurteilen könnte man wahrscheinli...
@Alcedo
jajajajaja ich werd mich demnächt vorher mit den Naturgesetzen des männlichen Blickwinkels genauer auseinanderstzen ...
aber im Ernst, würde man alle Gedichte nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten beurteilen könnte man wahrscheinlich 80% wegschmeissen
wobei ich auch finde, dass das Ganze zu unklar ist, und nicht das rüberbringt, was die Autorin sagen wollte. aber die hält sich wahrscheinlich schon verzweifelt die Augen zu.
Gruß Simone
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Schweigend
Forum: Diverse » Schweigend
10.06.2008 23:12
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Hallo GW
die freie Dichtung ist auch eigentlich nicht so meins, ich probier grad ein bißchen rum.
ich hätte das Teil ins Düstere stellen sollen, dann wäre es wahrscheinlich klarer gewesen, hab ich aber absichtlich nicht, weil ich sehen wollte o...
Hallo GW
die freie Dichtung ist auch eigentlich nicht so meins, ich probier grad ein bißchen rum.
ich hätte das Teil ins Düstere stellen sollen, dann wäre es wahrscheinlich klarer gewesen, hab ich aber absichtlich nicht, weil ich sehen wollte ob es auch so funzt.
meine Intention war der Tod bzw der Abschied davor. das Du stirbt, steht dem Tod aber nicht negativ gegenüber, versucht dem Ich Trost dazulassen, aber das Ich trauert natürlich trotzdem. soweit der, recht simple, Plot.
fassungslose Arme weil das Ich dem Sterben/dem Tod fassungslos gegenübersteht. ist ja doch eigentlich immer so, auch wenn das Du vielleicht schon alt war und es zu erwarten war.
die Erde rinnt im Sinne von verrinnen. das Leben/die Zeit verrinnt. und bezieht sich auf das Begraben.
warum das Ich bei dir so negativ ankommt, kann ich nicht ganz nachvollziehen, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass du was ganz anderes rausgelesen hast, als du eigentlich solltest. *g
Interessant finde ich das mit dem blind sein des Ich. sogar passend, evtl blind von Tränen oder weil es die Realität, das Sterben/den Tod gar nicht sehen will.
Besten Dank und Gruß
Simone
PS kann man das mit Erklärung wenigstens nachvollziehen?
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Schweigend
Forum: Diverse » Schweigend
09.06.2008 14:53
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Schweigend
Ich hielt dich, mit fassungslosen Armen,
flocht lose Worte in dein Haar.
Kaum spürbar streifte ein Flüstern meine Haut
und du lächeltest Zuversicht in meine Hände.
Doch am Ende rann nur Erde durch meine Finger
und fiel schwe...
Schweigend
Ich hielt dich, mit fassungslosen Armen,
flocht lose Worte in dein Haar.
Kaum spürbar streifte ein Flüstern meine Haut
und du lächeltest Zuversicht in meine Hände.
Doch am Ende rann nur Erde durch meine Finger
und fiel schweigend mit mir zu Boden.
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Versunken
Forum: Liebe und Leidenschaft » Versunken
09.06.2008 14:52
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Versunken
Sie spielte mit mir, warf mir ihre tröstende Anwesenheit entgegen, um sich im selben Augenblick zu entziehen. Unfassbar glitt sie aus meinen Händen, floh von Welle zu Welle, zerstreute sich in silbrige Partikel in der stumm beobachte...
Versunken
Sie spielte mit mir, warf mir ihre tröstende Anwesenheit entgegen, um sich im selben Augenblick zu entziehen. Unfassbar glitt sie aus meinen Händen, floh von Welle zu Welle, zerstreute sich in silbrige Partikel in der stumm beobachtenden Atmosphäre. Einsam, suchend und doch angetrieben durch eine fast unverschämte Zielstrebigkeit umschlang sie mich, drückte mir ihr schweres Wesen auf die Glieder. Verzweifelt stieß ich tief in ihr Dunkelstes. Sie zerfloss, splitternd, um sich gleich darauf tiefschwarz um mich - in mir - zu sammeln, und flutete mich mit Stille.
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Deine Blicke
Forum: Liebe und Leidenschaft » Deine Blicke
09.06.2008 14:32
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Alcedo, stell dir mal vor, du liegst in Spiekeroog am Strand und J.Lo hüpft fröhlich mit ihren ebenso wohl- (oder über- *g) proportionierten Freundinnen durch den Sand. Gerade aus dem Meer gekommen perlt kühles Salzwasser an ihren Körpern herab und d...
Alcedo, stell dir mal vor, du liegst in Spiekeroog am Strand und J.Lo hüpft fröhlich mit ihren ebenso wohl- (oder über- *g) proportionierten Freundinnen durch den Sand. Gerade aus dem Meer gekommen perlt kühles Salzwasser an ihren Körpern herab und der Blondine links von J.Lo platzt das etwas knapp geratene Bikinioberteil … so *g … und jetzt denk noch mal drüber nach, ob sich Blicke nicht erhitzen können … 
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Dämon
Forum: Düsteres und Trübsinniges » Dämon
07.06.2008 22:45
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Hallo Potus
ja, die Form ist so vorgegeben. ich wollte das nur mal ausprobieren.
Besten Dank und willkommen im Matsch
Simone
Hallo Potus
ja, die Form ist so vorgegeben. ich wollte das nur mal ausprobieren.
Besten Dank und willkommen im Matsch
Simone
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Unsagbar
Forum: Ausgezeichnete Lyrik » Unsagbar
06.06.2008 15:46
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Hi Fabian
Mich irritiert auch die Abteilung, in jeder anderen hätte ich mir irgendwas zusammenreimen können, aber in Gesellschaft?
Du machst Aussagen, negierst die aber gleich wieder. Das könnte alles bedeuten und auch nichts.
In S1 sieht man ...
Hi Fabian
Mich irritiert auch die Abteilung, in jeder anderen hätte ich mir irgendwas zusammenreimen können, aber in Gesellschaft?
Du machst Aussagen, negierst die aber gleich wieder. Das könnte alles bedeuten und auch nichts.
In S1 sieht man aus verschiedenen Blickwinkeln und am Ende ist alles klar. Aber dann ist eigentlich gar nichts klar, weil man nur aus dem eigenen Blickwinkel sieht.
In S2 glaubt man den Sinn zu finden und dann doch nicht.
In S3 weiß man nicht was wichtig ist, oder man kann das was wichtig ist nicht ausdrücken … oder beides. Man kann nicht in Worte fassen was man fühlt (Innerstes?) aber wer spricht dann und wie kann jemand anderes ausdrücken was man fühlt?
o.k. Fazit: Ich hab nicht den leisesten Schimmer um was es hier geht.
Es ist klingt wirklich schön und ist gut geschrieben. Aber ich finde absolut keinen Zugang.
Gruß
Simone
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Am See
Forum: Liebe und Leidenschaft » Am See
05.06.2008 13:06
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Hi GW
also mir hat's erst auch besser gefallen.
"der früher sich in langen dunklen Locken fing"
klingt verdreht und das ist doch gar nicht nötig.
und "plumpsen" finde ich auch nicht schön.
warum ersetzt du nicht das "fällt" in S2 durch was a...
Hi GW
also mir hat's erst auch besser gefallen.
"der früher sich in langen dunklen Locken fing"
klingt verdreht und das ist doch gar nicht nötig.
und "plumpsen" finde ich auch nicht schön.
warum ersetzt du nicht das "fällt" in S2 durch was anderes? wenn dich die Dopplung stört und stellst die Strophe einfach um.
zB. so oder was anderes:
Der Schlaf spielt gern Streiche,
und Erinnerungen fallen irgendwann
wie überreife Früchte auf den Waldboden.
Doch es ist Tag.
Ein törichter greiser Windhauch,
der sich einst in langen dunklen Locken fing,
gleitet aus meinem offenen Mund in beide Hände.
Gruß Simone
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Am See
Forum: Liebe und Leidenschaft » Am See
04.06.2008 15:39
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Hi GW
"sie lächelt mir zu" geht, denke ich, nicht, du schreibst ja das Mädchen.
Ja, ist eigentlich klar mit dem Sandsturm ... jetzt wo du's sagst, soweit hatte ich nicht gedacht, weil die Frösche über dem Wasser sind. Aber es ist ja nicht tief ...
Hi GW
"sie lächelt mir zu" geht, denke ich, nicht, du schreibst ja das Mädchen.
Ja, ist eigentlich klar mit dem Sandsturm ... jetzt wo du's sagst, soweit hatte ich nicht gedacht, weil die Frösche über dem Wasser sind. Aber es ist ja nicht tief dann paßt das schon.
Gruß
Simone
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Am See
Forum: Liebe und Leidenschaft » Am See
04.06.2008 15:16
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Hallo GW
Also erstmal, ich kann zur Zeit mit Liebesgedichten nicht viel anfangen, deshalb nur kurz, aber der Text gefällt mir trotzdem gut.
Du verwendest hier einige Bilder, die ich wirklich sehr mag. Der See der durch die Finger betrachtet ...
Hallo GW
Also erstmal, ich kann zur Zeit mit Liebesgedichten nicht viel anfangen, deshalb nur kurz, aber der Text gefällt mir trotzdem gut.
Du verwendest hier einige Bilder, die ich wirklich sehr mag. Der See der durch die Finger betrachtet wird oder das Mädchen mit der Schürze. Das bringt Unbekümmertheit rüber, Jugend.
Insgesamt wirkt der Text auf mich wie ein schönes Gefühl von Erinnerung an einen Sommer und die erste Liebe.
Was ich nicht einordnen kann ist der Sandsturm. Da ist Wald und ein See und dann ein Sandsturm?
In der letzten Zeile hätte ich evtl geschrieben „es lächelt mir zu“ denn die Erinnerung ist im Jetzt und das Lächeln gerade gegenwärtig. Aber nur so ne Idee.
Grüße
Simone
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Jessica
Forum: Gesellschaft » Jessica
04.06.2008 14:05
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Hi GW
Es ging mir eigentlich nur darum zu beschreiben, dass da ein Kind ist, das Probleme hat und Hilfe braucht. Ob das nun einfach die Einsamkeit ist, durch das Ausgeschlossensein oder die Ursachen tiefer liegen zB. im familiären Bereich, finde i...
Hi GW
Es ging mir eigentlich nur darum zu beschreiben, dass da ein Kind ist, das Probleme hat und Hilfe braucht. Ob das nun einfach die Einsamkeit ist, durch das Ausgeschlossensein oder die Ursachen tiefer liegen zB. im familiären Bereich, finde ich zweitrangig. "So Sachen" ist sicher sehr Allgemein, aber das könnte alles gewesen sein, wie du vermutest Selbstmord, oder wie Habibi Mißbrauch oder Vernachlässigung. Ich denke aber, dass klar ist, das Jessica weg ist, möglichweise tot oder auch nur von der Fürsorge in ein Heim gebracht.
„Wir“ die Leute in der unmittelbaren Umgebung oder die Gesellschaft allgemein, ignorierte die offensichtlichen Anzeichen, spielte sie runter, mit wird schon nicht so schlimm sein oder geht uns nichts an. Und am Ende will keiner was gemerkt haben.
Und das meine ich mit der Wahrheit, dass man es hätte erkennen können (müssen), dass das Mädchen Hilfe braucht, hätte man die Augen nicht zugemacht, denn die Anzeichen waren, ob nun mehr oder weniger offensichtlich, doch da.
Doch um das zuzugeben, müsste man sich eine gewisse Unterlassungsschuld eingestehen und sein eigenes Verhalten hinterfragen, sich selbst im Spiegel betrachten.
Gruß Simone
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Jessica
Forum: Gesellschaft » Jessica
04.06.2008 13:20
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Hallo GW
Ja, die komischen Gewänder sind eigentlich nur da, weil mir nichts besseres auf Länder eingefallen ist. Ich hab die Strophe jetzt geändert.
Warum sie weg ist, weiß ich auch nicht. Habe das aber absichtlich offen gelassen, weil ich denk...
Hallo GW
Ja, die komischen Gewänder sind eigentlich nur da, weil mir nichts besseres auf Länder eingefallen ist. Ich hab die Strophe jetzt geändert.
Warum sie weg ist, weiß ich auch nicht. Habe das aber absichtlich offen gelassen, weil ich denke, dass es da viele Möglichkeiten gibt und es muss, meiner Meinung nach auch nicht erklärt werden, weil jeder sich seinen Teil dazu denken wird.
Diese einerseits selbst gewählte Isolation und andererseits das Ausgeschlossensein ist doch ein Kreislauf. Ich finde das nicht unstimmig, im Gegenteil.
Die Reime sind sicher nicht besonders originell, aber ehrlich gesagt habe ich mir darüber nicht besonders viele Gedanken gemacht, sondern versucht, mich auf den Inhalt zu konzentrieren.
Die Verschachtelung der ersten Strophe ist Absicht. Ließe man die Einschübe weg, wäre es ganz klar, dass das Kind ein Problem hatte, aber mit den Einschüben wollte ich verdeutlichen, dass das Offensichtliche runtergespielt wird und man es nicht sehen will.
Freut mich, dass du die letzte Strophe stark findest.
Besten Dank und Gruß
Simone
Hallo Habibi
Wie gesagt, den Hintergrund habe ich absichtlich im Dunkeln gelassen, weil doch jeder andere Erinnerungen oder Erlebtes mit einfließen lässt.
Die Gewänder sind raus, das war zu irritierend, an eine Sekte dachte ich auch nicht, leider musste ich auch die fernen Länder kippen, weil mir darauf nichts eingefallen ist, obwohl ich das passend fand, dieses wegträumen von der Realität.
Freut mich, dass es dir gefällt.
Besten Dank und Gruß
Simone
S3 alt
Sie spielte selten mit, trug komische Gewänder,
die Mädchen mieden sie, denn Puppen fand sie doof.
Sie mochte Bücher über Feen und ferne Länder,
saß meist alleine auf der Bank im Hinterhof.
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Jessica
Forum: Gesellschaft » Jessica
04.06.2008 00:05
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Jessica
Ja, manchmal hörte man - es war fast gar nicht zu verstehen -
ein dauerhaftes - aber wirklich leises - Weinen,
aus ihrem Zimmer dort, im fünften oder sechsten Stock.
Doch jeden Morgen stand sie pünktlich, mit den andern Kleinen,
...
Jessica
Ja, manchmal hörte man - es war fast gar nicht zu verstehen -
ein dauerhaftes - aber wirklich leises - Weinen,
aus ihrem Zimmer dort, im fünften oder sechsten Stock.
Doch jeden Morgen stand sie pünktlich, mit den andern Kleinen,
vor dieser Backsteinmauer, um zum Bus zu gehen, -
die Haltestelle war da drüben, hinterm nächsten Block.
Sie spielte selten mit, hat meistens nur gelesen,
die Mädchen mieden sie, denn Puppen fand sie doof.
Sie mochte Bücher über Feen und Fabelwesen
und saß alleine auf der Bank im Hinterhof.
Wie oft sind denn die Dinge schon, wie sie uns scheinen,
wer konnte ahnen, dass so Sachen hier geschehn?
Wir sind ganz groß darin die Wahrheit zu verneinen,
doch viel zu klein, um uns im Spiegel anzusehn.
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