@Maya, über manche Dinge solltest du drüber stehen. Du hast den Wettbewerb verdient gewonnen und ich, und sicher auch noch viele andere hier, haben ganz bestimmt nie daran gedacht, dass hier etwas von dir manipuliert wurde. Ich denke aber, das weißt du auch. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Phil mit seiner, vll. auch etwas unüberlegten Äußerung, vorhatte, dir oder sonstwem hier etwas anzudichten, geschweige denn jemanden zu verletzen. Ich vermute, er sucht einfach nur eine plausible Erklärung für euren plötzlichen Rücktritt.
Ich hatte dich bisher als eine sehr starke Administratorin gesehen, die sich so schnell nicht aus der Ruhe bringen lässt und so manch übel riechendem Kommentar einfach einen Schuss Humor entgegensetzte. Wenn du mit solch einem emotionalen Ausbruch, wie hier, aufwartest, scheint sich einiges angestaut zu haben. Die Gründe kennst nur du. Ich, als User, kann nur vor der dann schon geschlossenen Tür stehen und mal leise anklopfen, in der Hoffnung, da fällt vielleicht wenigstens das Guckloch raus und ich kann mal fragen, ob alles in Ordnung ist. Warum da nicht der Schlüsseldienst kam, bevor die Tür endgültig ins Schloss fiel, ist wahrscheinlich eine Frage, die zu fragen jetzt auch keinen Sinn mehr macht. Irgendwann hört der Spaß auf und ich kann das gut verstehen. Schade nur, dass das Forum jetzt eine sehr engagierte Administratorin verliert. Ich bedaure das sehr. Mir bleibt dann nur noch ein: Danke, Maya- und die Hoffnung du kehrst dem E-Literatum nicht gänzlich den Rücken zu.
@Kjub, Danke für die Erklärung. Ob ein schließen des Fadens nun der richtige Weg ist, weiß ich nicht, aber du hast schon Recht- Diskussionen sind keine - schönen ersten Sätze- und entschuldige bitte meine Einmischung, mir war nur der Rücktritt der Admins und dann noch die Schließung des Literaturfadens etwas unverständlich. Die Stimmung hier ist so unheimlich, dass man sich nicht wirklich wohl fühlt. Ich hoffe das liegt nur am Wetter
Ich weiß nicht, warum sich hier alle an phils Äußerung aufhängen. Ich denke immer noch, dass er es nicht so gemeint hat, wie es jetzt hier hochgepuscht wird.
Und Joame, nix gegen dich, aber:
Zitat Wir kennen alle einander. Keinem der altgedienten Mitglieder, die sich aufgerieben haben für das Forum ist so etwas entfernt zuzutrauen
Zitat Lieber wenige, die in Ordnung sind als Durchläufer, die ihr benütztes Taschentuch ablegen.
Zitat Vielleicht, darauf ist zu hoffen, finden einige der Elite wieder etwas Geschmack oder wieder Zeit und verleihen demnächst dem Forum wieder das gewisse unaussprechliche Etwas
Solche Ansagen find ich echt klasse, geben sie mir doch irgendwie den Eindruck, den ich hier schon immer irgendwie hatte, nämlich den, dass hier doch einige am liebsten nur unter sich bleiben möchten. Dann ist mir das Fernbleiben neuer User auch kein Wunder.
rhythmisch liest es sich rund, aber inhaltlich kann ich dir hier leider nicht folgen. Wieso ist der Vetter in der zweiten Strophe mit einem Mal gefüttert mit Feder (n)? ich denke, dein L.I. hat sich die Jacke ausgeliehen.
Zitat Da stimmt etwas nicht und das sieht jeder;
ja, ich sehe das auch, verstehe es aber nicht. Womöglich übersehe ich etwas. Ist er tot? ausgestopft?
Zitat Es gibt mittlerweile eine neuere Fassung, die gerne auch hier zur Diskussion stellen möchte.
aber bitte ändere nicht so viel, wie du es schon einmal getan hast. Oder denkst du da sogar an diese neue Fassung? Die ist grausam, das wollte ich dir noch sagen. Ich find das inhalieren passend, auch wenn ich mcberry durchaus verstehen kann. Es klingt in diesem Text etwas befremdlich, sagt aber für mich mehr als nur ein riechen oder schmecken.
das "Name+Name" sagt mir nicht so wirklich zu, weil es mir die Nähe nimmt. Ich weiß jetzt aber auch keine angenehme Lösung. Es sollen ja wahrscheinlich auch fremde Menschen sein, die dort ihren Namen hinterlassen haben- von daher passt das schon, aber irgendwas fehlt mir da. Es erscheint mir oberflächlich in diesem doch sehr gefühlvollen Text. Ich lass es mal sacken, vll. sehe ich das morgen anders
Ich fühle mich hier als Leser mitten drin und kann die Szene gut nachvollziehen. Das Wort "Zähnenhaaren" gefällt mir hier allerdings nicht, wobei ich sagen muss, dass mir der Ausdruck "Haare auf den Zähnen", an den ich hier sofort denken muss, noch nie gefallen hat. Hier schiebt es den Text m.e. zu sehr in die Richtung, dass der Streit nur aus einer Laune des Partners heraus entstanden ist. Das nimmt dem Text ein bisschen Ehrlichkeit, und verteilt unterschwellig Schuld, find ich. Sehr gut gefällt mir wie du die diese erzwungene Ruhe des L.I. mit Hilfe der Zeitung beschreibst. Das Stilmittel in Form der Wortwiederholungen hast du klasse eingesetzt.
Mein kleines Stimmchen sollte hier nicht ausschlaggebend sein und schon gar nicht von einer vorab angekündigten tiefergehenden Kritik abhalten. @ Katerchen, es wird sich auch in Zukunft nicht vermeiden lassen, dass meine Meinung so manches Mal eine andere sein wird und mein Blick nicht immer auf die vorhergehenden Kommentare und Kritiken gerichtet ist. Da ich das weiß und ich auf eine sprachliche Konfrontation mit dir nicht aus bin, zumal ich deiner exzellenten Ausdrucksweise sowieso unterlegen bin, ziehe ich mich gerne zurück und überlasse dir das Feld. Ich möchte einfach nicht, dass durch unsere „Unstimmigkeit“, woher sie auch kommen mag, jemand anderer hier zurückstecken muss. Die Gründe, die uns bis hier hin führten, mag der Geier verstehen, ich verstehe sie bis heute nicht.
@Ralfchen, du hast meinen nichtssagenden Kommentar gelesen, nehme ich an. Ich lösche ihn und hoffe du kommst so vll. doch noch in den Genuss einer konstruktiven Kritik.
Nein, es ging mir nicht um das fehlende –n- (so pedantisch bin ich nu auch nicht es ging mir um deine Aussage, dass das "Lied" eine Katastrophe sei. Ich denke, da kann man durchaus unterschiedlicher Meinung sein, denn zumindest gehen uns so die alten Gedichte nicht gänzlich verloren.
Zitat Leider wurde sie später beruflich eine Politikerin; auch da konnte sie ihr Vortragstalent gut gebrauchen.
dein manchmal recht trockener Humor ist echt klasse!
mir war das irgendwie zu makaber die eigene Todesanzeige zu gestalten, sonst hätte ich auch mitgemacht und sowieso gewonnen , aber man sollte über den eigenen Tod ja keine Witze machen, wer weiß wo das sonst noch endet
dem Gewinner trotzdem meinen herzlichen Glückwunsch. Mögest du noch lange unter uns weilen
alternierende Verse mit Auftakt, Paarreime, eine nette Idee und doch geht dieses Gedicht einfach so durch ohne eine Wirkung bei mir zu hinterlassen.
Zitat Uncool
Hat es soeben noch getropft, scheint jetzt die Sonne und es klopft
Der Titel und Einstieg in ein Gedicht ist wie die Haustür eines Hauses. Deine Haustür hier lädt mich nicht gerade ein, das Haus zu betreten. Der Titel klingt nicht sonderlich interessant, die ersten beiden Sätze sprachlich etwas zu "einfach".
Zitat ein Buntspecht hoch vom Baumesstamm, weit hörbar bis zum Biberdamm,
wenn ich beim Vergleich mit dem Haus bleibe und tatsächlich hinein gegangen bin, dann bin ich jetzt in der Diele. Dort finde ich keinen Kleiderhaken für meine Jacke, behalte sie also an, jederzeit bereit wieder zu gehen: Baumesstamm, man, Joame, was besseres, um den Rhythmus aufrecht zu erhalten fiel dir nicht ein? Was wäre mit Buchenstamm, Eichenstamm, Kiefernstamm ect.?
Zitat wo ich mit sonnigem Gemüte die Schafherde um mich behüte.
Ein Schäfer oder doch eher ein Schäferhund?
Zitat Ein paar Jahrzehnte sind vergangen, ein Buntspecht frönt seinem Verlangen,
Der Zeitensprung zw. erster u. zweiter Strophe müsste deutlicher werden. Vll. solltest du die erste Strophe ins Präteritum setzen und die Zweite mit sowas wie: nun sind Jahrzehnte schon … beginnen?
Zitat ein Buntspecht frönt seinem Verlangen weil weit und breit kein Stamm, kein Ast, klopft er am Telegrafenmast,
hier verwischt sich der inhaltliche Zusammenhang
der Buntspecht frönt seinem Verlangen, weil weit und breit kein Stamm, kein Ast?
Vll. besser sowas wie:
ein Buntspecht frönt seinem Verlangen und klopft, weil weit und breit kein Ast lautstark am Telegrafenmast
Zitat von denen es noch ein paar gibt, längst ist der Drahtlosfunk beliebt.
(Wiederholung – paar- ) Auch hier funktioniert der Inhalt nur, wenn man sich die Zusammenhänge selbst zusammenschustert. Die Aussage, dass es doch noch Telegrafenmasten gibt ,müsste eine positive Folge nach sich ziehen. Du willst hier aber doch eher ins Negative. Um es deutlicher zu machen:
ich habe noch ein paar runde Hüte, längst sind eckige Hüte modern.
Anders sähe es doch aus, wenn man schreibt: Ich habe nur noch ein paar runde Hüte, denn längst sind eckige Hüte modern.
Zitat Wer braucht noch sonnige Gemüter, Konsummenschen sind abgebrühter, Mac D., Computer, Werbung glotzen, danach die Pille gegen Kotzen. No time for Buntspecht, der nur stört, wie uncool! Buntspecht? Nie gehört!
Das ist mir persönlich zu phrasenhaft. Was spricht bei "Konsummenschen“, die Drahtlosfunk, Mc Donald, Computer ect. bevorzugen, gegen ein sonniges Gemüt? Die Titelwiederholung kommt hier m.E. etwas unpassend, so, als wolltest du ihn noch irgendwie da rein quetschen. Überhaupt sieht mir die letzte Strophe hier etwas zu sehr nach erzwungener Jugendsprache aus.
Resümierend muss ich leider sagen, mir gefällt‘s nicht. Die Idee ist gut, aber aus dem Buntspecht, der am Telegrafenmast klopft (klopfen muss), hättest du wesentlich mehr machen können. So einen Sprung über Jahrzehnte hinweg, muss man auf lyrischem Gebiet sehr achtsam tun, denn sonst fällt man schnell in die Phrasendrescherei und die, ja, -sonnige Gemüter brauchen die Konsumgeschädigten heutzutage nicht mehr- Schiene.
Leider keine positive Rückmeldung, trotzdem hoffe ich, ich konnte dir halbwegs aufzeigen, wo hier für mich die Schwachpunkte stecken. Natürlich eine rein subjektive Ansicht- aber das weißt du ja.
ein Text, der mir durchaus gefällt, der für mich aber auch in der sprachlichen Ausarbeitung noch zu wünschen übrig lässt. Den Einstieg ohne Artikel find' ich ungeschickt, das klingt zu abgehackt. Stell dir ein Ausrufezeichen hinter der ersten Zeile vor- dann verstehst du vll. wie man auch in den Text einsteigen könnte. Blaue Schlaglöcher, hellgraue Himmelswege, Schatten, blasse Märzsonne, glanz, wintermatt Du wechselst m.E. in den ersten sechs Zeilen zu oft - wie soll ich da als Leser in die Bilder hinein finden? Eine blasse Märzsonne, die glänzt, ist da nur eines der verwirrenden Bilder.
Manchmal ist es sinnvoll Füllwörter einzusetzen, anstatt zu verdichten, damit Inhalt und Sprache ineinanderfließen können. Hier würde ich dazu raten, damit nicht nur Gänsehaut drüber steht, sondern sich auch beim Leser einstellt.