Okay, die Technik der Sabrage nutzt zwar keine Sollbruchstelle, sondern lediglich den schwächsten (und geeignetsten) Punkt der Champagnerflasche, um vermittels des innern und des äußeren Drucks das Ding zu öffnen, aber der Autor bringt das nun in Verbindung mit anderen Dingen, die er hier köpft, so dass ein Teil des Inhaltes (und/oder der Verpackung) davon fliegt. Ob und wo das bei einem Kaiserschmarrn der Fall ist, weiß ich nicht, vielleicht ist ja auch etwas anderes gemeint. Aber Tütenrollen, Schokolade, Notizblöcke, Schmerztabletten (die von Spalt u.ä.) Eierhandgranaten, Kleingedrucktes (witzig!) Schmelzsicherungen, Zauneidechsen, Abschleppseile, Getränkedosen, Preisaufkleber, Ablenkmanöver (pfiffig!), Toleranzen (naja) und Elektrolytkondensatoren verfügen alle über Sollbruchstellen, gewollt oder ungewollt und teilweise im übertragenen Sinne.
Was haben diese Sachen miteinander und was mit dem Champagner zu tun, außer dass die Beschäftigung mit einem kleinen Kreuzworträtsel manchem eine prickelnde Abwechslung ist? Keine Ahnung, aber Champagner und Rätselraten mögen auch kleine Schwächen sein, die manchem stark scheinen. Vielleicht so und dank des eher Ungewöhnlichen dann meinethalben auch vorne im Wettbewerb dabei. Rechten Genuss wollte ich nicht empfinden, aber gereizt hat es mich ja eben doch. Am Ende bin ich aber doch ein wenig verkatert, da mir irgendwie nicht mehr ersichtlich wurde, als ein paar Blubberbläschen.
ja, das wäre mein Wettbewerbsbeitrag gewesen, aber ich habe den Einsendeschluss verpasst. Was für ein Glück! Der "Purismus" (keine Ahnung, ob das so heißt) ist hier eben auch nur die schwache Stärke der Schwäche.
man sollte nicht "nebenbei" jemandem auf die Fresse hauen, sondern wenigstens die Höflichkeit besitzen, dieses mit einem gewissen Maß an Konzentration und Freude zu. Vielen Dank für den kleinen Horizont. Ausnahmslos jede/r hat einen begrenzten Horizont. Und wohin man auch geht, man nimmt ihn mit. Was das plumpe Mantschen angeht, stellt sich die Frage, wer das empfahl? Nur wenn ein Thema gar kein Thema ist, dann ist halt schwer, dabei zu bleiben.
Schade, denn ich dachte, das wäre ziemlich einleuchtend, dass der Text nur mit dem Paradoxon spielt, welches sich selbst in den Schwanz beißt. Natürlich hat es ein paar Auslassungen, sonst wäre es ja noch fader. Beachte es einfach nicht weiter, der Text gab nur schnellen Ausdruck meines Haderns mit dem Wettbewerbsthema. Wenn ich jetzt lese, dass „das Thema Spielraum auf jede erdenkliche Art lässt und dehnbar wie Gummi ist“ und im Grunde „jedes Gedicht in diesem Forum geeignet wäre, es unter dieser Thematik einzusenden“, dann empfinde ich das jetzt auch tatsächlich genau so schwark, wie ich es wähnte.
wenn schwäche stark macht macht starkes schwach? wenn schwäche stark ist, macht starkes schwach! rächt die bislang diskriminierte, weil eigentlich ja starke schwäche! werdet selbst gerecht der schwächsten stärke, welche ist schwaches (und damit ja eigentlich starkes) leid was stark macht, weil es schwach ist, und daher am stärksten schwächt.
Zitat von Kjub... was dir natürlich scheißegal sein kann.
Durch alle Bereiche? Ich habe mich zu den Wettbewerbsbeiträgen in den Wettbewerbsbeiträgen geäußert, da die extra dafür vorab veröffentlicht wurden. Ich empfinde das als grenzwertig, zumal wenn dann für den einen oder anderen Beiitrag Elogen verfasst werden und das auch vielleicht noch von ernstzunehmenden Kommentatoren. Und ich habe ein Gedicht veröffentlicht, zu dem Alexa Fragen hatte, welche ich zu beantworten versuchte. Insofern ist mir deine Meinung nicht unbedingt scheißegal, aber ich teile sie nicht.
Zitat von AlexaIch finde es übrigens gut, dass du deine Gedanken zu aktuellen Themen des Forums in Verse verpackst.
Danke, diese Meinung teile ich bzw. eigentlich kann ich gar nicht anders.
Adhoc hatte ich an den "Kaiserstuhl" gedacht, aber das schien mir dann der gedanklichen Nähe zum Schaumwein geschuldet. Vielleicht ist er es aber doch: vulkanischen Ursprungs, stark terassierte Anbaugebiete, durchzogen von Löss-Hohlwegen.
Scheiße, der Autor soll sich gefälligst auten und das Geheimnis lüften.
Tja, Hannes, als was immer es gedacht war, ist es doch leider nur voll nach hinten losgegangen. Was für ein beschissenes Gedicht und wie spitzfindig hast du dich empfunden!