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  • RE: So ein NußbaumDatum04.12.2009 03:36
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema So ein Nußbaum

    Oh, die 7min sind vorbei!
    Aber es ist ja kein Tannenbaum gewesen!

    Merci.

  • RE: PhaetonischDatum07.12.2009 14:04
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema Phaetonisch

    Hallo, mcberry!
    Zwei uralte Wörterbücher habe ich. In einem steht:"Jet, Jett=Gagat"
    Unter "Gagat" finde ich: "Jett-schwarze Farbe (Pechkohle für Trauerschmuck)
    und unter "Jet" Strahl, Düse, hervorsprudeln, Düsenflugzeug. Ein Verb finde
    ich nicht in den alten Schmökern.
    Im Gedicht (weiße Jets, Kobolde+Feen) sind auf den Athmosphärenrandschichten
    zu beobachtende Leuchterscheinungen ungeklärter Ursache, Herkunft, Substanz
    gemeint, die durch o.g. Benennungen klassifiziert werden.
    So gesehen hat das Gedicht aber auch etwas Diesseitiges ausdrücken sollen.

    Mir erscheint "jettet" aber auch besser als "jetet", obwohl die unselige Reform mich
    nicht kümmert -hab's entsprechenden editiert.

    Freut mich, daß du sowas (so was, so etwas) gern gelesen hast.
    Danke für deine Meinung.

  • RE: MillionärDatum08.12.2009 07:48
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema Millionär

    Hallihallo,Joame Plebis!
    Mich irritiert an deiner Geschichte nur der Schlußsatzteil "..., vom Rauchen tatsächlich aufzuhören."
    Normalerweise erwartet man: "...., mit dem Rauchen .....aufzuhören."
    Da ich einen besonderen Sinn deiner Formulierung nicht 'entkrypten' kann, denke ich es liegt ein
    Fehlerchen vor, -bin mir aber nicht sicher.

  • RE: Das Alter abenteuerlicher AusredenDatum17.01.2010 16:44

    Hallo, Karl Feldkamp!
    Je länger ich im Forum lese, desto mehr fühle ich mich verunsichert, mich verbal zwischen elitären
    Literaten zu bewegen, da ich einen solchen Anspruch nicht an mich stelle.
    Ich schreibe dies, damit du das Folgende einschätzen kannst.
    Du nennst zwar gleich in der 2. Zeile die "eigentlichen Probleme", aber nach dem Lesen erkenne ich
    nicht, welche das (für den Helden) sind.
    Weiter schreibst du am Schluß: "Alter ist nichts für Feiglinge. Es ist lebensgefährlicher, als ....."
    Weil ich unter "Feiglingen" Wesen verstehe, denen es an Mut mangelt, denke ich, daß es gegenüber
    der Lebensgefahr (= Gefahr (-en) des Lebens) keines besonderen Mutes bedarf, sondern Durchhalte-
    vermögen (das Junge erlernen müssen). Sich der Todesgefahr zu stellen erfordert hingegen Mut.
    Ihr sind Alte, Kranke und Schwache näher. Diese müssen also mehr Lebensmut (Mut zum Leben)
    beweisen als (todesmutige) Abenteurer.
    In dem zitierten Schlußsatz sollte es deshalb m.E. "Es ist todesgefährlicher....." heißen.
    Dann riefe dein "Oder?" weniger Argumente hervor, spekuliere ich.

    Freundlichst

  • RE: NovembierDatum18.01.2010 01:54
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema Novembier

    Hallihallo, ihr beiden freundlichen Leser!

    Phil, du hast schon richtig gedacht, der alte Bock saß im Auto und wird als
    Hirsch (bayrische Art) bezeichnet, da er Jagdherr ist. Na ja, Mörder ist schon
    heftig. Neudeutsch "Killer" ginge auch an der Stelle. "gelegt" finde ich nun auch
    besser als "erlegt", obwohl das Erlegen der wichtigere Vorgang ist.

    Joame, "der alte Bock" soll gleichzeitig der "Hirsch"(S.4) sein und nicht erlegt
    worden sein, sondern als Jagdherr(-veranstalter) leben bleiben.
    Der Hirsch=Bock, obwohl ihm vom Schnaps schon die Bilder verschwimmen,
    schießt, weil er sich seiner sicher ist. "Getraut sich" klingt, als brauchte er extra
    etwas Mut dazu. Den braucht er nicht, da er sich ganz vertraut.
    Trunkene überschätzen sich, auch wenn Zweifel angebracht wären.

    Seid bedankt

  • RE: SinnDatum19.01.2010 14:47
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema Sinn

    Hallihallai, saddai!

    Zu grübeln gibt's da nix.
    Es stimmt, dauert aber nicht lange
    Wie wär's mit Minimallyrik
    oder Schwarzem Humor?

  • RE: Der PandaDatum19.01.2010 17:11
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema Der Panda

    HALLO, SANKT MAROT!

    Wäre ein "muß er sein" in der letzten Zeile
    zu viel Ernst für diese Rubrik?
    Ein Panther stand sicher Pate bei dem Bären.


    .

  • RE: Hell gefangenDatum21.01.2010 12:16
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema Hell gefangen

    Hallihallo, Alcedo"

    Niemand mäkelt, findet, was ihm nicht gefällt.
    Mich stört in so einem romantischen Gedicht
    nur das mir als Slangwort erscheinende
    "Schreibe", das in anderem Umfeld als völlig
    normal erscheinen kann.
    Das Wort "Angesicht" wurde auch schon als
    "Unwort" deklariert, aber ich denke hier paßt's.

    Obwohl ich nur die Worte lese, ohne etwas
    hinein interpretieren zu wollen, gefällt es mir.

  • RE: mein rechnerDatum24.01.2010 13:30
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema mein rechner

    Hallihallo, Karl Feldkamp!

    Die Korrekturprogramme sind eine gewalttätige Seuche.
    Sie üben Zwänge aus und behindern Kreativität.
    Ich stimme dir den Gedichtinhalt betreffend zu, habe
    aber als nicht so elitärer Mensch mit solchen Formen
    meine Schwierigkeiten. (betrifft keineswegs nur deine
    Werke)

    freundlich

  • RE: Pflichtgetreu HurrahDatum25.01.2010 03:02
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema Pflichtgetreu Hurrah

    Hallo, Joame Plebis!

    Dank für die Rückmeldung.
    Die "Schwingen ins Jenseits" erscheinen mir selbst
    etwas zu dick aufgetragen und ich überlege mir vllt.
    etwas ganz anderes für die Stelle; etwa: "Du singst
    und rufst:"Banzai!", was dem Hurrah entspräche,
    aber nur bei s.g. Selbstmordangriffen der jap. Infan-
    trie üblich war. Das Thema hier ist Kamikaze.
    Nur, ist eine Betonungsverschiebung wirklich soo
    absolut unmöglich?
    ...
    ...

  • RE: Zu schade wär'sDatum26.01.2010 14:55
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema Zu schade wär's

    Hallihallo, Alcedo!

    Merci, für deine Mühe! Vier Fragen ist wirklich zu viel.
    Du hast Recht, aber immerhin durchgehalten.

    Viele stellen sich die Frage, ob nicht sowieso zu viel
    geschrieben wird. Da gibt es ja auch weniger aufwendige
    Methoden, z.B. Witze, Comics u.ä. zumal für diese Rubrik.


    höflichst

  • RE: schwarkDatum26.01.2010 15:09
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema schwark

    Hallihallöchen, oliver 64!

    Das hat Humor!
    Es gefällt mir, wenn ich auch ansonsten
    zu viel Purismus (ist der Verzicht auf Inter-
    punktion usw. so richtig benannt?) nicht
    für jedermann gut finde.

    lustig

  • RE: Proleten & PoetenDatum28.01.2010 11:12
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema Proleten & Poeten

    Hallihallo, Joame Plebis!

    Danke für "nicht mit mehr als mit meiner Meinung dienlich sein".
    Für mein Verständnis ist das sehr viel. Mehr soll's nicht sein.

    Ursprünglich waren das nur drei einzelne Wortspielsätze.
    Aber du schreibst zu Z1:

    Zitat
    Einleuchtend, daß Proleten, die nichts mit Lyrik am Hut haben, einem
    Interpreten dankbar sind oder sein sollten.


    Das habe ich nicht ausgedrückt, läßt sich auch nicht hinein interpretieren.

    Z2 Warum sie es jenen auch sind, die sie treten, weiß ich auch nicht und die
    Gründe sind wohl vielschichtig. Aber sie tun es, wie z.B. Wahl-, (Un-)Solidar-
    verhalten u.v.m. zeigen.
    Z3 erinnert daran, daß -wenn Alkohol im Spiel ist- die künstlichen Grenzen
    fallen.
    Eine ganz andere Frage ist, warum "Proleten nichts mit Lyrik am Hut" haben.
    wollen, sollen, können, -war m.E. nicht immer so.

    Merci für deine Äußerung

  • RE: ROMA AMOR (Wort-Kristall)Datum30.01.2010 12:11
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema ROMA AMOR (Wort-Kristall)

    Hallihalless, der.hannes!

    Ich assoziiere GOLDMAM (-ma).

    und bewundere deine Geduld.
    und Konstruktivität.

    ..

  • RE: mein rechnerDatum01.02.2010 19:31
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema mein rechner

    Hallo, Karl Feldkamp"

    Mit "solchen Formen" meine ich Werke, nicht nur aber auch Gedichte,
    also auch darstellende, bildende, die dem Publikum vorgestellt
    werden, deren Botschaften sich die Leute teilweise aus dreifachen Bezugsebenen
    zusammen klamüsern sollen. Wer das nicht kann, will -aus welchen Gründen auch
    immer- erscheint dann leicht als Kulturbanause. Um das wiederum zu vermeiden,
    beklatschen Viele "des Kaisers neue Kleider". Es führt auch zur Entfremdung von
    Kunstschaffenden und -konsumenten. Schließlich müssen ganze Bereiche von
    der unbeteiligten Allgemeinheit subventioniert werden für ein kleines Szenen-
    publikum, das noch erreicht werden kann -manchmal auch nur aus "art-fremden"
    Beweggründen.
    M.E. sollten Kunstwerke allgemeinvertsändlich bleiben. (Ich befürworte deshalb
    nicht SMS-deutsch a la: "Wir gehn Aldi.") Diesen Standpunkt sehe ich nicht als
    Einschränkung der Kreativität an, sehr wohl aber z.B. ein Korrekturprogramm, das
    mir vorschreibt wie ich " allgemein verständlich" zu schreiben habe.
    Interpunktionen, Syntax usw. sollen doch dem Leser das Verständnis erleichtern
    und sind auch Stilmittel, denke ich. Warum manche Literaturschaffenden es dem
    Leser -absichtlich?- schwerer machen, ist mir nicht klar. (Sind das vielleicht
    Versuche eine "eigene Handschrift" als Wiedererkennungsmerkmal kreieren zu wollen?)
    Ich nehme an, daß u.a. aus diesem Grund -mangelnde Verständlichkeit- nur noch
    Wenige an Lyrik interessiert sind. In manchen Werken werden dem Leser nur Brocken
    serviert. Die Zusammenhänge soll er selbst hinein interpretieren.
    Dazu habe ich in diesem Forum irgendwo -der Autor verzeihe mir!- eine kritische
    Anmerkung gelesen. Sie lautete sinngemäß etwa: "Je verkrypteter ein Text erscheint,
    desto höher wird er gelobt. Was Lieschen Müller gleich versteht, kann nicht wertvoll sein."
    Dieser Kritik schließe ich mich bei manchen Werken an.

    Freundlichst

  • RE: Lied vom kleinen GlückDatum02.02.2010 09:17
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema Lied vom kleinen Glück

    Hallihallo, phil!

    Vllt.wird dieser Faden zum Zoo.
    Danke für deine Aufmerksamkeit (doppeltes "still" und "l").
    Die letzte Strophe kann ich aber sinngemäß nicht sehr
    verändern, denn sie soll aussagen, daß das LI nach dem
    "Lebensverlauf" endlich erkannt hat, daß als einzig Wert-
    volles die Beziehung zum LD bleibt.
    Das "mich's" Z17 steht, weil LI nur ein "Häuschen" baute Z1,
    LI also ein "kleines Licht" geblieben sein soll -ökonomisch.

    Sei nochmals bedankt für deine Tips.

  • RE: Lied vom kleinen GlückDatum03.02.2010 09:54
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema Lied vom kleinen Glück

    Hallöchen, phil!

    Welches meiner Kätzchen soll ich nehmen -für den Zoo?

    Siehe Anhang!

  • RE: SchwertstahlDatum07.02.2010 09:39
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema Schwertstahl

    Hallihalo, Joame Plebis!
    Metallurge bin ich auch nicht, aber irgendwo habe ich mal aufge-
    schnappt, daß waffentechnisch überlegene Gegner die Germanen
    besiegen konnten, weil deren Langschwerter zu weich waren und
    Ochsenblut -das auch zur Festigung von Mörtel benutzt wurde-
    bei der Härtung von Eisen eine Rolle spielte. Schwerter bekamen
    einen Namen erst nach der Bluttaufe, d.h. nach dem ersten Sieg
    seines Besitzers. Für "berühmte" Schwerter wurden Lieder gedichtet.

    Die von dir veränderte "Lieblingsstelle" gefällt mir alleinstehend
    auch besser als meine Version, aber ich ich wollte auch noch die
    Unübersichtlichkeit des "Lebenspfades" ansprechen.

    Das wartende "komische Schwert" ist ein Geistesschwert, welches erst
    in dem Feuer, in dem die Seele, das "Geistesschiff (S3Z1)" verbrennt,
    zu Stahl gehärtet wird. Das "Lauern auf Fleischeslust" ist das Warten auf
    Wiedergeburt ( im "Nirwana"?)

    Sicher wäre noch viel mehr herauszuholen gewesen, aber lange Gedichte
    langweilen manche Leser schnell.

    Ich bin ja froh, wenn ich mit meinen Beiträgen keinen Mißfallen errege.
    Das scheint mir bei dir einigermaßen gelungen zu sein.
    Danke für's Lesen und die Kommentierung.

  • RE: Raben badenDatum18.02.2010 13:13
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema Raben baden

    Habe für "Raben baden" gestimmt, würde aber "Wenn Raben schneebaden" o.ä. bedenken.

  • RE: Metzger und KälberDatum18.02.2010 14:51
    Foren-Beitrag von gheggrun im Thema Metzger und Kälber

    Hallihallo, hans beislschmidt!

    (Er-)Leichter(-t) lese ich immer Gedichte, die aus ganzen Sätzen
    gemacht sind, als jene, in denen auf Syntax, Interpunktion usw.,
    wenn auch für höhere Werte, verzichtet wird.

    Trotzdem will ich a bit meckern:
    "Katalektisch" wird wohl von nur wenigen Lesern gleich verstanden.
    (Manche geben bei seltenen Fremdwörtern sofort entmutigt auf.)
    Frißt in S2Z1 (Versuch des Deutens ...) der Dat. den Gen.?
    In S2Z3 befindet sich "Justitia" als Subjekt m.E. ohne Verb.
    "Justitia dient dem Reich weiter als Knecht." vermiede das.
    Z4 begänne dann als neuer Satz, was denn Sinn, wie ich denke,
    nicht verändern würde.
    In S3Z3 ist mir nicht eindeutig genug, wer "jene" im Gegensatz zu
    wem sind und die Z4 sollte nach meinem Verständnis
    "nach dem Beispiel von Metzgern und Kälbern?" lauten.
    In S4Z1 fehlt mir ein Hinweis darauf, woran "Zu glauben ..." wäre
    (Recht, Gerechtigkeit, Staat, Justitia o .ä.) und wieder "jener" ist
    m.E. besser bestimmbar.

    Deine Botschaft hat mich interessiert
    und zur Kommentierung gereizt. Insgesamt kommt sie positiv an
    (bei mir).

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