mann Gem, reiß dich zusammen. glaube nicht, dass du, nur weil du altuser bist, hier alle jubeljahre mal auftauchen und dein verbal-ejakulat abladen kannst, ohne dass es konsequenzen hätte. es gibt unterschiede zwischen frechem und unangemessenem tonfall - ich will das zweitere hier nicht sehen, speziell keine unprovozierten beleidigungen, die auf moderatoren abzielen. ich bin dafür dich zu verwarnen. Grüße Kjub
Zitat edit: In Wirklichkeit, streitet ihr euch über Brotkrumen, die einmal Brot waren. Das war nicht euer Verdienst.
leider streitet sich niemand, bisher gab es nur zwei bewerbungen. also nochmal zur erinnerung: ein platz im team ist noch frei.
hallo miteinander, ich habe jetzt nur meine mittagspause, will aber trotzdem antworten, damit nicht zuviel zeit zwischen meiner und euren antworten liegt, denn heut abend bin ich wieder nicht zuhaus und morgen wahrscheinlich ebenso. entschuldigt bitte meine knappe antwort.
Zitat deswegen redet es (wer?) aus
wie wärs mit was? nur als anregung... wer geht allerdings auch, war aber nicht intendiert
Zitat uns, die wir nicht (wo sind wir dann?) sind:
wieso willst du da verorten, frag ich mich.
Zitat baut türme und gärten
(irr)gärten
Zitat (wie soll das - selbst höchst lyrisch - gehen?)
das kann ich dir nicht erklären.
ach Ralf, da wir grad kommunizieren: schraube bitte das maß von beleidigungen in deinen kommentaren deutlich zurück. weder jemanden als fette/ n so und so noch eindeutig männliche user als dame bezeichnen.
Ivana, du findest bestimmt eine erklärung für diesen, wenn du es möchtest. der nietzsche ist hier drin anscheinend sehr deutlich geworden - das hätt ich nicht gedacht.
hi kollege, danke für deine annäherung und keine sorge, ich fühle mich nicht missverstanden. vielen dank für deine assoziationen.
Ivana schreibt nicht dass dieses gedicht wie... ist, sondern, dass es sie an nietzsche erinnern würde, was ganz im gegenteil nachvollziehbar ist, da die besagte stelle dort eindeutig ihren ursprung hat. ich habe nix von alt geschrieben, ralf, und will mir jetzt auch keine zeit nehmen, deine komms im einzelnen durchzugehen. irgendwo nanntest du perry frau - solche emanationen deines kreativen geistes werden natürlich verschieden ausgelegt, und bis jetzt hat sich niemand beklagt, aber mäßige dich doch ein bisschen, bevor sich jemand beschwert. achte einfach darauf, dein schnelles mundwerk im zaum zu halten, es scheint mir im moment recht häufig durchzugehen. grüße Kjub
hallo rainek, mir gefällt dieses metaphorische spiel um tod und hoffnung, mit dem twist zur vergeblichkeit in der letzten zeile. wobei sich mir hier doch ein paar inhaltliche fragen aufdrängen: bspw was die funktion von tag in deinem gedicht ist und warum du nicht bspw schlicht nacht nimmst - ich hoffe nicht allein wegen der abwechslung zu gängigen bildern. du nennst ihn zweimal eindeutig und beschreibst ihn später indirekt mit von sonnenauf bis/ untergang. eine dreimalige nennung legt starken inhaltlichen fokus, den ich unvermeidlich mit tod verbinde, denn um ihn geht es hier in der hauptsache, auch die immer wieder scheiternde hoffnung bezieht sich darauf. sie liegt in der gedichtwelt darin, den tag auszuschließen und mit ihm den tod, der im rhododendron lauert. interessant finde ich, dass du diese pflanze wählst, denn sicherlich ist sie eine giftige, aber woher kommt die gefahr für das lyrische ich? allein durchs betrachten? fühlt es sich verführt, hinauszugehen und mal was zu probieren? das sind haltlose vermutungen, aber ich sehe keinen klaren anhaltspunkt. sinnvoller erschiene mir eine kletterpflanze als symbol für den tod, die also dem aus dem fenster blickenden lyrischen ich langsam, aber unweigerlich näher kommt. weiterhin empfinde ich das "lachhaft" als überflüssig. es wirkt wie ein fremdkörper, wie die autorenmeinung aus dem off - denn warum sollen tod oder hoffnung lachhaft sein? es passt nicht in den ernsten bzw schon tragisch anmutenden duktus des restlichen gedichts. das würde ich streichen. insgesamt ein schönes gedicht, bei dem für mich die einzelnen teile indes noch nicht zusammenpassen. grüße Kjub
Zitat tag am fenster klebt ein tag in den rhododendronblättern sitzt der tod von sonnenauf bis untergang lachhaft dann und wann hängt noch am vorhang meine hoffnung nur läßt er sich nicht schliessen die kordel ist seitdem ich denken kann gerissen
ich freue mich für dich, SM, es ist schön, wenn ein herz so leicht zu bewegen ist. und danke für den hinweis, ich hätte fast gedacht es wäre eine.
wir hatten gestern eh noch drüber gesprochen, diesen faden zu schließen, da ihn wohl mittlerweile jeder mehrmals gelesen hat, der für den job in frage kommt. also schluss mit dem kasperletheater. müssen wir uns eben was anderes einfallen lassen.
moin, ich bin richtig happy, dass ich heute frei habe und also in ruhe antworten kann. danke für deine erklärungen, rainek, mir ist der widerwille seine gedichte zu erklären natürlich weder fremd noch neu, denn das, was in ihnen steckt, kann wohl kaum durch irgendeine sekundärliteratur, sei es kommentar oder sonstwas, transportiert werden - stattdessen kann, was da ist, zerredet werden. das wissen wir ja alle, ich wollte nur mitteilen, dass ich dir bewusst auf den lyrischen pelz rückte, weil mich der text interessiert und ich die fragen artikulieren musste, auch wenn das vielleicht unhöflich wirkt. nein, natürlich wäre die kletterpflanze nicht passend, ich stimme dir zu, denn hier geht es um die vergiftende innenwelt und nicht um eine aussenweltliche bedrohung. okay, rhododendron klingt in meinen ohren nicht verheerend, obwohl ich mir vorstelle, dass in entsprechender psychischer verfassung jede betrachtung und jedes wort schaden zufügen können, natürlich hat es diese dunklen vokale, der klang hat schon was düsteres, sperriges. also klanglich bin ich einverstanden, von einem sich mir aufdrängenden spinnenbild kann ich nicht berichten. ich verstehe deine einwand gegen die streichung des "lachhaft", aber meine meinung ändert das nicht. es gibt so viele möglichkeiten ein gedicht sprachlich zu gestalten - meine sehen völlig anders aus, ebenso die von sankt marot bspw, und ich finde es sehr schwierig, verbesserungsvorschläge zu machen. leichter fällt es da schon, etwas überflüssiges zu benennen, und das ist für mich nach wie vor dieses eine wort, das aus den zeilen fällt. also ich konnte damit schon was anfangen, auch wenn ich mir im detail und in der interpretation wie so oft kein schlüssiges bild machen konnte, gefiel und gefällt mir die atmosphäre der zeilen ganz ausgezeichnet. grüße Kjub
User Ralfchen wird verwarnt, da er trotz moderativer Anweisung auf Unterlassung einen Faden eröffnete, in dem er einem anderen User nahe legte, das Forum zu verlassen. Gruß Kjub
Der Grund der Verwarnung ist im entsprechenden Faden nachzulesen. Unterlasse die persönlichen Angriffe gegen Ivana, sonst gibt es gleich die nächste. Kjub.
Zitat begangen von einer verwirrten userin/ lyrisch absolut unbegabte userin
sind eindeutig persönliche angriffe. du weißt doch so gut bescheid, trotzdem nochmal zur erinnerung: textkritik, auch hart, okay/ schmähgedichte in gewissem rahmen auch... aber keine beleidigungen. sei gewiss, dass ich deine forenarbeit schätze, aber das war mir einfach zu viel quecksilbrige provokation in letzter zeit, vor allem den thread trotz ermahnung mit gleichem inhalt neu zu eröffnen. ivana wird genau so abgemahnt werden, wenn sies nicht gut sein lässt. damit ist das thema für mich durch. grüße Kjub
hör mir auf mit schwerer Copyrightverletzung, ich habe keine Lust meine Zeit mit solchem Unsinn zu verschwenden. sie hat den Text eindeutig als deinen gekennzeichnet und ihn offensichtlich zitiert um auf seinen in ihren Augen anstößigen Inhalt aufmerksam zu machen. wir haben ihn geprüft und entschieden, dass er auf dieser Plattform weiterhin veröffentlicht sein darf. im Gegensatz zu dir hat sie nicht wiederholt gegen moderative Anweisung gehandelt. Kjub
nein Ralf, ich werde dieses Thema nicht aufwärmen. Ivana war vor sechs Tagen das letzte Mal online und hat den letzten Beitrag vor cirka 14 Tagen geschrieben. wir werden sie jetzt nicht für eine so weit zurückliegende Zitation verwarnen.
Zitat du kennst die regel und ich erwarte eine ermahnung an IVANA und eine entschuldigung von ihr für diesen verstoss
kein Scherz, ja? sehr amüsant. hier, im Netz, über so einen Fall zu diskutieren, bei dem anstelle der Zitation auch einfach ein Link hätte stehen können, also sich an einem Formfehler hochzuziehen, ist schlicht kleinkariert. du wirst in diesem Fall kein Recht bekommen, höchstens die nächste Verwarnung, wenn du das Thema nicht ruhen lässt. - Faden geschlossen - Kjub
hi gheggrun und mcberry, wie mein kollegen schon schreibt, kann auch ein knapper kommentar dem werk und thema angemessen sein. wobei ich zu deinen zeilen, gheg, noch zwei kleine anmerkungen habe: zuerst einmal heißt es krängen, nicht krägen, aber das ist wahrscheinlich ein lapsus. einen zweiten blick könntest du auf "Mordboote" und "blutroten" werfen - an dieser stelle wäre weniger mehr. die graphische untermalung ist eindeutig: das meer ist vom blut gerötet. boote als mordboote und also fischer als mörder zu bezeichnen ist trotz grausamer fangmethoden schlicht falsch, da morde von menschen an menschen begangen werden. mit diesen beiden sehr starken wörtern engst du den spielraum des lesers arg ein, weswegen ich für eine reduktion plädiere. grüße Kjub
ps: wobei die beiden monierten wörter schon durch ihre dunklen vokale den tragischen inhalt stützen.
hallo GW, ich fand es gar nicht so einfach, mich zwischen deinen beiden noch unkommentierten gedichten zu entscheiden - sie wirken beide durchdacht um einen interessanten zentralen punkt herum komponiert, was mich anspricht und an die lyrischen prosaskizzen eines japaners erinnert, den ich letztes wochenende im kellerraum eines leipziger antiquariats entdecken durfte. die mich aufmerksam machende idee ist die besondere wahrnehmung des lyrischen ichs, das sich anscheinend als eine in einem handlungsstrang spielende figur empfindet. damit verknüpfst du - geschickt, wie ich finde - das trotz oder vielleicht grade wegen (zuviel) farbe und surround sound als grau und hoffnungslos empfundene leben. ein leben, in dem man sich nichts erarbeiten muss, in dem man den wert der dinge nicht zu schätzen weiß - zivilisationskritik. eine figur in einem handlungsstrang spielt ja eigentlich nicht, gespielt wird im theater, wo der schauspieler sich selbst mit einbringt, wohingegen bspw eine romanfigur und das, was sie tut, vom autor erdacht wird. die eher seltenen werke, in denen autoren ihre figuren "zum leben erwecken" und mit ihnen kommunizieren, lasse ich jetzt außer acht. natürlich werden ja auch dramen geschrieben und die haben sicher einen handlungsstrang, aber sobald die stücke auf der bühne sind, heißt es anders. kurz: wegen der romanassoziation wirkt das bild auf mich nicht ganz kongruent. das gefühl der fremdbestimmung lässt sich an den letzten beiden versen ablesen, wo dem tag sozusagen der horizont genommen wird, die titelgebende aussicht existiert nicht mehr, wodurch der letzte satz rückbezüglich zynisch wird und noch mal ein zusätzliches gewicht auf das gesamte gedicht legt. mir gefällt das "glotzen wir" nicht. die zeilen bringen aus der inhaltlichkeit ne menge atmosphäre mit, da sticht dieses wort wie ein neongrüner punkt auf einem grauen mantel hervor - es passt nicht und schmälert für mich die wirkung. grüße Kjub
na ja, ich wär trotzdem froh, wenn die worte abgeschwächt würden, grade weil das thema ein wichtiges ist. denn ich glaube, dass so sehr explizite aussagen weniger effekt auf unsere slogan- und werbegewohnte wahrnehmung haben als z.b. subtilere hinweise, die eventuell den leser mitdenken und sich ein eigenes urteil bilden lassen. das hält auch länger an, falls es getroffen wird. deine absicht in allen ehren, aber ich fürchte dass die umsetzung gegenteiliges bewirkt. viele grüße Kjub
mal eine meldung in eigner sache, eine meinungsäußerung: ich interessiere mich immer für die wahrnehmung von lyrik: was von wem als richtig wahrgenommen wird und welche stilmittel und welcher grad der klarheit mindestens vorhanden sein sollten um einem gedicht gedichthaftigkeit zusprechen zu können. aber solche
Zitat werde deine texte nicht mehr lesen und auch keine vorschläge mehr machen./ denn deine interessanten stücke verlieren sich in unrealo.
kommentare sind albern und dem geist der lyrik wie ich ihn verstehe völlig fremd. sag mal ralf, du trittst ja hier sehr selbstbewusst auf und besitzt l.m.e. auch eine in zeichnungen und prosa sich widerspiegelnde kunstfertigkeit, wenn man das sieht - dass jemand was drauf hat - schätzt man ja auch sein urteil höher ein. hm, aber jetzt frag ich mich langsam, da sich so paar puzzlestückchen zusammengesetzt haben, was du überhaupt für lyriken kennst. keine ahnung sagen wir cummings mayröcker kling - würdest du denen auch sagen dass sich ihre produktionen in unrealo verlieren? dieses kriterium ist so was von subjektiv, ach es ist gar keines. die stringent erzählende, klassische, dichtung die hier ja lang gepflegt wurde bevor sich fast alle hals über kopf aus dem staub machten, mit metrum, gegliederten strophen usw ist sicher eine form, aber eben nur eine.
ps: außerdem wenn ihr beide euch nicht mehr kommentiert bricht ja die hälfte der texte und komms weg. lasst das mal. aber das nur nebenbei.
na ralf, hauptsache du hast ne meinung, wa? was hat denn dein hirschhase da überhaupt zwischen den beinen? wenn dus nicht gepostet hättest, müsste ich raten. die auflösung ist sicher optimierbar.
hi sim und danke im namen aller sag ich mal: für die grüße. lass dich mal wieder hier blicken!
o vielen dank rainek, ich hab schon lang keine so positive rückmeldung bekommen - das perlt im hals des literaturfritzen! ja zu den inkonsistenzen - also widersprüchlichkeiten, bzw unbeständigem laut duden: da gibts n paar übergänge an denen es hakt - der text ist jetzt ungefähr ein halbes jahr alt und ich las ihn vorhin nochmal mit neuem, unverbrauchten blick und da sind so paar offene enden die nicht recht zusammen finden usw. wenn ich mal viel zeit habe werde ich mich nochmal ransetzen und den text überarbeiten - so kleines flickwerk dauert bei mir manchmal länger als n komplettes geschichtchen zu schreiben. seien ist aber keine inkonsitenz, denn inkonsistent bezieht sich wohl eher auf die inhaltliche ebene. ne also ich habe es hier als konjunktiv von bin verwendet - also sei, das angehängte en kann ich allerdings auch nicht erklären, aber es 'klingt' für mich richtig. liebe grüße