danke schön euch beiden für eure kommentare - rubberduck, ich mag keine vorhänge, und stelle doch auch eine gewisse lernfähigkeit von spatzen fest. es ist jedenfalls noch keiner zu schaden gekommen ... trotzdem wünschte ich den kleinen in dieser phase das fullsuspension ihres spechtischen freundes im (bzw. am) kirschbaum! ciaoi! phil
liebe marlene, danke für dein feedback, ich verstehe das unbehagen (auch schon beim "einen blick zu ende führen", eigentlich ja: weiterführen, was mit einem blick begonnen hat). dennoch: der abend schenkte uns die gelegenheit zu einem lächelnden blick... ich denke schon, dass das mit "....blick... den der abend uns gelacht" auszudrücken erlaubt ist - reimschuld hin oder her. um die letzte zeile zu ändern müsste ich allerdings auch die ganze strophe umschmeißen (und sie ist nicht die erste fassung!) wenn mir noch was einfällt, dann will ichs gern noch mal versuchen ;-) ciao! phil
hallo marlene, danke für dein kritisches lesen - der ameisentod wurde daraufhin geändert... (s.o. statt "krabbelte sich...tot"). den "schwarzen regenbogen" sehe ich als verlorenen frieden - immerhin noch kontur und daher erkennbar (und heilbar?). "ein wenig sprache" ... nun ja, LI äußert sich wenigstens noch ... grüße! phil
otto, eine klage über den verlust, gehört zu werden, natürlich von dem geliebten menschen (den man de facto verloren hat), darüber, es wohl selbst (mit) verschuldet zu haben, und in der stille wie im gefängnis gefangen. resigniert, hoffnungslos, auch das gewesene (die wahrscheinlich gute beziehung) wird in frage gestellt (hab ich dich längst verloren?). die reimstruktur tut das ihre zu dieser entstandenen fremdheit: erst die 5 zeile beginnt die "erinnerung" an das vorherige, wie ein echo aus weiter ferne beziehen sich schließlich die erste auf die siebte bzw die zweite auf die achte zeile, weit weg also, fast haltlos (und dem leser vermutlich erst beim genauen lesen bewusst). "warte auf den bäumen" scheint mir ein letztes aufbäumen gegen die realität zu sein, nicht wahrhaben wollen, hoffen... "ich schrei in mir" - und es wird daraus doch ein eindringlicher schrei nach außen, der mich als leser berührt, packt. gefällt mir sehr gut! sehr eindringlich (dürfte ich nicht viele davon an einem abend lesen...) phil
liebe gedichtbandage, ich schätze deinen anspruch, aber der einsame kann dich nicht wirklich mitnehmen, und wenn er selbst wüsste, warum er einsam ist und es sagen könnte - - - wäre er es noch? und der dichter kann da offensichtlich nicht mehr ausdrücken als sein LI... danke für deine gedanken dazu, ist auch immer wieder reizvoll sie zu entschlüsseln und manchmal bleibts doch beim versuch...
und liebe marlene, deine anmerkungen verführen mich doch tatsächlich zu veränderungen - wie gut, wenn dirs dann auch noch (besser) gefällt...
lieber perry, der rum scheint da doch auch auf dem schreib(er)tisch die hauptrolle zu spielen? silvesterparty mit feuerzangenbowle, da neigt und dreht sich nicht nur die erde, und wohin der dichterschuss geht, ist auch zimtlich wurst... oder liege auch ich jetzt schon weit und schräg daneben? phile grüße
perry, mag im wechsel leben erst erkennbar werden und ein querschläger leben oder tod und damit ja auch wieder einen wechsel mit sich bringen... sollte ich also rumten und zimten als wechselschaffende querschläger der lyrik verstehen? ich habe immer noch die leichtmusige schunkelvorstellung beim lesen und hab heute auch noch keinen sekt getrunken... gruß phil
lieber perry, es war am baggersee wo LI angelte und eine nixe sich mit dem gummibärchen am haken beschäftigte... insofern war vorsicht am platz und von humor kann keine rede sein! phil
lieber otto, m.e. handelt es sich bei deinem gedicht + anmerkungen um ein antizeugenjehovaisches pamphlet, ohne konkrete fakten und belege, es hat in der tat, wie du selbst sagst, mit lyrik nichts zu tun, ist also absolut fehl am platz. wenn du gegen eine dir missfallende missionarische überzeugung wirksam zu felde ziehen willst, dann suche dir doch bitte das passende forum dazu aus oder gründe es. du schreibst doch hier wahrlich genügend gedichte, die wir aufmerksam lesen und gerne kommentieren! gruß phil