Das Weiße deckt die Zweifel und Beschwerden. Behauptet wirds, doch weiß man es genau? Verhüllt nicht Vieles schon das Wolkengrau, Entfärbt nicht Schwarz der Nacht die Ockererden?
Den Gram begraben wir im Holz in Särgen, Die Aschen fasst mitsamt dem Schmerz der Ton Verglaster Urnen, die die Illusion Des eignen Tods als Ausweg uns verbergen.
Dies birgt Gefahren, droht, dass wir verdrängen, Viel länger als uns gut tut, Tränen, Trauer, Verlustgefühle, die den Brustkorb engen, Uns nie befrein, dass wir erstarrn auf Dauer.
Die Panzer müssen wir gemeinsam sprengen: Ganz fest umarmt zerreißt auch diese Mauer.
zumindest noch nicht vorgestellt. So hab ich mir das vorgestellt, ein geheimer geheimling, den niemand sieht und den doch manche lesen oder gar kommentieren. Falls ich jemandem auf die Finger treten sollte, bitte melden ;)
Ansonsten ist der traffic hier eher nicht übertrieben, was meiner sporadizität entgegenkommt.
Mein Freund, wonach ich frag, das kannst Du mir nicht sagen. Und bist Du noch so klug, ich weiß, weil ich Dich frug, Die Antwort weißt Du meist. Doch diesmal ist es Trug, Der Dich in Fesseln schlägt, magst Du Dich noch so plagen.
Die Frage quält den Geist, sie wird als Zweifel nagen Für jede Ewigkeit, als Sinn ist sie genug. Wie Wasser Schiffe trägt, wie Wellen vor dem Bug, So fließt dafür die Zeit, sie wird uns fraglos plagen.
Genug hab ich gesäumt, Dich bisher nur genarrt, Und sei es noch so hart, was ich so bang geträumt, Dass ich Dir endlich sag, was Deiner Antwort harrt.
Gern hätt ich's Dir erspart, Dir Deinen Drang bezäumt, Doch Deine Gier ist stur, Du raufst Dir schon den Bart:
Wieso verschliefst Du nur??? Du hast den Zug versäumt!!!
Ich kenne nicht Härteres // als Dich, oh Pa! Du sitzt in Deinem Bette, // trinkst Schnaps, supa! Du darbtest, wären nicht Enkel // und Töchter auch toll nach Klaren. Und furzt // uns allen die Bude voll, Opa! Ich halte das // nicht länger aus, Alta!
Du nährest Dich von Brei // und Suppe, Kretin, und littest Kohldampf, hättest Du // keine Dritten fürs Gratin! Von Farben leere // ist Deine Haut, du Greis, und violette Schatten // übermalst Du weiß, ich weiß! Du lebst, Hippie, noch // im Quartier Latin!
Ach, als die Frauen // sich Deiner Stärke beugten, und für Dich Säuglinge // und anderes säugten, da kamst Du, Du Fritz, // Dir groß vor, und ließest Dich feiern, // Du eitles Schlitzohr, bis sie Dich dann // im Detail beäugten.
Hier sitzt Du noch, // jetzt los, Du, zündel, bis man Dich fesselt, // in Jacken als Bündel, weil Du qualmst im Bette // und rauchst und entzündest die Laken und Scheine, // und Wollust verkündest. Du grabscht nach der Schwester // und schleckst Dir das Mündel nach jeder Schürze, // grad lässt Du die Kindel.
Ich seh im Wasser Dich im Licht gespiegelt Und um Dich kreisen Wellen, Wirbelstraßen. Dein Glanz hat mir glatt Mund und Herz versiegelt.
Am Pool verlier ich mich in Deinen Maßen, Ach mach, dass ich Dich immer schwimmen sehe Und um Dich kreisen Wellen, Wirbelstraßen.
Dein Anblick raubt die Ferne, zwingt zur Nähe Den Schuft, der nie zu nähern sich ermannte. Ach mach, dass ich Dich immer schwimmen sehe
Und Deinen Leib, Dein Wesen, das mich bannte, In Ketten schlägt, zu Recht ihn, der sich windet, Den Schuft, der nie zu nähern sich ermannte,
Ganz ohne Gnade, Rücksicht, Liebe schindet, Bis Du mich siehst, auf Knien an der Leiter, In Ketten schlägst, zu Recht den, der sich windet,
Verächtlich schwimmst Du ruhig, blicklos weiter, Ich seh im Wasser Dich im Licht gespiegelt - Als Du mich siehst auf Knien an der Leiter, Hat mir Dein Glanz glatt Mund und Herz versiegelt.
Stummes Grauen breitet Tücher finstrer Leinwand in das abendstille Rauschen. Feines Schaben einer Feder auf dem Weißen und ein kleiner Plopp beim Punkte übertönen helles Stöhnen in der Leitung und den Sang der Pumpe, doch das Oing im Rohre dringt durch Wände. Draußen dunkelt Schnee, er knarrt, als sei er kalt. So leise war es lange nicht.
Vom langen Starren zum Zenit verspannt, den Blick nach oben, in die Schwärze, kaum noch irdisch, fast entrückt im Sternentraum, wie staunst Du da, im Dunkel, festgebannt:
Damit kein Nebenlicht die Edelsteine ins flache Grau changiert, radiert ins Fir- mament mit kalter Nadel Lichterflir- ren Mythen. Hellas Götter spüren keine
Verwitterung in solchen fernen Hallen, denn Heldenechos von Titanenschlachten, die lautlos schockgefror'n am Himmel schallen,
erhalten ihre Kraft. Die göttlich lachten, verderben nie. Wenn Helios Peitschen knallen, läßt Eos' Phaeton selbst Boreas schmachten.