Hallo Volker, das Gedicht ist m.E. sehr gelungen. Ich würde nur die 5. Zeile streichen, da sie sich erübrigt. Auch das "Wir" zu Beginn der 2. Strophe kann fehlen, wenn du die erste und zweite Strophe vereinigst.
Ich meine, das verbessert den Rhythmus und vermeidet Wiederholung (Sternen).
Herzliche Grüße
Karl
Hallo Primel,
ich finde dein Endlosgedicht witzig und auch aussagestark. Immerhin sagt es, dass der Denker allein mit dem Denken die Welt nicht bewegen kann. Und diese realistische Einsicht täte manchem vermeintlichen Intellektuellen recht gut. Außerdem ist die Erde nun einmal in einer Umlaufbahn...
Herzliche Grüße
Karl
Lieber Habibi,
Danke für deinen Kritik und deine Anmerkungen.
Das Plusquamperfekt ist für Kurzgeschichten nicht sonderlich geeignet, da es Tempo aus dem Text nimmt. Ich denke, da sich die Frau eigentlich erinnert, kann Gleichzeitigkeit angenommen werden, obwohl die erinnerten Ereignisse natürlich nicht gleichzeitig sein können.
Die Tränen über die linke Wange, sind (echte) Tränen auf der Herzseite. Die über die rechte Wange sind eher taktische Krokodilstränen auf der Verstandesseite.
Herzliche Grüße
Karl
Liebe Habibi,
es tut mir Leid, dass ich an dir eine virtuelle Geschlechtsumwandlung vorgenommen habe. Wie du siehst, habe ich sie inzwischen wieder rückgängig gemacht.
Alles Liebe
Karl
Hallo Feo,
herzlichen Dank für deine Reaktion. In das Grau (als Farbe des Depression und des Todes) mischt sich rot (Aggression und Leben). Der Blick in die Zeitfalle sieht nicht das aktuelle Lyr-Ich sondern eines der Vergangenheit oder Zukunft. In den Zeitfallen steckt gefangene Lebensenergie (Sturmböen). Über dein Lob habe ich mich gefreut.
Herzliche Grüße
Karl
Liebe Maya,
herzlichen Dank für deine Reaktion.
Das Lyr-Ich sucht (wertvolle) Selbsterkenntnisse, findet in sich aber vor allem Depressives (graue) und Aggressives, traut sich aber nicht die Aggression zu zeigen... (mit Steinen werfen). Was gefällt dir an den Zeilenumbrüchen nicht?
Gruß
Karl
H
Hallo Joame,
danke für deine ausführliche und für mich erfreulich positive Kritik. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Sicherlich kann der Text ein paar Absätze mehr gebrauchen. Ich werde mich sofort an die Auflockerung begegeben.
Herzliche Grüße
Karl
Liebe Maya,
danke für deine Hilfe. Ich habe sie gern angenommen.
Liebe Simone,
danke für deinen Kommentar.
da dort unberührte Brocken liegen, will das Lyr-Ich nicht der erste Werfer sein.
Herzliche Grüße
an euch Beide
Karl
Hallo Geratewohl,
vielen Dank für die ausführliche Kritik.
Das ist doch nun wirklich kaum noch üblich, in ungereimten Gedichten Satzzeichen zu verwenden. (Was selbstverständlich kein Argument gegen Satzzeichen sein kann...) Natürlich befördern sie die Verständlichkeit, zerhacken aber auch und lassen manche zusätzliche sinngebende Verbindung nicht zu. Ich will es im Übrigen Lesern gar nicht leicht machen. Lyrik darf m.E. auch durch Verdichtung etwas haben, das erst herausgelesen werden muss. Ich habe dieses Gedicht bereits vielen weiteren Kritikern ausgesetzt. Gerade die störte eher die Freiheitsstatue, der das Licht ausging.
Dass Texte über Schreibblockaden immer auch etwas davon (nicht nur inhaltlich) herüber bringen, liegt, so glaube ich, in der Natur der Sache. Obwohl ich deine Kritik schon gerade in dem Punkt annehmen kann, dass auch solche Gedicht geschliffen sein sollten. (Aber so schrecklich ungeschliffen emfindet ich mein Gedicht gar nicht.)
Und das Lyr-Ich litt eigentlich nicht unter der Schreibblockade sondern eher unter dem schwülen Wetter.
Noch einmal Dank und herzlichen Gruß
Karl
Hallo Possenfrosch,
gut gereimt, sehr dicht und eindrucksvolle Bilder.
Nur die erste Strophe ist mir ein wenig zu eintönig. Die Artikel "Die", "Der", "Die" und die jeweils recht ähnliche Satzkonstruktion ließ mich beim lauten Lesen etwas leiern. Wäre da nicht ein wenig Abwechslung möglich?
Herzliche Grüße
Karl
Hallo Gemini,
deinen Hass auf die Generation Golf teile ich. Mir gefällt die eigentlich unlyrische Alltäglichkeit deines Textes, die dennoch lyrisch daherkommt.
Gefällt mir.
Karl
Hallo Joame,
es tut mir Leid. Aber ich verstehe die Kritik nicht. Was meinen Sie in diesem Fall mit "Generator"?
Über eine Antwort würde ich mich freuen.
Herzliche Grüße
Karl Feldkamp
Hallo Joame,
nein, ich war wegen deiner Kritik nicht eingeschnappt. Ich habe wirklich nicht verstanden (mag an meiner Einfalt liegen), was du mit dem Generator gemeint hast. Danke daher für deine Erläuterung.
Lieber axo,
danke für die ausführliche Kritik. Damit kann ich eine Menge anfangen. Dein Textvorschlag gefällt mir. Ich hoffe, ich durfte ihn übernehmen.
Gruß
Karl
Hallo axolotl,
gern stelle ich die Ursprungsversion hier noch einmal ein:
das fest
wird steigen
die pornoqueen
tanzt im
hochgeschlossenen
wiener walzer
selbstmörder
lassen mit sich leben
der zoo entlässt
seine menschen
selbst heimliche
nationalisten
sehnen sich
nach ferne
nur ein paar
einheimische
bleiben exoten
und der letzte
der päpste
spricht
martin luther selig
und die freiheit
heilig
Hallo Uli,
danke für deine Kritik und auch dafür, dass du mich auf einen Flüchtigkeitsfehler aufmerksam gemacht hast. Es muss natürlich "widerhallen" heißen.
Ich glaube nun einmal, dass die Annäherung von Gegensätzlichkeiten zur Befriedung führt. Ich bin mir keines moralisierenden Untertons bewusst.
Der Papst (als katholisch-moralische Instanz) sollte sich m. E. auch daran beteiligen und vom Schwarz-weiß-Denken (Teufel - Gott) lösen.
Natürlich ist das einje Utopie.
Wer am vergangenen Wochenende in Köln bei der Demonstration gegen den so genannten "Anti-Islamisierungskongress" der Rechten war, hat ein wenig von dem gespürt, was ich mit meinem Gedicht auszudrücken versuche.
Es ist schon erstaunlilch, welche äußerst unterschiedlichen Reaktionen mein Gedicht auslöst. (Ich habe es in mehreren Foren veröffentlicht.) Das geht von absolut großartig und umfassend bis eben hin zu deiner Kritik an beliebigen Bildern.
Herzliche Grüße
Karl
Lieber Erebus,
damit kein Missverständnis aufkomme: Ich bin froh über jede subjektive Äußerung zu meinen Gedichten. Nichts finde ich schlimmer, als schleimiges Lob.
Und dass ich den Papst nicht dazu bringen werde, vom Teufel zu lassen (zumal Schwarz ja im eigentlichen Sinn noch nicht einmal eine Farbe ist), das weiß ich auch. Ansonsten müsste mich der Papst wegen meiner Wundertätigkeit noch heilig sprechen. Aber das würde er so oder so nicht tun, da ich seiner Kirche schon vor Jahrzehnten den Rücken zugekehrt habe.
Herzliche Grüße
Karl