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  • Wandlung - Hommage an F G LDatum03.02.2012 21:38
    Foren-Beitrag von yaya im Thema Wandlung - Hommage an F G L

    Hallo Johannes, wer oder was bitte ist F G L ?

    Mit Feueratem, flirrenden Schneefällen oder schwarzen Wäldern beschwörst du sehr widersprüchliche Bilder herauf. Aber solange die Frage des Betreffs nicht verbindlich geklärt ist, traue ich mich nicht, dazu etwas zu schreiben. Grüße von Yaya

  • im abwasserDatum03.02.2012 21:24
    Foren-Beitrag von yaya im Thema im abwasser

    Hallo Stray,

    ich glaube, wir kennen uns irgendwoher. Du scheinst mit dem Krankenstatus Erfahrungen zu haben. Der Held deiner Geschichte will seine Telefonnummern viel zu spät abgreifen. Hätte er sich eher darum bemüht; lange bevor er mit Herztabletten abgespeist zu werden drohte.

    Auch hier genügt es wahrscheinlich nicht, mal einen Beitrag in den Tümpel zu werfen. Selbst bin ich auch noch recht neu hier. Wenn uns Verse gefallen, sollten wir andere User an unseren Einsichten teilhaben lassen.
    Grüße von Yaya

  • ErträgnisDatum29.01.2012 11:23
    Foren-Beitrag von yaya im Thema Erträgnis

    Hallo Otto,

    mit S2 habe ich ein grammatikalisches Problem: "seine Wärmekreise" bezieht sich doch auf den Schöpfer, dem seine Kreaturen keine Ehre machen. In Z3 steht dieser aber in der Mehrzahl. Dabei liesse sich Z3 sprachlich anpassen. Z.B.: es ahnt, daß diese wesen keinem schöpfer lohnen - und schon stimmt der kreisende Bezug wieder.

    Dir ist ein sprachlich gelassen elegantes und thematisch eindrucksvolles Gedicht gelungen, mit interessanten Nebenaspekten. Die Zeit und das Meer als Geschwister anzusehen, macht für unsere terrane meergeborene Fauna durchaus Sinn. Einen richtigen Titel hätte es durchaus verdient. Grüße von yaya

  • RückkehrDatum26.01.2012 10:00
    Foren-Beitrag von yaya im Thema Rückkehr

    Darüber bin ich auch beim Schreiben gestolpert, Joame,

    und kam zu der Auffassung, daß Knarren interaktiv zwischen dem Tritt und dem Brett entsteht. Genau dort ist das Wort plaziert. Dennoch bin ich für jeden Hinweis dankbar.

    Kommentare drucke ich alle aus und lasse alles eine Weile auf mich wirken. Wenn ich Texte dann überarbeite, ist es ein Aufwasch. So verringert sich auch die Gefahr, daß ein in sich stimmiges Bild gebrochen wird. Anders gerate ich auch in einen kontinuierlichen Bastelprozeß hinein, und das macht keinen Spaß mehr. Grüße von yaya

  • Hallo Ilmenau,

    eigentlich wirklich nicht selbsterklärend. Ein Brauchtum unter Lyrikern, nichts weiter.

    Außerdem wichtig zu wissen, daß es "Protagonist" heissen muß, wenn es kein Gedicht sein soll. (Wie schwierig die Abgrenzung ist, von der Diskussion versuchen sich das Forum ja gerade kollektiv zu erholen.) Eine Entsprechung des LD kenne ich für Prosatexte überhaupt nicht. Finde ich gut, daß du einfach fragst. Grüße von yaya

  • bruckmandlDatum26.01.2012 09:33
    Foren-Beitrag von yaya im Thema bruckmandl

    Den Zusammenhang habe ich auch erst einmal googeln müssen, lieber Hannes,

    Standhafte Bauwerke sind immer ein gutes Motiv. Wenn Menschen dergleichen bauen können, und diese alten Brücken sind hübsch anzuschauen obendrein, dann muß doch etwas von dieser Stärke auch in uns selber liegen.

    Die Geste eines Menschen, der sich hinhockt, um in die Ferne zu blicken, erfährt auch eine würdige Interpreation.
    Gerne gelesen. Grüß von yaya

  • die liebe ist ein gott Datum26.01.2012 09:24
    Foren-Beitrag von yaya im Thema die liebe ist ein gott

    Hallo Hannes,

    eine Religion solange es den Liebenden weiterbringt, ein trügerischer Pfad sobald Steine zu überwinden sind. Eine Liebe ohne Innenschau, eigenen Reifungsprozeß, konsequenterweise ohne jede Beschreibung eines LD. Jenseits von Hoffnung auf Erfüllung eigener Bedürfnisse ist der "geliebte" Gegenstand unwichtig.

    Stimmiges Sittengemälde des Leidens an der eigenen Oberflächlichkeit, welches hier entworfen wird. Denn Liebe tut weh. Ohne Leidens- und Opferbereitschaft für diese Liebe besteht kaum Aussicht auf Dauer. Grüße von yaya

  • RückkehrDatum22.01.2012 23:42
    Foren-Beitrag von yaya im Thema Rückkehr

    Dankeschön Chip, Phlox, Kara, Marlene, Munkel,

    was ich lese, kann ich kaum glauben. Nur ein paar Zeilen, ins Forum gestellt voller Hoffnung, daß mir der Sprung in die ernsthafte Dichtung gelingen möge. Natürlich sollte ich noch mal etwas feilen. Über Z2 denke ich also nach.
    Und ja, nach Hause gehen assoziiert nicht notwendigerweise knarrende Holzdielen, noch weniger Bühnenbretter.

    Damit rundet sich für mich ein schönes Wochenende.
    Euch allen eine erholsame Nachtruhe und morgen einen gelungenen Start in die neue Woche. Grüße von yaya

  • PathosDatum21.01.2012 10:59
    Foren-Beitrag von yaya im Thema Pathos

    Lieber Hannes,

    dieses LI ist wohl hin. Den Anfang finde ich sehr pathetisch und Z3 überflüssig; stört die Textauffassung.

    Der Verlust körperlicher Funktionen und Flexibilität: "windet sich kein kopf" ist treffsicher ausgedrückt.
    Bedürfnisse ebben ab und mit ihnen verlieren sich die Beziehungen zur Umwelt und den Zeitgenossen.
    Geist regt sich noch in Gedanken, die den Einwohnern und ihrer Geschichte nicht mehr verhaftete sind.

    Diese Zeilen haben ein Thema eröffnet. Ohne deine Eingabe in der Plauderecke kamen sie nicht aus. Grüße von yaya

  • RückkehrDatum21.01.2012 10:44
    Thema von yaya im Forum Düsteres und Trübsinniges

    Verwaist und leer gefegt die Strände.
    Sturm wütete, schuf neue Dünen.
    Wenn jetzt mein Herz nach Hause fände,
    Beträte knarrend Bretterbühnen,
    Wer nähme meine leeren Hände?

  • last farewellDatum21.01.2012 10:36
    Foren-Beitrag von yaya im Thema last farewell

    Hallo Perry

    du greifst das Thema Pathos auf, nehme ich an, in zeitgenössisch anmutender sprachlicher Gestaltung.

    Einen Sterbenden auf der Theaterbühne, klamm mag ihm sein, stelle ich mir nicht vor der Wäscheleine vor.

    Nachdem auch die Tinte nicht trocknet, frage ich mich, ob er sich in den Finger geschnitten hat. Spricht er mit sich selbst? Sein blutiges Siegel wird voraussichtlich auch nicht halten. Feuchtigkeit als Ausdruck von Leben stellt sich der Sache mit dem Tod in den Weg. Die Sache mit dem Sterben scheint mir nicht klappen zu wollen.

    Glücklicherweise hat das Beistand heischende LI noch eine Kerze: Sollen wir mit ihm beten? Grüße von yaya

  • Lieber Otto,

    damit bringst du wohl zum Ausdruck, was du vom Herbstwettbewerb hälst. Aber solange User dergleichen mögen, werden sie stattfinden. Übrigens gewinnen Themen, die vom Leser mit negativen Gefühlen besetzt sind keinen Wettbewerb, es sei denn das Oevre ist politisch korrekt.

    Davon kann hier keine Rede sein. Als eine über die Beschreibung körperlicher Mißempfindungen hinausreichende Bedeutung ist in der letzten Strophe der Geschlechterkampf angedacht, und findet in einer herabsetzenden Bewertung des Partners seinen Ausdruck. Da Anzeichen von Gewalt dem Text nicht zu entnehmen sind, bleibt offen, warum sich Li auf den Kontakt überhaupt einließ.

    Formal finde ich die letzte Strophe nicht glücklich, da sich "auch er war ausgekotzt" grammatisch auf die Wärmeflasche bezieht. Falls beabsichtigt, steht dieser komische Effekt zum vorausgegangenen Text stilistisch im Widerspruch. Auch ist mir die Aussage, daß der Typ zum Kotzen war, etwas zu schwach nach den vorhergehenden ausführlichen und kurvenreichen Zeilen. Erwartet hätte ich hier eher ein Bedauern, die Erinnerung nicht mitausspucken zu können.

    Den Ansatz, also den lyrischen Impuls, wie man wohl sagt, finde ich trotzdem interessant. Texte, die keinen Frohsinn verbreiten, werden von Lesern schnell abgewertet und vorzeitig verlassen, sollten deshalb sehr sorgfältig bedacht sein. Grüße von yaya

  • graffitiDatum17.01.2012 09:57
    Foren-Beitrag von yaya im Thema graffiti



    An Tanz, an Ausdruck von Lebensfreude, läßt Beschriftung von Steinen nicht zuerst denken.
    Soll der Name des LI auch in Bewegung versetzt werden? Weilt es nicht mehr unter uns?
    Graffiti sind allerdings vergänglich. Könntest du dazu mal etwas schreiben? Grüße von yaya

  • siebzehn silbenDatum05.01.2012 18:25
    Foren-Beitrag von yaya im Thema siebzehn silben

    hi, darf ich auch einen:

    schnittlauchterrine
    aus so ungefähr allem
    was nicht kreucht und fleucht

  • PantoffligesDatum02.01.2012 18:40
    Foren-Beitrag von yaya im Thema Pantoffliges

    Hallo Munkel,

    es geht um den Einbruch einer neuen Erlebnisebene in das scheinbar - eben noch - Vertraute, nicht wahr?

    Inmitten der bekannten Farben überfällt uns Befremdung mit der Heftigkeit eines Gewitters, so still und neu wie ein Schrecken. Aus einer kindlichen Märchenwelt erwacht befindet sich das Hänsel/in nur zu bald mitten im Partnerschaftszwist. Und einmal erwachsen fühlen wir uns auch nicht mehr als Mittelpunkt der Welt.

    Die Zeilen sagen mir etwas. Schön auch die mögliche Doppelbedeutung vom hänselnden Hänsel. Grüße von yaya

  • "man" stelle sich vor...Datum02.01.2012 17:12
    Foren-Beitrag von yaya im Thema "man" stelle sich vor...

    Hallo Katze Alba,

    eine Verfeinerung der menschlichen Eßkultur und Sitten kann nur nützlich sein. Sprichst du denn "englisch"?
    Dann freue mich auf viele zukünftige "round table" Diskussionen. Übrigens wohne ich auch mit einer Katze zusammen in gemeinsamem Haushalt. Die Leserschaft zieht ungeahnte Kreise, wie schön. Grüße von yaya

  • SilvestertankaDatum01.01.2012 13:17
    Foren-Beitrag von yaya im Thema Silvestertanka

    Hallo Ilmenau,

    Ruhe geht von deinen Zeilen aus. So unbeschwert kann man auch in einen neuen Abschnitt gleiten.
    Ohne Böller, Lärm, blöde Witze. Es liegt ja ganz bei uns.

    Diese Worte gefallen mir sehr gut. Auch wenn ich erst einmal googeln mußte, was ein Tanka ist.

    Ein wunderschönes neues Jahr 2012 ... und hoffentlich noch viele solche Beiträge von dir. yaya

  • silvesterDatum01.01.2012 12:22
    Foren-Beitrag von yaya im Thema silvester

    Laut grölender Zinnober,
    Qualm quillt aus jeder Ritze.
    Schabernack und viel grober
    Unfug treibt auf die Spitze.

    Und Nager aus der Leitung,
    Denn Lärm erfüllt das Rohr.
    Kaum knistert eine Zeitung,
    Da rückt ein Jäger vor...

    Geduckt, bereit zu springen:
    Ein Knall der Himmel bebt!
    Und Feuer steigt in Ringen.
    In Deckung, was noch lebt!

  • notdurft einsilbigDatum29.12.2011 18:57
    Foren-Beitrag von yaya im Thema notdurft einsilbig

    Hallo Perry,

    auf der Suche nach einer zweiten Deutungsebene komme ich einfach nicht weiter. Kannst du mitteilen, was dich bewogen hat, aus der Wasserzirkulation im menschlichen Körper ein Gedicht zu machen? Betretene Grüße yaya

  • Die zeit ist noch nicht reif...Datum24.12.2011 10:24
    Foren-Beitrag von yaya im Thema Die zeit ist noch nicht reif...

    Hallo Otto,

    wahrscheinlich widersprechen die Zeilen einer Adventsstimmung, die Enttäuschung und Verweigerung ungern zulassen will. Eine mürbe Stehle sagt mir aber nicht viel, zumal aktiviert; sie wird ja nicht gestohlen, sondern handelt.
    Die dritte Strophe finde ich so gesehen problematisch. Eine falsche Botin trägt tänzelnd das Dunkel. Sinnvoller käme ein Diebstahl im Schutz der Dunkelheit aus. Der schließt zum Konsumverhalten des Dezembers wieder auf.

    Die vierte Strophe mit ihren Landschaftsmotiven greift nach den Lebensvoraussetzungen und einer übergeordneten Bedeutung. Das Bild des in den Sand fallenden Liedes ist hübsch. Fällt ein Fuß zu den Artefakten hin, oder zerfällt er wie ein Artefakt? Letzteres gefällt mir besser. Wie ein Meer etwas scheidet weiß ich aber nicht. Ist nicht vielmehr gemeint, daß es die Antwort ob ihrer Schwäche hinwegspült?

    Wahrscheinlich stelle ich ab und zu ein paar dumme Fragen. Bin noch dabei, mich einzulesen. Lyrische Grüße yaya

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