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Katerchen schrieb am 07.01.2009 22:15 Uhr:
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am Rand des Himmels
dicht an dicht die Lämmer
auf schneebedecktem Feld
liegt erstes Licht
der Hut des Schäfers
und Ruhe
in den Spuren der Nacht
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hallo K.
gefällt mir sehr. eine kompakt dargebotene pastorale Morgenstimmung: gelungene Lyrik zum geniessen.
Zeile 2, ist ein Koinon im Satzbau und bezieht sich gleichermaßen auf die erste, wie auch auf die dritte Zeile (Apokoinu heißt die Stilfigur). deshalb keine Interpunktion. das ist konsequent.
nur fragte ich mich, ob der Aufzählung im zweiten Teil (Licht, Hut, Ruhe) nicht eine Auflockerung durch Leerzeilen besser stehen würde.
das "und" störte mich ein wenig. die vorletzte Zeile liest sich nämlich klanglich fast wie "Unruhe". das ließe sich durch eine andere Platzierung des Bindewortes vielleicht vermeiden.
sehr schön finde ich, wie die kurzen dreimaligen vokalischen Assonanzen dicht-dicht-Licht des ersten Teiles,
mit den langen u-e-Paarungen der Assonanzkette Hut_des - Ruhe - Spuren korrespondieren.
Gruß
Alcedo
ein Vorschlag:
am Rand des Himmels
dicht an dicht die Lämmer
auf schneebedecktem Feld
liegt erstes Licht
der Hut des Schäfers und
Ruhe
in den Spuren der Nacht