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Advents-Drabble I

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 11.12.2008 10:15
von Pseudonym • Ghostwriter | 41 Beiträge | 41 Punkte

(1)
Als Peter Quindt am 1. Dezember die Davidswache auf St. Pauli verließ, war die kalte Luft trotz des Glühweindunstes vom "Geilsten Weihnachtsmarkt Hamburgs" erfrischend und so atmete er tief durch. Während der vergangenen Nachtschicht hatte er einmal mehr Josserian "Joss" Plotnik verhaftet, nachdem der eines seiner Mädchen übel zugerichtet hatte. Quindt war natürlich bewusst, dass Joss spätestens mittags wieder auf freiem Fuß sein würde. Aber dennoch befriedigte es ihn immer wieder, diese widerlichen Tiere spüren zu lassen, wie das ist, wenn jeder Widerstand zwecklos ist. Obwohl grundsätzlich sinnlos, wusste er, wie sehr es diesen Machos stank, derart vorgeführt zu werden.

(2)
Hieronymus wusste, dass er nicht schon morgens Glühwein trinken sollte, aber er war die ganze Nacht über die Reeperbahn gezogen und auch infolge seiner Müdigkeit war ihm eine anhaltende Kälte in die Glieder gefahren. Er war auf der Suche. Er wusste nicht, was er suchte, nicht einmal warum. Im Grunde konnte er zufrieden sein. Er hatte einen gut bezahlten Job bei einer Edelmetall-Scheideanstalt auf St. Georg, hatte Frau und Kinder und wohnte in einem Eigenheim im Speckgürtel Hamburgs. Lange Arbeitszeiten, gutes Einkommen und undurchsichtige Dienstpflichten verschafften ihm eine relative Freiheit, die er in der Innenstadt der Metropole auch weidlich auslebte.

(3)
"Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat!" Hieronymus fuhr herum. Der Säufer, den er bereits nachts beobachtet hatte, grinste ihn frech an: "Ja, bin ich Jovan und ja, immer durstig." Hieronymus war für Gegenwehr zu müde und ließ zu, dass dieser Typ seinen Glühwein trank. Außerdem war er fasziniert, denn der Stadtindianer hatte ungewöhnlich klare, strahlende Augen, denen ein geradezu messianisches Leuchten innewohnte. Hatte Joplin recht? War das Freiheit, nichts mehr zu verlieren zu haben? Unwillkürlich klopfte er dem Alten auf die Schulter, woraufhin der jedoch plötzlich laut aufbrüllte, so dass ein Schutzmann auf sie aufmerksam wurde.

(4)
Eine zierliche junge Frau drängte sich zwischen die beiden Männer, den Manager und den Berber, die gerade aneinander zu geraten drohten. Während der eine durch die Schönheit der Paraguayanerin wie vom Blitz getroffen war, flüsterte der Obdachlose wie beschwörend immer wieder den Namen der Grazie: Maria Isabel. So überraschend, wie sie eingegriffen hatte, so lautlos und schnell entschwand sie, den Säufer im Gefolge. Der Kaufmann bekam seinen Kiefer nicht unter Kontrolle. Hatte der Alte ihn schon beeindruckt, so war Maria ganz sicher eine Erscheinung gewesen. Der inzwischen hinzugetretene Ordnungshüter schaute mitleidig herab: "Schon okay, das ist doch nur eine Professionelle."

(5)
Joss war ein kleiner Zuhälter auf St. Pauli, Kleinkrimineller und übler Schläger. Ursprünglich aus Georgien stammend, war er erst vor wenigen Jahren eingewandert, indem er die Behörden erfolgreich über angeblich deutsche Vorfahren getäuscht hatte. Joss lebte quasi von der Hand in den Mund: die Goldzähne, die er ausschlug, verkaufte er auch. Aus Raubzügen und Einbrüchen stammten weitere Edelmetalle, für die er einen todsicheren, weil arrivierten Ankäufer hatte. Sein wahres Goldstück war jedoch eine junge Frau aus Paraguay, deren Eltern ausgerechnet in Tiflis die Panflöte blasen mussten. Sie gerieten in Schwierigkeiten, ihre Tochter Maria an Joss und schließlich auf den Strich.

(6)
"Gabriel, du kannst doch nicht fort! Ich habe heute Dienst." Garding tat, als hätte er seine Frau nicht gehört und zog schnell die Tür hinter sich zu. Er konnte sich nicht mehr erinnern, wann er begonnen hatte, sie zu hassen. Mittlerweile tat er es voller Inbrunst. Er war ansonsten ein friedfertiger Mensch, geradezu sanft, aber seit seine Frau frigide geworden und der Heilsarmee beigetreten war, hatte er sich verändert. Wenn er Maria nicht kennen gelernt hätte, wäre er sicher wahnsinnig geworden. Dieser Engel, der ihn liebevoll "mein Erzengel" nannte, hatte nur einen, allerdings entscheidenden Schönheitsfehler. Jeder Kerl konnte sie kaufen!

(7)
Das war jetzt die zweite Nacht in Folge, die Hieronymus durchmachte. Seine Nerven lagen blank, seit er gestern früh diese lateinamerikanische Göttin gesehen hatte. Er musste sie haben und da sie käuflich war, sollte das doch machbar sein. Es war vier Uhr früh, er hatte sich zurückziehen wollen und war auf den Jüdischen Friedhof geflohen, der dunkel und einsam in der Nachbarschaft der Reeperbahn lag. Plötzlich hielt ein Taxi, eine Fondtür öffnete, ein Streit erscholl und eine aufgebrachte Frau stieg aus. Maria. Hieronymus erstarrte. Das Taxi verschwand in der Nacht, ein Schatten entsprang dem Friedhof und verschluckte die junge Südamerikanerin.

(8)
In dem Moment, als Garding die Prostituierte aus dem Taxi geworfen hatte, reute ihn seine Entscheidung. Sie war zwar anmaßend geworden, immerhin war er ihr Stammfreier und hatte ein Vermögen in ihre kleine Pussy geschoben. Aber war er nicht auch so etwas wie ein Freund, ein Beschützer? Er musste sofort umkehren.
Die Königstraße lag ruhig da, kein Mensch war zu sehen. Garding war ausgestiegen, die eiskalte Luft schmerzte in seinen Lungen. Er horchte auf. Normalerweise würde ihn ein nächtliches Stöhnen auf verlassenen Gottesackern erschauern lassen, jetzt verursachte es ihm blanken Horror. So schnell er nur konnte, rannte er zum Friedhof.

(9)
Über die halbe Reeperbahn, vom Nobistor über Freiheit und Hamburger Berg trug ihr Stammfreier, ihr Erzengel Gabriel Garding die kleine Nutte Maria Isabel aus Paraguay bis zur Davidswache. Ihre Vergewaltigung hatte er nicht mehr verhindern können, aber vermutlich hatte er ihr das Leben gerettet, inmitten der Grabsteine aus früheren Jahrhunderten. Der Diensthabende war dennoch sauer. Weniger, weil Garding die Verletzte zu Fuß zur Polizei getragen hatte, als vielmehr, weil sie noch gestern Vormittag den Zuhälter der Kleinen inhaftiert hatten. Der war aber natürlich längst wieder raus, weil die von ihm misshandelte Hure selbstverständlich zu Protokoll gegeben hatte, gestürzt zu sein.

(10)
Joss Plotnik war brutal, aber nicht blöd. Nachdem der halbe Kiez sein geschändetes Pferdchen gesehen hatte, war es nur eine Frage der Zeit, bis Quindt ihn erneut einbuchten würde. Also galt es, schnell zu sein. Es traf sich, dass ausgerechnet Marias Stammkunde auch ihr Retter gewesen war und Joss den Namen und die Anschrift kannte. Garding staunte nicht schlecht, als, nur wenige Stunden nach seiner nächtlichen Extratour, Maria vor seiner Tür stand. Er musste nicht darüber nachdenken, ob er sie hereinlassen sollte. Plotnik machte ihm schnell deutlich, dass er für diese Option seinen kleinen Freund hätte bei sich behalten müssen.

(11)
Hieronymus war am Ende. Knapp drei Wochen waren vergangen, seitdem er die Prostituierte vergewaltigt und beinahe getötet hätte, wenn nicht so etwas wie ein Schutzengel auf dem Friedhof erschienen wäre. Seltsamerweise war die Polizei nicht bei ihm aufgetaucht. Sein einziges Problem war seine misstrauisch gewordene Ehefrau. Aber auch die hatte ihn nicht abhalten können, auf dem Kiez nach Maria zu suchen. Man witzelte dort bereits über ihn, weil er immer betonte, dass er nur mit ihr reden wolle. Eines Abends wollte ein Lude besonders witzig sein und schickte Hieronymus in die Silbersacktwiete. Außer Atem traf er dort auf eine Heilsarmistin.

(12)
Rabia Garding, blauer Engel von St. Pauli, war mindestens so zerrüttet, wie dieser nervöse Mann, der schrie und fuchtelte und drohte, dass er durchdrehte, wenn er nicht endlich seine Maria fände. Rabia war sehr verängstigt, jedoch ließ die Beschreibung sie aufhorchen. So eine wohnte doch seit Wochen bei ihr, zusammen mit ihrem angeblichen Cousin und beide als angebliche Geschäftspartner ihres Mannes. Für wie dumm hielt der sie? Der Mann war offensichtlich ein Russe, die Frau kürzlich verletzt worden und sie war schwanger. Dafür hatte Rabia einen untrüglichen Instinkt, den hatte sie von ihrer kenianischen Großmutter geerbt. Sie beruhigte den Mann.

(13)
Seit langem war Hieronymus nicht mehr so glücklich gewesen. Die Frau, die er vergewaltigt und schwer verletzt hatte, die von ihm verehrte Prostituierte, lebte und war in Sicherheit in der Wohnung einer vielleicht seltsamen, aber harmlosen Heilsarmistin. Nun konnte er diese Guttemplerin schlecht zum fröhlichen Umtrunk einladen, aber wie es der Zufall wollte, lief ihm dieses Unikum über den Weg: Jovan der Säufer. Und der kannte Maria doch auch, sollte der mit ihm feiern! Hieronymus Miene, anfangs euphorisch, verdunkelte sich zusehends, als Jovan ihm von Marias Zuhälter erzählte und womit der sonst noch sein Geld verdiente. Hieronymus kannte Joss Plotnik!

(14)
Hieronymus war heilfroh, als die Feiertage endlich vorüber und das neue Jahr angebrochen war. Der Januar fand ihn wieder auf dem Kiez und als er Maria erblickte, war seine Freude groß. Nachdem er sie vergewaltigt hatte, wagte er keinen Sex mit ihr, sondern zahlte, um sie zu sehen, um mit ihr reden zu können. So wurde er nun Stammkunde, nachdem ihr ehemaliger Dauerfreier, ihr Lebensretter, nach der Begegnung mit ihrem Zuhälter keine Lust mehr auf dieses Pärchen hatte. "Mein guter Geist", pflegte Maria ihren Gönner zu nennen und eingedenk seiner Enthaltsamkeit gerne auch: "Mein heiliger Geist." Hieronymus war es zufrieden.

(15)
Im späten Frühjahr war Marias Zustand kaum mehr zu übersehen. Nun gab es zwar genügend Freier für Schwangerensex aber Hieronymus war bei diesem Gedanken sehr unwohl. Schließlich war es sein Kind, auch wenn Maria das niemals erfahren durfte. Bei aller Zuneigung, die sie inzwischen für ihn empfand, eine Vergewaltigung mit anschließendem Mordversuch würde nur ein Heiliger verzeihen. Hieronymus intensivierte seine Unterstützung und musste dafür um so mehr krumme Geschäfte mit Marias Zuhälter tätigen. Als das Kind im September zur Welt kam, veruntreute Hieronymus eine größere Summe, um Maria auszulösen. Der Zuhälter nahm das Geld, doch er gab Maria nicht frei.

(16)
Joss war sehr zufrieden mit sich. Seine wertvollste Nutte hatte sogar während der Schwangerschaft gute Erträge erzielt und nun hatte der offensichtliche Kindsvater auch noch in größerer Währung gezahlt, um das Mädchen freizukaufen. Aber Joss hatte das Kind als Pfand! Und mittlerweile hatte er mit Marias Wohltäter so viele krumme Touren getätigt, dass sie wenn, dann nur gemeinsam untergingen. Plotnik war daher nach Feiern zumute. Vorher wollte er jedoch noch in die Kirche, um eine Kerze zu entzünden. Und danach wollte er ficken. Die kleine Nutte hatte ja nun geworfen und sollte mittlerweile wieder schön eng sein. Er war gespannt.

(17)
Als der angesoffene Lude seiner Dirne auf die Bude rückte, fand er neben Maria auch deren Dauerbucher vor, den Mann, der auch sein Hehler bei den vielen Edelmetallgeschäften war. Der Zuhälter war nicht in der Stimmung, noch lange warten zu wollen. Um Hieronymus schneller loszuwerden, begann er, diesen zu provozieren. Warum der so interessiert an dem Balg sei, welches schließlich einer Vergewaltigung entsprungen wäre? Warum er Maria unbedingt auslösen wolle? Plotnik bekam die Antwort deutlicher und schneller, als ihm lieb war. Ein Faustschlag auf den Adamsapfel fällte den kräftigen Mann. Er röchelte noch eine halbe Stunde, bis er endlich starb.

(18)
PHK Quindt musste sich zusammenreißen, um nicht zu breit zu grinsen. Es war nicht nur der Triumph, angesichts eines Zuhälters, den er immer wieder hatte laufen lassen und dem jetzt sehr gründlich das Maul gestopft worden war. Auch die Umstände, den Mörder gleich frei Haus und dazu eine Hure geliefert zu bekommen, die nicht nur zu einer Aussage bereit, sondern offenbar ganz begierig war, den Killer zu belasten, sprachen für einen glatten Gang. Die Tatsache, dass der mutmaßliche Täter -Gabriel Garding- ausgiebig jammerte, in Wahrheit Marias Schutzengel, ihr Erzengel zu sein, zog die Schlinge nur noch fester um dessen Hals.

(19)
Maria liebte diesen Mann, dessen war sie sich nun sicher. Sie war eine Prostituierte, war vergewaltigt worden und hatte das Kind ihres unbekannten Peinigers zur Welt gebracht. Sie ging noch immer auf den Strich und es gab keine Hoffnung auf Erlösung. Hieronymus aber hatte wieder und wieder Dirnenlohn für sie gezahlt, ohne je die Leistung einzufordern. Er hatte sie bestärkt, ihr Mut gemacht, sie beständig unterstützt und schließlich sogar auszulösen versucht. Sollte er jetzt dafür ins Gefängnis gehen, weil er in einem Augenblick der Schwäche ihren Zuhälter versehentlich getötet hatte? Nun war es an ihr, ihrem heiligen Geist zu helfen.

(20)
Die beiden Uniformierten konnten unterschiedlicher kaum sein, hatten aber ein gemeinsames Ziel. Der Polizist sammelte Beweise im Mordfall des Zuhälters. Die Heilsarmistin sah die Gelegenheit, ihren untreuen Ehemann endgültig zu entsorgen. Kaum dass diese Dirne ihren Gabriel gestern angerufen hatte, war der auch schon zu ihr gestürmt wie ein läufiger Hund. Was war nur das Besondere an dieser Hure? Gabriel hatte die sogar schon einmal bei ihnen zuhause einquartiert, zusammen mit dem jetzt erschlagenen Zuhälter. Das war letztes Weihnachten, als auch dieser andere Irre sie auf offener Straße nach diesem Flittchen fragte. Der wirkte auch besessen. Kommissar Quindt horchte auf.

(21)
Als das Ergebnis des Vaterschaftstestes vorlag, ging alles sehr schnell. Zu offensichtlich hatte der reuige Vergewaltiger das Opfer und die Frucht seiner Tat unterstützen wollen. Die erforderlichen Geldmittel beschaffte er durch Hehlerei im Auftrag des späteren Opfers, des Zuhälters seines eigenen Vergewaltigungsopfers. Wie bereits damals , als der Verdeckungsmord an der Prostituierten nur durch das mutige Eingreifen Gabriel Gardings verhindert wurde, hatte Hieronymus nun Marias Zuhälter getötet, um alle seine Probleme zu lösen. Dass das Pärchen dann auch noch versuchte, die Tat ausgerechnet Garding anzuhängen, löschte noch den letzten Funken Sympathie. Hieronymus erhielt die Höchststrafe, Maria kam auf Bewährung davon.

(22)
In der Justizvollzugsanstalt Hamburg-Fuhlsbüttel, umgangssprachlich Santa Fu genannt, gab es nur einen Gott, den Anstaltsleiter Georg Grysczyk. Die Konsonantenkatastrophe seines Nachnamens hatte ihm seinen Beinamen eingebracht: der Unaussprechliche. Der war in seiner alttestamentarischen Art eher gefürchtet, als beliebt. Hieronymus aber hatte die Sympathie des Alten auf seiner Seite. Mord an einem Zuhälter war für Grysczyk eine eher lässliche Sünde. Die Fürsprache des ermittelnden Beamten und Hieronymus ehrlich empfundene Reue taten ein Übriges. Spätestens die Besuche Marias, die seit der Geburt ihres Sohnes José zu einer geradezu ätherischen Schönheit geworden war, machten aus Hieronymus schnell den Heiligen Geist von Santa Fu.

(23)
Der ehemalige Kaufmann Hieronymus Goldmann war am Ende seiner Suche angekommen. Noch vor einem Jahr war er angesehenes Mitglied des Vereins Hamburger Kaufleute gewesen, hatte Haus und Grund, eine liebende Ehefrau und zwei Kinder besessen, war als Geschäftsführer einer Edelmetall-Scheideanstalt kreditwürdig und spekulierte leidlich erfolgreich an der Börse. Jetzt saß er wegen Vergewaltigung und versuchten Mordes an einer Prostituierten und vollendeten Mordes an deren Zuhälter, Veruntreuung, Hehlerei, Betruges und falscher Anschuldigung lebenslang ein. Seine Frau hatte sich von ihm getrennt, seine Kinder würde er niemals wiedersehen. Aber die von ihm vergewaltigte Maria Isabel würde am morgigen Heiligabend seine Frau werden.

(24)
José war aufgeregt. Heute sollte er seinen Vater aus dem Gefängnis abholen. Vor knapp 15 Jahren hatte der den Peiniger seiner kürzlich verstorbenen Mutter getötet -in Notwehr, wie José fest glauben wollte- und hatte damit seine Mutter und auch ihn selbst aus dem Milieu befreit. Als José über die Königstraße zur S-Bahn lief, war er kurz abgelenkt. Offenbar hatte man bereits damit begonnen, die ältesten Grabsteine vom Jüdischen Friedhof abzutransportieren. Der Lastwagen konnte gerade noch bremsen, doch unglücklicherweise löste sich die schlampig befestigte Ladung und ein schweres Holzkreuz erschlug den Jungen. Die geschockten Passanten starrten ungläubig, der Fahrer fluchte ausdauernd.


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