Herzlichen Dank, ihr beiden!
Ich freue mich über eure Rückmeldungen und natürlich ganz besonders über das enthaltene Lob.
Gelb ist eine Farbe, Alcedo, gilb ein Zustand. So, wie weißes Papier mit der Zeit vergilbt, so gilben auch die hellen Blätter und Blüten beim Welken, selbst grünes Gras vergilbt. Die Pflanzen verlieren ihre ursprünglich schöne, strahlende Farbe, bekommen bräunliche Ränder, reines Weiß wird immer dunkler, bis man eher von einem schmuddeligen Elefenbein-, Creme-, Beige-, oder Gelbton sprechen kann. Zu oft gewaschener Stoff verliert in ähnlicher Form seine Schönheit, die Farbe ihre Leuchtkraft, das Gewebe sieht dann ausgeblichen und("falb" ist auch so ein schönes, altes Wort), wischiwaschisepia-alt aus, genau wie die Seiten alter Bücher, wie weißes Linnen, das zu lange im Schrank gelegen hat, wie helle Lederschuhe oder die wundervollen Blüten des Tulpenbaumes, wenn er zu viel Regen abbekommen hat. Vor einiger Zeit gab es mal eine Waschmittelwerbung, ich glaube Hoffmann's Gardinenweiß,mit einer Trickfilmfigur, dem Gilb, der sich in den Gardinen einnistete (noch ein bisschen später dann die "Grauschleierwerbung"). "Gilbe Ränder" erschien mir viel passender, als diesen Zustand mit "gelb" zu bezeichnen.
@ Joame: Vielen Dank für deine stimmige Erläuterung.
Zu deiner Frage: Mal eben, nebenher, wie alles, was wirklich Spaß macht und kein Geld bringt. Was bleibt mir übrig. ;-)
Liebe Grüße euch beiden,
Feo