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#1

Frühling und Abschied

in Natur 19.06.2008 17:34
von Habibi (gelöscht)
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Heckenweise preist der Weißdorn seine Zeit.
Jungfräulich wie jedes Jahr im Hochzeitskleid.
Weiße Wellen überm Klee.
Treibts vom Apfelbaum den Schnee.
Weh mir, Liebster, weh.

Dunkelgrau der Wolken schneller Flug.
Winterrau des Bussards Ruf: Genug, genug.
Kahle Äste brechen hart.
Keiner weckt sie auf zum Start.
Warte Liebster, wart.

Gelbgrünblau der Wiesen bunte Zier.
Alles strömt zum Wachsen jetzt und hier.
Regen rinnt die Fenster nass.
Übervoll das Lebens-Fass.
Lass mich, Liebster, lass.

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#2

Frühling und Abschied

in Natur 19.06.2008 20:55
von Feo | 134 Beiträge | 134 Punkte
Hallo Habibi,

die Reime, ganz besonders die Dreierhäufchen in S2 und 3 klingen arg gezwungen, ebenso einige Versaussagen wie z.B.: "kahle Äste brechen hart/keiner weckt sie auf zum Start" u. "alles strömt zum Wachsen jetzt und hier" wirken recht reimgeschuldet.

Wie der angesungene Liebste an jedes Versende passt wird vollkommen der Fantasie der Leser überlassen und ein wenig mehr Versmaß wäre ebenso erfreulich gewesen, wie eine schlüssige Erklärung für den Zusammenhang zwischen Regenfenstern und Lebensfass.

Nee, sorry, für mich klingt das alles zu gestelzt, künstlich bilderbuchlyrisch aufgepuschelt und aussagevakant.

LG, Feo
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